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 Bolgar Weißbart

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Samstag, 5. November 2011, 11:35

Magiefreie Stadt Kriev

  • Die Ruinen von Kriev

    Unter den Ruinen von Kriev, der ältesten und mächtigsten Stadt der vergangenen Zeitalter, erstreckt sich ein weitläufiges Kanalisationssystem. In diesen düsteren Tunneln und Hallen hauste eine kleine Menschensippe, die jedoch den Ort verließ. Die, die zurückblieben, fanden den Tod.
    Außerhalb der Ruinen der Kanalisation lauern Echsenmenschen und Chaoswesen. Die Gesinnung ersterer ist noch nicht klar, doch sie scheinen sich effektiv gegen die Chaoswesen zu schützen.




    seit dem 555. Zeitenwechsel



    Seit dem 555. Zeitenwechsel haben es sich die Hüter zur Aufgabe gemacht Kriev in alter Macht erstrahlen zu lassen. Mit einem kleinen Unterschied. Im III. ZA stand Kriev für die Magie, nun ist es die erste magiefreie Stadt des IV. ZA.
    Alle Menschen die Zuflucht vor der Magie suchen sind hier willkommen. Durch alte Runen und Negamagie wird die Stadt vor Magie geschützt. Jeder Begabte der dieses Schild durchschreitet verliert seine Magie.

    Bevölkerungsdichte: ca. 4.500 Einwohner (stand 558 Zeitenwechsel)

    Klima:
    In Kriev herrscht eine angenehme Wetterlage. Das Klima in Kriev ist gemäßigt bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 15,5 Grad. Im Sommer wird es relativ warm, die Winter fallen mild aus. Der Niederschlag ist über das gesamte Jahr sehr gleichmäßig verteilt. Im Sommer sind Hitzewellen mit Temperaturen deutlich über 30 Grad möglich, sie bilden jedoch eher die Ausnahme. Die Durchschnittstemperatur ist mit 24,4 bis 24,6 Grad im Hochsommer am höchsten und somit sehr angenehm. Die 20-Grad-Marke wird im Mittel nur zwischen Juni und September überschritten. Im Winter liegt das mittlere Temperaturmaximum allerdings auch nur zwischen Dezember und Februar unter zehn Grad. Nachts sinken die Werte vor allem im Winter kaum, so bleibt es mit durchschnittlich 2,5 Grad im Januar relativ mild. Im Sommer ist die Differenz zwischen dem mittleren Temperaturmaximum und -minimum etwas größer, dennoch sind in Sommernächten Temperaturen von durchschnittlich 15,5 Grad üblich. Der Niederschlag fällt sehr ausgeglichen an durchschnittlich neun Regentagen pro Monat. Die geringste Niederschlagsmenge fällt im Februar und August, der mit durchschnittlich 6,9 Regentagen am seltensten Regen aufweist. Der regenreichste Monat ist der Mai mit der höchsten mittleren Niederschlagsmenge und durchschnittlich 10,3 Regentagen.
  • Logbuch

    erster Tag
    - Der Sippenführersohn Odin bricht mit 8 weiteren Menschen auf, um an die Oberfläche zu gelangen und sich mit anderen Sippen zu vereinen. Unter ihnen befinden sich Halock, Cayalan, Ewain, Artes, Ruwen, Gar sowie die beiden Frauen Kara und Liv . Es ist unklar, ob sie erfolgreich sein werden und überhaupt auf Leben treffen, geschweige denn ihre Reise überleben. Zurück bleiben Sirius, Lea, Estel, Hanna, Tyman und die 3 kleinen Kinder.

    - In den Tunneln begegnen sie dem Wühler und riesigen Königsspinnen. Ruwen, Gar und Liv sterben in den Tunneln, Cayalan wird vergiftet, kommt aber mit den anderen nach draußen.

    - Die Ruinen von Kriev zeigen eine leere Stadt, die von Pflanzen und Bäumen überwuchert ist. In einigen Steinhäusern gibt es noch alte Erinnerungen zu finden. In der Mitte der Stadt befindet sich ein Platz, auf dem unzählige Skelette gestapelt sind. Humanoide Wesen bringen Kadaver dorthin, locken damit riesige Mosquitos an und verpeisen diese.

