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Mittwoch, 19. Juli 2017, 22:17

(König Shûn)

Überrascht sah er auf, lächelte jedoch leicht.
"Ganz die alte Farron. Willst du denn ein Drache werden? Dein Leben notfalls in den Dienst Avins stellen?" fragte er sie und neigte leicht den Kopf.
"Mir ist bewusst, dass du Radîn fortan begleiten wirst, aber ein Drache zu sein, bedeutet auch Befehle annehmen zu können und reibungslos auszuführen. Willst du das wirklich?" fragte er.
Radîn hingegen knetete mit grimmiger Miene an seiner Unterlippe und dachte über das nach, was Shûn gesagt hatte. Dieses Material konnte man bestimmt für mehr verwenden, als nur Pfeilspitzen oder Mischungen für Waffen. In seinem Kopf bildeten sich augenblicklich Ideen für Verwendungszwecken, doch darüber würde er erst reden, wenn Farron und der König ihr Gespräch beendet hatten.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 05:51

(Farron)

"Nein, ich denke nicht, dass ich deinen Befehlen folgen könnte. Selbst wenn ich es wollte. Zumindest dann nicht, wenn es gegen meine eigene Überzeugung ist." antwortete Farron ehrlich. Auch wenn sie die letzten Zeitenwechsel in Gesellschafft verbracht hatte, mit Hanauta und den Kindern, so war sie auch jetzt noch, wo sie bereits ein Leben gelebt hatte, die meiste Zeit ein einsamer Wolf gewesen. Ein sturer, einsamer Wolf. "Aber es genügt mir, wenn ihr meine Entscheidung akzeptiert, dass ich von nun an gemeinsam mit Radîn reisen werde." Wenn Farron nicht direkt unter dem Befehl König Shûns stand, würde dass es wohl auch Radîn und ihr ein wenig einfacher machen. Radîn würde sich aus Angelegenheiten raushalten können, die auf den König zurückgeführt werden konnte. Was Farron dann hingegen tat, konnte man König Shûn nicht vorwerfen.
Ein Diener, der während Farrons Antwort eingetreten war, nutzte den kurzen Moment des Schweigens, bevor Shûn seine Antwort gab. "Entschuldigt, König." Er verneigte sich tief. "Meisterin Zia vom weißen Turm ist in Begleitung hier und bittet um ein Gespräch. Sie wartet in der Empfangshalle." Wieder verneigte er sich und trat dann zurück. Und schon wieder kam König Shûn nicht zu einer Antwort. Diesmal war es seine Schwiegertochter, Helena, die ihn unterbrach. Allerdings unfreiwillig. Ihre Arme waren krampfhaft um ihren prallen Bauch geschlungen und sie stöhnte vor Schmerzen auf. Farron wusste instinktiv, dass es sich dabei nicht um normale Wehen handelte, schließlich hatte sie selbst bereits drei Kinder zur Welt gebracht. "Schnell! Eine Heilerin und die Hebamme!" rief sie und sprang auf, doch Devi war schon bei Helana. "Decken und Tücher!" brüllte sie. Turdas entledigte sich seiner schweren Robe und sie betteten Helena darauf, die immer wieder aufschrie. "Mein Baby, mein Baby." stöhnte sie. "Irgendwas stimmt nicht.... bitte...." Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie war eine Knochenbrecherin und es war allgemein bekannt, dass diese nicht dazu neigten schmerzempfindlich zu sein. Farron wollte sich nicht mal ansatzweise vorstellen, was sie für Schmerzen haben musste. Eine rote Lache breitete sich auf der Robe aus, auf der sie lag, viel zu schnell und viel zu dunkel. "Wo bleibt die verdammte Hebamme! Wo bleibt die Heilerin!" schrie Farron erneut und sah wie Turdas ganz bleich wurde und zu beten begann.

