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 Sayet

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41

Donnerstag, 5. Januar 2012, 09:36

(Odin)

"Sag ihm er soll sich beeilen", knurrte Odin und lockte die Spinne weiter von ihnen weg, sodass der Rückweg für sie frei war. Nicht jedoch für ihn. Der dicke Wanst der Spinne verbarg den Fluchtweg und sie schnappte noch immer wild und ziellos um sich herum. Odin fluchte und ließ sich weiter in den hinteren Tunnel hineintreiben, bis er merkte, dass dieser immer enger wurde. "Wartet nich auf mich", rief er und quetschte sich schließlich durch die schmale Öffnung des enger werdenden Tunnels. Die Spinne, die noch immer in unkontrollierten Bewegungen nach ihm schnappte, folgte ihm mit Wucht in den schmalen Gang. Doch es gab kein Vorwärtskommen für sie. Genausowenig wie ein Zurück. Sie steckte fest und strampelte wild um sich. Odin ließ es sich nicht nehmen, einen Stein nach ihren unzähligen Augen zu werfen, bevor er weiterkroch und hoffte, einen Bogen schlagen zu können, der ihn zum Ausgang zurückbrachte.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

42

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:38

Cayalan sah verschwommen. Sein Schädel pochte als hätte jemand einen Keil hineingetrieben. Halock war bei ihm. "Halock, was ist passiert? Ich habe nur Spinnen gesehen und dann nichts mehr." Er richtete sich auf und sah sich um. Odin war in einen Kampf mit einer Spinne verwickelt. Kara kümmerte sich um das andere Getier. Was hatten sie den Spinnen getan? Pah, er hasste diese achtbeinigen Drecksviecher. Cayalan nahm die Axt in die Hand und sah sich um. Odin musste geholfen werden.
Mit einem Schrei warf Glandallin sich gegen den Ork. Die Kannte seines Schildes zuckte nach unten und zerschmetterte dem Wesen den Fuß; gleichzeitig schlug er über die Deckung hinweg zu. Die Schneide seiner Axt grub sich knirschend in die ungeschützte Stelle unter der Achsel. Sauber abgetrennt fiel der Arm auf den Stein. Dunkelgrünes Blut schoss in hohem Bogen aus der offenen Wunde.

[info]Die Zwerge Seite 21, Prolog[/info]

43

Donnerstag, 5. Januar 2012, 16:25

Kara

Die Frau wiederum hatte den direkten Weg nach oben genommen, nachdem der Wühler die Spinnen am Ausgang vertrieben oder getötet hatte. Der Massive Haufen aus Geröll und ERde gab zwar zuerst nach, doch schließlich konnte sie sich aus dem Loch, in welchem er gipfelte nach oben ziehen. Erneut rollte sie unbequem zu Boden und ächzte, auf Grund des gebrochenen Armes. Sie befand sich auf einer Art Gebäude, wobei sich die trichterartigen Turmbauten des Wühlers unregelmäßig auf dieser Ebene verteilten. Als sie jedoch in einen tiefer gelegenen Teil der Ruinen blickte, erkannte sie dort zwei Männer. So schnell es ihr möglich war, sprang und kletterte sie tiefer, wobei sie sich den Weg den sie genommen hatte einprägte um ihne auch zurückklettern zu können... wenn nötig auch mit Hilfe. Während sie das tat, bahnten sich weitere Leute der Sippe ihren Weg nach oben aus dem Wühlerhaufen, doch Kara rief ihnen zu oben zu bleiben, da es leichter wäre die Ruinen im Auge zu behalten.

Bei Halock angekommen fragte sie:"Den meisten Leuten geht es gut, ich glaube es fehlen zwei oder drei. Ist Odin noch am Leben?" Die Frage war für sie so selbstverständlich wie zu atmen. Abschätzig musterte sie Cayalan:"Hat dich eine der Spinnen gebissen?"fragte sie daraufhin und kniete sich hin um den Körper des jungen Mannes zu untersuchen.
Ich rudere das Boot der Einsamkeit, die Leuchtfeuer versammeln sich klagend und hier im leeren Tempel der Welt erklingen die zahllosen Arien...

