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[Quest] Sohn des Sandes

121

Montag, 11. Dezember 2017, 21:19

(Lucanello)

"Jetzt besser." erwiderte er lächelnd und richtete sich ein wenig auf. Zia hatte ihn mit Schmerzmitteln versorgt und so spürte er absolut nichts von seiner Operation.
"Meine Männer und die Tolea-Naar sind auf der Suche nach dem Attentäter, er kann die Stadt nicht verlassen haben. Bis dahin halten wir es gemein, dass ich quicklebendig bin." erklärte er ihr und sah sie dann aufmerksam an.
"Aber wie geht es euch, Meisterin Zia? Ihr wirkt müde." stellte er fest.


(Altin)

"Ich wusste doch, dass du die richtige Entscheidung treffen wirst!" sagte er mit einem freudigen Funkeln in den Augen und nahm ihre Hand.
"Dann lass uns keine Zeit verlieren und sie holen. Umso früher wir aus der Stadt verschwinden, umso besser." meinte er und ging bereits voraus.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

122

Dienstag, 12. Dezember 2017, 08:22

(Zia)

"Es war ein anstrengender Tag." erklärte Zia und fixierte die Decke an Lucanellos Seiten. "Ihr solltet jetzt schlafen und auch ich kann ein wenig Schlaf gut gebrauchen."
"Allerdings werdet ihr diesen Schlaf nicht an der Seite meines Mannes bekommen!" Maria war lautlos wie eine Katze in den Raum gekommen und stand nun direkt an Lucanellos Kopf. "Wenn ihr müde seid, dann solltet ihr zu Bett gehen. Ich werde diese Nacht über meinen Mann wachen." Sie legte ihm eine Hand auf den Kopf und strich ihm durch das dicke, dunkle Haar, das nur langsam ergraute.

(Thea)

Obwohl sie sich nicht von Mauern und Wänden aufhielten ließen und so auch Wege nehmen konnten, die nicht überwacht wurden, da kein normaler Mensch sie nehmen konnte, kamen sie nur sehr langsam voran und es war mehr als einmal nur knapp gewesen. Theas anfängliche Euphorie schwand mit jedem Schritt und sie überlegte, ob es wirklich schlau war Kirsha ihrer Umgebung und ihren Eltern einfach zu entreißen.
Doch sie schob diese Zweifel beiseite und folgte Altin immer weiter. Sie hatten das Haus fast erreicht, als sich plötzlich ein Schatten vor sie schob.

123

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 17:23

(Lucanello)

Der Mann seufzte, hatte jedoch weder die Kraft noch die Lust die anstrengende Art seiner Gemahlin zu unterbinden und nickte Zia stattdessen zu.
"Ihr habt euch die Ruhe redlich verdient, Meisterin. Gute Nacht" nickte er ihr zu und sah seine Frau dann kopfschüttelnd an, als Zia den Raum verlassen hatte.
"Sei nicht hart zu ihr, sie hat mein Leben gerettet."
"Und was wenn sie dahinter steckt?" giftete Maria zurück. Lucanello lachte auf.
"Hast du ihr mal in die Augen gesehen? Diese Frau ist nicht im Stande jemanden zu töten. Sie hat mir geholfen, sie hätte mich auch verbluten lassen können."
"Natürlich, sie ist ja auch eine Meisterin des Turms! Was hätte sie sonst tun sollen ohne Verdacht zu erregen?"
"Genug, Maria!" herrschte Lucanello sie plötzlich an.
"Du machst dir unnötig Sorgen."
"Das werden wir ja noch sehen." entgegnete Maria murmelnd, aber versöhnlicher.
"Richtig. Und bis dahin wirst du sie gut behandeln, da gibt es nichts zu diskutieren. Ich schulde ihr mein Leben und die Barrias-Familie begleicht immer ihre Schulden!" Für ihn war das Gespräch damit beendet.


