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[Quest] Sohn des Sandes

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Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:26

(Al-Krayt)

Lucanello öffnete langsam die Augen und sah stöhnend zu Al-Krayt.
"Meisterin Zia..." war das erste was der Entführte sagte und Al-Krayt schnaubte belustigt.
"Ist das das einzige, das dir in dieser Situation einfällt?" fragte er verächtlich und spuckte auf den Boden.
"Hast du sie getötet?" rief Lucanello aufgebracht und wollte sich aufbäumen, doch die Fesseln ließen es kaum zu.
"Nein, ihr geht es gut. Genau genommen ist sie sogar der Grund, weshalb ich dich in die Finger bekommen habe." offenbarte er ihm lächelnd und genoss den Augenblick, als er in Lucanellos Augen erkannte, wie sich die Puzzleteile langsam zusammenfügten.
"Das Attentat...war das etwa von dir geplant? Damit du sie so einschleusen konntest?" fragte er langsam und sah Al-Krayt an, doch dieser schnaubte erneut und schüttelte den Kopf.
"Nein, das war purer Zufall. Und um das geht es auch nicht. Es geht um was anderes." antwortete er und offenbarte seinen metallischen Arm.
"Weißt du wer ich bin? Und warum du hier bist?" fragte er ihn und beugte sich vor, damit Lucanello sein Gesicht besser erkennen konnte.
"Nein! Es ist mir auch vollkommen egal! Du wirst sterben, sobald sie uns finden. Was denkst du eigentlich, mit wem du es zu tun hast? In Bryn habe ich das Sagen!" entgegnete Lucanello brüllend, was Al-Krayt ein schallendes Lachen entlockte.
"Seit deiner Entführung sind zwei Knoten vergangen und es ist verdächtig ruhig da draußen. Na errätst du auch warum?" Lucanello biss die Zähne zusammen und starrte Al-Krayt hasserfüllt an.
"Ich habe dich schon lange aus Bryn und deinem Einflussgebiet gebracht, mein hilfloser, kleiner Freund. Ohne deine Leibgarde gar nicht mal so stark, was?" Al-Krayt umrundete.
"Mein Name ist Al-Krayt ben Ali, dem Sohn des Ali ben Naim . Klingelt da etwas?" Und tatsächlich weiteten sich Lucanellos Augen.
"Ich habe deine Familie ausnahmslos ausgelöscht. Wie kann das sein?" stammelte Lucanello langsam. Al-Krayt winkte ab.
"Du hast zwei Brüder übersehen und dir dein eigenes Grab geschaufelt. Und bevor ich dich erlöse, will ich wissen warum. Warum hast du sie alle getötet?" fragte Al-Krayt plötzlich vollkommen ruhig. Nun war es an Lucanello zu lachen.
"Warum? Ernsthaft? Dein Vater war ein noch viel größeres Arschloch, als ich es jemals hätte sein können. Er ließ kleine Kinder enthaupten, um eine Nachricht standesgemäß zu überbringen, verstehst du? Dein Vater war noch viel größenwahnsinniger als ich und jemand musste ihn aufhalten. "
"Lüge!" rief Al-Krayt aufgebracht.
"Das würdest du dir wünschen, ich weiß, mein Junge. Niemand wünscht sich eine Familie bestehend aus Monstern, doch das war dein Vater. Ein Monster!"
"DU bist das Monster!" brüllte ihn Al-Krayt ihn und verpasste ihm eine schallende Ohrfeige. Lucanellos Kopf ruckte zur Seite und er spuckte hustend einen Klumpen Blut so wie einen Zahn aus.
"Lass die Wut nur raus, es ändert nichts daran. Du kannst mich foltern und töten und all das wird es nur bestätigen, dass du das Monster bist, das ich schon immer in eurer verdammten Familie gesehen habe!"
"Halt - dein - MAUL!" brüllte Al-Krayt, richtete seine Hand auf ihn und stieß eine unkontrollierte Druckwelle aus, die Lucanello samt Stuhl vom Boden hob und gegen die Wand krachen ließ. Krächzend blieb der Anführer der Barrias Familie ab Boden liegen, während Al-Krayt langsam auf ihn zuging.
"Du hast Recht. Ich bin ein Monster. Ich habe schon so viele Leben genommen, doch dann ist jemand in mein Leben getreten und hat es grundlegend verändert. Dennoch" er sah Lucanello mit kalten Augen an "muss ich noch dieses eine Leben nehmen, um mit meiner Vergangenheit abschließen zu können.
"Das verstehe ich, mein Junge. Und nun weißt du auch die Wahrheit über deine Familie, ich hoffe du kannst in Ruhe leben." fügte Lucanello verächtlich hinzu, während er leicht den Kopf hoch. Selbst in diesem Zustand verlor er seinen Stolz nicht.
"Selbst wenn das die Wahrheit wäre - mit dir stirbt nur ein weiteres Monster auf dieser Welt. Ich hoffe du hast deinen Frieden geschlossen."
"Fick dich." waren Lucanellos letzten Worte, bevor sein Schädel unter einer kontrollierten Druckwelle wie eine reife Wassermelone zerplatzte und sich Blut und Hirnmasse überall im Raum verteilten.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Freitag, 19. Januar 2018, 07:16

(Zia)

