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 Bolgar Weißbart

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1

Samstag, 5. November 2011, 10:29

Drachenhort

  • Info



    Bevölkerungsdicht:
    (Stand 555. Zeitenwechsel)
    • - Drachenhort, Hauptstadt des Königreichs Avin, unter der Herrschaft des Drachenblut-Clans. Derzeitige Einwohnerzahl: ca. 15.000
    • - Silberfell, Hauptstadt der Silberfell-Provinz, unter der Herrschaft des Silberwolf-Clans. Derzeitige Einwohnerzahl: ca. 10.000
    • - Hammerstedt, Hauptstadt der Kargland-Provinz, unter der Herrschaft des Knochenbrecher-Clans. Derzeitige Einwohnerzahl: ca. 5.000
    • - Goldhafen, Hauptstadt der Küsten-Provinz, unter der Herrschaft des Stahlhand-Clans. Derzeitige Einwohnerzahl: ca. 8.000

    In ganz Avin ca. 48.000

    Klima:
    Das Klima in Avin unterscheidet sich teilweise deutlich je nach Lage im Land. Im Süden ist das Klima wesentlich milder als im Norden und an der Westküste ist es feuchter als im Inland und Osten. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 6 Grad. Der Süden ist deutlich milder als die nördlichen Regionen. Im hohen Norden liegt das mittlere Temperaturmaximum bei 3,8 Grad und im Winter liegen die Mittelwerte unter dem Gefrierpunkt. Die mittleren Tagestiefstwerte betragen im Norden durchschnittlich -1 Grad. Im Süden ist es mit durchschnittlich 10 Grad deutlich wärmer. Das mittlere Temperaturmaximum fällt hier nur im Winter unter null Grad. Niederschlag fällt im kühlen Klima in Avin vorwiegend im letzten Jahresdrittel und vor allem im Herbst. Eine Ausnahme bildet die nördliche Region, wo der Niederschlag gleichmäßig im Herbst und Winter fällt. Durchschnittlich fällt an über zehn Tagen im Monat Niederschlag, lediglich zwischen im Frühjahr gibt es weniger Regentage. Die Westküste ist stärker vom Niederschlag betroffen. Der Mittelwert in Avin liegt im Mittel bei 3,2 Stunden Sonnenschein pro Tag. Während der Wintermonate zeigt sich die Sonne durchschnittlich seltener als eine Stunde täglich und es fällt den Temperaturen entsprechend viel Schnee.
  • Geschichte

    Die goldene Zeit: (ab dem 549. Zeitenwechsel des IV. Zeitalters)
    Auch wenn der Berater Hannibal undurchsichtig wirkt, so ist sein Nutzen unangefochten. Gemeinsam mit ihm weitet König Shûn den Einfluss des Königreichs aus und lässt es immer weiter erstarken. Dutzende Kundschafter wurden ausgeschickt um das restliche Land zu erforschen, kaum einer kehrte zurück. Doch diejenigen die es taten, berichteten von weiteren Zivilisationen, also schließt Avin mit ihnen Handelsverträge, sofern es sich lohnt. Durch eine gewiefte Militärreform erstarkt das avinische Heer rasend schnell und muss schon bald in 5 Legionen unterteilt werden, die möglichst schnell die Grenzen des Reiches erweitern sollen. Auch die innenpolitische Verhältnisse ändern sich. So wird ein neuer Großer Rat gebildet (bestehend aus den Vertretern der Clans und einigen Volksvertretern), der ähnliche Aufgaben erfüllt wie ein Senat. Auch der weitaus wichtigere, kleine Rat (bestehend aus dem 1. Jäger, dem Hohepriester, den Jarls der Clans und dem König) erhält mehr Rechte. Dadurch rückt König Shûn seinem Ziel, eines Tages das Kaiserreich Avin ausrufen zu können, immer näher.

    Ein neuer König: (ab dem 542. Zeitenwechsel des IV. Zeitalters)
    Im Sommer des 542. Zeitenwechsel, verschwören sich die Brüder Ragnar und Thorim gegen ihren Vater, König Aithon. Sie ermorden ihn und wollen so die Herrschaft über Avin an sich reißen.
    Doch Shûn und seine Freunde können diesen Plan vereiteln und nur wenige Tage nach dem Tod von König Aithon wird Shûn zum neuen König gekrönt.

    Königreich Avin: (ab dem 514. Zeitenwechsel des IV. Zeitalters)
    Aithon ruft das Königreich Avin aus, das jedoch zunächst klein und unbedeutend ist. Gleichzeitig schließt sich ein weiterer Clan (die Knochenbrecher) Avin an, nachdem Aithon ihren Anführer im Zweikampf besiegt. Das Königreich steht jedoch der ersten, ernsthaften Bedrohung gegenüber, als ein altes Wesen mit einer antiken Maske sein Unwesen treibt und Tote zum leben erweckt. Eine Gruppe um den jungen Prinzen Shûn und seinem Meister Radîn schafft es jedoch den sogenannten A'sharett zu besiegen, seinen Fluch zu brechen und die Toten wieder in die ewige Ruhe ziehen zu lassen. Als Trophäe wird die Maske des mysteriösen Wesens zurück nach Drachenhort, der Hauptstadt, gebracht. Bei dieser letzten Schlacht verliert jedoch Radîn sein Leben und geht damit als erster Jäger und Held Avins in die Geschichte ein. Dort wo er gefallen sein soll, steht nun eine Statue von ihm, die ihm und der Opfer der Schlacht gedenkt. Im Zuge der nächsten Jahre schließt sich ein weiterer Clan an: die Silberwölfe.

