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Freitag, 21. Juli 2017, 08:22

Wédora - Staub und Blut

Hat schon jemand das Buch gelesen?

Spoiler Spoiler

Es geht um die gleichnamige Stadt, die mitten in einer Wüste liegt, aber dennoch eine Millionen Menschen beherbergt. Die zwei Hauptprotagonisten gelangen auf mysteriöse Weise in die Stadt und finden sich in einer ihnen völlig unbekannten Welt wieder.


Habe jetzt zirka 390 Seiten hinter mir und muss sagen, ich kann bis jetzt nicht meckern. Vom Schreibstil ist es ein typischer Heitz, das Szenario ist mir völlig neu und ich habe noch keine vergleichbaren Romane über Welten wie diese gelesen. Wie schon bei der Albae-Reihe kommen zwischen den Kapiteln immer wieder Ausschnitte aus "Geschichtsbüchern", die dem Leser die Vergangenheit der Stadt näher bringen soll, vor.
Viele mögliche Handlungsstränge werden angedeutet, aber erst einmal nicht weiter verfolgt ( für die folgenden Romane?). So bleibt der Durst nach neuem Wissen über Wedora bestehen.

Wenn die restlichen knapp 230 Seiten genau so gut wie die ersten 390 sind, bin ich gespannt auf den zweiten Teil der Buchreihe, der im August erscheint.

Hat sonst schon wer Wedora gelesen und wie ist eure Meinung dazu?

 Lotrobur Schnellschlag

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2

Freitag, 21. Juli 2017, 12:48

Grüß dir, Tombain.

Nein, gehört hatte ich bisher noch nicht von diesem Buch aber klingt interessant was du von den ersten 400 Seiten so sagst.
Bin ja auch ein mahet Anhänger und lese gern mal was von ihm.
Auf ein Feedback nach deinem durchlesen würde ich mich freuen.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

3

Samstag, 22. Juli 2017, 11:56

So bin nun fertig mit dem Buch, muss mich allerdings korrigieren waren nur noch zirka 215 Seiten zu lesen. :zahn:

Ich bin nun etwas zwiegespalten... also 2/3 des Buches finde ich wirklich top, aber dann wird es etwas holprig. Ab Seite 390 ( mein erster Beitrag war doch etwas davor :whistling:) nimmt die Handlung sehr viel mehr Tempo auf, Hintergründe welche vorher seitenlang toll beschrieben wurden, finden schlagartig ihr Ende.

Spoiler Spoiler

Sehe ein wenig Parallelen zum 5. Zwergeband wo Tungdil im Jenseitigen Land mal eben so eine mächtige Bedrohung ausschaltet.


Will nicht alles schlecht reden, es gibt noch genug Geheimnisse, die nicht "mir nichts dir nichts" gelüftet worden sind. Wenn man das ganze Buch sieht, kann man es als guten Einstieg in eine längere Reihe betrachten. Allerdings sollte MaHet das anfängliche Tempo beibehalten und vielleicht auf etwas Action verzichten, weil es irgendwann einfach zuviel wird und die heroischen Dialoge der beiden Hauptcharaktere zum Ende hin nicht richtig dazu passen.

Ingesamt, auch mit dem Hintergrundwissen, dass Ende August der zweite Teil erscheint, kann ich das Buch empfehlen.

Natürlich alles meine subjektive Meinung ;)

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