Als Zia das Anwesen der Barrias erreichte, war sie völlig außer Atem. Unter Tränen erzählte sie was passiert war und die Tränen und die Verzweiflung waren dabei nicht einmal gespielt. Sie fühlte sich furchtbar und sie wusste instinktiv, dass sie ab diesem Moment, dem Moment in dem sie Lucanello verraten hatte, auch wenn er ein Monster gewesen war, ein anderer mensch sein würde, ein schlechterer. Sie hatte ihre Prinzipien verraten, für Al-Krayt. Auch wenn es ihre Entscheidung gewesen war, wusste sie nun nicht, ob sie es ihm jemeals verzeihen konnte, ob sie es sich jemals verzeihen konnte. Sie hatte geglaubt aus Al-Krayt einen anderen Menschen gemacht zu haben, doch hatte nicht auch er aus ihr einen anderen Menschen gemacht?
Im Anwesen brach sofort Hektik aus. Vielleicht wäre es am Besten gewesen diese Hektik zu nutzen und zu verschwinden. Doch einige der Barrias hatten ihr von Anfang an nicht getraut und nun ein besonderes Auge auf sie. Sie entschied sich zu warten, bis sich die Situation beruhigz hatte. Erklärte immer und immer wieder was passiert war, bis es schließlich Abend wurde. Es war Kaito, der schließlich nach ihr verlangte. Angeblich weil der Melek krank war. Die Barrias waren nicht so dumm und stellen sich offen gegen den Melek und seine Tolea-Naar. Sie ließen Zia mit ihm gehen, auch wenn einige Blicke noch immer arwöhnisch auf ihr lagen.
Kaito führte Zia inden Palast, sprach er mit ihr, als sie in diesem verschwunden war. "Es gibt einen alten Fluchtweg durch die Kanalisation." erklärte er ihr. "Folgt ihm, ihr müsst die Stadt verlassen! Irgendwann werden die Barrias auf Verbindungen stoßen, die euch verraten. Al-Krayt wartet am Ende der Kanalisation auf euch." Er verneigte sich vor ihr und Zia nickte kurz. Ihr Kopf dröhnte von den vielen Tränen und sie fühlte sich unglaublich müde.
Am Ende des Tunnels wartete Al-Krayt auf sie, sein Anblick genügte und sie wusste, was mit Lucanello geschehen war. Sie musste ihn nicht fragen.

Spoiler Spoiler

Ich würde an dieser Stelle gerne den Zeitsprung machen, wenn das für dich in Ordnung geht? Oder wolltest du noch was tun?

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Dienstag, 23. Januar 2018, 22:06

558. Zeitenwechsel des IV. Zeitalters, Sommer, in der Nähe von Drachenhort


(Al-Krayt)

Sein ältester Sohn, Rhogal, stand kurz davor sein zweites Lebensjahr zu vollenden und war ein lebendiger, kleiner Bursche. Wie in diesem Moment, machte er sich oft einen Spass darauf auf seinem Vater herumzuklettern und seine Haare mit leichten Energiestößen durch zuwirbeln. Für sein Alter war seine Begabung schon erstaunlich gefestigt und ließ nur vermuten, was eines Tages aus ihm werden könnte.
Al-Krayt saß mit seiner typisch genervten Miene am Tisch und ließ das alles über sich ergehen, auch wenn er innerlich vor Freude laut aufschreien konnte. Noch immer wagte er es nicht zu glauben, sein Glück tatsächlich gefunden zu haben. Aus dem Nebenzimmer ertönte das Geschrei der Zwillinge, die erst vor kurzem auf die Welt gekommen waren und Al-Krayts Glück komplettiert hatten. Wenn auch immer noch diese ständige Unruhe in seinem Inneren an ihm nagte. Er seufzte, stand auf und fing Rhogal auf, der glücklich gluckste und in die Hände klatschte, während er in das Nebenzimmer ging, wo Zia mit den Zwillingen lag. Die beiden waren ebenfalls wohlgenährt und stark, auch wenn sie nicht ganz Rhogals Körpergröße zu seiner Geburt besaßen.
"Ich werde noch in die Stadt gehen und einige Besorgungen erledigen. Gibt es etwas, das du brauchst, Schatz?" fragte er sie, nachdem er Rhogal auf dem Bett abgelegt hatte und dieser munter zu seinen Geschwistern krabbelte und sie äußerst liebevoll streichelte.
Sie hatten sich ein kleines Haus auf einem Hügel überhalb Drachenhorts gekauft, in einem Vorort in dem zunehmend wohlhabende und bedeutsame Menschen lebten. Es war ein kleiner Zufluchtsort aus den Wirren der Stadt, denn Drachenhort wuchs und wuchs und würde bald wohl auch diese kleine Gemeinde wieder eingeholt haben, doch bis dahin genossen die Menschen die Idylle. Eine Idylle, mit der Al-Krayt nicht ganz warm werden konnte. Ihm fehlte die Hitze des Gefechts, das Adrenalin im Kampf, auch wenn er zugeben musste, dass die Rolle eines guten Vaters deutlich anspruchsvoller war, als er erwartet hatte.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Mittwoch, 24. Januar 2018, 08:47

(Zia)