    Die Hügelsippe: (bis zum 514. Zeitenwechsel des IV. Zeitalters)
    Einst eine verlassene Ruine wurde sie im 514. Zeitenwechsel des IV. Zeitalters besiedelt. Die alten, mystischen Gebäude wurden von den ersten Menschen unter Aithons Führung bewohnbar gemacht, da die Siedlung zwischen dem fruchtbaren, ertragreichen Hügelland und der kargen, weitestgehend verlassenen Landschaft, die zum Weltenende führte. Schon bald darauf rief Aithon das erste Königreich aus, die folgenden Kriege und die Niederlage ihrer Feinde ließ Drachenhorts Einfluss rapide steigen. Eine kurze innenpolitische Krise und der Krieg gegen die Fa'ruh führten fast zum Ende der Stadt und des Königreichs, doch sie schafften es das Blatt zu wenden. Der folgende Sieg ließ Drachenhorts Macht soweit steigen, dass sich immer mehr Menschen der Stadt anschlossen und neue Handelsbeziehungen zum Reich der Sonne, Tal'Rasan und kleineren Völkern erschlossen, was dazu führte, dass Drachenhort und damit ganz Avin an Macht dazugewann und den Wohlstand der Bürger sicherstellte.
  • Gesellschaft

    Gesellschaft:
    Das avinische Volk lebt hauptsächlich auf dem Land, doch es gibt vor allem vier Städte, die besonders wichtig sind. Diese vier Städte sind unter der Verwaltung der vier Clans, in denen die Jarls (Anführer) der Clans weitestgehend autonom herrschen dürfen. Lediglich der Großteil des Militärs und Entscheidungen der Jarls die über die Grenzen der Clangebiete hinaus gehen unterstehen dem König allein.

    Entscheidungen, die gemeinsam mit den anderen Adeligen, also Clanangehörigen, zu fällen hat, finden im Großen Rat statt. Dort sind Vertreter der Clans, ranghohe Militärangehörige, die Hohepriester und der König anwesend. Wird eine Entscheidung mehrheitlich gefällt, kann nur das Wort des Königs als Veto gelten und der Fall muss erneut besprochen werden.

    Weitreichender Entscheidungen werden jedoch im Kleinen Rat, auch die Hand des Königs genannt, gefällt. Dort sind lediglich die vier Jarls, der erste Jäger und der König anwesend und entscheiden über die Zukunft des Reiches.


    Religion:
    Die Aviner glauben größtenteils an die heilige Dreifaltigkeit, eine höhere Macht, die das gesamte Leben erschuf. Die Reinheit der Jungfrau, das innere Gleichgewicht des Mönchs und die Klinge des Kriegers sind die Eigenschaften, die jener Macht zugeschrieben werden. Unter Aithons Herrschaft, der angab Visionen von der Macht zu bekommen, vermittelte er seinem Volk, dass die Manifestationen jener Eigenschaften in Gestalten von riesigen, majestätischen Drachen zu ihm gesprochen und ihm befohlen hatten, den Glauben an sie zu verbreiten.
    Doch Shûn liberalisierte das Bild, das die meisten Aviner von den Drachen bekamen und schaffte drei Hohepriester, die in Absprache miteinander predigten und jeweils die Eigenschaften der heiligen Dreifaltigkeit darstellten. Dadurch verschwand der veraltete Glaube an sprechende Drachen und eindeutig mehr Menschen schlossen sich der avinischen Religion an, was der König schon früh als Instrument für seine Macht nutzte.

    Militär
    Durch die Umstrukturierung der Jäger in eine eigenständige Organisation, die lediglich dem König untersteht, wuchs ihr Aufgabengebiet und damit ihr Einfluss. Die Zahl der Jäger ist weiterhin auf lediglich 300 beschränkt, die 10 Draconier (Leibgarde des Königs) nicht dazugerechnet. Der Grund dafür ist, dass es nur die Besten der Besten schaffen ein Mitglied dieses absolut elitären Kriegerordens zu werden, denn ihre Aufgaben sind nicht nur der Schutz des Reiches, sondern auch an den Fronten werden sie eingesetzt. Dort sind die Jäger erbarmungslose Gegner, die entweder im offenen Kampf oder geheimen agieren können und Schrecken unter ihren Gegnern verbreiten. Auch zur Informationsbeschaffung werden sie eingesetzt und häufig sind sie Mittelsmänner in geheimen Operationen ausserhalb und innerhalb des Reiches.
    Der erste Jäger und Anführer des Ordens ist Theogenes, gleichzeitig Jarl der Knochenbrecher.

    Weiter hat das Reich ein stehendes Heer von 5000 Soldaten, die aufgeteilt wurden in fünf Legionen á 1000 Mann. Jede Legion untersteht einem General, der wiederum vier Offizieren Anordnungen gibt, die ihre Verbände von 250 Männern anführen.

    Eine Auflistung der Legionen samt Generälen:
    • - I. Legion, Aithonier, stationiert in der Nähe von Drachenhort zur Gewährleistung der Sicherheit der Stadt. Wird angeführt von General Prinz Roald.
    • - II. Legion, Radîns Löwen, gilt als stärkste Legion, stationiert an der Grenze zum Reich der Sonne. Wird angeführt von General Aidan.
    • - III. Legion, Avins Adler, stationiert an der westlichen Grenze des Reiches. Wird angeführt von General Prinz Abbe.
    • - IV. Legion, Goldene Klingen, am weißen Turm stationiert, untersteht General Mantoran.
  • Wichtige Personen

    Königsfamilie
    Clan der Drachenbluter

    König Shûn


    *513. Zeitenwechsel, Sohn von Aithon und Neavia, Jarl des Clans der Drachenbluter und Herrscher Avins. Vorsteher des großen, sowie des kleinen Rates und oberster Richter.