    - Die Gruppe wird von den Mosquitos angefallen. Ewain stirbt an Blutmangel, nachdem 4 Insekten ihn stechen. Halock findet heraus, dass sie durch Feuer und Rauch ferngehalten werden können.

    - Die Gruppe trifft auf echsenähnliche Humanoiden und legt ein Feuer unter diesen

    - Die Guppe verliert Cayalan und verlässt die Ruinen von Kriev

    - Artes wird nachts von Karas dunkler Persönlichkeit getötet

    - Die Gruppe trifft auf die Sippe von Bryn und folgt diesen zur Oase

    - Lothos folgte der Gruppe nach Bryn

    - Odin kehrt zurück und findet die restliche Sippe verhungert vor, sein Vater ist wahnsinnig und er tötet ihn ebenso

    - Die Ruinen von Kriev sind menschenleer, Drun und Cayalan bleiben verschollen



    555. Zeitenwechsel, Winter

    Im 555. Zeitenwechsel beanspruchen die Hüter Kriev und beginnen mit dem Wideraufbau der Stadt.

    558. Zeitenwechsel, Frühling

    Ein großer Teil von Kriev erstrahlt im neuen Glanz auch der alte Magierturm ist vollkommen in Stand gesetzt. Durch Runen und negamagie ist es nicht mehr möglich Magie in kriev zu wirken.
  • Parteien und wichtige NPC

    In Kriev herrscht eine moderne Demokratie. Jeder dort hat das recht zu wählen, sobald er volljährig ist. Gewählt wird eine Partei, einmal im Jahr, immer zum Anfang des Jahres. Die grundgesetze sind unantastbar, ansonsten können die gewählten Parteien schalten und walten wie sie es den Bürgern versprochen haben.
    Überwacht werden sie von einem Rat, die die Parteien überwachen.


    Die Einheit
    die Einheit ist eine liberale Partei, die zur Zeit das Sagen in Kriev hat. Sie stehen dafür, dass ale Menschen in Kriev gleich stehen und die gleichen Rechte haben, egal ob sie als Begabte geboren wurden und ihrer Magie durch Kriev entsagt haben oder ob sie Magiefrei geboren wurden. Sie setzen sich auch dafür ein, dass keine soziale Ungerechtigkeit entsteht, reiche höhere Steuern zahlen und Arme dabit unterstützen.
    • Farah



      Farah ist die Vorsitzende der Partei 'Die Einheit'. Sie führt mit einer ruhigen Hand und ist nicht aus der Fassung zu bekommen.

    • Sirius

      Er ist ebenfalls Mitglied der Partei" Die Einheit" und Farah's Treuer Begleiter. Dabei sieht er sich mehr als ihre Leibwache den als ihr Berater


    Die Front
    radikale Partei, die die Vernichtung aller Begabter vorsieht und gegen diese hetzt. Eine Stilllegung der Begabung ist für sie nur Augenwischerei, denn sie glauben der böse Kern eines Begabten bleibt bestehen. Sie sehen die Begabung als Waffe der Götter und die Begabten als deren Handlanger und Krieger. Unter den Paladinen gibt es viele Befürworter der Front.
    • Der Kranich


      Der Kranich ist ideologischer Führer der Front und ein charismatischer Demagoge. Seine Identiät ist weitgehend unbekannt doch er soll seinen Namen in Anlehnung an den Falken gewählt haben, der seinerseits die Massen beim Aufstand Tal'Rasans revolutionär bewegte. Sein Kultstatus geht so weit, dass er von den radikalsten seiner Anhänger als "Heiligkeit", angesprochen wird.





    weitere wichtige Personen

    • Al-Rashid


      Mitbegründer der Hüter und Abgesandter im Avinischen Rat in Drachenhort. Hat mit Jeanny eine Tochter - Chaya, die selbst Begabte ist.