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 21:45

(König Shûn)

Die Heiler und Hebammen eilten so schnell es ging heran und versorgten Helena, die unter großen Schmerzen litt. Doch nach einer Zeit schafften sie es sie zu beruhigen, auch wenn sie immernoch große Angst um ihr Kind hatte. Die Königsfamilie wurde aus dem Raum gebeten und alle außer Turdas warteten im Lesezimmer der Familie. Ungeduldig ging Shûn auf und ab, während er auf Ergebnisse der Heiler wartete. Radîn stand mit verschränkten Armen am Fenster und starrte mit ausdrucksloser Miene an die Wand.
"Wie kann so etwas passieren? Sie lebt wohlgehütet, in ihr wächst ein möglicher Thronfolger heran." murmelte Shûn besorgt, der sich auch um den Zustand seines Sohnes sorgte.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Freitag, 21. Juli 2017, 06:29

(Devi)

Devi war nicht weniger aufgelöst als Shûn. Auch wenn Turdas nicht ihr leiblicher Sohn war, so hatte sie ihn wie einen aufgezogen und geliebt. Sie sah keinen Unterschied zwischen ihren vier Kindern. Sie liebte sie alle gleichermaßen, genauso wie sie Helena lieben gelernt hatte. Sie war ein Teil der Familie und seit dem Moment in dem Turdas und Helena freudestrahlend erzählt hatten, dass Devi und Shûn Großeltern werden würden, gehörte dieses Kind ebenfalls zur Familie und wurde geliebt.
Als Shûn bei seiner Runde erneut an ihr vorbei kam, griff sie seine Hand und stand auf. Sie schloss ihn in die Arme und er zog sie an seine Brust. "Sie werden es schaffen. Beide. In ihnen fließt das Blut der Drachen und der Knochenbrecher."

(Zia)

"So etwas kann immer passieren. Unfälle machen auch keinen Halt vor Königshäusern." Zia war in den Raum getreten und ein Diener hechtete hinter ihr her.
"Entschuldigt mein König." der Diener verbeugte sich ganz tief. "Meisterin Zia sagt, sie könne dem Kronprinzen und seiner Frau helfen. Ich hätte sie nicht hineingelassen, aber sie bestand darauf und drohte, dass es meine Schuld wäre, wenn das Kind stirbt." entschuldigte er sich und verbeugte sich erneut.
"König Shûn, lasst mich zu ihr und ich werde alles in meiner Macht stehende tun um beide zu retten." Shûn sah zu Radîn, der kurz nickte und trat dann zur Seite. Das genügte Zia als Antwort und sie verschwand im Nachbarraum aus dem grausame Schreie ertönten.