    Königin Devi



    - *513. Zeitenwechsel
    - Jarla des Clans der Silberwölfe und Shûns Ehefrau.
    - Kinder: Eric *546. Zeitenwechsel, Anik *552. Zeitenwechsel

    Kronprinz Turdas



    - *532. Zeitenwechsel
    - Sohn von Shûn und seiner ersten, verstorbenen Frau Mira
    - höchster Hohepriester, Thronfolger
    - verheiratet mit Helena Knochenbrecher *536, Tochter von Theogenes, das erste Kind unterwegs (Stand 555. ZW)


    Prinz Thorim



    - *516 Zeitenwechsel
    - Sohn von Aithon und Neavia
    - tötet seinen Vater gemeinsam mit seinem Bruder Ragnar und verbündet sich daraufhin mit den Fa'ruh. Nach dem Angriff auf Drachenhort wird er festgenommen und fristet sein trostloses Leben seitdem im Kerker und wartet auf seine Hinrichtung.

    Prinzessin Tomma



    - *519. Zeitenwechsel
    - Tochter von Aithon und Neavia
    - 4 Kinder, ältester Sohn Don *539 Zeitenwechsel

    Prinz Roald



    - *525. Zeitenwechsel
    - General der I. Legion, Aithonier
    - Sohn von Aithon und Neavia

    Prinzessin Helga



    - *528. Zeitenwechsel
    - Tochter von Aithon und Neavia


    Prinz Abbe



    - *534. Zeitenwechsel
    - General der III. Legion, Avins Adler
    - Sohn von Aithon und Neavia

    - Sura *513 +527, Tochter von Aithon und Neavia, Shûns Zwillingsschwester, starb durch die A'sharett.
    - Ragnar *521 +545 , Sohn von Aithon und Neavia, tötet seinen Vater gemeinsam mit seinem Bruder Thorim, wird von Devi im Kampf getötet

    Clans

    Clan der Silberwölfe:

    Jarla: Königin Devi

    Vertreter Karlsson



    - *502. Zeitenwechsel
    - Karlsson ist Iasons Bruder (ehemaliger Clanführer der Silberwölfe) und somit Devis Onkel, er vertritt Königin Devi in Silberfell, da diese als Königin ihr zu Hause in Drachenhort hat.


    Clan der Knochenbrecher:

    Jarl Theogenes



    - *511. Zeitenwechsel
    - ebenfalls erster Jäger, nachdem er das Amt von Hanauta übernahm


    Clan der Stahlhand:

    Jarl Ulfrik



    - *509. Zeitenwechsel


    Draconier

    Anführer Caldon



    - *519. Zeitenwechsel
    - Anführer der Draconier, der Leibgarde des Königs

    Raikou




    Jäger:

    Erster Jäger: Theogenes

    ehemaliger erster Jäger Hanauta



    Merle


    *537. Zeitenwechsel, 1.62m, Drachenblutclan. Ihr Vater war Fladgo, der bis zu seinem Tod ein guter freund von Hanauta war. Merla hat das Talent zum Spurenlesen von ihrem Vater geerbt


    Weitere wichtige Persönlichkeiten und NPC's

    Berater des Königs Hannibal


    - Herkunft ist unbekannt, doch trägt er massgeblich zur Politik des Königs bei

    Meena



    *544. Zeitenwechsel, Frühjahr, Tochter von Farron und Hanauta
    Lebt seit der trennung ihrer Eltern bei Farron und Radîn in Drachenhort und geht dort zur Schule. Ihr bester Freund ist Prinz Eric

    Narina - oberste Heilerin



    *532. Zeitenwechsel
    Narina ist die Tochter von Nara die einst die erste und einzige Heilerin im Clan der Drachenblutler war. Sie besitzt viel Wissen, dass sie vor allem von ihrer Mutter übernommen hat und geht zusätzlich bei Zia in die Lehre um später das Haus der Heilung in Drachenhort zu leiten.

Ein Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
1. Durch Nachdenken - das ist der edelste.
2. Durch Nachahmen - das ist der leichteste.
3. Durch Erfahrung - das ist der bitterste.
(Konfuzius)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Düsterklinge« (21. Oktober 2015, 23:39)