 Sayet

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44

Donnerstag, 5. Januar 2012, 16:50

(Odin)

Das Kriechen durch den engen Gang war mühsam, aber er schien Glück zu haben - es kam nichts von vorn. Der Hinterausgang des Tunnels wurde hingegen von der Spinne blockiert. Schließlich wurde der Tunnel wieder breiter, vermutlich war er an diesem Zwischenstück eingebrochen, und Odin gelangte in einen Raum, der ihn innehalten ließ. An einer Wand befanden sich Zeichnungen, Symbole, die glänzten, obwohl kein Licht auf sie fiel. Auch die Luft schien hier angenehmer. Vorsichtig bewegte er sich weiter auf die Zeichnungen zu. Als er sie schließlich berührte, kribbelten sie unter seinen Fingern. Sie zeigten die Sonne und Monster. Menschen unter der Sonne und Menschen unter den Kriegern. Ein Auge und ein Schwert. War es der Kampf Gut gegen Böse?
Odin rieb sich die Augen und ein Schauer überkam ihn. Hier waren Menschen gewesen. Neue Kraft durchflutete ihn zusammen mit neuer Zuversicht. Eine Ratte löste sich aus den Schatten und sprang ihn an, doch er schlug sie ohne Angst mit der Faust zur Seite, sodass sie krachend gegen die Wand knallte. Ratten! Er konnte diese Drecksviecher nichtmehr sehen! All dies würde nun ein Ende haben! Sie würden endlich die Oberfläche erreichen! Er zweifelte nicht daran, dass die anderen es auch schafften. Es waren gute Männer und Kara hatte Verstand. Als er nach einigen Schritten schließlich Treppen entdeckte, die nach oben zu führen schienen, musste er lachen. Er lachte so laut und so ungebremst wie noch nie. Der Weg in die Freiheit.
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45

Donnerstag, 5. Januar 2012, 17:18

Kara

"Ist er verrückt geworden?" fragte Kara Halock mit unschuldigem Tonfall, als Tor wild lachend aus einer Art Rundbogenbau getorkelt kam. Mit schief gelegtem Kopf betrachtete sie den Mann, ehe sie auf ihn zutrat und erklärte:"Die meisten Leute sind oben. Aber ich glaube die andere Frau ist tot."es waren bloße Feststellungen, um Odin auf dem Laufenen zu halten. Sie zog gar nicht in Erwägung, dass die Nachricht ihm vielleicht nicht gefallen konnte. "Meinen Zählungen nach fehlen noch zwei andere, aber ansonsten sind wir komplett."fügte sie noch trocken hinzu und ging neben dem Anfrüher der Überlebenden her. Jedenfalls hatte er behauptet der Anführer zu sein. Die Möglichkeit, dass ihn einer der anderen Männer in Frage stellte, bestand natürlich weiterhin.
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 Sayet

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46

Donnerstag, 5. Januar 2012, 20:59

(Odin)

"Verdammt", brüllte er und schlug gegen ein verrottetes Schild. Die Halle, in der sie nun alle standen hatte ihren Glanz verloren. Verfall und Dreck hatten ihre Schönheit genommen und dennoch war es für die 7 Unterwelter eine völlig andere Welt, jenseits der Tunnel und der alles durchdringenden Dunkelheit. "Kara, du wirst es nun richten müssen. Wir gehen diesen weiten Weg nur, um frisches Blut herzustellen. Kann ich mich auf dich verlassen oder gehst du zurück und holst uns eine weitere Frau?", fragte er ernst und sah dann die anderen an, die abgekämpft aussahen, aber ansonsten wohlauf. "Wenn wir dort raus gehen, könnte es sehr hell werden. Schützt eure Augen und haltet euch in Vorsicht. Es riecht hier besser als unten, aber ich möchte Wetten, hier oben gibt es noch viel abscheulicherer Kreaturen als unten."
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47