Zia hatte in der Nacht nicht viel Schlaf bekommen. Wenn Emma schlief, war Al-Amin war, wenn Al-Amin schlief, war Emma wach. Sie wechselten sich sozusagen an ihrer brust ab und es gab kaum einen Moment, wo nicht einer der beiden Zwillinge an ihr saugte. War das doch mal der Fall, dann wollte natürlich auch Rhogal mal etwas von seiner Mutter haben, auch wenn er sehr lieb und genügsam war, konnte man ihm das wohl kaum verdenken. Nun streichelte sie ihrem ältesten Sohn liebevoll über die Haare. Ihr ging das Herz auf, wenn sie sah wie er mit seinen kleinen Geschwistern umging. In solchen Moment war all die Anstrenung, all die Schmerzen, der Verzicht und die Schlaflosigkeit vergessen, in diesen Moment war sie sich sicher, dass das alles war was sie sich je gewünscht hatte. Sie zog Al-Krayt zu sich und küsste ihn.
"Frische Ziegenmilch und etwas von diesem Stoff." Sie deutete auf eine der Windeln. "So lange Rhogal noch nicht ganz trocken ist, komme ich mit dem was wir haben einfach nicht hin. Ich werde noch welche nähen müssen."
Sie war nicht gerne so sehr an die Wohung gefesselt. Als sie nur Rhogal hatten, waren sie immer zu dritt in die Stadt gegangen, aber mit drei kleinen Kindern war das nun unmöglich. Wahrscheinlich würde es auch dauern, bis sie dem Turm wieder einen Besuch abstatten konnte. Zum Glück hatte sie bei ihrem letzten Besuch vor ein paar Wochen alles mit Ral klären können. Ihre Schüler arbeitenen mittlerweile in Häuser der heilung in ganz Fremgard und Zia war stolz darauf, was sie in den letzten zwei Zeitenwechseln geschafft hatten. Alle großen Städte besaßen mittlerweile große Häuser der Heilung und auch in vielen kleine Dörfern gab es nun ausgebildete Heiler und Heilerinnen. Zias Arbeit hatte sie in dieser Zeit viel verändert. Ständig kamen Brieftauben bei ihr an, mit Fragen von Heilern aus diesen Einrichtungen. Eigentlich hatte sie sich vorgenommen, diese auch zu Besuchen, doch das würde warten müssen, bis die Kinder größer waren. Bis dahin blieb ihr nichts weiter, als ihre berühmten Kräuter zu züchten und Kistenweise an alle Häuser zu schicken, die briefe zu beantworten und ab und an auch bei sich zu Hause Schülerinnen zu unterrichten die besonders talentiert waren, oder deren Begabung zu versteckt lag.
Im Turm war Maya zu ihrer Vertretung aufgestiegen, so dass Jacks sich anderen Dingen widmen konnte, auch wenn er der Heilung noch immer sehr zugetan war, war es vor allem die Forschung die ihn antrieb.
"Vielleicht auch noch ein neues Tintenfass. Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch eins in Reserve habe. Schaust du mal nach? Und Narina soll mich besuchen kommen, wenn sie Zeit findet. Es gibt noch einige Dinge die ich mit ihr absprechen muss."
Emma begann zu quängeln und Zia zog sie auf ihren Arm um sie zu beruhigen. "Danke Al-Krayt."

Im südlichen Teil Avins

(Thea)

Sie hatten die kleine Hütte in dem Holzfällerdorf erst vor wenigen Tagen bezogen, nachdem ihre letzte Unterkunft zu unsicher geworden war. Es war jetzt über zwei Zeitenwechsel her, dass Thea mit Kirsha und Altin geflohen war. Seit diesem Tag waren sie ständig auf der Hut gewesen und ein paar mal war es knapper gewesen, als es Thea lieb gewesen war. Amun war ihnen auf der Fersen und es gab Tage, an denen sie zu tiefst bereute was sie getan hatte, denn was war das für ein Leben für ein junges Mädchen? Zumal Kirsha wirklich ein liebes, anständiges Mädchen war.
"Ich weiß nicht Altin, ich habe ein komisches Gefühl." sagte Thea und ging unruhig in der kleine Hütte auf und ab. Kirsha war hinaus gegangen, sie hatte sich an ihr neues Leben gewöhnt und auch daran, dass sie ständig ihren Wohnort wechselten. Sie fand schnell neue Kontakte und Freunde, doch oft war sie auch einfach gerne alleine. "Vielleicht sollten wir doch noch etwas weiter ziehen?"

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Mittwoch, 24. Januar 2018, 18:29

(Al-Krayt)

In wenigen seltenen Momenten, konnte er ohne grimmige Miene lächeln und dieser war einer davon. Eigentlich hatte er sie noch fragen wollen, ob sie denn alleine klar kam, doch das erübrigte sich. Zia war so viel stärker als er selbst, da wo er überfordert wäre, würde sie ihm eine Stütze sein. Er liebte seine kleine Familie über alles und drückte ihnen allen einen Kuss auf die Stirn, bevor er verschwand, um in etwa zwei Knoten mit frischen Besorgungen zurück zu kehren.


(Altin)

"Wir sind hier in Avin." stellte er fest und wechselte dabei sein Hemd.
"Es gibt kein Reich auf der Welt, das sicherer ist. Allerdings ist mir ein neuer Gedanke gekommen. Oder gleich zwei, besser gesagt." begann er langsam und sah sie an.
"Was hältst du von Kriev? Die Stadt soll gut gesichert sein und die Menschen scheinen glücklich. Der einzige Punkt ist deine Begabung - ihr musst du abschwören, wenn wir uns dafür entscheiden. Eine andere Alternative wäre Meeresinsel. Die Menschen leben dort den Inbegriff der Freiheit, allerdings sind sie nicht unverwundbar, trotz eines Handelspaktes mit Avin." sagte er und sah dann kurz zu Kirsha. Er wollte es dem jungen Mädchen so einfach wie möglich machen, ihre Freiheit sollte nicht von Angst um ihr leben geprägt sein.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Donnerstag, 25. Januar 2018, 07:42

(Thea)