Alberich

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2

Sonntag, 1. Januar 2012, 15:45

Meanohôl

Wütend schlug er mit seiner Faust gegen die Wand. Er hatte sie verfehlt. Schon zum zweiten Mal an diesem Tag, dass er nicht traf. Garantiert hatten die anderen Jäger ihn verflucht. Sie waren neidisch auf ihn, weil er jünger war und trotzdem ein besserer Jäger. Das Nagetier wäre mal eine Abwechslung gewesen zu dem grünen Teppich und den Pilzen, die von den Höhlenwänden gekratzt wurden. Bei dem Gedanken an gebratenen Nager lief ihm das Wasser im Mund zusammen. Aber für Nager musste er weiter in die Tunnel. Es würde garantiert einen halben Tag dauern, bis er wieder eine fand. Außerdem war es nicht klug alleine in die Tunnel zu gehen, es gab dort gefährlichere und größere Tiere als Nager. Missmutig stampfte er zurück in die Wohntunnel. Aus einem der Wohnhöhlen vernahm er ein leises Stöhnen. Garantiert zeugte dort irgendwer mit irgendwem wieder ein Kind. Auch wenn er noch jung war ließ ihn der Gedanke an eine nackte Frau nicht kalt.
Er schüttelte den Kopf. Bevor er nicht das Ritual zur Mannbarkeit durchschritten hatte, würde er noch nicht bei einer Frau liegen dürfen. Und bis dahin musste draußen das große Licht noch etliche Male über der Nahrungshöhle aufgehen. Die Nahrungshöhle war der einzige Ort, wo Licht von draußen in die Tunnel fiel. Die Schächte waren nur so hoch, dass niemand sie erreichen konnte. Aber in der Nahrungshöhle gab es auch häufig Nager. Vielleicht hatte er ja und würde durch Zufall dort auf einen Stoßen und wenn es heute Abend Nager gab, würde Liliâna ihm garantiert wieder dieses tolle Lächeln schenken. Sie würde die Frau sein, die er sich nach dem Ritual zuerst in seine Nische hohlen würde. Wieder schüttelte er den Kopf, um die Gedanken an Liliâna aus diesem zu vertreiben. Für die Jagd braucht man einen kalten Kopf und keinen Weiber, die das Blut zum kochen brachten.
"Far over the misty mountains cold..."

3

Sonntag, 1. Januar 2012, 16:52

(Cole)



Der Überlebende lag auf dem Boden und trainierte seine Bauchmuskeln. Nicht das er es eigentlich nötig gehabt hätte doch er wollte in perfekter Form immer sein, nachdem Training machte er sich auf den Weg um etwas zu essen zu suchen.
Cole ging durch einen schmalen Gang, es wunderte ihn das er überhaupt mit seinen breiten Armen durch kam. Auf seinem Weg traf er andere ein paar kannte er, bei manchen fragte er sich ob sie neu seien. Er war nie oft oder viel bei der Sippe, Cole mochte einfach diese Menschen nicht, sie waren so ernst und drängend fand er zumindest. Er bleib kurz stehen schaute die Wand an und lächelte. Hier war die Stelle wo er seine Falle für Ratten gemacht hatte. Drei hatte er gelegt, zwei waren leer doch die eine war tatsächlich eine kleine Ratte. Cole lächelte noch breiter, Fleisch endlich wieder mal was richtiges. Er steckte die Ratte in einen Beutel, er würde sie Zuhause verspeisen.
Da hörte er jemanden seinen Namen rufen, er schaute hinter sich und sah Yara. Sie war eine aus der Sippe er traf sie regelmäßig
bei seiner Jagd. Yara war eine sehr komische Zeitgenossin. Cole mochte sie nicht, Yara schnorrte nur bei anderen
leistete nichts mit ließ sich nur bedienen. " Scheiße mit der hab ich nicht gerechnet" murmelte er. " Hallo Yara wie gehst dir" begrüßte er sie mit gespielter Höflichkeit. Cole hätte sich nach diesen Worten auf die Zunge gebissen, somit musste er sich auf ein Gespräch mit ihr eingehen. Sie fing schon an ihn mit uninteressanten Dingen voll zu labbern, als er sie mitten im Satz unterbrach und meinte. " Tut mir Leid Yara ich muss leider schon gehen"
Cole ging in sein Lager und as die Ratte. Der Sammler hatte es satt von dieser Sippe.
Garnichts, absolut garnichts, garnichts kann dieses Herz beseitigen
Und keiner, absolut keiner, keiner wird diese Frontlinie je überqueren
Wir sind, wir sind, wir sind die letzen
Wir sind, wir sind der,wir sind der letzte Widerstand
Wir kämpfen bis zum Ende
Getrieben vom Hass der in uns erweckt wurde
Niemand wird kapitulieren
Ein Sturm wird die Stille durchbrechen.
Wir sind der letzte Widerstand.

4

Sonntag, 1. Januar 2012, 21:53

(Aithon)

"Das ist mir egal!" brüllte der bullige Mann vor Aithon und schubste ihn zurück. "Vater wird das nicht erlauben!" Aithon schnaubte und drückte seinen massigen Bruder von sich weg. "Es ist mir scheiß egal!" grunzte er Ulfric wütend an und sah an ihm vorbei. "Die Zeit ist reif, wir können einfach nicht länger hier ausharren!" Umständlich versuchte er sich an seinem großen Bruder vorbei zu drängeln doch dieser schlug ihn mit Leichtigkeit gegen die Wand. "Ich bin der nächste Anführer, du Schwächling, also habe ich auch zu entscheiden!" Eine Zornesader bildete sich auf Aithons Schläfe und sein Gesicht lief rot an, während er die Hände zu Fäusten ballte. "Du..." begann er, drehte sich dann jedoch um und rauschte davon.
Er verstand nicht, wieso er auf die lächerliche Idee beharrte, dass es außerhalb ihrer Sippe noch Leben geben könnte, doch das Feuer, das ihn Tag für Tag antrieb und seine Instinkte rieten ihm an die Oberfläche zu steigen - und die Welt in ihrem Glanz zu erblicken und sich von dem ewigen Elend, das sie in dieser kargen Landschaft umgab zu befreien.
Unterwegs zum Schlund, der Legenden nach der Ausgang zur Welt sein sollte, rief er jegliche Sippenmitglieder zusammen und schrie seinen "großen" Plan durch die engen Gassen und Strassen der Hügellandsippe.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

5

Sonntag, 1. Januar 2012, 22:59

(Cole)