    • Jeanny


  • Die Paladine

    Der Orden der Paladine folgt dem Willen der Avatare auf eine militante und kriegerische Weise. Jeder Paladin hat eine Gefolgschaft, aus denen er mit der Zeit Knappen erwählt, die er für fähig hält, selbst einmal zum Paladin zu werden.


    Paladine

    • Agron


    • Aria


      ehemalige Schülerin Agrons aus Meeresbucht und begnadete Kämpferin. Sie vertritt eine eher liberale Haltung gegenüber Begabten, und strebt eine Koexistenz ohne Missbrauch an.






    Knappen

    • Kiara

      *geboren 538. Zeitwechsel, Hügellande. Kiara ist unter Armen Verhältnissen aufgewachsen und sah nie wirklich einen Sinn in ihrem Leben bis eines Tages ein Krieger in ihr Dorf gekommen war und von den Avataren sprach. Dessen Ideologie von einer besseren Welt ohne Magie gefiel ihr irgendwie. Es gab ihr das Gefühl etwas wichtiges zu tun. Mit dem Mann gegen verfiel sie dem Glauben an die Avatare vollständig und sandte nach Rache als ein Magienutzer ihren Meister im Kampf kaltblütig getötet hatte. Nach Agron und den anderen Hütern gesucht kam sie schließlich nach Kriev um ein Paladin zu werden. Welche der militärische Arm der Hüter waren. Doch ihre Ansichten waren noch radikaler als die man dort vertrat. So kam sie dazu dem Kranich, dessen Sichtweisen sich mit ihren glichen, immer mehr Zeit zu schenken da sie sich bei ihm bestätigt fühlte für das richtige zu kämpfen. Mit unumstösslicher Überzeugung wird sie tun was immer nötig ist um den Willen der Avatare durchzusetzen. Auch wenn das bedeutet zivile Opfer zu bringen

    • Khaled


      *528. Zeitenwechsel, Khaled stammt aus Tal'Rasan. Er nimmt seine Ausbildung sehr ernst, ist jedoch auch den schönen Dingen des Lebens nicht abgeneigt.




    Gefolgschaft

    • Linh


      *536. Zeitenwechsel, Nordlande. Linh ist eine äußerst fähige und skrupelose Meuchlerin, die schnell und lautlos töten kann. Sie hat kein Gewissen und sammelt die Mittelfinger ihrer Opfer an einer Kette, die sie um den Hals trägt. Sie handelt rational und strategisch.

    • Gregar



      *530 Gregar hatte sich sein Leben lang auf der See herrum getrieben und dabei auch das ein oder andere Gefecht miterlebt. Vor einigen Zeitenwelchsel, war er dann auf Bartolomos Schiff gelandet, noch bevor dieser die Meeresinsel entdeckt hatte.
      Jahr später, nach einem Leben im Überfluss und Ausschweifungen packte Gregar mal wieder die Abenteuerlust, wie sie ihm das beschauliche Leben zwischen den nackten Weibern der Insel es nicht geben konnte. Da kam es ihm gerade Recht, dass Agron und seine Paladine auf die Insel kamen, um das Himmelserz zu bergen, dass gegen Begabte helfen sollte. Mit dem Mut des Abenteuers und dem Versprechen auf reiche Beute unter den Begabten schloss sich Gregar den Paladinen an,. ohne wirklich ihre Überzeugung zu teilen.

    • Feyre


      *541. Zeitenwechsel. Feyre ist die jüngste Tochter eines Bauern im Umland von Kriev und eine fähige Schützin.


    • Jun


      *546. Zeitenwechsel in Meeresbucht, Sohn von Aria und Dagon, der vorhat ein großer Krieger zu werden.