"Der Gedanken mit Kriev hatte ich auch schon einmal, wenn ich ehrlich bin." sagte Thea und blieb endlich stehen um Altin anzusehen. "Es wäre die logischste Wahl dorthin zu gehen. Nicht nur, dass Amun uns dort nicht vermuten wird, die Kuro Oni haben dort keinen Einfluss. Und auch deine Familie wird sicher noch keine Kontakte dorthin pflegen." Sie leckte sich die Lippen und der Gedanke ihre Begabung nicht mehr zu nutzen, ließ sie nicht gerade vor Freude in die Luft gehen. "Hast du es noch nicht gehört? Angeblich haben sie in Kriev einen Weg gefunden die Magie komplett zu verbannen. Selbst ohne die Ketten aus Erz kann man dort keine Begabung mehr nutzen. Ohne meine Begabung, werde ich Kirsha nicht mehr so gut schützen können. Mein Kampfstil ist mit meiner Begabung verschmolzen, nehme ich den magischen Teil, wird der physische mir nicht mehr viel nutzen. Du wirst mich trainieren müssen." Sie machte eine kurze Pause. "Aber es geht hier nicht nur um mich. Nicht nur ich würde meine Begabung nicht mehr nutzen können." Doch wenn sie ehrlich war, dann war das wohl eher ein Problem was sie hatte, denn Kirsha nutzte ihre Begabung ohnehin so gut wie gar nicht, was sicher auch daran lag, dass sie sie nicht kontrollieren konnte.
"Wir sollten es vielleicht wirklich in Kriev versuchen." stimmte sie schließlich zu.

(Zia)

"Psst? Leise, sei leiser." flüsterte Zia und eilte zu Al-Krayt, als sie ihn durch die Türe kommen gehört hatte. Leise schloss sie diese wieder hinter ihm. Ihre langen, schwarzen Haare tropften noch und sie hatte sich nur schnell ein Handtuch um ihren nassen Körper geschlungen. "Sie schlafen! Alle drei! Gleichzeitig!" Sie konnte ihr Glück kaum fassen und hatte den Moment der Ruhe genutzt um sich endlich mal um sich selbst zu kümmern. Im gesamtem Haus duftete es nach den Kräutern, die sie ihrem Bad beigefügt hatte und die wahre Wunder gewirkt hatten. Zia fühlte sich ausgeruht und hatte in der kurzen Zeit soviel kraft getankt, dass sie sich sicher war, einen weiteren Tag überstehen zu können. "Und? Hast du alles bekommen? Was gibt es neues in der Stadt?"

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Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:57

(Altin)

Er nickte.
"Dort wird mich auch niemand unter Vargas wieder erkennen, was bedeutet, dass wir ein ruhiges Leben führen können. Wir könnten uns den Hütern sogar anschließen und helfen, die Kuro Oni zu besiegen!" schlug er phantasierend vor und schüttelte dann in Anbetracht der Tatsache, dass Thea und Kirsha Begabte waren den Kopf.
"Oder wir leben dort einfach ein ruhiges Leben." fügte er dann lächelnd hinzu und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. Die drei waren in der Zeit wie eine kleine Familie geworden und er konnte es nicht mehr vermeiden, Thea auf eine gewisse Art und Weise anzuschauen, wie damals, als er als Junge noch für sie geschwärt hatte.


(Al-Krayt)

"Nichts. Nichts wichtiges." grinste Al-Krayt spitzbübisch, als er sie in diesem Aufzug sah, packte sie am Arm und zog sie zu sich heran.
"Alle drei schlafen? Und da bist du dir sicher?" fragte er, ließ die Besorgungen achtlos zu Boden fallen und küsste sie, während er sie gleichzeitig hochhievte um sie in das Wohnzimmer zu tragen.
"Wir sollten das nutzen, finde ich. Wann wird sich die Gelegenheit so schnell wieder ergeben?"
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Freitag, 26. Januar 2018, 07:04

(Thea)

"Die Kuro Oni waren für mich da, als ich niemand anderen hatte. Ich hege keinen Groll gegen sie. Ich habe Kirsha vor ihnen geheim gehalten, weil ich wollte, dass sie ein ganz normales Leben führt. Ich schätze, dass kann sie in kriev tatsächlich am ehesten. Wir sollten bald aufbrechen." Sie konnte nichts dafür, das ungute Gefühl in ihrer Magengegend wollte einfach nicht verschwinden. Sie fühlte sich beobachtet, ertappt. Sie hatten Avin gewählt weil die Barrias hier keinen Einfluss hatten und auch die Kuros vorsichtig sein mussten. Doch Thea wusste auch, dass die kuros überall ihre Spione hatten, selbst im Königshaus.
Ihr blieb nicht verborgen, wie Altin sie ansah, was zumindest für den Moment ihre Gedanken beruhigte und in eine andere Richtung drängte. Seit über zwei Zeitenwechseln waren sie nun fast ununterbrochen zusammen gewesen. Altin behandelte Thea, als wäre sie seine eigene Tochter und niemand zweifelte an ihrer Geschichte der kleinen Familie, wenn sie irgendwo neu waren. Kirsha sah ihrem Vater und damit Altin so ähnlich, dass selbst ein geschultes Auge glaubte, er wäre ihr Vater.
Trotz allem und obwohl sie in der Öffentlichkeit die ein oder andere Zärtlichkeit austauschten, um den Schein zu wahren, war nie mehr zwischen ihnen geschehen. Thea hatte es sich das ein oder andere Mal sicher gewünscht, sie wünschte sich auch jetzt, dass er sie einfach in den Arm nahm, ihr Sicherheit und Geborgenheit schenkte, doch obwohl seine Blicke eindeutig waren, war sie selbst nicht bereit den ersten Schritt zu machen. Irgendwie hatte sie das Gefühl, sie würde Bergamo damit betrügen und wahrscheinlich ging es Altin ähnlich.