Der Außenseiter war gerade in der Sippe, als er Rufe hörte für einen Plan um an die Oberfläche zukommen. Cole interessierte dies allmählich den er hatte nicht vor in diesem Drecksloch zu sterben. Er folgte ein paar Sippenmitgliedern.
Wenn der Plan tatsächlich in die Tat umgesetzt werden würde, würde er die Sippe verlassen. Es würde viel zum Erkunden geben
vielleicht gäbe es auch Menschen die auch lieben könnte.
Garnichts, absolut garnichts, garnichts kann dieses Herz beseitigen
Und keiner, absolut keiner, keiner wird diese Frontlinie je überqueren
Wir sind, wir sind, wir sind die letzen
Wir sind, wir sind der,wir sind der letzte Widerstand
Wir kämpfen bis zum Ende
Getrieben vom Hass der in uns erweckt wurde
Niemand wird kapitulieren
Ein Sturm wird die Stille durchbrechen.
Wir sind der letzte Widerstand.

6

Montag, 2. Januar 2012, 00:45

(Aithon)

"Menschen dieser Sippe!" rief Aithon laut und legte eine Hand auf die große, steinerne Säule an der mehrere aufgespießte, verweste Schädel hingen.
Die Schädel waren Symbole der Stärke der Sippe, denn ab und zu kam es vor, dass merkwürdige Tiere sie aufsuchten und nur die besten Jäger schafften es, diese vom Teufel besessenen Wesen niederzustrecken. Aithon hatte es einmal vollbracht eines dieser Wesen zu erlegen - sein Bruder Ulfric hingegen hatte schon fünf Köpfe ergattert. Doch das zählte nicht mehr in diesem Moment, in dem sich Aithon entschlossen hatte endlich aufzubrechen.
"Zu lange schon, lebten wir in dieser eisigen und tödlichen Dunkelheit, die seit dem Tage unserer Geburt an uns nagt!" Noch während er sprach bildete sein Atem eine kleine Wolke. Umso näher man dem Schlund kam, umso kälter wurde es und das merkte man deutlich.
"Stets bläute man uns ein, dass es auf der Welt nichts außer dem raschen Tod gäbe! Doch seht euch unser Leben an, diese Armseligkeit, dieser Schmerz. Glaubt ihr wirklich, dass es dort draußen etwas schlimmeres geben kann?" fragte er und wedelte mit den Armen.
"Ich sage, dass wir unserem Gefängnis hier entkommen sollen und die Welt erforschen!" forderte er mit Inbrunst in der Stimme und einem wilden Funkeln in den Augen.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

7

Montag, 2. Januar 2012, 10:39

(Cole)




Cole war bei dem Schlund und hörte der Rede zu. Alles was gesprochen wurde entsprach der Wahrheit, er war zwar nie richtig in der Sippe, doch die Gerüchte und aktuellen Sorgen kamen auch zu ihm durch. Es waren schon viele hier fand er was ihn ein komisches Gefühl gab, so viele Menschen auf einmal. Cole würde Aithon folgen wenn er tatsächlich ging seine Sachen wären schnell gepackt. Trotz der guten Rede traute sich Cole noch nicht ganz etwas zu sagen. Der Außenseiter traute sich doch später die Hand zu heben, damit zog er die Aufmerksamkeit auf sich alle schauten ihn an.
Garnichts, absolut garnichts, garnichts kann dieses Herz beseitigen
Und keiner, absolut keiner, keiner wird diese Frontlinie je überqueren
Wir sind, wir sind, wir sind die letzen
Wir sind, wir sind der,wir sind der letzte Widerstand
Wir kämpfen bis zum Ende
Getrieben vom Hass der in uns erweckt wurde
Niemand wird kapitulieren
Ein Sturm wird die Stille durchbrechen.
Wir sind der letzte Widerstand.

Alberich

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8

Montag, 2. Januar 2012, 23:27

Meanohôl

Schon von weitem hörte er das Gebrüll, das sein Onkel veranstaltete. Am Schlund stand er, vieleicht nicht so heroisch wie Meanohôls Namensvetter den Sagen der Sippe nach gewesen sein soll, denn sonst würde Aithon ja seinen Namen tragen. Dennoch aber Stimmgewaltig, wie es das Blut des einen Ahnen versprach. Obwohl Aithon ja mehr dem Ahnenkult des Luzifer huldigte als dem des Meanohôls.
Während Meanohôl sich der Szene näherte, ohne Nager im Beutel, entdeckte er Cole, den Außenseiter, es war selten, dass er bei der Sippe war. Und noch seltener, dass er es wagte, in der Versammlung der Sippe das Wort zu ergreifen. Meist stand er nur im Schatten und lauschte.
"Far over the misty mountains cold..."