(Amun)

Seine Miene zeigte die unfassbare Enttäuschung von Thea so hintergangen worden zu sein. Er sah die Überraschung und den Schock in ihren Augen und schüttelte den Kopf.
"Hast du gedacht deine heimlichen Ausflüge erregen keine Aufmerksamkeit?" fragte er traurig in ihre Richtung und zog sein Katana. Altin zog augenblicklich seine Schwerter und rannte auf Amun zu, doch dieser zog seine Klinge schräg von unten nach oben durch die Luft und entfesselte eine Schnittwelle, die Altin unvorbereitet erwischte, von den Beinen riss und hart gegen eine Mauer prallen ließ. Bewusstlos blieb er liegen, während sich hinter ihm eine Blutlache breit machte. Er trug eine übel aussehende Platzwunde am Hinterkopf, die ihn wohl für einige Zeit außer Gefecht setzen würde.
"Du wolltest die Kuro Oni verraten. Unsere Sache. Mich." stellte er fest und ging mit der Klinge in der Hand auf sie zu.
"Ich hoffe das war es wert!" Ohne Ansatz griff er sie an und sie rettete sich nur indem sie sich dematrialisierte, doch damit hatte er gerechnet. Er änderte seinen Stand, nahm den Schwung mit und schlug ihr den Ellenbogen genau in dem Moment ins Gesicht, als sie wieder eine feste Gestalt bekam. Trudelnd wich sie zurück, doch Amun überbrückte die Distanz indem er in der Luft eine Spirale schlug, aufkam und Thea mit dem gesamten Schwung in den Bauch trat, sodass sie hinterrücks auf den Boden flog.


Spoiler Spoiler

Amun hat Thea in einer wütenden Reaktion sofort angegriffen. Mal schauen wie Thea reagiert ;) - 23 LP auf jeden Fall = 57 LP
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Donnerstag, 14. Dezember 2017, 07:20

(Thea)

"Amun ich kann das erklären, das hat nichts mit den Kuro Oni zu tun!" keuchte Thea und rang würgend nach Luft, sprang auf, als ihr Zustand es wieder zuließ , hob die Hände und wich zurück. Ihr Blick glitt dabei zu Altin und sie konnte nicht sagen, ob er noch lebte. "Was hast du getan?" eine unglaubliche Wut machte sich in ihrem Magen breit. Sie dachte an Bergamo, an seinen Tod, das hier was etwas anderes, aber nicht viel anders. Sie hätte Amun wahrscheinlich augenblicklich in kleine Stücke geschlagen, oder es zumindest versucht, wenn es eben nicht Amun wäre, der nun vor ihr stand. Doch er war es, er war ihr Partner, hatte ihr viel beigebracht und sie... nein, das konnte nicht sein, daran durfte sie nicht einmal denken! Sie ließ ihre eigenen Katana stecken, sie wollte ihn nicht ernsthalft verletzen, oder gar töten, aber er musste wieder zur Vernunft kommen, sie musste selbst zur Vernunft kommen!
Sie wusste, dass die gefährlichste Waffe die war, die Amun in den Händen hielt, sie wusste was sie konnte und war auf der Hut und mit diesem Wissen gelang es ihr in seine Reichweite zu kommen, woraufhin ein Kampf entstand, dem sie besser gewachsen war. Sie wich seinem Schwert aus und setzte stattdessen ein paar gut platzierte Fausthiebe in Niere und Leber.
"Ich will nicht mit dir Kämpfen Amun. Bitte geb mir nur einen kleinen Moment und du wirst es verstehen, ich werde dir alles erklären!"

Spoiler Spoiler

Amun - 20 = 60 LP
Theas SA war erfolgreich, sie weicht dem nächsten Angriff von Amun aus.


(Zia)

Zia schlief in dieser Nacht kaum. Ihr schlechtes gewissen plagte sie, sie wusste, was Lucanello für ein Mann war und trotzdem fiel es ihr schwer ihn dermaßen zu hintergehen. Außerdem schienen ihr nicht alle so wohlgesonnen, wie Lucanello es war und sie konnte schwer einschätzen, zu was sie fähig waren.
Sie dachte als Al-Krayt und daran, wie er roch, wie er sich anfühlte, seine Wärme direkt neben ihr in ihrem Bett. Sie vermisste ihn schon jetzt und wusste, dass er unglaubliche Angst um sie hatte. Für ihn würde es sicher eine durchaus schlimmere nacht werden.