(Zia)

Sie kicherte, als Al-Krayt sie ins Wohnzimmer trug. Sie waren immer ein Paar gewesen, dass gernel und oft zusammen gelegen hatte, doch nach Rhogals Geburt war das schon schwierig geworden, nach der Geburt der Zwillinge, fast unmöglich. Zia konnte sich kaum erinnern, wann es das letzte Mal gewesen war, schon vor der Geburt hatte ihr Bauch es irgendwann einfach unmöglich gemacht. "Ich könnte mir nichts besseres vorstellen, wie wir unsere kleine Pause vor dem Alltag nutzen könnten." Sie befreite ihn aus seiner Kleidung und die nächste halbe Stunde gehörte ganz ihnen, bis Rhogal plötzlich im Wohnzimmer stand und sie beide anstarrte. "Mama aua?" fragte er besorgt und kam näher. "Nein mein Schatz, es ist alles in Ordnung. Mir geht es gut. Komm her zu uns." winkte sie ihn zu sich und zog ihn zwischen sich und Al-Krayt auf die Couch.

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Sonntag, 28. Januar 2018, 20:59

(Altin)

Er nickte und seufzte. Es hatte wohl keinen Sinn sich falsche Gedanken zu machen, so drehten sie sich nur im Kreis. Also machte er sich fertig und ging zur Arbeit, für die sie im Gegenzug dort schlafen und leben durften. Doch den ganzen Tag bekam er nicht das merkwürdige Gefühl los, dass Thea ihn auf eine ähnliche Art und Weise angesehen hatte, wie er sie. Nein, das durfte nicht sein. Er würde seinem Bruder nicht derart in den Rücken fallen. Und so war er relativ schweigsam, auch als zu Thea und Kirsha zurückkehrte und mit ihnen zu Abend aß.


(Al-Krayt)

Rhogal legte sich zwischen seine Eltern und lachte voller Freude, als er plötzlich niesen musste und die Hälfte ihrer Einrichtung durch eine Druckwelle von ihrem Platz gefegt wurde. Al-Krayt kratzte sich hilflos am Hinterkopf und lächelte verlegen.
"Seine Begabung ist schon so früh so ausgeprägt. Die neue Generation von Begabten ist scheinbar vorbereiteter auf diese lebensfeindliche Welt." murmelte er nicht ohne Stolz in der Stimme und wollte noch etwas hinzufügen, als es plötzlich an der Tür klopfte. Sofort sah Al-Krayt aufmerksam zu Zia, nickte ihr zu und reichte ihr Rhogal, bevor er langsam zur Eingangstür ging und sie dann behutsam aufmachte, die metallische Hand stets zum Angriff erhoben. Doch zu seiner Überraschung wartete dort jemand auf ihn, mit dem er nicht gerechnet hätte.
"Hassem? Was machst du denn hier?"
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Montag, 29. Januar 2018, 08:05

(Zia)

Zia hatte sich ihren Morgenmantel übergeworfen und trat mit einem strahlenden Lächeln an die Türe. "Hassem, wie schön dich zu sehen. Komm doch rein." Sie zog Al-Krayt zu sich, der den Eingang versperrte und sich völlig verspannt hatte. Scheinbar sah er in dem besuch seines bruders gleich wieder eine Gefahr. "Rhogal, komm her. Hier ist jemand, den du kennen lernen solltest. Das ist Onkel Hassem, der Bruder von deinem Vater." Der Junge grinste verschlagen, klammerte sich allerdings vorsichtshalber lieber erst einmal an Zias Bein. Früher war er offener Fremden gegenüber gewesen, doch in letzter zeit begann er ein wenig zu fremdeln.
"Du siehst aus, als hättest du eine anstrengende reise hinter dir, Hassem. Kann ich dir etwas zu trinken anbieten? Ich werde auch gleich anfangen zu kochen, aber das wird noch einen Moment dauern. Hier setz dich. Erzähl, was führt dich zu uns."

(Thea)

Erst als sie mit dem Essen fertig waren und Thea den Tisch abräumte, wurden die ersten Worte an diesem Abend gesprochen. Irgendetwas hing da zwischen ihr und Altin und auch Kirsha schien das bemerkt zu haben. "Wie wäre es, wenn ihr in die Wohnstube geht und ich den Abwasch mache?" schlug sie vor. Sie war noch immer ein Kind, doch in den letzten zwei Zeitenwechsel hatte sie einen großen Schritt in Richtung Frau gemacht.
"Danke Kirsha." Thea nickte Altin zu und sie gingen gemeinsam in das Nachbarzimmer. "Ich habe unsere Sachen bereits gepackt und Kirsha weiß bescheid. Sie hat es gefasst aufgenommen. Ich habe ihr versprochen, dass es in Kriev anders wird, das wir dort bleiben können. Ich kann nur hoffen, dass ich auch recht damit behalte." Sie sufzte und versuchte Altin anzusehen, doch er wich ihren Blicken aus. "Was ist los mit dir, Altin. Seit heute morgen habe ich irgendwie das gefühl, dass du mir aus dem Weg gehst, mir versuchst auszuweichen. Verschweugst du mir etwas?"

