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1

Dienstag, 24. April 2018, 08:28

Von Kriegern und Monstern

Penthe und Lean machen sich gemeinsam auf den Weg zum Weltenende. Dort wollen sie einen Weg auf die andere Seite finden um gegen die Bestien des Chaos zu kämpfen und ihre Fähigkeiten auszubauen.



Questbeginn: 558. Zeitenwechsel, Sommer

Teilnehmer:
Penthe - Sayet
Lean - Myr

2

Dienstag, 24. April 2018, 08:52

(Lean)

Sie ließen die Stadt hinter sich und liefen eine ganze Weile schweigend durch den heißen Sand. Wolf hatte sich wieder zu ihnen gesellt, seit sie die Stadt verlassen hatten. Er hächelte und auch Lean musste zugeben, dass die Wüste nichts für ihn war. Schon allein deswegen hätte er niemals in Thao bleiben können.
Er sah Penthe von der Seite aus an. "Du hast die Wüste noch nie verlassen, oder?" fragte er sie. Ihr schien die Hitze deutlich weniger zuzusetzen als ihm. Ihre Haut hatte einen schönen goldton und die Sonne schien ihr nichts anhaben zu können.

 Sayet

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3

Dienstag, 24. April 2018, 09:36

(Penthe)

Sie sah ihn an und nickte langsam. "Ich glaubte, alles was ich erreichen konnte, wäre hier. Ich wollte Harrakash einnehmen und Heda beeindrucken und .. irgendwann ihren Platz einnehmen. Aber daraus ist wohl nichts geworden. Und du? Bist das genaue Gegenteil, hm? Immer rastlos auf der Reise durch die Welt. Nur warum? Nach was strebst du?"
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

4

Dienstag, 24. April 2018, 13:41

(Lean)

Lean überlegte einen Moment, bevor er Penthe antwortete. "Hättest du mich das vor ein paar Monden gefragt, wäre meine Antwort eindeutig gewesen." Er sah nach vorne, das Meer aus Sand schien endlos zu sein und doch durchquerte er es nicht zum ersten Mal. "Aber jetzt? Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher. Die Asshaj sind so gut wie ausgestorben, ich und meine Brüder, wir werden die neuen Säulen unserer Leute sein, daran hat sich nichts geändert, doch das sollte nicht alles sein. Die Menschen sind neuen gegenüber misstrauisch und das sich die Frauen uns scharenweise hingeben, macht es nicht gerade besser. Ich werde dafür sorgen, dass die Menschen nicht nur den Kuckuck in uns sehen, der seine Eier in fremde Nester legt, sie sollen in uns auch einen Beschützer sehen, einen Krieger der kommt und für die kämpft, die es nicht selber können." Er wusste selbst nicht, ob das der richtige Weg war, doch es fühlte sich gut an. Seine Mutter wäre stolz auf ihn. Er würde einen Namen haben, einen Namen auf den seine Söhne stolz sein konnten. Niemand würde es so noch wagen seine Erben zu demütigen oder auszustoßen.

 Sayet

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5

Dienstag, 24. April 2018, 14:38

(Penthe)

"Ihr Asshaj versteht eure Aufgabe darin Kinder zu machen? Das ist wirklich wenig", stimmte sie ihm zu. Die Asshaj schienen eine Art Sonnenstamm zu sein, damit konnte Penthe etwas anfangen. "Die Sonnenstämmer sind zumindest hervorragende Handwerker und in dieser Kunst den Frauen des Mondstamms weit überlegen. Ich denke, diese Reise ist auch für dich wichtig."
Sie sah ihn an. Die Frauen sollten ihm in Scharen zulaufen? Er sah nichtmal wie ein Krieger aus, oder wie ein gestandener Mann. Eher wie ein Jüngling auf der Suche nach sich selbst. "Was finden diese Frauen an euch, dass sie sich so auf euch werfen?", fragte sie direkt heraus.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

6

Mittwoch, 25. April 2018, 07:02

(Lean)

Lean blieb stehen, griff nach Penthes Hand und zog sie zu sich. Mit einer Hand strich er ihr eine Strähne, die sich aus ihrem Zopf gelöst hatte, hinter ihr Ohr. "Ich weiß nicht, sag du es mir."