125

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 22:57

(Amun)

"Einen Moment? Einen Moment, damit du mehr Zeit hast mich anzulügen?" fragte er sie voller Wut.
"Wir waren Partner! Und du belügst mich und planst im Heimlichen mit irgendjemanden abzuhauen! Wer ist dieser Kerl, der dir so wichtig ist?" fragte er und zeigte mit dem Schwert auf ihn. Es würde ihn nichts kosten ihn hier und jetzt auf der Stelle hinzurichten, doch er vermutete, dass sich Thea im Ernstfall dazwischen werfen würde. Also wandte er sich wieder ihr zu und schlug unvermittelt mit dem Wolkenspalter nach ihr, doch sie wich jedem seine Angriff aus. Sie kannte ihn zu gut, hatte oft genug gegen ihn gekämpft. Er hatte auch nicht geglaubt, dass der Kampf leicht werden würde, doch nun würde er alles geben müssen.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Freitag, 15. Dezember 2017, 06:57

(Thea)

"Hör endlich auf mit dem Unsinn!" herrschte Thea ihn an. "Es geht nicht um ihn!" Sie wich ihm erneut aus und verpasste ihm im nächsten Moment einen Feger, der ihn aus dem Gleichgewicht brachte und stürzen ließ. Sofort war sie über ihm und stellte ihm ihren Stiefel auf die Brust, mit dem sie ihn am Boden hielt. "Es geht um meine Tochter, verdammt!" Sie konnte nicht verhindern, dass sich Tränen in ihren Augen sammelten und langsam ihre Wange hinab liefen. "Ich will nicht gegen dich Kämpfen, Amun. Bitte. Es gibt nur diesen einen Mensch, diese eine Mädchen, das mir wichtiger ist als du und das mich dazu bringen kann überhaupt eine Waffe gegen dich zu erheben. Versuche doch nur für einen Moment mich zu verstehen."

Spoiler Spoiler

Amun - 23 = 37 LP

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Sonntag, 17. Dezember 2017, 20:08

(Amun)

"Lüg...mich...nicht an!" brüllte er, sprang auf die Beine und entfesselte eine Schnittwelle aus dem Wolkenspalter, der Thea zwar auswich, doch dann war Amun schon bei ihr und deckte sie mit einer Serie von Hieben ein, die sie in Bedrängnis brachte und etliche kleinere Wunden verursachte.
"Du hättest jederzeit mit mir reden können! Jederzeit! Das wusstest du und dennoch versuchst du im Heimlichen zu verschwinden. Du bist eine Lügnerin." sagte er düster grollend, als sie sich mit einem Sprung in Sicherheit gebracht hatte.

Spoiler Spoiler

-23 = 34 LP
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Montag, 18. Dezember 2017, 07:19

(Thea)

"Ich habe das nicht geplant! Ich wollte nicht einfach heimlich verschwinden und ich bin auch jetzt noch alles andere als sicher, ob es die richtige Entscheidung ist! Ich konnte es dir nicht erzählen, Amun. Ich kenne dich und ich weiß, was du getan hättest! Du hättest mir geholfen und dich genauso schuldig gemacht, das wollte ich nicht." Sie blieb noch einen Moment auf Abstand stehen. "Ich will aich das hier nicht." sagte sie leise, doch Amun war noch immer zu aufgebracht um die Wahrheit ihrer Worte zu sehen. Er griff sie an und sie nutzte erneut ihre Begabung um ihm auszuweichen. Sie packte seinen Arm, als er durch sie hindurch tauchte, drehte ihn brutal auf seinen Rücken und zwang ihn so sein Katana los zu lassen. Mit ihrem Knie brachte sie ihn zu Fall, so das sie nun über ihm stand. "Amun, hör auf. Ich will dich nicht ernsthaft verletzen. Du kannst gehen und sie werden dir keinen Vorwurf machen, dass du mir und Varga Barrias unterlegen warst." Sie mussten ja nicht wissen, dass Altin gar nicht am Kampf beteiligt gewesen war. Sie hätte ihn gerne darum gebeten zu bleiben, mit ihnen zu kommen, das wurde ihr in diesem Moment bewusst, doch das konnte sie ihm nicht antun, sie durfte es ihm nicht einmal in Aussicht geben, sie durfte sein Leben nicht so versauern, wie sie es vor vielen Zeitenwechseln mit ihrem eigenen getan hatte.

Spoiler Spoiler

Amun - 23 = 14 LP
The weicht dem nächsten Angriff erneut aus.