9

Dienstag, 3. Januar 2012, 01:40

(Aithon)

"Wer von euch schließt sich mir nun an?" fragte Aithon laut und sah mit zusammengekniffenen Augen durch die kleine Versammlung. Er bemerkte verhaltene Blicke und ein oder zwei Hände die sich in die Höhe streckten. "Einst gab es Menschen, die an eben jener Oberfläche lebten! Warum sollten wir es ihnen nicht gleichtun! Ihr alle kennt die Geschichten unserer Ahnen. Ich jedenfalls werde den Weg meines Ahnen gehen." verkündete er brüllend und zog das schartige Schwert. Es war zu nichts mehr zu gebrauchen, dennoch hatte es für ihn einen symbolischen Wert. "Also sagt mir, wer kommt mit mir?" rief er und reckte das Schwert in die Höhe, während ein wildes Feuer in seinen Augen glühte.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

Alberich

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10

Dienstag, 3. Januar 2012, 12:52

Meanohôl

Er zögerte, fast wäre er versucht gewesen im Rausch der Gefühle seinen Arm zu heben, so wie wenige andere auch. Dann fiel sein Blick auf seinen Vater, Ulfric. Mit verschlossener Miene und verschränkten Armen stand er da. Solange er keine Anstalten machte, den Arm zu heben, solange würde Meanohôl in den Höhlen festsitzen, bis zum Ritual. Erst dann war es ihm erlaubt auch seine Stimme im Rat der Sippe zu erheben und unabhängige Entscheidungen zu treffen. Solange er aber noch als Kind zählte, würde er nur das tuen dürfen, was sein Vater und dessen Vater Führer der Sippe ihm auftrugen.
"Du spaltest die Sippe!" rief plötzlich Ulfric, immer noch mit verschränkten Armen. "Wenn du gehen willst, dann geh, aber vergiss nie, deine Treue gilt der Sippe. Stürze dich ins Verderben, aber reiße wenigstens andere nicht mit!" Dann drehte er sich um ging zurück und ein Großteil der Sippe folgte ihm.
Nur Aithon, Cole, Meanohôl und zwei weitere Sippenmitglieder standen noch an der Schädeltrophäe am Schlund. Meanohôl wusste, dass er gegen das Gesetz der Sippe verstieß, indem er blieb. Andererseits, hatte Ulfric nicht gesagt, die Treue gilt der Sippe. Was zählte er als einzelnder, wenn man dort draußen das Überleben der Sippe sichern konnte. Andere Menschen finden...

"Ich folge dir, Onkel!" war alles, was er sagte.
"Far over the misty mountains cold..."

11

Dienstag, 3. Januar 2012, 13:03

(Cole)



" Ich folge dir Aithon egal was die anderen sagen" rief Cole. Die Meinung der Anderen waren ihm vollkommen egal, er fand sich eso schon wie ein Verstoßener. Die ein zigste in der Sippe die ihm Respekt schenkte war Yara, sie wollte aber gerne mit Cole in eine einsame Nische gehen. " Draußen ist es bestimmt hundertmal besser als hier" sagte er hörbar. Es wunderte ihn das
Meanohôl noch hier war. Der Außenseiter sah in seinen Rucksack er hatte alles was er brauchte, sein Knochenmesser, seine Steinaxt und weitere Utensilien um Fallen zu bauen. " Cole kratzte sich an der bärtigen Wange. " Hm" machte er.
Und sah die Gruppe an. " Freut mich euch kennenzulernen" sagte er zu denen die er nicht kannte.

Die Hälfte der Leute kannte er gar nicht, die ein zigsten die er kannte waren Aithon und Meanohôl. " Das wird noch lustig" murmelte er.
Garnichts, absolut garnichts, garnichts kann dieses Herz beseitigen
Und keiner, absolut keiner, keiner wird diese Frontlinie je überqueren
Wir sind, wir sind, wir sind die letzen
Wir sind, wir sind der,wir sind der letzte Widerstand
Wir kämpfen bis zum Ende
Getrieben vom Hass der in uns erweckt wurde
Niemand wird kapitulieren
Ein Sturm wird die Stille durchbrechen.
Wir sind der letzte Widerstand.

12

Dienstag, 3. Januar 2012, 23:36

(Aithon)

Aithon nickte entschlossen und sah seine Sippenmitglieder an. "Euch muss bewusst sein, dass wir uns in eine unbekannte Gefahr begeben. Doch gleichermaßen müsste ihr bedenken, dass wir es sein werden, die den Fortbestand unserer Familie sichern." erklärte er ernst und musterte alle genau. Außer Cole und Meanohôl waren lediglich Yara und eine weitere, junge Frau geblieben.
"Es ist unsere Pflicht, unseren eisernen Willen und unsere körperliche Stärke weiterzuvererben. Nur so werden wir uns aus den Fängen dieser kalten Dunkelheit hier befreien können." sagte er und nickte ein weiteres mal. "Lasst uns aufbrechen." rief er und drehte sich um.
"Halt!" rief eine dunkle, kräftige Stimme. Aus dem Schatten einer zusammengebrochenen Säule trat der Sippenvater, Manûn. "Mein Sohn." sagte er und ging auf Aithon zu. "Ich hätte niemals erwartet, dass du Mann genug wärest so eine Reise zu wagen - auch wenn es an Dummheit grenzt." fügte er hinzu und musste selbst schmunzeln. Dann jedoch wurde er wieder ernst. "Doch ich habe geahnt, dass in dir mehr steckt. Deshalb werde ich dir dies überreichen." erklärte er und zog einen alten verstaubten Ring aus der Tasche. In eben diesem Moment ging ein kalter Wind durch die Höhle, sodass selbst Aithon eine Gänsehaut überfiel. Das schummrige Licht der brennenden Lappen an der Wand glomm nur noch schwach. Fast schien es, als würde der Wind leise Worte in die unheimliche Stille flüstern, doch mit einem Mal war das Gefühl wieder verschwunden. "Das ist Luzifers Ring." wisperte Manûn und überreichte ihm seinen Sohn. "Vergesse niemals das wichtigste - die Familie. Und nun verschwindet, ihr vermaledeiten Hurensöhne!" wetterte der alte Sippenführer und scheuchte die kleine Truppe in den Schlund.
Aithon fiel mehr in die nächste stockdunkle Höhle und blieb schließlich kurz stehen. Ergriffen hielt er den Ring in der Hand, er wusste genau, welches Erbstück ihm sein Vater überlassen hatte. Er schoss die Augen und atmete tief ein, bevor er entschlossen nach vorne blickte und voranschritt ohne sich ein weiteres mal umzudrehen.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