    • Fin

      *543.Zeitwechsel. Geboren wurde er in Sturmhafen und lebte bei seiner Mutter. Sein Vater starb beim Fischen auf dem Meer.Seitdem verdiente sich Fin Geld mit Fellen der Tiere die er mit seinem Bogen erlegt hatte.Dann kam der Tag als ihn zwei Männer von den Kuro oni bei der Jagd entführten. In ein geheimes Labor gebracht wurden an ihm Experimente durchgeführt. Dann wachte er plötzlich eines Tages in einem Wald wieder auf und spürte das etwa nicht mit ihm stimmte. Alles was er anfasste wurde alt und verdorte. Sich deswegen aufgeregt, weil er plötzlich eine Begabung hatte, alterte auch Fin. Als es nicht mehr aufhörte war seine einzigste Chance nach Kriev zu kommen, der Magiefreien Stadt, wo der Effekt wohl enden würde. Er wollte nicht eher sterben bis er sich an diesen Teufeln gerächt hatte [img]https://cdnb.artstation.com/p/assets/images/images/008/471/797/large/lucia-hsiang-lu66-1024.jpg?1513010891[/img]

    • Sonia

      [img]https://cdnb.artstation.com/p/assets/images/images/008/471/797/large/lucia-hsiang-lu66-1024.jpg?1513010891[/img]
      *535 Zeitenwechsel. Sonia wurde in Silberfell geboren und gehört zum Stamm der Knochenbrecher. Sie ist die jüngste von 6 Geschwistern. Ihr Eltern starben als sie noch klein war und sie wurde von ihren Geschwistern aufgezogen. Sie hat gelernt klein und unscheinbar zu sein, denn nur so schaffte sie es die Aufmerksamkeit ihres älteren Bruder nicht auf sich zu ziehen, der seine Begabung dazu missbrauchte sie und ihre anderen Geschwister gefügig zu machen. Er schürte so ihre Hass auf Begabte und als ihr sich die Kunde der Paladine verbreitete, kam sie nach Kriev um Teil von ihnen zu werden und alle Begabten zu vernichten. Damit sie niemanden mehr quälen konnten.





    Der Ordenssitz

  • negamagische Runen

    Kriev wird von einem negamagischen Netz geschützt, das auf Runen beruht, die mit einem Teil von Jeanny aktiviert und ausgerichtet wurden. Die Runen sind versteckt und nur Jeanny weiß wo sie sich befinden. Fällt eine Rune aus, bricht das ganze Netz in sich zusammen. Die Runen können magisch nicht zerstört werden. Keine Magie kann das netz durchdringen und Begabte können ihre begabung innerhalb des Netzes nicht wirken.

Ein Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
1. Durch Nachdenken - das ist der edelste.
2. Durch Nachahmen - das ist der leichteste.
3. Durch Erfahrung - das ist der bitterste.
(Konfuzius)

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Salion

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2

Sonntag, 1. Januar 2012, 13:15

(Halock)

Schmatzend brach der knusprige Panzer der Kakerlak. Die Innereien des Insektes schmatzend geräuschvoll und wurden nur noch von dem Schmatzen überdeckt, mit dem Halock versuchte zu verhindern, dass diese köstliche Mahlzeit aus seinem Mundwinkel tropfte. Noch zwei weitere Schaben lagen in der zerbrochenen Tonscherbe vor ihm, die er sich ebenfalls so genüsslich gönnte und dabei mehr als einmal die Augen schloss. Insekten waren schwer zu fangen dafür aber reich an Nährstoffen und schmeckten vor allem besser, als der übliche Schleim den sie von den Höllenwänden und alten Mauern abkratzen mussten um zu überleben. Fleisch war so gut wie unmöglich zu bekommen, doch wer weiß, es würde sich wohl alles bald ändern. Odin hatte es endlich geschafft den alten Tristan das Zaudern aus dem Kopf zutreiben und bald würden sie aufbrechen in eine neue Welt, raus aus diesem Dreck und den Missgeburten.
Odin hatte wirklich recht damit, dass sie endlich andere Menschen finden mussten bevor noch mehr wie diese armlose Kreatur, die er zusammen mit Lea gezeugt hatte aus ihren Frauen kroch. Ein Glück war das Kind nach wenigen Stunden verendet, dass hätte Halock noch gefehlt sich um so ein Ding kümmern zu müssen, er hätte es dann wahrscheinlich eh Tristan unter geschoben, wer konnte schon sagen wer Lea dieses ma. geschwängert hatte
Die letzte Kakerlak verschwand in seinem Mund und er stand von seinem Sitzplatz auf griff dabei nach seinem Knochenhammer und lies ihn am Stiel einmal durch die Luft kreisen bevor er ihn an einer Schnur an der Hüfte fest machte. Auch die Tonscherbe steckte er wieder weg und machte sich dann auf den Weg um mit Odin zu sprechen.
Wenn im Himmel Krieg herrscht...
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3