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 22:54

(Al-Krayt)

Während Zia Hassem ihr Haus zeigte und ihre Kinder vorstellte, vergewisserte sich Al-Krayt, dass niemand sie belauerte. Er hatte in dem Moment, als er Hassem gesehen hatte ein unglaublich schlechtes Gefühl bekommen. Und sein Bruder wirkte auch sichtlich nervös oder bildete er sich das nur ein?
"Was führt dich her?" fragte er ihn schließlich nachdem sie sich an den Küchentisch gesetzt hatten, während Rhogal mit den Zwillingen spielte.
"Was spricht dagegen meine Familie zu besuchen?" erwiderte Hassem und kratzte sich etwas verlegen am Hals.
"Die Umstände. Wir haben uns seit der Sache in Bryn nicht mehr gesehen. Kein Kontakt, gar nichts. Du bist abgetaucht."
"Und jetzt bin ich hier. Ich wollte dich sehen, ich wollte euch sehen, Al-Krayt."
"Na wenn du das sagst. Was macht also das Leben?" fragte Al-Krayt, setzte eine freundliche Miene auf, wurde jedoch immer misstrauischer. Konnte sein Auftauchen etwas mit den Barrias zu tun haben? Wenn ja, wie sollen sie ihn und seine Familie entdeckt haben? Und was hatte Hassem damit zu schaffen?
Hassem begann zu erzählen, schien sich jedoch nicht wirklich dabei konzentrieren zu können.


(Altin)

"Was? Nein! Alles gut!" winkte er hastig ab und lachte verlegen auf, während er sich den Hinterkopf rieb.
"Ich bin nur etwas durcheinander, die Reise hat uns viel abverlangt und jetzt wo wir ein eindeutiges Ziel haben, fällt eine große Last von meinen Schultern ab. Das ist alles." versicherte er ihr schwach lächelnd. Er würde seinen Bruder nicht hintergehen, niemals. Auch wenn sein Herz etwas anderes sagte.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Donnerstag, 1. Februar 2018, 07:12

(Zia)

Zia entging nicht, wie Al-Krayt seinen Bruder ansah. Irgendwas schien ihm nicht zu passen und sie hatte im Laufe all der Zeitenwechsel gelernt Al-Krayt zu vertrauen. Sie war froh, dass die Kinder in ihrem Zimmer spielten und entschied die beiden Männer alleine zu lassen, vielleicht würde Hassem dann eher mit der Sprache rausrücken.
"Ich werde mal das Abendessen vorbereiten." sagte sie nur und warf Al-Krayt einen Blick zu. "Wenn ihr noch etwas braucht, sagt bescheid." Sie verschwand in der Küche und machte sich daran, einen Eintopf aus den Resten vom Vortag zu kochen.

(Thea)

"Ja, das wird es wohl sein." murmelte Thea. "Dann werde ich jetzt gehen und unsere Sachen packen, dann können wir gleich morgen nach Sonnenaufgang aufbrechen." schlug sie vor und stand auf. Sie hatten sich längst angewöhnt ihren Besitz klein zu halten, also dauerte es nicht lange bis ihre Taschen gepackt waren und der Vorratsraum geplündert war. Sie verschwanden immer ohne sich zu verabschieden, meistens hatten sie nicht einmal ein Ziel vor Augen, das war dieses Mal allerdings anders. Bis Kriev würden sie eine Woche reisen und dabei mussten sie immer besonders vorsichtig sein.
Nachdem Thea alles erledigt hatte, kroch sie in das breite Bett, in dem Kirsha schon leise schlief. Eigentlich war das breite Bett für Mann und Frau vorgesehen, doch so weit ging ihre Tarnung dann doch nicht, es war auch unwahrscheinlich, das irgendjemand mitten in der Nacht plötzlich in ihrem Schlafgemach stehen würde. Zumindest niemand der einfachen Dorfbewohner.

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Donnerstag, 1. Februar 2018, 23:37

(Al-Krayt)

"Sprich offen und ich töte dich nicht auf der Stelle. Du bist nervös schon seitdem du hier angekommen bist, außerdem habe ich gemerkt, dass du mich schon seit längerem beobachtet hast. Die Schweißperlen auf deiner Stirn sprechen für sich, ebenso wie die Tatsache, dass du so plötzlich auftauchst. Denkst du ich bin dumm?" fragte Al-Krayt aufgebracht, versuchte jedoch seine Stimme zu unterdrücken.
"Du würdest deinen eigenen Bruder töten?" fragte Hassem erschrocken.
"Einen Bruder der mich verraten will?" zischte sein Bruder wütend, immer noch um Beherrschung ringend.
"Ich würde niem-"
"Sprich endlich!" rief Al-Krayt, packte ihn am Kragen und schmetterte ihn an die Wand.
"Sie - sie haben mich gefoltert." packte Hassem plötzlich jammernd aus und Tränen stiegen ihm in die Augen.
"Was hätte ich denn tun sollen? Ich bin kein Begabter, so wie du! Kein Krieger! Sie haben herausgefunden, dass du und Zia -" Al-Krayts Faust traf ihn unvermittelt im Gesicht und brach ihm brutal die Nase. Hassem schrie auf, doch Al-Krayt dämpfte den Schrei mit seiner Hand.
"Sind sie schon hier?" Hassem nickte wimmernd.
"Wie viele?" Sein Bruder hielt vier Finger in die Höhe.
"Du verdammter Bastard. Du hast Glück, dass ich dir das Leben versprochen habe und ich nicht so eine niederträchtige Ratte wie du bin." sagte Al-Krayt verächtlich, spie ihm vor die Füße und schickte ihn dann mit einer Kopfnuss in die Bewusstlosigkeit. Dann eilte er zu Zia in die Küche.
"Wir müssen die Kinder in Sicherheit bringen, die Barrias haben ihre Auftragsmörder auf uns gehetzt. Frag nicht wie - sie sind vermutlich bereits um das Haus herum geschlichen und werden jeden Moment versuchen einzudringen." erklärte er hastig, als auch schon das Geräusch eines berstenden Fensters erklang.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Freitag, 2. Februar 2018, 07:19

(Zia)