"Sofort aufhören!" brüllte Zia ungewöhnlich scharf. "Wenn ihr weiter macht, tötet ihr nicht nur das Kind, sondern auch die Mutter!" Zia kniete sich neben die werdende Mutter und prüfte ihre Werte. Es stand nicht gut um sie, das hätte sogar eine Leia auf dem ersten Blick gesehen. Ihre viel zu gräuliche Haut war mit kaltem Schweis bedeckt und die Blutlache verriet, das innerlich etwas gerissen war. Trotzdem versuchten die Hebammen dann Kind aus ihr herauszureißen. "Tretet zurück!" befahl sie den Frauen, die nicht nachfragten, nicht zögerten. Wahrscheinlich ware sie sogar froh, dass ihnen jemand die Arbeit abnehm, schließlich wollte keine von ihnen für den Tod des Kinder oder der Mutter verantwortlich sein.
"Ich brauche frisches, kochendes Wasser, saubere Lappen. Und Licht! Kann nicht mal jemand..." Al-Krayt stand bereits neben ihr und hielt eine Öllampe über die werdende Mutter. "Danke..." flüsterte sie, erleichtert, dass wenigstens einer wusste was sie wollte. "Sie braucht Blut, sonst stirbt sie." Sie kramte in ihren Taschen und holte ein paar weiße Blätter hervor. Blätter einer wirklich seltenen Pflanze. Doch dank ihrer Gabe war es für sie kein Problem sie zu jederzeit überall wachsen zu lassen, solange sie nur Samen hatte. Sie selbst hatte der Pflanze den Namen Bluttau gegeben, denn die weißen Blätter färbten sich in verschiedenen Rottönen, wenn sie mit Blut in Berührung kamen. Je nach Farbton wusste Zia dann, welche Blutgruppe den Spender hatte. Das erste Blatt tauchte sie in Helenas Blut und die nächsten Blätter verteilte sie an die Heiler, Hebammen und an Turdas. Es stellte sich heraus, dass der Königssohn die gleiche Blutgruppe wie seine frau besaß, das machte es einfacher. Mit zwei Nadeln und einem dünnen Röhrchen einer Stielpflanze, erzeugte sie erst einen Unterdruck und verband Turdas dann mit seiner Frau.
"Ich kann nicht versprechen, dass ich sie beide retten kann." erklärte sie ihm. "Das Kind liegt falsch und die Nabelschnur hat sich um ihn gewickelt. Als die Hebammen versucht haben ihn hinauszuziehen, haben sie wahrscheinlich ihre Gebärmutter mit gezogen. Ich werde sie operieren müssen, doch es wird kein Spaziergang." Turdas nickte nur, er war mindestens so weiß wie seine Frau und er murmelte unablässig Gebete an seine Götter.
Zia atmete noch einmal durch, bevor sie Helena mit der einem Sud einschlafen ließ. Erst dann begann sie die Frau aufzuschneiden und das Kind zu befreien. Es war bereits tot, erstickt an der Nabelschnur die sich um seinen Körper und seinen Hals geschlungen hatte. "Nein.... das akzeptiere ich nicht!" fluchte Zia und kramte erneut in ihren Taschen. Schon seit längerem hatte sie an etwas eneuem gearbeitet, doch bisher war sie noch nciht dazu gekommen es zu testen. Jetzt war der richtige Zeitpunkt, denn es gab nichts zu verlieren. Sie flößte dem Kind ein Elexier ein, das aus den Bestandteilen mehrer Pfanzen bestand. Es wirkte gleich auf mehrere organe, allerdings in viel zu schwacher Form, als würde es ein totes Kind noch retten können. Zia legte ihre Hand auf den noch warmen Körper des Säuglings, schloss ihre Augen und umfasste mit der anderen Hand den Smaragd in ihrer Hand. So verstärkter sie die heilende und belebende Wirkung der verschiedenen Pflanzen und das Kind begann zu schreien. Zia schnappte nach Luft und lachte vor Glück. "Es ist ein Junge." sagte sie an Turdas gerichtet und reichte das schreiende Kind an eine Hebamme. "Ein stattlicher Kerl!" Natürlich war er noch nicht über dem Berg, niemand konnte wissen was der Sauerstoffmangel in dem kleinen Körper angerichtet hatte, doch erst einmal lebte er, alles andere würde sie später untersuchen.
In den nächsten Stunde kümmerte Zia sich um helena und flickte sie wieder zusammen. Das Baby hatte sie im Kampf um sein Leben innerlich völlig zerfetzt, doch auch sie würde überleben. Zu welchem preis, das würde sie ihr und Turdas sagen, wenn sie wieder bei sich waren.
Völlig erschöpft setzte Zia die letzte Naht und stand dann auf. Ihre Beine protestierten, sie waren steif von der ungewohnten Haltung, doch Al-Krayt half ihr auf.

