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181

Sonntag, 6. Mai 2018, 20:26

(Kaan)

"Und wo zur Hölle sollen wir jetzt hin?", wisperte Kaan, während das Echsenwesen wütend im Turm tobte. "Ich vermute, der einzige Weg ist durch diesen verdammten Turm und dort steht kein grünes, freundliches Männchen sondern eine verdammte Tötungsmaschine."
Er runzelte die Stirn, während er überlegte, wie sie es an der Riesenechse vorbeischaffen könnten. Dann kam ich plötzlich eine Idee. "Das Vieh sieht doch nicht besonders gut und orientiert sich wahrscheinlich an Geräuschen, oder? Wenn wir irgendeine Geräuschquelle außerhalb erzeugen, könnten wir uns in den Turm schleichen und die Tür verriegeln."
"Das ist unerhört! Ein Elb geht unter die Erde...und ein Zwerg wagt es nicht! Das würde mir ja ewig nachhängen!" (Gimli, Herr der Ringe)

 Sayet

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182

Montag, 7. Mai 2018, 20:17

(Gwen)

"Du willst dich echt mit ihm anlegen.. naja beeindruckend war das Vieh schon. Ich würde es gern kontrollieren. Vielleicht sollten wir eine Falle stellen, statt uns nur daran vorbeizuschleichen.", schlug sie vor.

Spoiler Spoiler


Deine Entscheidung kann wieder als SW gewertet werden. Einfach auf 1d6 würfeln.

"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

183

Donnerstag, 10. Mai 2018, 12:25

(Kaan)

"Von mir aus können wir dem Vieh auch eine Falle stellen, aber ich sehe aktuell keine Möglichkeit, wie. Wir können es mit einem Steinwurf ablenken und dann versuchen, es von hinten zu überwältigen, sonst gibt es hier keine Alternative."
Kaan warf einen erneuten Blick zur Turmtür, die noch immer in ihren Angeln quietschte. Dahinter konnte man das laute Toben der Echse hören, die gar nicht darüber erfreut war, dass ihre Beute hatte entkommen können. Er griff sich einen Stein und warf ihn ein ganzes Stück weit neben das alte Gebäude, in der Hoffnung, das Geräusch würde die Echse weit genug von ihrem Fluchtweg weglocken.

Spoiler Spoiler

SW = 2, damit stecken sie in der Scheiße
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 Sayet

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184

Freitag, 11. Mai 2018, 09:06

(Gwen)

Kaum schlug der Stein auf, trat die Echse fuchsteufelswild die Tür auf und rannte hinaus. Sie stieß einen keckernden Ruf aus und kurz darauf raschelte es in den Büschen um sie herum. Es dauerte nicht lang und der Platz füllte sich mit weiteren Echsenkriegern. Die Tür stand offen und sie versuchten ihr Glück. Rasch rannten sie hinein und die Echsen nahmen die Verfolung auf. Immer wieder kratzten und bissen sie nach ihren Beinen, während die beiden nach ihnen traten und mit mehr Glück als Verstand Gegenstände von der Wand reißen und nach ihnen werfen konnten um sie auf Abstand zu halten.

Gwen wusste später nicht mehr wie, aber irgendwie hatten sie es lebend dort raus geschafft und die Echsen hatten nicht gewagt ihnen zu folgen. Nun saßen sie auf einem Hügel und sahen über das dunkle Land. Tiefe Wunden zierten ihre Beine und das Fieber hatte bereits von beiden Besitz ergriffen. Die Wunden würden sich entzünden, soviel stand fest.
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185

Mittwoch, 16. Mai 2018, 09:15

Spoiler Spoiler

Ich würde mal sagen, das war in der Summe Probe Nr. 1. Vielleicht können wir ja die drei Proben so gestalten, dass sie mehrere Würfe enthalten, falls es nicht direkt eine 6 wird.


(Kaan)


"Hat dein Buch auch irgendwelche Formeln gegen Fieber und Wundbrand?", ächzte Kaan, während er die tiefen Kratzer in seinen Beinen begutachtete. Er hatte mit allem gerechnet, aber nicht mit noch mehr dieser Echsen. Sie waren gerade so entkommen, doch wirklich hinter sich gelassen hatten sie die Wesen ob ihrer Wunden nicht.
"Wenn wir nicht bald was dagegen unternehmen, kommen wir nie mehr zu meinem Meister."
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186

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:30

(Gwen)

"Heilung ist jetzt nicht gerade der Schwerpunkt der Lektüre", stellte sie fest und versuchte sich an einem Lächeln. In der Umgebung fand sie die toten Überreste zweier Wölfe, die sie belebte. Die Tiere waren nur noch Knochen mit Fleischresten, doch an denen konnten sie sich einigermaßen festhalten, während die Tiere sie trugen. "Bringt uns.. zu Menschen", befahl sie ihnen und die Tiere trabten los.