Ein eisiger Schauer lief Zia über den Rücken und Angst packte sie, eine Angst die sie niemals zuvor in ihrem Leben empfunden hatte, nicht mal als die Kuros sie gefangen genommen hatten und sie dachte, sie würde sterben müssen. Denn diesmal ging es nicht um sie, es ging auch nicht um Al-Krayt, denn der konnte gut auf sich selbst aufpassen. Es ging um ihre Kinder, um ihre kleinen, unschuldigen Kinder. "Rhogal! sie stürmte in das Kindezimmer wo Rhogal vor den beiden Zwilligen saß und versuchte diese zum lachen zu bringen. Obwohl die beiden noch viel zu klein waren um derartige Gesichtszüge zu zeigen, war Rhogal unbeirrbar in seinem Vorhaben und gab es nicht auf. Irgendwann würde er dafür belohnt werden.
"Hör zu mein Schatz." Sie bückte sich zu ihm, lächelte ihn an und legte ihre Hand sanft an seine Wange. Dabei versuchte sie ruhig zu bleiben und nichts von der Angst zu zeigen, die sie empfand. "Wir spielen jetzt verstecken, gut?" Sie zog den Teppich zur Seite der mitten im Kinderzimmer lag. Unter ihm verborgen war eine Klappe, die in den Keller führte. Zia öffnete diese, half erst Rhogal hinein und reichte ihm dann vorsichtig erst Emma, dann Al-Aman. Es war jedes Mal rührend wie vorsichtig Rhogal mit seinen Geschwistern umging, obwohl er selbst noch so unheimlich klein war. "Ihr müsst ganz leise sein, ok? Papa wird euch suchen. Ich werde ihm nicht verraten, dass ihr hier seid. Wenn er euch nicht findet, dann habe ich eine Überraschung für dich, Rhogal."
Es war Al-Krayt gewesen, der damals darauf bestanden hatte einen Notfallplan zu haben und dieser bestand nicht nur aus dem Keller. Zia aktivierte ihren Stein, schloss die Augen und die Pflanze die auf Raikous Fensterbank stand und immer in einem kräftigen grün blühte, färbte sich tief rot. Er wusste, was das bedeutete, aber es würde dauern, bis er hier war, selbst dann wenn er die Färbung der Blume direkt bemerkte. Für sie und Al-Krayt war es dann vielleicht zu spät, doch die Kinder würde niemand finden. Niemand außer Raikou, der von dem Keller wusste.
Nachdem Zia den Teppich wieder über die Klappe gezogen hatte, eilte sie zurück zu Al-Krayt, der bereits vier Gegner hatte. Sie würde ihn nicht alleine kämpfen lassen!

Spoiler Spoiler

Auswürfeln? Wenn sie verlieren kassieren die Barrias sie? Bei einem unentschieden lassen wir den Würfel entscheiden wer gewinnt? Zia hat weiter Lvl 3, da sie bisher auf einen Saphir verzichtet hat, obwohl ihr einer als Meisterin zusteht.

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Samstag, 3. Februar 2018, 00:58

Spoiler Spoiler

Ich wollte eigentlich mal ausnahmsweise nicht würfeln und draufhauen, überlasse aber dir die Entscheidung, mir ist beides Recht


(Al-Krayt)

Er trat ins Wohnzimmer und sprang direkt wieder zurück, als ein Pfeil sich neben ihm in die Wand bohrte.
"Du verdammter..." knurrte Al-Krayt, wusste jedoch sofort, dass es professionelle Auftragsmörder waren. Vermutlich Angehörige der Sicheln. In diesem engen Raum konnte er seine Stärken kaum ausspielen, jedenfalls nicht solange die Wände und die Möbel im Weg standen. Ohne sich umzudrehen schlug er ein Loch durch die Wand hinter ihm, bevor er das Wohnzimmer mit einer Reihe von Druckwellen eindeckte, die alles zerstörte, sodass die Mauern des Hauses bedenklich wackelten. Er wusste nicht ob er jemanden getroffen hatte sprang jedoch nach draußen, da er sich dort bessere Chancen ausrechnete.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Montag, 5. Februar 2018, 09:39

Spoiler Spoiler

Wenn du dich austoben willst, dann tobe dich ruhig aus :)


(Zia)

"Al-Krayt!" Zia warf ihm ein Fläschchen zu. Sie würde ihm nur dann helfen können, wenn die Pflanzen bereits in seinem Blutkreislauf war, deshalb war es wichtig, dass er die Flüssigkeit trank bevor er verletzt wurde.
Ein Pfeil flog in ihre Richtung, doch Zia duckte sich schnell genug wieder hinter die Couch. Ein riesiger Loch führte nach draußen, wo Al-Krayt das Fläschchen auffing.
Zia überlegte ihre Deckung zu verlassen und zu ihm zu kommen, doch er gab ihr ein zeichen, dass sie bleiben sollte.

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Montag, 5. Februar 2018, 22:04

(Al-Krayt)

