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 Sayet

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1

Montag, 2. Oktober 2017, 18:52

Das Buch der Toten

Baron Samedi und Fürst Kaan, zwei dunkle freie Begabte, machen sich auf den Weg, das Buch der Toten zu finden und mit ihnen ein Heer zu schaffen, mit dem sie unbesiegbar werden. Doch die Hinweise sind vage und unsicher. Ob es das Buch tatsächlich gibt?
Ihre Reise beginnt in den Ruinen von Kriev und führt sie zu denen der alten Stadt Handelskreuzung.


555. Zeitenwechsel, IV. Zeitalter, Winter


"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

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2

Montag, 2. Oktober 2017, 18:58

(Samedi)

Kaum waren ihre Gäste verschwunden, trafen sie ihre letzten Vorbereitungen. Wie immer, wenn der Fürst verschwand, waren die Echsenmenschen nun wieder geist- und ziellos. Sie würden nicht ewig darauf bauen können. Und vielleicht auch nicht mehr lange müssen.
Sie sattelten zwei schwarze Pferde und machten sich auf den Weg. Handelskreuzung. Samedi hatte sich viel darüber vorlesen lassen in den alten Archiven. Jetzt sollte es nur noch eine unbewohnte Ansammlung von Trümmerns sein. Dass es nicht besiedelt wurde hing auch damit zusammen, dass tausende Schauermärchen kursierten, was dort alles lebte und spuke. Ein gutes Indiz dafür, dass sie tatsächlich fündig werden konnten.
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3

Montag, 2. Oktober 2017, 19:39

(Kaan)

Er lehnte sich auf seinem schwarzen Rappen entspannt zurück, während in seinem Kopf bereits erste Pläne geschmiedet wurden, die seine Rückkehr perfekt machen sollten. Doch all die möglichen Spielchen waren nur Schall und Rauch, sollte es das Buch gar nicht geben oder es sich als nutzloser herausstellen, als es bisher den Anschein hatte.
"Ich habe gehört, in Handelskreuzung gibt es viele Keller, die noch heute verschlossen sind. Es scheint also gut möglich zu sein, dass sich das Buch dort tatsächlich befindet. Doch es gibt auch gute Gründe, warum diese Keller nicht berührt wurden. Habt ihr zufällig eine magische Brechstange dabei, Baron Samedi? Die könnten wir wahrscheinlich sehr gut gebrauchen."
"Das ist unerhört! Ein Elb geht unter die Erde...und ein Zwerg wagt es nicht! Das würde mir ja ewig nachhängen!" (Gimli, Herr der Ringe)

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4

Dienstag, 3. Oktober 2017, 17:25

(Samedi)

"Ein paar Knochen. Ich mach mir nichts aus Eisen.", erklärte er, während Kriev hinter ihnen kleiner wurde. Sie kamen nun auf selten befahrene Wege, die in äußeren Dörfer miteinander verbanden. "Sieh an, ein Kaufmann auf einsamem Flure unterwegs. Vielleicht hat er ja etwas brauchbares dabei. Samedi lächelte finster und nickte Kaan zu,ihm zu folgen.
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5

Freitag, 6. Oktober 2017, 18:03

(Kaan)

Sowohl Kaan als auch Samedi setzten ihre freundlichsten Mienen auf, als sie sich den Kaufmann näherten. Dieser schien sich von ihnen nicht bedroht zu fühlen und grüßte sie freundlich.
"Guten Tag, werter Herr. Wir sind Reisende und uns kommt ein Händler gerade recht. Dürften wir erfahren, was Ihr anzubieten habt?", eröffnete Kaan die Konversation und wartete gespannt auf die Antwort seines Gegenüber. Falls diese aus Kaans Sicht positiv wäre, dürfte dies der wohl letzte Arbeitstag des Mannes auf Erden gewesen sein.
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6

Freitag, 6. Oktober 2017, 20:13

(Samedi)

"Hoho", antwortete der Kaufmann fröhlich, denn die beiden trugen ordentliche Kleidung und versprachen damit Gold zu haben, das sie loswerden wollten. "Ich habe allerlei nützliches, was auf keiner Reise fehlen darf. Ein Taschenmesser mit vielen Funktionen, selbstgefertigt und hier ein sstrammes Seil, man weiß ja nie, wann man mal eins braucht, nicht wahr?! Und ein Korb, seht wie schön er geflochten ist. Ah, hier, das wird euch gefallen, Zaumzeug für eure Pferde aus feinstem Leder..." er wies auf die Sachen vor ihm und beugte sich dann zurück. "Frida! Beweg dich hier her und zeig unseren Kunden unsere seltenen Sammlerstücke."
Rascheln war zu höhren, und dann blickte ein Mädchen hervor und brachte zwei Kisten mit altem Zeug herbei. Samedi betrachtete sie von oben bis unten. Sie hatte ein Gesicht wie ein Pferd, aber schöne Kurven.
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7

Montag, 9. Oktober 2017, 14:14

(Kaan)