Sonntag, 1. Januar 2012, 15:04

Cayalan

Cayalan hörte ein Kratzen. Irgendjemand oder Irgendetwas war dort. Wieder hörte er den Laut. Langsam glitt seine rechte hand zu dem Messer aus Tierknochen, während die Linke das Seil vom Rücken nahm. Er wickelte das seil um das Messer und fixierte es mit einem doppeltem Knoten.
Er strengte sich an und erkannte nun erste Schemen eines kleinen vierbeinigen Wesens. Langsam schwang er die Konstruktion aus Messer und Seil, bis das Pfeifen zu vernehmen war welches man vernahm wenn die Klinge durch Luft schnitt. Die Rotation des Seils wurde immer schneller. Geübt lies Cayalan nun endlich des Sel los und das Messer rast auf die ratte zu.
Ein Quieken ertönte.
Hungrig und gierig ging Cayalan auf die tote Ratte zu. Nachdem er ihr das Fell abgezogen hatte as er das rohe Fleisch. Es gab ihm Kraft. Das Blut des Tieres fühlte sich warm an. Zeiten des Umbruchs waren gekommen.
Mit einem Schrei warf Glandallin sich gegen den Ork. Die Kannte seines Schildes zuckte nach unten und zerschmetterte dem Wesen den Fuß; gleichzeitig schlug er über die Deckung hinweg zu. Die Schneide seiner Axt grub sich knirschend in die ungeschützte Stelle unter der Achsel. Sauber abgetrennt fiel der Arm auf den Stein. Dunkelgrünes Blut schoss in hohem Bogen aus der offenen Wunde.

[info]Die Zwerge Seite 21, Prolog[/info]

4

Sonntag, 1. Januar 2012, 17:41

Kara

Sie erschrak, als sie die Augen öffnete. Es gab keinen wirklichen Grund dafür, doch etwas schein sie schockiert zu haben... genug um ihr den Schlaf in einem einzigen Streich aus den GLeidern zu treiben. War es ein Albtraum gewesen? Sie war sich nicht sicher... möglicherweise hatte sie sich bloß an ein unangenehmes Ereignis erinnert. Oder war im Traum vor irgendetwas erschrocken. WIe dem auch sei... jetzt war sie wach.

Verschlafen erhob Kara sich und schlängelte sich aus der Felsniesche, welche sie für sich entdeckt hatte, da sie hier den gierigen Händen der Männer und der grausigen Kälte des nassen Felses entgehen konnte. Die Niesche war trocken... der Stein sog die Nässe schnell in sich auf, wodurch er immer trocken war, wenngleich etwas raus, doch daran würde sie sich nicht stören.

Schlangengleich schob sie ihren Körper nun aus der Felsspalte und landete federnd, wieder auf dem Boden. Dort konnte sie alleine sein und musste nicht die ermüdende Gesellschaft dieser... Leute ertragen. Eine Sippe, war es... doch sie stanken alle gleichermaßen. Sie selbst war anders... sie wusste es. Man mied sie, auf Grund dieser Andersartigkeit, doch ihr sollte es recht sein.
Zwar fanden die Männer sie überaus anziehend, doch hatte sie bisher jeden abgelehnt. Es interessierte sie nicht, was ihr Oberhaupt sagte. Solange sie sie anekelten, würde sie mit keinem von ihnen eine Verbindung eingehen, weder eine spirituelle, noch eine Körperliche.
Ich rudere das Boot der Einsamkeit, die Leuchtfeuer versammeln sich klagend und hier im leeren Tempel der Welt erklingen die zahllosen Arien...