Donnerstag, 5. Januar 2012, 21:11

Kara

"Ich werde nicht wieder runter gehen." antwortete die Frau nur und ließ den anderen Wunsch Odins offen. Sie würde sich entscheiden, wenn es soweit war, außerdem gab es noch Dinge die sie mit Odin klären musste, bevor sie überhaupt in Erwägung ziehen konnte derartige Dinge zu tun. Er hatte schließlich auch Männer für diesen Zweck, es speilte ja keine Rolle ob Mann oder Frau das Blut ihrer Sippe in einen neuen Körper gaben. Doch... wenn es sein musste, musste es sein. Erst einmal mussten sie sie attraktiv oder nett finden. Letzteres könnte ein problem darstelen und der erste Punkt...nun sie würde sich darauf verlasse müssen, dass ihre "Besonderheit" nicht als Entstellung betrachtet wurde. Sie bewegte sich nun in Richtung Ausgang... und hielt den Blick zu Boden gerichtet. Sie hatte sich zu sehr an die DUnkelheit gewöhnt... mehr noch als die meisten anderen.
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Salion

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48

Donnerstag, 5. Januar 2012, 21:15

(Halock)

"ES gibt keine anderen Frauen mehr, außer den beiden, nur noch deine Mutter und Hanna. Die eine ist zu alt und die andere ein verkrüppelt." Halock genoss den Geruch der frischen Luft, machte sich aber gleich daran einen alten Stofstreifen von seinem Arm zu wickeln um ihn sich schon mal über die Stirn zu legen, dass er sich später schnell etwas vor die Augen legen konnte, wenn sie zum ersten an die Oberfläche kamen.
Mit einem letzten ziehen fixierte er das Tuch, wie ein Stirnband und sah dann nach oben um einen Weg zu finden.
"Vielleicht haben wir ja Glück und stoßen auf eine Herde Frauen, dann sollten wir kein Problem haben."
Wenn im Himmel Krieg herrscht...
bricht auf Erden die Hölle los

 Sayet

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49

Donnerstag, 5. Januar 2012, 21:31

(Odin)

Befreit lachte Odin auf und schlug Halock auf den Rücken. "Das würde dir gefallen was? Und du darfst sie ganz alleine durchnehmen" Nocheinmal lachte er auf und schüttelte dann bei dem Gedanken seinen Kopf. Frauen allein in der Wildnis. Ein gruseliger Gedanke. Schützend legte er seine Hand vor die Augen und nickte den anderen zu. Dann ging er voran, hinauf zum Ausgang. "Helft mir, dieses Geröll hier wegzutragen.", wies er sie an und nach kurzer Zeit hatten sie den Schutt beiseite getragen und Odin öffnete leise die Tür, blinzelte hinaus und zog sie genauso leise wieder zu. "Scheiße, das ist greller als gedacht. Etwas ist dort draußen, aber ich glaube es hat uns nicht bemerkt. Große Ratten.. oder andere Wesen auf vier Beinen, nein ich glaube sie sahen anders aus.."
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Salion

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50

Donnerstag, 5. Januar 2012, 22:02

(Halock)

"Hier warten können wir auf jeden Fall nicht...." Halock hob gerade einen weiteren Brocken Geröll bei Seite, dass sie nun vollends im gleißendem Licht standen. "...ansonsten gehen mir noch die Frauen durch die Lappen." trotz seiner geschlossenen Augen blendete ihn das Licht durch die Lider und er zog die Binde direkt vor die empfindlichen Augen.
Er bemerkte wie das Licht ständig heller wurde, mehr Geröll wurde weggeschafft, mehr als die beiden Männer zusammen schaffen konnte, dann griff etwas nach Halocks Hand und zog ihn dichter zu sich.
"Beruhigt euch wir sind es." kam es von einem der anderen Sippenmitglieder die Kara schon in die Freiheit geführt hatte. Sie hatten die Bewegung auf der Erde gesehen, nachdem sie eine Zeit hatten sich an der Licht zu gewöhnen. Mit ihrer Hilfe gelangten nun auch Halock, Odin, Kara und Cayalan an die Oberfläche.
Die Oberfläche, ein Ort den man seit Generationen nur aus Erzählungen kannte, die von einem Paradies bis zur Hölle auf Erden pendelten. Gerne hätte sich Halock selbst davon ein Bild gemacht, doch außer dem stechenden Weiß konnte er noch nichts erkennen.
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51