13

Mittwoch, 4. Januar 2012, 00:00

(Cole)




In dem Außenseiter herrschte eine Unruhe. Er wusste nicht woher sie kam, vielleicht lag es daran das er endlich diese Sippe Verlies. Cole wusste es einfach nicht er folgte der Gruppe und schaute dabei in Gedanken auf den Boden. Auf jeden Fall waren sie die Ersten die diese Wagnis eingingen, dass machte diese Gruppe schon zu etwas besonderen. Ob sie auf andere Sippen, Stämme oder Gesellschaften treffen würden, so viele Fragen schwirrten ihm durch den Kopf. Was für Gefahren dort Oben lauerten müssten, eins war klar diese Reise würde lange und viel ihrer Kraft kosten.
Cole machte sich nicht mal groß die Mühe ein Gespräch anzufangen, für die Sippe war er der Außenseiter, der zu feige war um zu gestehen das er die anderen brauchte. Doch wie er dachte Yara fing ein uninteressantes Gespräch an. Wo er nur mit Hm oder Ja antwortete. Das eigentliche Problem war sie kam immer näher, es konnte auch sein das er sich einbildete. Dann fand er endlich den Mut und fragte Aithon und die anderen. " Was werdet ihr machen wenn wir andere Sippen finden und unser Blut mit ihnen vermischen, was geschieht danach".
Cole hatte schon Pläne wenn alles gut ging. Ein nette Bleibe vielleicht auch eine kleine Familie, Frau und Kind. Bei diesem Gedanke musste er lächeln. Trotzdem fühlte er immer noch diese Unruhe in sich.
Garnichts, absolut garnichts, garnichts kann dieses Herz beseitigen
Und keiner, absolut keiner, keiner wird diese Frontlinie je überqueren
Wir sind, wir sind, wir sind die letzen
Wir sind, wir sind der,wir sind der letzte Widerstand
Wir kämpfen bis zum Ende
Getrieben vom Hass der in uns erweckt wurde
Niemand wird kapitulieren
Ein Sturm wird die Stille durchbrechen.
Wir sind der letzte Widerstand.

Alberich

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14

Mittwoch, 4. Januar 2012, 11:46

Meanohôl

"Vermischen!" fauchte er Cole aufgebracht an. "Wir werden unser Blut nicht wie Tiere vermischen!" Es wurde kälter, während sie immer weiter dem Tunnel folgten. Vielleicht hätte er besser einen Überwurf mitgenommen. "Wir werden sie durch unser Blut erhöhen, dem Blute Luzifers und Meanohôls!" Verweichlichter Idiot, schimpfte er in Gedanken. Durch deine Adern fließt doch eh nur Pisse!
"Far over the misty mountains cold..."

15

Mittwoch, 4. Januar 2012, 14:49

(Cole)




Cole wollte schon etwas sagen doch er ließ es sein. Es nervte ihn wie sie immer prahlten, dass sie vom Blute Luzifers abstammten. Der Außenseiter dachte bei sowas nur na und dem Raubtier interessiert das weniger.
Doch Cole konnte es auch nicht lassen, er sprach das Thema nochmal an. " Das war nicht meine Frage, ich fragte was ist dann"
Es war ihm jetzt vollkommen egal, was Meanohôl oder die anderen von ihm dachten. Es war eine gut berechtigte Frage.
Garnichts, absolut garnichts, garnichts kann dieses Herz beseitigen
Und keiner, absolut keiner, keiner wird diese Frontlinie je überqueren
Wir sind, wir sind, wir sind die letzen
Wir sind, wir sind der,wir sind der letzte Widerstand
Wir kämpfen bis zum Ende
Getrieben vom Hass der in uns erweckt wurde
Niemand wird kapitulieren
Ein Sturm wird die Stille durchbrechen.
Wir sind der letzte Widerstand.

Alberich

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16

Freitag, 6. Januar 2012, 12:00

Meanohôl

"Danach? Wer weiß schon was danach passiert?" Meanohôl war deutlich genervt, was in seiner Stimme auch mitschwang. "Lass uns doch erstmal rauskommen!"

"Pst!" kam es plötzlich von vorne und ermahnte sie zur Ruhe. Es kam von Radîn, einem der Jäger der Sippe, der die Gruppe mit Aithon, Cole, Yara und Meanhohôl kompletierte. "Wir wissen nicht, was da draußen auf uns wartet und ich will es ehrlich gesagt durch euer Gezeter nicht aufschrecken!" Direkt nach der letzten Tunnelbiegung ging es nur noch geradeaus, auf eine Öffnung zu. Das Licht am Ende des Tunnels war nur noch einige Schritte entfernt. Da sie sehr viel Zeit in der Taghöhle verbrachte, in der einem Wunder gleich, Licht und Dunkelheit sich nach dem Lauf der Gestirne richtete, hatten sie keine allzugroßen Probleme sich an die immer intensiver werdende Helligkeit zu gewöhnen.
"Far over the misty mountains cold..."