 Sayet

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5

Montag, 2. Januar 2012, 09:52

(Odin)

Zufrieden sog er die Aufbruchstimmung in sich auf, die endlich von seiner Sippe Besitz ergriffen hatte. Sein Vater wirkte geknickt und mit Abscheu sah er zu ihm hinüber. Er hatte ihr verkommenes Blut als rein geadelt, er wollte es nicht vermischen, er wollte es perfektionieren. In Odins Augen war er nicht mehr als ein verirrter alter Mann geworden, dessen Hirn degeneriert war und sich in trägen Gedankenspiralen selbst abschaffte. Wie auch bei vielen weiteren Sippenmitgliedern. Doch all dies würde nun ein Ende haben, sie waren zu wenige, um auf gute Gene zu hoffen. Die Kinder kamen immer schwächer auf die Welt. Waren sie so blind es nicht zu sehen?! Odin schnaubte und sein Gesicht hellte auf, als einer der wenigen auf ihn zukam, der nicht von dieser trägen Verschleierung erfasst worden war. "Halock! Es wird Zeit", begrüßte er den anderen Mann. "Lass uns voran gehen, wenn wir die äußeren Tunnel betreten. Sie werden sonst den Mut verlieren. Wir werden auch Cayalan mitnehmen. Er weiß, wie man diese Drecksbiester von Ratten am besten loswird.", erklärte er und klopfte dem Mann dann erfreut auf die Schulter.
Endlich, endlich kam der Stein ins Rollen.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

Salion

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6

Montag, 2. Januar 2012, 10:28

(Halock)

Halock nickte seinem Vetter und was nicht alles sonst noch für Familiengrat aufmunternd zu. So ganz gefiel es ihm nicht, als einer der ersten die Sicherheit ihrer Ruinen verlassen zu müssen, aber es gab nie einen besseren Moment Aufzubrechen als jetzt, wenn sie noch länger warten würde, wären einige zu alt um mit zu kommen oder es wurden noch mehr degenerierte Kinder geboren um die sich einige der sentimentaleren kümmern wollten, anstatt an ihre Zukunft zu denken und je mehr sie auf dieser Wanderschaft waren um so sicherer konnte Halock sich fühlen.
"Gut, lass uns am besten noch einige Frauen mitnehmen. Falls wir doch auf andere Menschen treffen strahlt es..." er wedelte mit der Hand als er nach dem richtigem Wort suchte. "...eine Art Vertrauen aus, wenn nur eine Hand voll Männer in eine fremde Sippe kommt, könnte das leicht das Gefühl erregen wir wollen sie nur überfallen."
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 Sayet

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7

Montag, 2. Januar 2012, 11:25

(Odin)

Er kniff die Augen zusammen und sah in die Dunkelheit. "Diese Frauen sind unser Kapital, Halock und dort draußen werden wir eher auf Gefahren treffen, als auf andere Menschen. Unsere Ahnen sind seit Urzeiten niemandem hier unten begegnet, ich glaube nicht, dass dort draußen jemand frei herumläuft. Es wäre zu riskant. Wir sollten lieber mit 2 Trupps in verschiedene Richtungen aufbrechen und einen sicheren Weg ausfindig machen.", schlug er vor und sah dann abfällig zu einigen bemittleidenswerten Gestalten. "Sie sind so schwach, sie würden uns nur aufhalten"
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8

Montag, 2. Januar 2012, 14:22

(Kara)

"Wer würde euch aufhalten?" fragte Kara mit dem gleichen leidenschaftslosen Ton wie immer. Sie war erst bei diesem letzten Satz zu den beiden gestoßen und wusste daher nicht, von welchen Personen sie redete. Doch das Gesprächsthema war sehr offensichtlich, ins Besondere wenn Thor derart... hitzig... darüber sprach. Es ging um die Reise nach oben... eines der interessanteren Themen hier unten, ins Besondere, da es eine Abwechslung zu dem Dahinvegetieren hier unten bedeuten würde. Das Großartigste was man hier unten tun konnte, war Hundertfüßer zu jage... die Großen. Da schoss einem zumindest das Adrenalin ins Blut. Die meisten Männer wollten es nicht gestehen... doch Kara war sich im Klaren darüber, dass sie besser war als die meisten, wenn es ums jagen ging.
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9