"Wirklich äußerst nützliche Gegenstände, muss ich gestehen. Sie wären für unsere Reise mehr als gut geeignet", meinte Kaan nach einer Weile abschätzend, während ihn der Händler glücklich ansah. Sein Blick wanderte ebenfalls zu seinem Karren sowie der jungen Frau, die vom Hals abwärts äußerst verführerisch wirkte. "Sagt, könnten wir auch euren Wagen kaufen? Wir sind auf einer langen Reise und werden einiges tragen müssen. Da wäre uns ein Karren gerade recht."
Der Kaufmann blickte Kaan zunächst verwirrt an, bevor er anschließend den Kopf schüttelte. "Es tut mir wirklich Leid, aber dieser Wagen ist meine Lebensgrundlage. Ohne ihn werde ich meine Waren nicht transportieren können."
"Macht Euch darüber keine Sorgen. Wir kaufen all Eure Waren, den Wagen und Euer Mädchen. Das sollte für einen neuen Karren definitiv reichen. Was sagt Ihr dazu?"
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8

Dienstag, 10. Oktober 2017, 16:35

(Samedi)

Der Händler lachte. "Ja, sehr lustig! Alles kaufen, haha." Doch keiner der beiden verzog die ironisch lächelnden Lippen.
"Wie viel Gold habt ihr denn dabei?", fragte er vorsichtig. "Meine Farin ist natürlich nicht verkäuflich, haha, sie ist nichtmal im heiratsüblichen Alter und ich brauche sie als Hilfe"
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9

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 16:07

(Kaan)

"Macht Euch keine Sorgen, wir haben genug Gold dabei", beschwichtige Kaan den Mann, griff seinen Goldbeutel und warf ihm diesen zu, ohne auch nur die Absicht zu haben, sein Gold tatsächlich ausgeben zu wollen. Vielmehr spielte er nun mit dem Händler und schien es sichtlich zu genießen. "Zählt doch einmal das Gold nach und prüft Euer Inventar."
Während der Mann den Beutel fleißig öffnete und begann, die Münzen zu zählen, trat Kaan an Farin heran und bedeutete ihr mit einem Finger auf den Lippen, still zu sein. Seine Hände legte er auf ihre Hüften und lächelte ihr verführerisch zu, woraufhin sie scheu zu Boden schaute.
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10

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 16:47

(Samedi)

"Das ist sehr großzügig, aber dreißig Goldstücke sind keinen Wagen voller Sachen wert.", sagte der Händler und trat neben Kaan. "Und lasst bitte die Hände von meiner Tochter, Herr, sie ist ganz verunsichert. Aber ich kann euch eine schöne Sammlung wertvoller Dinge zusammenstellen für eure Reise. "
"Wie schade", stellte Samedi fest. "Wir wollten ein ehrliches Geschäft machen und ihr zieht uns schlichtweg aus. Es ist nicht schön, ausgezogen zu werden"
Er berührte Farins Kinn, griff dann nach ihrem Kleid, setzte seinen scharfen Fingernagel an und zog es entlang des Risses in einem Stück auseinander. Das Mädchen quiekte und schrie vor Schreck in Kaans Armen. Samedi nahm ihre Brust in die Hand und knetete sie.
"Man fühlt sich dann sehr schlecht, hilflos, ausgeliefert. So fühle ich mich auch nach eurer Abfuhr"
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11

Sonntag, 15. Oktober 2017, 12:56

(Kaan)

"Wisst Ihr, wir sind nämlich keine herkömmlichen Wanderer", fügte Kann hinzu und baute sich vor dem Händler auf, dem der Schock in den Augen stand. "Ihr habt Euch heute wahrlich den falschen Tag ausgesucht, um Geschäfte machen zu wollen." Er griff sich den Stein, welchen er in seiner Tasche aufbewahrte, und griff nach den Gedanken des Händlers, die in heller Aufruhr waren.
Wendet Euch nach Norden und geht einfach gerade aus, bis es nicht mehr geht. Dann nehmt Euch das Leben, befahl er dem Mann, der daraufhin mechanisch nickte und den Befehl befolgte.
Anschließend wandte sich Kaan wieder Farin zu. "So, meine Hübsche. Dann wollen wir uns mal wieder dir widmen. Ich muss sagen, du dürftest eine ausgezeichnete Begleitung für unseren Weg sein."
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12

Heute, 13:14

(Samedi)

Er sah dem Händler nach und lächelte finster. Dann wandte er sich den beiden zu und griff Farin am Kinn. "Du arbeitest jetzt für uns. Wenn du dich gut anstellst, wirst du entlohnt, wenn nicht, erwartet dich das gleiche Schicksal. Kein Geheule, kein Gezeter, das kann ich nicht ab." , machte er die Regeln klar und drehte sie um. Dann öffnete er seine Hose und rammte sein Glied von hinten in das warme, junge Fleisch. Als sie schreien wollte, hielt er ihren Mund zu und rammte ihn noch ein paar weitere Male hinein, bevor er sich zufrieden in ihr ergoss.
"Das war nicht schlecht. Du bist dran", gab er Kaan den Weg frei und sah sich im fahrenden Laden um. Dort war allerlei nutzloses Zeug, dass er schlichtweg wegwarf. Manches war ganz brauchbar. Auch die Pferde waren gut, besser als ihre. Sie würden mit der Kutsche bequemer voran kommen.
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