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Samstag, 22. Juli 2017, 19:50

(König Shûn)

"Bringt sie in ein hergerichtetes Gästezimmer, dort könnt ihr euch ausruhen solange ihr wollt. Die Königsfamilie steht in deiner Schuld, ich danke dir vom Herzen." sagte Shûn an Zia gewandt und trotz seiner gewohnt strengen Züge spiegelten seine Auge die Dankbarkeit seiner Worte wieder. Zwei Diener halfen Al-Krayt augenblicklich Zia zu stützen und brachten die beiden in das Gästezimmer.
Shûn drehte sich währenddessen zu Radîn.
"Die Aufsicht über die Fortschritte mit dem Erz liegen bei dir, Radîn. Ich muss mich um meine Familie kümmern. Hannibal wird mich solange im Großen Rat vertreten." beschloss er und nickte seinem ersten Drachen zu, der seinen Kopf leicht neigte und mit Farron den Saal verließ.
"Wir werden eine Probe dieses Erzes zum Turm bringen müssen." sagte er an Farron gewandt, wohlwissend, dass auch Hanauta sich höchstwahrscheinlich noch dort befand.
"Oder zumindest die Ergebnisse abholen, wenn es soweit ist."
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Samstag, 22. Juli 2017, 21:12

(Zia)

Zia ließ sich in das Bett fallen, wahrscheinlich das weicheste in dem sie je gelegen hatte. Sie hatte schon schwierigere Operationen gehabt, doch es war etwas anderes, wenn es dabei auch noch um das Leben eines kleinen Kindes gab. Das dieses kleine Kind irgendwann einmal auf dem Thron sitzen würde kam noch dazu, auch wenn es für sie selbst keinen Unterschied machte.für sie war jedes Leben gleichviel wert.
"Sie wird nie wieder ein Kind empfangen können." sagte Sie, den Blick auf die Decke gerichtet. "Wenn das Kind gestorben wäre, wenn das Kind noch stirbt, dann hätte Turdas meinen Thronerben. Er würde ein anderes Mädchen zur Frau nehmen müssen, doch er ist nicht nur der zukünftige König, er ist auch der hohe Priester der Dreifaltigkeit. Nimmt er eine andere zu Frau, dann würde dies gegen das stehen, was die Dreifaltigkeit predigt. Es wäre ein Dilemma." Sie wusste nicht, ob Al-Krayt das wirklich Interessierte, wahrscheinlich eher nicht, aber sie wollte etwas sagen. "Du hast mir übrigens sehr geholfen, danke dafür." Sie richtete sich im Bett auf und in ihren Augen leuchtete das Feuer eines kleinen Kindes das seinen Eltern stolz das erste selbstgemalte Bild präsentierte. "Hast du es gesehen? Es hat funktioniert! Ich habe meine Begabung direkt zum heilen genutzt!"

(Farron)

" Ich hatte zwar nicht gedacht, dass ich so schnell zum Turm komme, aber dann kann ich gleich nach Hathor sehen. Wie es ihm gefällt und wie er sich entwickelt." Es war wichtig, dass dieses Erz untersucht wurde. Es könnte ihnen mehr als alles andere bei der Bedrohung gegen die Kuro Oni helfen. "Ich wollte schon immer mal zu diesem Turm."

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Sonntag, 23. Juli 2017, 23:02

(Radîn)

"Es ist tatsächlich ein beeindruckendes Gebäude. Aber viele quengelnde Kinder rennen dort rum." wiegelte er grummelnd ab und sah sie dann an.
"Dann pack deine Sachen, wir brechen noch heute auf. Ich werde Meister Ramon in Kenntnis setzen und einen Briefraben losschicken."

(Al-Krayt)

Er nickte mit verschränkten Armen.
"Die Kombination war wirklich stark. Mit dieser Fähigkeit kannst du die besten Heilmittel oder aber die gefährlichsten Gifte herstellen. Für dein wunderschönes Aussehen bist du aber ziemlich gefährlich." sagte er grinsend.
"Aber im Ernst, ich denke du wirst vielen Menschen helfen können. Hast du weiterhin vor ein großes Haus der Heilung hier zu bauen? Ich denke der König wäre mehr als glücklich so eine gute Heilerin an seiner Seite zu wissen."
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Gestern, 06:43

(Farron)