129

Dienstag, 19. Dezember 2017, 01:55

(Amun)

Er aktivierte den Wolkenspalter und riss ein tiefes Loch in einem Haus hinter Thea, doch sie hatte sich aufgelöst und stand nun direkt vor Amun, entwaffnete ihn und trat ihn unsanft von den Beinen. Hustend rappelte sich Amun langsam wieder auf und spuckte auf den Boden. Die Wut über Theas Verrat ließ ihn kaum klar denken und so büßte er einen Großteil seiner Fähigkeiten ein. Er hatte den Kampf verloren.
"Ich werde dich verfolgen. Dich, deinen Freund und deine Tochter. Bis ich euch gefunden habe. Der einzige Weg das zu beenden, ist mich hier und jetzt zu töten." sagte er hasserfüllt, trat an sie heran und legte ihre Klinge an seine Brust.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Dienstag, 19. Dezember 2017, 06:52

(Thea)

"Ich werde dich nicht töten, Amun. Das kann ich nicht. Ich kann nur hoffen, dass du zur Vernunft kommst, wenn du in Ruhe darüber nachdenkst." Tränen sammelten sich in ihren Augen. Sie sah zu Altin, der wieder zu sich gekommen war, aber verletzt war, sie sah zu dem Haus, in dem ihre Tochter lebte, die noch nichts davon wusste, was nur wenige Schritt von ihr gerade in ihrem Namen geschah.
Wieder überlegte sie, doch nun gab es kein zurück mehr. Sie war zu weit gegangen um nun noch umzukehren.
Sie hörte die Rufe von Tolea-Naar, ihr Kampf war nicht enbemerkt geblieben und es blieb ihnen keine Zeit mehr. Sie warf Amun einen letzten Blick zu, half Altin auf die Beine und flüchtete mit ihm durch die Mauer auf das Grundstück auf dem Kirsha lebte.
Es war eine hohe, solide Mauer, hier waren sie vorerst vor den Blicken der krieger sicher, doch sie mussten dringend aus Bryn verschwinden.
"Wirst du es schaffen?" fragte sie Altin, begutachtete und versorgte seine Verletzung, soweit es ihr möglich war. "Ich kann nicht euch beide schleppen und uns bleibt keine Zeit. Ich muss sie holen, jetzt, bevor ihr Eltern durch das Geschehen in den Straßen aufgeschreckt werden."

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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 23:33

(Amun)

Er sprang vor Wut auf und packte sein Schwert, als aus allen Ecken Tolea-Naar strömten.
"Im Namen des Meleks, ihr seid verhaftet!" rief einer ihrer Offiziere, während seine Männer ihn umzingelten und ihre Speere auf ihn richteten.
"Verpisst euch." grollte Amun und zog sein Schwert schräg nach oben und entfesselte eine Schnittwelle, die zwei der Soldaten zerteilte und mehrere andere verletzte. Die Tolea-Naar nahmen sofort eine andere, flexiblere Formation an, doch Amun gab ihnen nicht die Zeit sich zu organisieren, sondern griff sofort an. Er wich einem Speer gelassen aus, packte den Schaft und schlug ihn in das Gesicht des Soldaten, bevor er den Wolkenspalter erneut aktivieren wollte. Doch plötzlich erwischte ihn ein Pfeil in der Kniekehle und er knickte ein. Sofort waren mehrere Soldaten bei ihm und knüppelten ihn ohne Gnade nieder, als er schließlich das Bewusstsein verlor und in die befreiende Schwärze glitt.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Freitag, 22. Dezember 2017, 06:35

(Zia)

"Guten Morgen, Lucanello, wie geht es dir heute?" Zia war erst in das Zimmer getreten, nachdem Maria gegangen war. Sie hatte beschlossen dieser Frau so wenig in die Quere zu kommen, wie es irgendwie möglich war. Wenn jemand sie enttarnen würde, dann war es wohl sie, denn sie suchte nur nach einem Grund ihr an die Kehle zu gehen. Doch Maria hatte Verpflichtungen, vor allem jetzt, wo ihr Mann als tot galt. Sie musste nicht nur eine Trauerfeier inszinieren, sie musste auch Beileidsbekundungen entgegen nehmen. Zumindest von den Menschen, die Einfluss hatten. Außerdem würde sie sich die neuen Bewerber um ihre Hand nicht ewig vom Hals halten können, mit der AUssage, dass ihre trauer noch zu groß sei. Sie war eine Frau und selbst in Bryn waren ihre Rechte immer noch irgendwo begrenzt.
Zia zog die Vorhänge auf und von draußen drang klares, warmes Sonnenlicht in den Raum.
"Darf ich mir eure Wunden ansehen?" fragte sie dann, als sie an sein Bett trat. Sie hatte noch nie jemanden zurückgeholt der so Nahe an der Schwelle des Todes gestanden hatte. Eigentlich war er sogar tot gewesen, zumindest für einen Moment und sie wollte sicher sein, dass alles in Ordnung war.