Donnerstag, 5. Januar 2012, 22:07

Kara

Die Frau wiederum bedeckte ihre Augen so gut sie konnte mit dem frei bewegbaren Arm und hatte den Blick stoisch zu Boden gerichtet. "Gras...das ist Gras!" bemerkte sie erstaunt und wagte den Blick zu heben. Das Bild welches sich ihr anbot, übertraf ihre kühnsten Vorstellungen von der Oberwelt... und es brannte sich in ihre Netzhaut, kurz bevor sie den Kopf iweder einzog. Ihre Augen brannten und tränten ein wenig. Doch das Bild blieb. Die Ruinen einer Stadt. Überwuchert und durchwachsen von so viel grün. Bäume die ihre Wurzeln durch Gebäudekomplexe zogen. Dächer voller Blumenwiesen. Dieser Ort war von der Natur innerhalb der vergangen jahrhunderte wieder völlig in Anspruch genommen worden. Das Bild in ihrem Kopf verzog sich nicht... dieses mal war sie froh über ihr Gedächtnis, welches nie etwas vergaß. Dieser neue EIndruck war es wert behalten zu werden.
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52

Donnerstag, 5. Januar 2012, 22:11

Cayalan ging es dreckig, nachdem er sich bei halock bedankt hatte, ging es ihm andauernd schlechter. Diese verkackten Spinnen hatten ihn erwischt. Doch war sein Wille stark genug um ihn davon abzuhalten einfach umzukippen. Doch als sie nun an die Oberfläche kamen, blinzelte Cayalan sachte. Zuerst war alles Weiß. Doch dann entwickelten sich Konturen. Zuerst sah er dunkle Farben doch dann auch Farben die er noch nie gesehen hatte. Cayalan war erstaunt. Er windete sich atmete Tief ein und wieder aus. Herrlich! Dies war der Duft der Freiheit. Cayalan wandte sich wieder. Er spürte Erde unter seinen Füßen und er rannte. Er rannte und ließ sich dann Fallen. Er lag in grünen Fäden die aus dem Boden ragten. War dies Gras? Er rupfte es aus und stopfte es sich in den Mund, spuckte es aber sofort wieder aus.
Mit einem Schrei warf Glandallin sich gegen den Ork. Die Kannte seines Schildes zuckte nach unten und zerschmetterte dem Wesen den Fuß; gleichzeitig schlug er über die Deckung hinweg zu. Die Schneide seiner Axt grub sich knirschend in die ungeschützte Stelle unter der Achsel. Sauber abgetrennt fiel der Arm auf den Stein. Dunkelgrünes Blut schoss in hohem Bogen aus der offenen Wunde.

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 Sayet

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53

Donnerstag, 5. Januar 2012, 22:13

(Odin)

"Das müssen Häuser sein", flüsterte Odin beeindruckt. "Die aus den Erzählungen." Die Schattenreaturen, die er gesehen hatte, waren wohl nur Einbildungen gewesen. So hoffte er zumindest. Ehrfurchtsvoll strich er über den Stein und ließ das poröse Material seine Finger liebkosen. Es fühlte sich warm und frisch an, nicht schleimig wie unten. "Steinhäuser", flüsterte er und wünschte ihre Farbe erkennen zu können, doch sein Blick flimmerte nur im gleißenden Licht, seine Augen gewöhnten sich nur langsam, und immer wieder musste er sie schließen.
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54

Freitag, 6. Januar 2012, 07:21

(Halcok)

Als ihm nach einiger Zeit das Licht nicht mehr durch Augenbinde und Lider schmerzte schob sich Holck wieder den Stoffstreifen vom Gesicht und sah dann vosichtig Blinzelnd, wie sich die anderen Sippenmitglieder aufgemacht hatten um diese Ruinen zu erkunden, als würden sie soetwas nicht schon aus ihrer Heimat kennen.
"Verdammte Scheiße, hier mussten früher tausende Menschen gelebt haben." Jetzt begann auch Halock sich genauer umzusehen, vielleicht hatten ihre Vorgänger oder besser gesagt Vorfahren ja irgendetwas nützliches hinterlassen. Während er suchte schnitt er nur beiläufig das Thema laut über dass auch schon seit Ewigkeiten in ihrer Sippe spekuliert wurde. "Was sie wohl in den Untergrund getrieben hat?"
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 Sayet