Keine zwei Knoten später verließen sie Drachenhort in nördlicher Richtung und stuerten auf den weißen Turm zu. Eigentlich hatte Farron damit gerechnet ein wenig länger etwas Abstand zu bekommen. Doch seit Hanauta aufgebrochen war, war etwas Zeit vergangen, vielleicht war er selbst schon längst nicht mehr im weißen Turm.
Sie sah zu Radîn, der in einer Tasche die Probe des Erzes trug. Es war eine gefährliche Ware, wenn die Kuro Oni davon Wind bekamen, dann würde sie ihren Bogen noch brauchen, der fest auf ihrem Rücken verschnallt war. Sie behilet ihre Umgebung im Auge. Noch war es ruhig.
"Ist das alles? Wir bringen dieses Erz zum Turm und dann...?" fragte sie Radîn. "Ich meine, Shûn hat doch so viele Möglichkeiten. Warum greift er die Kuro Oni nicht an?"

(Zia)

Ja, wahrscheinlich würde sie die besten Gifte mischen können. Gifte, die nicht einmal auffallen würde, doch alleine der Gedanke daran bereitete ihr Übelkeit. Sie war eine Heilerin und ihr oberstes Gebot war es, leiden zu heilen statt zu verursachen. Sie verbannte diesen Gedanken und griff nach Al.Krayts Hand um ihn zu sich auf das Bett zu ziehen. "Jetzt halt den Mund und komm zu mir. Ich denke ich habe noch genug Energie für dich übrig.
Die nächsten Stunden verbrachten sie gemeinsam im Bett. Es waren die Momente, in denen Zia ihr Glück nicht fassen konnte. Es ließ sie vergessen, wie Al-Krayt auf der anderen Seite des Weltenende gewesen war, denn sie glaubte nicht, dass es jemanden geben konnte, der zärtlicher als er war.

Es war Abend, als Zia und Al-Krayt das Bett wieder verließen. Obwohl Zia alles andere getan hatte, als sich auszuruhen, fühlte sie sich frisch und voller Kraft. Sie verabschiedete sich von Al-Krayt und gab ihm einen letzten Kuss. Sie würde mit Turdas sprechen und danach den König aufsuchen. Außerdem musste sie nach Kind und Mutter schauen.
Turdas war bei seiner frau und hielt ihre Hand. Helena war wach, aber sehr schwach.. Es brach Zia das Herz, dieses jungen Frau zu sagen, dass sie nie wieder ein Kind bekommen würde, da ihre Gebärmutter so schwer verletzt war, dass sie diese nicht mehr hatte retten können. Helena und Turdas nahmen es sehr gefasst hin. Sie waren nur froh, dass ihr Sohn noch lebte. Doch auch hier musste Zia sie ein wenig bremsen. Noch war der Junge nicht über dem Berg und niemand konnte wissen, ab sich die schwere Geburt sonst noch irgendwie auf ihn ausgewirkt hatte.
Nach diesem Gespräch und der Untersuchung von Mutter Kind, führte sie ihr Weg zu König Shûn der sie bereits erwartete.
Zia verneigte sich, bevor sie sich dem König weiter näherte.
"König Shûn." sagte siem neigte den Kopf erneut und sah ihn dann an. "Ich bin nicht zufällig hier. Ich bin hier, weil ich etwas wichtiges mit euch besprechen wollte. Ich würde gerne ein Haus der Heilung hier in Drachenhort errichten, um genau zu sein, das größte dieses Kontinents. Es gibt bereits eins in Tal'Rasan, dass unter meiner Leitung erbaut worden ist. Der weiße Turm sieht es als seine Pflicht an, die medizinische Versorung zu verbessern. Ich biete euren Heilern außerdem Kurse und Unterricht an. In der Hoffnung, es lassen sich unter ihnen auch noch ein paar Begabte finden." Es war tatsächlich so, dass viele menschen die eine Begabung in der Heilung hatten, diese nicht unbedingt sahen, oder es nicht für nötig hielten diese zu melden. Sie sahen sich nicht als Bedrohung und waren noch immer der Meinung, dass es im Turm nur darum ging.

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