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Freitag, 29. Dezember 2017, 23:33

(Lucanello)

"Erstaunlich gut. Dank euch." gestand er ihr zu, während sie seine Wunden inspizierte, die relativ gut verheilten. Er hatte noch Schmerzen, doch diese waren lange besser, als gänzlich tot zu sein. Sie rieb seine Wunden mit verschiedenen Tinkturen ein und reichte ihm eine Brühe, die er unter leisem Ächzen austrank.
"Wie habt ihr geschlafen? Ich hoffe alles war zu eurer Zufriedenheit." erkundigte sich das Familienoberhaupt der Barrias und richtete sich etwas auf, damit er sich besser mit ihr unterhalten konnte.


(Amun)

Er saß in seiner Zelle, die Hände am Rücken zusammengebunden. Die Wachen hatten Angst vor seinen Fähigkeiten und hatten ihn zusätzlich noch gefesselt, als ob die Fingerdicken Stahlgitter nicht gereicht hätten. Er befand sich in fast völliger Dunkelheit, ein einziges, winziges Luftloch sorgte für etwas Licht in der schummrigen Zelle.
Plötzlich wurde eine Tür aufgestossen und der Gang vor ihm mit hellem Fackellicht geflutet. Mehrere Paar Stiefel stampften auf ihn zu und blieben vor seiner Zelle stehen. Zunächst kniff er geblendet die Augen zusammen, doch dann erkannte er immer mehr die Umrisse einiger Männer.
"ihr könnt uns alleine lassen." verlangte eine Stimme. Kurz darauf entfernten sich mehrere der Männer, zurück blieben nur zwei, die ihre Fackeln an den Halterungen anbrachten und sich vor Amun stellten.
"Weißt du wer ich bin?" fragte ihn die Stimme. Amun legte den Kopf schräg und nickte langsam.
"Tamin Barrias. Und du bist wohl Antonius, Lucanellos erstes Balg." antwortete er. Natürlich kannte er die wichtigsten Mitglieder der Barrias-Familie. Und er hatte ihren Besuch bereits erwartet.
"Gut. Warum wolltest du Lucanello töten? Deinen Tätowierungen zufolge gehörst du zu den Kuro Oni. Haben sie den Auftrag dazu gegeben? Wenn ja, warum?" wollte Tamin wissen ohne großartig um den heißen Brei herumzureden. Amun lachte freudlos auf.
"Ihn töten? Was für ein Schwachsinn. Ich habe versucht, seine Mörder aufzuhalten und wurde dabei von diesen Tolea-Naar gestört." erwiderte er verächtlich und spuckte auf den Boden.
"Er ist nicht tot." sagte Tamin langsam. "Also weißt du, wer seine Angreifer waren?" wollte er kurz darauf eindringlich wissen. Amun nickte.
"Ich wurde verraten. Von meiner eigener Partnerin. Sie hatte einen Begleiter, einer eurer Leute. Sie nannte ihn Vargas."
"Vargas? Und da bist du dir ganz sicher?" mischte sich Antonius ein. Amun nickte erneut.
"Holt mich hier raus und ich werde euch zu ihnen führen. Anscheinend wurde nicht nur ich verraten."
"Das wird nicht so einfach. Du hast zwei Tolea-Naar getötet und weitere verletzt. Offiziell können wir dich hier nicht rausholen."
"Dann benachrichtigt die Roten Pfeile. Und unterstützt sie, sie werden euch in Zukunft eine helfende Hand sein können." erklärte Amun ernst und zu allem entschlossen.
"Wenn du hier ausbrichst, musst du untertauchen. Wir dürfen mit deinem Verschwinden nicht in Verbindung gebracht werden. Bis dahin werden wir uns um den Rest kümmern." gestand Tamin ihm zu und nickte Antonius dann zu. Gemeinsam verließen sie den Kerkertrakt und machten sich auf den Weg zu Lucanello.
"Glaubst du ihm?" fragte Antonius seinen Onkel, der seufzte.
"Ja, das tue ich. Sollte er uns anlügen muss das eine weit angelegte Intrige gegen uns sein. Dieser Fall ist eher unwahrscheinlich, ich wüsste niemanden der die Mittel hätte, die Kuro Oni gegen uns aufzuhetzen. Seine Worte ergeben sogar irgendwie Sinn. Altin ist Petamus Sohn und seitdem nahezu seine gesamte Familie ausgelöscht wurde haben wir den Kontakt zu ihm verloren. Dass er einen Groll gegen uns hegt ist nicht abwegig."
"Dann sollten wir vorsichtig bleiben und noch niemandem mitteilen, dass Lucanello noch lebt." schloss Antonius. Tamin grummelnde zustimmend, schwieg jedoch sonst.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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Samstag, 30. Dezember 2017, 08:31