17

Samstag, 7. Januar 2012, 14:14

(Aithon)

Es wurde immer kälter und das merkte auch Aithon nun immer deutlicher. Er nahm auch den Konflikt hinter sich wahr, doch dort einzuschreiten würde nichts bringen, das wusste er. Denn ihre Kultur und ihre Tradition war es nunmal keine Schwäche zu zeigen und stets als Sieger hervorzugehen. So hatte es ihm sein Vater beigebracht.
Schließlich öffnete er doch den Mund um sie zu tadeln, als er ein Geräusch wahrnahm und augenblicklich stehen blieb. "Leise!" flüsterte er eindringlich und ging in die Hocke, bevor er die Augen schloss und eine Hand auf den kalten Boden legte. Seine Kiefer trat hervor, während er angestrengt versuchte etwas zu spüren. Und obwohl nichts zu spüren war, hatte er das deutliche Gefühl, dass sie nicht mehr alleine waren. "Vielleicht habe ich mich" begann er, als auf einmal etwas aus der Dunkelheit hervor sprang und ihn von den Beinen riss. Aithon wand sich hin und her und schaffte es nur schwer sich von dem Tier zu befreien, doch als er wieder sicher stand riss er vor Unglaube die Augen auf. "Das sind Höhlenkeiler." murmelte er und zeigte kaum merklich auf das Geschöpf mit den riesigen Keilern. Das Fell dieser Tiere war fast schwarz und ihre Augen rot wie Blut. Sie waren stets aggressiv und traten immer nur im Rudel auf. So schweifte Aithons Blick zurück in die Schatten wo er weitere Paare roter Augen ausmachen konnte. "Gegen sie zu kämpfen macht keinen Sinn." flüsterte Radîn und spuckte auf den Boden. Aithon nickte, denn er wusste, dass sie keine Möglichkeit hatten diese Biester zu erlegen - schließlich brauchte man für einen einzigen oft mehr als zwei Jäger! Er holte tief Luft und sah zum augenscheinlichen Ausgang, der die Freiheit zwar versprach, das Ungewisse jedoch mit sich brachte. "Rennt!" schrie er dennoch bevor er los lief und die anderen vor sich her scheuchte.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Düsterklinge« (8. Januar 2012, 16:59)


18

Sonntag, 8. Januar 2012, 17:16

(Cole)




Der Außenseiter rannte durch den Ausgang, denn er wollte keinem Höhlenkeiler zum Opfer werden. Cole hatte noch ein paar andere Pläne in der Zukunft. Doch als er schließlich durch diesen Ausgang in die Freiheit rannte sah er die Welt.
Cole fand diesen Blick beeindruckend, nicht mehr diese öden Steinwände und feuchten Höhlen.
Er schaute hinter sich und sah die Gruppe.
Garnichts, absolut garnichts, garnichts kann dieses Herz beseitigen
Und keiner, absolut keiner, keiner wird diese Frontlinie je überqueren
Wir sind, wir sind, wir sind die letzen
Wir sind, wir sind der,wir sind der letzte Widerstand
Wir kämpfen bis zum Ende
Getrieben vom Hass der in uns erweckt wurde
Niemand wird kapitulieren
Ein Sturm wird die Stille durchbrechen.
Wir sind der letzte Widerstand.

19

Sonntag, 8. Januar 2012, 17:30

(Aithon)

Mit einem rettenden Sprung hechtete er aus der Höhle ins grelle Licht - und landete auf kaltem Boden. Die Höhlenkeiler würden ihnen nicht hier raus folgen - dafür war das Licht zu hell und zu gefährlich für ihre Augen. Aithon hatte seine geschlossen, denn er empfand es als äußerst schmerzhaft ins Licht zu blicken. "Wo sind wir hier bloß gelandet?" fragte er sich und rappelte sich umständlich auf.
Äußerst vorsichtig öffnete er erst das eine, dann das andere Auge und versuchte sich an das helle Licht zu gewöhnen. Die kalte Luft tat ihm gut, all die grüblerischen und finsteren Gedanken, die ihn sonst begleitet hatten waren wie weggeweht. Langsam konnte er seine Umgebung erkennen und musste feststellen, dass sie auf einem großen Felsen standen. In der Ferne wurden die riesigen Steinformationen immer kleiner und flacher, während sie sich hinter ihm auftürmten und einen gewaltigen, unüberwindbaren Wall bildeten. "Das muss das Ende der Welt sein." flüsterte er überwältigt, bevor sein Blick wieder in die Ferne glitt und er eine seltsam saubere Formationen von Steinen sah, die den Ruinen in den Höhlen ähnelte. Er deutete darauf und sah zu den Sippenmitgliedern. "Ich denke ich weiß, was wir zuerst erkunden sollten." erklärte er und begann kaum merklich zu zittern, da es außerhalb der Höhlen deutlich kälter und rauer war.



"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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20

Sonntag, 8. Januar 2012, 23:05

Meanohôl

Kaum hatte er die glühenden Augen bewusst wahrgenommen, war er wie die anderen in Richtung Licht gerannt. Er musste mehrfach blinzeln um sich an das Licht des riesigen Feuerballs am Himmel zu gewöhnen, sein linkes Auge begann sogar zu tränen. Das war also die Sonne aus den Geschichten der Alten und Ahnen.
Ich hätte mir wirklich einen Überwurf mitnehmen sollen! Was das wohl für weißes Pulver überall war. Auf jeden Fall sorgte es für kalte und nasse Füße. Es war wohl Wasser, aber irgendwie anders. Es war Kalt, kälter als es jemals in den Höhlen und Tunneln gewesen war. Hoffentlich war es dort, wo sie unter der Führung von Aithon hinmarschierten wärmer.
"Far over the misty mountains cold..."

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