 Sayet

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7

Mittwoch, 25. April 2018, 07:34

(Penthe)

"Oh Lean, du Mann meiner Träume", seufzte sie theatralisch und ließ sich in seinen Arm sinken. Dann lachte sie und klopfte ihm auf die Wange als er sie irritiert anstarrte. "Naja nicht sehr überzeugend.", stellte sie fest und schwang sich zurück. "Aber ich würde auch nicht in dein kleines Schema passen. Ich würde nicht nur auf die Aufzucht deiner Kinder verzichten, ich kann sie nichtmal bekommen"
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

8

Mittwoch, 25. April 2018, 07:48

(Lean)

"Kannst du nicht?" fragte Lean und sie setzten ihren Weg fort. "Aber das würde ja bedeuten, dass du keine richtige Frau bist. Das tut mir wirklich leid für dich." Aber das erklärte auch, warum sie nicht auf ihn zu reagieren schien. Er konnte sich nicht vorstellen, wie sie sich dabei fühlen musste. Sie alle existierten doch nur um den Fortbestand ihrer Rasse zu garantieren, wie musste man sich dann fühlen, wenn man zu dem einzigen, wozu man wirklich bestimmt war, nicht fähig war. Doch Penthe schien das weniger zu stören. Sie war noch jung. Nicht viel älter als er. Menschen lebten länger als Asshaj. Sicher würde die trauer irgendwann kommen.
"Willst du deshalb eine große Kriegerin werden?"

 Sayet

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9

Mittwoch, 25. April 2018, 13:51

(Penthe)

"Es ist genau anders herum, du Hinterwäldler", stellte sie kopfschüttelnd fest. "Im Sonnenstamm werden nur die fähigsten zu Kriegerinnen. Alle Schwachen müssen die weiblichen Nachkommen versorgen. Als Kriegerin hast du die Wahl ob du dich unfruchtbar machen lässt. Ich wollte weder dieses langweilige Leben noch kann ich Kinder leiden. So wie du anscheinend. "
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

10

Mittwoch, 25. April 2018, 14:02

(Lean)

"Ich kann Kinder leiden, aber warum sollte ich mich an ihrer Erziehung aufhalten, ich bin doch keine Frau." Er zuckte mit den Schultern und entschloss das Thema lieber ruhen zu lassen.
"Was weißt du über das Weltenende, das wohl keines ist und über das was dahinter haust?" fragte Lean stattdessen. In jeder Region des Landes hörte man andere Schauergeschichten über das Gebirge und was dahinter lag, er war gespannt, was der kämpferische Sonnenstamm wohl darüber behauptete.

 Sayet

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11

Freitag, 27. April 2018, 06:28

(Penthe)

"Es ist der Ort der Dunkelheit. Sonne und Mond verschwinden dort auf ihren täglichen Reisen um die Welt, sterben und werden im Westen
wiedergeboren. Dieses Gebirge ist eine Grenze und auch wenn keiner weiß was dahinter ist, weiß jeder von ihrer Warnung. Dort lauert der Tod und Schlimmeres und im Gegensatz zu den Gestirnen fehlt uns die Gabe der Wiedergeburt", schloss sie ihre Kenntnisse davon und sah Lean dann an. "Und was berichtet dein Asshaj-Stamm darüber?"
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sayet« (27. April 2018, 07:35)


12

Freitag, 27. April 2018, 06:53

(Lean)

"Der Asshaj-Stamm." er betonte das Wort, weil die Vorstellung, sie wären einfach nur ein Stamm schon irgendwie lustig war. "Hält nichts von Gruselgeschichten und lässt sich nicht durch imaginäre Grenzen aufhalten." antwortete er ihr knapp und seufzte dann. "Ich bin nicht hier in Fremgard geboren." sagte er dann. "Ich komme aus einer anderen Welt. Gemeinsam mit meinem Vater und meinen Brüdern. Wir sind die letzten unserer Art. Es gibt also keine Geschichten über das Weltenende. Ich weiß nur was meine Mutter weiß und das ist nicht sehr viel. Es soll dort Wesen geben die aus dem Chaos geboren wurden, dunkle Fürsten und Magie. Also reichlich Gezeugs um sich zu beweisen. Ich werde dort nicht sterben und du wirst es auch nicht."

 Sayet

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13

Freitag, 27. April 2018, 07:49

(Penthe)

"Ich dachte der Asshaj-Stamm hält nichts von Gruselgeschichten", sie funkelte ihn belustigt an. "Wesen aus Chaos geboren... naja ich schätze all diese Dinge haben einen wahren Kern. Wenn du glaubst dort hinten unsterblich zu sein, irrst du dich aber. Der Tod ist der ständige Begleiter des Kriegers." Sie erblickte eine Gruppe von Männern, die auf sie zuritt. Vielleicht wollten sie nur nach Harrakash. "Wie war deine Welt? Anderd als das Land hier?" In Penthes Vorstellung war es eine Insel abseits der Haiptinseln am Horizont.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

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