(Zia)

" Es ist alles in Ordnung." antwortete Zia mit einem ehrlichen Lächeln. "Wenn ihr meint ihr könnt es schaffen, solltet ihr für einen Moment aufstehen und ein wenig gehen. Bis zum Balkon und wieder zurück. Das bringt euren Blutkreislauf in Schwung und wird helfen euch schneller zu heilen. Ich werde euch stützen." Sie reichte ihm die Hand und half ihm sich komplett aufzusetzen. "Keine Angst, ich werde euch nicht stürzen lassen. Ich bin stärker als ich aussehe. " diesmal würde ihr Lächeln zu einem herzlichen Lachen. "Bei drei, vertraut mir." Sie nahm auch seine zweite Hand und zählte bis Drei, dann zog sie ihn auf die Beine und stützte ihn als er strauchelte.

(Thea)

Der Sonnenaufgang tauchte ganz Bryn in einen wunderschönes, organge-rotes Licht. Von der Hügel auf dem sie standen hatt3n sie einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und einen Moment zu verschnaufen. Es war nicht einfach gewesen Kirsha zu überzeugen mit ihnen zu kommen und sie hatten keine Gewalt anwenden wollen. Seit eingegangen waren hatte sie kein Wort gesprochen, doch sie wirkte nicht so verängstigt wie sie es eigentlich hätte sollen. Altins Gesicht war vor Schmerzen verzerrt und es war wichtig, dass sie einen Unterschlupf fanden, wo sie sich um seine Verletzungen kümmern könnten.allerdings blieb ihnen nicjt viel Zeit. Ihre Verfolger waren ihnen sicher dicht auf den Fersen. "Kennst du einen Ort an dem wir untertauchen können?" fragte Thea ihn, die bereits wieder an ihrer Entscheidung zweifelte.

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Samstag, 30. Dezember 2017, 23:34

(Lucanello)

Beim Balkon angekommen stützte er sich am Geländer ab und schirmte mit der anderen Hand die Augen vor der Sonne ab. Vor ihm breitete sich der Anblick seines wunderschönen Anwesens aus, dessen Garten zu den schönsten in ganz Bryn gehörte und den Reichtum der Barrias-Familie widerspiegelte.
"Zum zweiten Mal in meinem Leben, weiß ich wieder zu schätzen, was ich hier habe." flüsterte er und sah zu Zia.
"Und das habe ich euch zu verdanken. Ich fürchte euch ist nicht bewusst, wie tief ich in eurer Schuld stehe." sagte er vollkommen ernst und sah wieder auf seinen Garten.
"Ich war träge, wurde müde und wollte mich zur Ruhe setzen. Dieses Erlebnis hat mich wieder wach gerüttelt. Ich muss weiter vorankommen, das war noch lange nicht der Ende meines Weges." sagte er entschlossen, aber undeutlich, was genau er damit meinte.
"Doch genug von mir. Wie kann ich meine Schuld begleichen? Nennt mir einen Preis, ich werde ihn euch in Gold und Edelsteinen aufwiegen lassen. Ihr habt es euch verdient." bot er ihr an.