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55

Freitag, 6. Januar 2012, 09:35

(Odin)

"Gute Frage", murmelte Odin, der neben Halock erschienen war. "Wir sollten vorsichtig sein. Das hier scheint mir zu idyllisch, um ein ganzes Volk in die Katakomben zu treiben", stellte er fest und zeigte dann auf ein Art großen Platz, auf dem es weiß blitzte. Mit gerunzelter Stirn kam Odin näher und erkannte Skelette und Knochen. "Ein Massengrab", flüsterte er und ging vorsichtig ein paar Schritte zurück.
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56

Freitag, 6. Januar 2012, 12:37

Halock und odin waren anscheinend auf etwas gestoßen. Etwas, das die beiden sehr beunruhigte. Cayalan richtete sich im Gras auf und ging nun zu den beiden hinüber. "Was ist?", fragte er. Doch schon gleich erkannte er auf was die beiden hinab sahen. Tausende Skelette menschlicher Wesen lagen in einem Grab. "Scheisse!"
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57

Freitag, 6. Januar 2012, 14:05

Kara

"Wir sollten die Knochen untersuchen. Möglicherweise wurden hier alle Verstorbenen gelagert, wenn aber Gewalteinwirkungen zu finden sind, wäre auch möglich, dass es einen Kampf gab und die Sieger bloß eine Art Trophäenhaufen gemacht haben. Allerdings sehen die Knochen bedenklich...frisch aus." tat Kara ihre Meinung kund. "Ob das alles Menschenknochen sind? Vielleicht hat sich hier ein Raubtier... oder irgendeinee Kreatur eingenistet, die die Knochen hortet."gab sie noch zusätzlich zu bedenken, tat das alles jedoch ein einem kühlen, völlig auf die Analyse der Situation fixierten, Tonfall. Ihre Augen hatten sich inzwischen teilweise an das Licht gewöhnt, doch die Knochen dort unten warfen das Licht eindeutig stärker zurück als es die vermoderten Knochen unter der Erde taten.
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 Sayet

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58

Freitag, 6. Januar 2012, 21:59

(Odin)

"Das könnte sein", stimtme Odin zu und sah sich um. "Wir sollten uns in Deckung begeben und den Ort beobachten. Sollte es so ein Wesen geben, wird es wieder kommen und wenn wir Glück haben, weiß es noch nichts von uns. Ich würde gern wissen, was hier lauert, welchen Feinden wir gegenüberstehen. Darüber hinaus sollten wir jedoch nach weiteren Sippen schauen, nach weiteren Eingängen in die Katakomben, die uns vielleicht zuvor nicht zugänglich waren.. Am besten wir teilen uns auf. Wer übernimmt die Wache des Grabes?"
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59

Freitag, 6. Januar 2012, 22:10

Kara

Kara schüttelte entschieden den Kopf:"Wir sind zu wenige um uns aufzuteilen! Je kleiner eine Gruppe ist, desto leichter wird sie von irgendeinem Monster oder Raubtier aufgerieben. Unsere Stärke leigt in der Anzahl und unserem Verstand, denn es ist wie es ist, selbst der stärkste von euch Männern, würde von so einer Bestie, wie sie dort unten hausen könnte, einfach zerfetzt werden." ihr Tonfall war dabei absolut berechnend, ohne jeglichen Enthusiasmus oder Nervosität. Sie legte lediglich die Fakten dar. "Wenn du möchtest, bleibe ich hier und beobachte das Grab, aber vorherm würde ich gerne etwas mit dir unter 4 Augen besprechen." fügte sie noch kühl hinzu.
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 Sayet

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60

Freitag, 6. Januar 2012, 22:36

(Odin)

"Gut, dann mach du es", stimmte er zu und nahm sie dann sanft am Arm, um sie in eine benachbarte Gasse zu führen. Langsam hatte er sich an das Außenleben gewöhnt, wenngleich Geruch und Farben immernoch sehr intensiv waren und seine Augen brannten wie unter Feuer. Aber sein Enthusiasmus machte all das erträglich. "Also, was gibts?", fragte er nachdem sie in einiger Entfernung zu den anderen standen.
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