Er wich zwei Wurfsternen gerade noch so aus und schoss eine kräftige Druckwelle ab, die einen der Männer leicht erwischte und von den Beinen riss, doch die anderen vier sprangen auseinander und zogen allesamt verschiedene Waffen. Es waren professionelle Auftragsmörder und irgendwie freute sich Al-Krayt, dass sie gleich vier geschickt hatten. Er wartete bis derjenige mit dem Schwert nah genug an ihm dran war, parierte den Schwerthieb mit seinem metallischen Arm, drehte sich in ihn hinein und legte ihm dann die Innenfläche seiner Hand ans Gesicht - kurz darauf explodierte der Schädel innerhalb der Druckwelle, die selbst die Bäume dahinter wackeln ließ. Doch im gleichen Moment sauste ein Morgenstern heran und Al-Krayt konnte zwar ausweichen, doch die mit Dornen besetzte Stahlkugel zertrümmerte seinen rechten Fuß. Al-Krayt brüllte auf, als sich ein Wurfstern in seine Schulter bohrte genau in dem Moment, als er auf den Mann mit dem Morgenstern zielte, sodass sein Arm wackelte und die entfesselte Druckwelle an ihm vorbei schlitterte. Er spürte augenblicklich Zias Heilkräfte, der Trank entfesselte seine Wirkung und sowohl die Wunde vom Morgenstern, als auch der gebrochene Fuß heilten sofort. Doch viele solcher Treffer würde er mit nur einem Trank nicht einstecken können und er hatte offensichtlich gute Gegner vor sich. Anscheinend war er eingerostet und dieser Kampf war das optimale Training, um wieder fit zu werden. Mit einem Lächeln wandte er sich wieder an seine Gegner, in dem Wissen, dass Zia in der Nähe war und ihn nicht im Stich ließ. Da sie sich nun draußen in der Natur befanden, konnte Zia auf viele Weisen auf sie einwirken, auch wenn Al-Krayt hoffte, dass sie ihm die Meisten der Männer übrig ließ.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Dienstag, 6. Februar 2018, 07:17

(Zia)

Zia hatte geschworen ihre Begabung niemals dafür zu benutzen, anderen zu verletzen, das hieß allerdings nicht, das sie niemanden damit ausschalten konnte. In der Natur gab es viele Pflanzen, die auf die unterschiedlichste Weise auf den menschlichen Organismus wirkten und Zia besaß einen großen Kräutergarten. Sie brachte die Pflanzen zum blühen, die eine beruhigende, einschläfernde Wirkung hatten und setzte so einen der Angreifer außer gefecht, der nichtsahnend durch die Wolke aus Pollen lief und augenblicklich lansamer wurde, bis er sich fallen ließ und einschlief. Die Ranken einer weiteren Pflanze schossen hervor und fesselten den schlafenden Mann. Zia sah sich um, wo sie noch helfen konnte, doch es schien, als habe Al-Krayt alles weitere im Griff.

159

Dienstag, 6. Februar 2018, 12:15

(Al-Krayt)

Nur noch der Mann mit dem Morgenstern und die Frau mit der Peitsche waren übrig und Al-Krayt quittierte Zias eingreifen mit einem Lächeln. Man durfte diese Frau auf keinen Fall unterschätzen und er war froh, dass er sie auf seiner Seite hatte.
"Ihr beiden. Beeilt euch, ich muss was dringendes erledigen." Beide stürmten wütend auf ihn zu und die Frau fixierte seinen metallischen Arm während der Mann mit dem Morgenstern ausholte und auf Al-Krayts Kopf zielte. Dieser riss die Frau näher zu sich und sprang zur Seite, sodass der Morgenstern ihren Arm erwischte und sie schreiend die Peitsche losließ. Einen Moment darauf wurde sie von einer Druckwelle aus Al-Krayts Hand von den Beinen gerissen und brutal durch die Luft geschleudert, bevor sie hart auf dem Boden aufprallte und regungslos liegen blieb.
"Und schon war es nur noch einer!" raunte Al-Krayt, der plötzlich direkt neben dem Mann stand und ihm die Hand auf den Bauch legte.
"Zu deinem Glück brauchen wir dich noch - halbwegs lebend." sagte er und entfesselte die Druckwelle, die sämtliche inneren Organe angriff und heftig leiden ließ. Der Mann ächzte auf und ging bewusstlos zu Boden, während Al-Krayt sich umsah. Es war ein Schlachtfeld und er bedauerte, dass Zia das alles hatte sehen müssen, da er wusste wie sehr sie die Gewalt verabscheute. Zu Glück waren ihre Kinder nicht anwesend, ihnen wollte er den Anblick um jeden Preis ersparen.
"Sieht so aus, als wäre ich vollkommen grundlos hier." merkte Raikous Stimme an, der aus dem Wald trat und seinen Doppelspeer schulterte.
"Ihr seid immernoch ein gutes Team." sagte er grinsend und sah zu Zia, die aus der Deckung trat.
"Was soll's, der Besuch hier war lange überfällig."
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 07:23

(Zia)

"Raikou!" Sie fiel dem Mann in die Arme. "Ich danke dir, dass du so schnell gekommen bist und entschuldige mich dafür, dass es vollkommen unnötig war." Zia sah sich um und schluckte. Erinnerungen drangen an die Oberfläche, die sie in den letzten zwei Zeitenwechseln, mit dem friedlichen Al-Krayt an ihrer Seite, fast vergessen hatte. Sie konnte nicht verhindern, dass sie ein wenig blass wurde und das lag sicher nicht an dem Blut und den Verstümmelungen, denn da hatte sie durch ihre Tätigkeit bereits durchaus schlimmeres gesehen.
"Ich schätze, es wird etwas dauern hier aufzuräumen. Ich werde wohl am Besten mit den Kindern einen Ausflug nach Drachenhort machen, wir können sie nciht den ganzen Tag im Keller lassen, bis alle Folgen beseitigt wurden." Es kostete sie etwas Überwindung Al-Krayts Hand zu nehmen und ihn zu sich zu ziehen. Doch als sie ihn berührte, da spürte sie wieder dieses kribbeln und ziehen und sie wusste, dass er zu ihr gehörte. Egal was er tat, egal was er war. Sie liebte ihn und das würde sich niemals ändern. Er war ein liebevoller, ein guter Mensch, zumindest bei den Menschen, die er liebte und die seine Freunde waren und wahrscheinlich gab es keinen Mann in ganz Fremgard, der seine Familie so schütze würde wie er es konnte und tat.

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