(Altin)

"Verstecke gibt es genügende. Doch ich fürchte das wird nicht reichen." sagte er und drehte sachte seinen Oberkörper. Amuns Angriff hatte ihm einige Rippen gebrochen, die sich schmerzhaft in die Lunge gebohrt hatten, doch Thea hatte den größten Schaden beheben können.
"Es gibt nordwestlich von hier in einigen Tagesritten Entfernung gibt es einen Bauernhof. Frag dort nach dem Einsamen Stern, das ist ein Berg, der in der Nähe liegt, dort gibt es ein Unterschlupf was ich vor einiger Zeit noch benutzt habe." erklärte er ihr den Weg und streichelte Kirshas Kopf, die noch reichlich schüchtern wirkte. Sie war so abrupt aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen worden und war vermutlich noch vollkommen verängstigt, doch das würde Thea schon hinbekommen.
"Ich werde eine falsche Fährte legen und sie auf eine andere Spur bringen. In spätestens zwei Wochen bin ich bei euch." versprach er aufmunternd.
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Montag, 15. Januar 2018, 10:18

(Zia)

"Nichts was ich mir wünsche, lässt sich mit Gold oder Edelsteinen kaufen." erwiderte Zia und sah in die Ferne. Sie dachte an Al-Krayt und fragte sich, ob Lucanello wirklich dieses Monster war für den viele ihn hielten. Sie hatte sich selbst gemahnt nicht auf ihn reinzufallen, doch was wenn er gar nicht sah was er tat, oder es anders sah? Schließlich war sie ebenfalls im begriff ihn zu opfern. Sie fühlte sich plötzlich schuldig und fragte sich, wieviel besser sie denn war, wenn sie ihm hier etwas vorspielte. Dieser Ort tat ihr nicht gut, tat ihnen nicht gut und umso länger sie hier bei Lucanello blieb, desto schwieriger würde es werden.
"Eure Wunden sind gut verheilt. Ich muss auf den Markt und einige neue Kräter besorgen, begleitet mich. Niemand weiß, dass ihr noch lebt. Mit der entsprechenden Verkleidung könnt ihr euch ganz normal in der öffentlichkeit bewegen. Niemand wird euch erkennen, das könnte euch einen ganz neuen Blickwinkel geben."

(Thea)

"Altin?" Thea griff nach seinem Handgelenk, als er schon im Begriff war zu gehen "Pass auf dich auf, bitte." sagte sie. "Du bist der einzige, der mir neben Kirsha noch bleibt. Amun war mehr als nur mein Waffenbruder. Ich habe einen hohen Preis gezahlt." Sie sah zu Kirsha und wusste, dass kein Preis zu hoch für sie war, trotzdem hatte sie viel verloren. Sie ließ Altin los und ihn somit gehen.
Eine Weile wartete sie mit Kirsha noch, dann machten sie sich auf zum einsamen Stern. Kirsha taute nur langsam auf, doch mit jedem Wort wurde sie neugieriger und wollte mehr über ihren Vater und der verbotenen Liebe zwischen ihm und ihrer Mutter wissen. Thea erzählte ihr nur zu gerne davon, auch wenn die Erinnerungen sie sehr schmerzten.

137

Dienstag, 16. Januar 2018, 18:25

(Lucanello)

"Na gut." stimmte er sanft lächelnd zu und begleitete sie zum Markt. Er bot ihr seinen Arm an, damit sie sich einhaken konnte und musste unwillkürlich lachen, als er ihre zögerliche Miene sah.
"Nur zu, meine Liebste. Maria wird euch nicht sehen und soweit ich weiß gibt es auch niemanden der auf euch wartet, nicht wahr?" fragte er mit einem Blitzen in den Augen und ging dann mit ihr weiter. Die Verkleidung brachte tatsächlich viel und sein humpelnder Gang tat sein Übriges, um ihm das Aussehen eines alten Tagelöhners zu geben - wenn auch mit einem sehr gepflegten Gesicht.
"Es tut tatsächlich gut sich unter Leute zu mischen, ohne den bitteren Beigeschmack, dass jeder irgendetwas von dir möchte oder dir nur das schlechteste vom schlechten wünscht. Sie sehen so...friedlich aus. Wie Schafe." sinnierte er, während er mit Zia über den Markt spazierte.
"Ihr seid eine sehr besondere Frau, Meisterin Zia. Welche Wünsche und welches Verlangen könnte eine Frau wie ihr haben?" fragte er und musterte sie währenddessen von der Seite.