Dunkelheit umfing sie irgendwann und als sie die Augen wieder öffnete lag sie auf dem Boden, umringt von Wänden. In einem Kamin prasselte ein Feuer. Sie blickte neben sich und sah Kaan, der im Delirium vor sich hinsprach. "Du bist wach", stellte eine dunkle, leicht heisere Stimme fest und eine Gestalt rührte sich, die sie für Schatten gehalten hatte. In seiner Hand loderte ein Gußeisen auf, das er in die Glut gehalten hatte.
Langsam kam er näher und stellte sich über sie. Unter seiner Kapuze erkannte sie ein Grinsen weißer Zähne.
"Ich brenne es dir raus. Sonst schmeckst du nicht", stellte er fest und rammte ihr das glühende Eisen in die Bisswunde. Gwen schrie auf und der Schmerz schickte sie erneut in die Bewusstlosigkeit.
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187

Freitag, 18. Mai 2018, 20:54

(Kaan)

Langsam wippte Kaan vor und zurück, während in seinem Kopf ein konstantes Rauschen war, welches in beinahe um den Verstand brachte. Aus fiebrigen Augen heraus starrte er an die ihm gegenüberliegende Wand, während er immer wieder unzusammenhängende Sätze vor sich hin murmelte.
Das Fieber hatte ihn vollkommen eingenommen und seinen Verstand benebelt, sodass er kaum mehr in der Lage war, auch nur einen einzigen klaren Gedanken zu fassen. Hin und wieder hatte er jedoch auch noch klare Moment, wie genau jetzt, als ein Schrei den Schleier durchdrang und ihn in die Realität zurückholte.
"Was zur Hölle wird das?", fragte er ungehalten, als er den Mann mit dem glühenden Eisen sah. Er versuchte sich aufzurichten, doch es wollte ihm nicht gelingen.
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188

Sonntag, 20. Mai 2018, 08:43

(Gwen)

Der Mann beugte sich über ihn und ein fauliger Atem stieß Kaan entgegen. "Eure Wunden faulen und fauliges Fleisch schmeckt mir nicht"
Dann rammte er das Brenneisen auch auf Kaans Biss und brannte die Wunde und den Schreien des Mannes aus. "Heute Nacht kommen Gäste und ihr werdet ein frisches und ausgezeichnetes Festmahl abgeben."
Er lachte und schlug Kaan in die Bewusstlosigkeit.
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189

Montag, 21. Mai 2018, 18:43

(Kaan)

Als Kaan wieder zu sich kam, befand er sich in einer dunklen Kammer, in die lediglich durch einen kleinen Spalt im Fensterladen ein wenig Licht drang. Im Hintergrund gaben Fliegen ein beständiges Surren von sich, während der Gestank von Fäulnis in der Luft lag.
Sich seine Schläfen gerieben, richtete sich Kaan ächzend auf und zuckte zusammen, als seine gepeinigten Beine daraufhin protestierten. Langsam zum Fensterladen geschlurft, stieß er immer wieder gegen verstreut liegende Gegenstände und wäre mehrere Male beinahe gestürzt. Schließlich hatte er den Fensterladen ohne großen Zwischenfall erreicht und stieß ihn auf.
Im Nachhinein hätte er lieber darauf verzichtet, den vor ihm kam nun der blanke Horror zum Vorschein. Zahlreiche Leichen, einzelne Gliedmaßen und Inneren lagen verstreut im Raum, die Wände waren bedeckt mit geronnenem Blut und auf dem Boden hatte sich regelrecht ein kleiner Blutteich gebildet.
Seinen Würgreflex nur mit Mühe kontrolliert, entdeckte er schließlich Gwen am Boden liegen. Sie wach gerüttelt, half er ihr hoch und deutete dann auf die zahlreichen Leichen. "Wir müssen hier raus, wenn wir nicht genauso enden wollen."
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190

Montag, 21. Mai 2018, 21:02

(Gwen)

Mit morbider Faszination betrachtete sie die Gliedmaßen und die verstümmelten Leichen. Ob er ihnen beim Sterben zugesehen hatte? Oder hatte ihn nur der Verzehr interessiert?
Schmerz durchfuhr langsam ihr Bein und sie krallte sich in Kaans Arm.
"Ich denke nicht, dass das so einfach sein wird. Er wird damit rechnen, dass wir das versuchen. Machen wir etwas, womit er nicht rechnet.. Diese Toten.. ich werde sie kontrollieren können, auch wenn sie kaum Gliedmaßen haben. Locken wir ihn in eine Falle.. Wir könnten den Kamin befeuern und seinen Schmaus hier verbrennen, das wird ihn sicher schnell hier aufkreuzen lassen."
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