(Amun)

Der Ausbruch war reibungslos verlaufen und war sogar so gut geplant gewesen, dass niemand vermutete, dass Amun überhaupt noch am Leben war. Die roten Pfeile hatten den Kerkertrakt in Flammen gesetzt und vorher Amun aus seiner Zelle befreit und einen Leichnam, der ungefähr seine Größe und Statur hatte hineingelegt. Das Feuer zerstörte weite Teile des Kerkertrakts und tötete sogar etliche Gefangene, doch Amun interessierte all das nicht. Er saß im Hauptquartier der roten Pfeile und sah voller Hass an die Wand. Er wartete auf Tamin und sobald Lucanellos Leibwächter bei ihm war, würden sie einen Plan erstellen, um Thea und Altin zu fassen und ihrer Strafe zuzuführen.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Mittwoch, 17. Januar 2018, 07:51

(Zia)

Mit jedem Schritt den sie auf dem Markt taten, wurde Zia etwas nervöser. Sie konnte spüren, dass Al-Krayt irgendwo in der Menge war und sie beobachtete, auch wenn sie ihn nicht sehen konnte. Sie hatte ihm versprochen, ihm Lucanello zu bringen und hier war sie. Sie fühlte sich schlecht, wie eine Betrügerin und das war sie auch.
An den Ständen vorbei führte Zia Lucanello an den Rand des Marktes, dort wo die dunklen Gassen bis an die ersten, bunten Ständen reichten. Dabei erzählte sie Lucanello was sie sich für die Zukunft wünschte. "Seit Zeitenwechseln reise ich nun schon durch Fremgard, unterrichte Kräuterkundige und Heilerinnen und veranlasse den Bau für Häuser der Heilung. Vor einigen Zeitenwechseln war ich hier und habe dem Melek geholfen. In Avin konnte ich den Sohn des zukünftigen Thronfolgers retten, doch nicht nur die Herrscherhäuser und wohlhabenden dürfen auf meine Hilfe hoffen. Auch die mittellosen erhalten die gleiche Behandlung bei mir." erklärte sie und hoffte, dass Al-Krayt erst mir Lucanello sprach, vielleicht konnten sie eine andere Lösung als seinen Tod finden.

139

Mittwoch, 17. Januar 2018, 18:40

(Lucanello)

"Ich habe nichts anderes erwartet. Eure Beweggründe sind nicht das Geld oder der Ruhm - ihr wollt den Menschen wahrlich helfen. Deshalb habt ihr jemanden wie mir geholfen." sagte er überraschend ehrlich und lächelte, als er ihren fragenden Blick sah.
"Nun wir wissen beide -"
"Hör auf zu reden und geh in die Gasse da." ertönte eine knurrende Stimme hinter den beiden. Zia erkannte Al-Krayt sofort, doch dieser trat sie unsanft zur Seite und schob Lucanello in die Gasse.
"Verschwinde oder du stirbst." drohte er in Zias Richtung, als würde er sie nicht kennen und sah dann wieder zu Lucanello.
"Weißt du wer ich bin?"
"Ich habe nicht die leiseste Ahnung." gestand Lucanello, der keineswegs beunruhigt klang.
"Umso besser." Al-Krayts Kopfnuss schickte ihn in die Bewusstlosigkeit, sodass er regungslos zusammenbrach und liegen ließ, ehe Al-Krayt ihn wieder aufrichtete und ihm die Kapuze über den Kopf zog.
"Gehe zurück und erzähl ihnen was geschehen ist. Aber lass dir noch ein wenig Zeit. Ich muss ihn aus der Stadt bringen, hier sind wir ihnen ausgeliefert. Sobald sie die Suche nach ihm beginnen, folgst du mir. Verstanden?"
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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Donnerstag, 18. Januar 2018, 06:59

(Zia)

"Al-Kryat..." Zia packte seinen Unterarm, sah ihn an. "Dieser Mann hat dir etwas furchtbares angetan, er hat deine ganze Familie, deine Kindheit und einen großen Teil von dir zerstört. Trotzdem ist aus dir der geworden, der du jetzt bist. Du wirst geliebt und du wirst deine eigene Familie haben, wenn du das möchtest. Werde nicht zu dem gleichen Monster er." Sie streckte sich zu ihm hinauf und küsste ihn. "Aber egal wie du dich entscheidest, ich liebe dich." Sie ließ ihn los, eilte über den Markt in Richtung Anwesen, nahm dabei eine Route, die aber sicher nicht die kürzeste war.

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