Montag, 2. Januar 2012, 19:26

Cayalan

Cayalan stand hinter einer Säule und belauschte das Gespräch von Odin und Halock. Auch Kara kam später hinzu, doch sie hatte nur wenig Interessantes zu melden. Cayalan wollten die beiden nun auch dabei haben. Gut, was mochten da oben wohl für Gefahren lauern?
Früher hatte sch cayalan es oft ausgemalt, dass er es sein würde, der die Oberfläche erklimmen würde und dort sein Reich auf zu bauen. Ein Reich das seinen Namen trug. Cayalanistan oder Cayalanien, ein Reich mit der Schlagfertigsten Streitmacht der Welt. Doch er wusste das dies nur Illusion wahr.
In alten Geschichten hatte er von ´Tieren gehört von abnormer Größe, mit der Fähigkeit zu fliegen und Feuer zu speien. Doch dies waren nur Legenden einer längst verblassten Ära.
Cayalan trat nun hinter der Säule hervor und fragte: "Wann werden wir aufbrechen?" und umschloss seine Steinaxt.
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10

Montag, 2. Januar 2012, 20:25

(Halock)

Halock musste viel Anstrengung aufwenden um auch weiter in Cayalan Gegenwart, freundlich zu bleiben, der Kerl war genauso abstoßend wie die Ratten die er jagte, leider musste Halock eingestehen, dass der Junge dennoch genauso gut darin war, wie es die Ratten waren den anderen Sippenmitgliedern zu entkommen.
"Ich denke wir brechen auf, wenn sich alle Freiwilligen gemeldet haben und wir uns ausreichend vorbereitet haben." Wieder an Odin gewandt sagt er. "Ich hallte die Trennung in mehrere Gruppen für zu gefährlich, unsere Chancen andere Siedlungen zu treffen mag sag größer werden, aber die Gefahr, dass kleine Gruppen schneller getötet werden steigt unverhältnismäßig hoch an. Lass uns erst einmal draußen umsehen, vielleicht schon an der Landschaft erkennen, welches die erfolgversprechendste Richtung ist."
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 Sayet

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11

Montag, 2. Januar 2012, 20:36

(Odin)

"Frauen", entgegnete er Kara knapp und nickte dann Cayalan zu. Dieser hinterliste Hund hatte sie vermutlich die ganze Zeit schon belauscht. Doch Odin war es gleich, er brauchte Männer, um sein Vorhaben durchzuziehen. Eine Niederlage konnte er sich nicht erlauben, nicht in Gegenwart seines degenerierten Vaters. "Mag sein", stellte er auf Halocks Einwand hin nüchtern fest. "Im Nirgendwo sind zwei Richtungen wohl auch nicht erfolgreicher als eine. Gut, gehen wir zusammen." Es war nur ein Grund. Der Gedanke an seinen Vater hatte einen weiteren geformt. Wie würde es sein, wenn jemand außer ihm den Erfolg zuerst hierherbringen würde? Es war keine geringere Schmach.
"Kara, Cayalan, ihr kommt mit uns. Außerdem noch 4 weitere Männer und eine Frau. Das muss reichen. Der Rest ist zu alt oder zu schwach für diese Reise und würde uns nur aufhalen"
Mit eisernen Miene betrat er die letzte Halle vor den äußeren Tunneln und gab den dort Wartenden den Auftrag, ihm zu folgen. Sie gehorchten. In Zeiten der dunklen Depression und Niedergeschlagenheit hier unten, war jede Energie, jeder Ehrgeiz ein Lichtblick. ALs alle beisammen waren, schnappte er sich Cayalan und schob ihn voran in die äußeren Tunnel, die sie bislang beflissentlich gemieden hatten, und in denen auch ein Weg nach oben führen sollte. Bewacht von grässlichen Kreaturen, die Menschen fraßen.
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12

Montag, 2. Januar 2012, 20:56

Überrumpelt von Odin, herrisch und agressiv dieser eben war, wusste Cayalan nicht wie ihm geschah. Er konnte die Axt ziehen, nur konnt dies zu einem kampf auf Leben und Tod führen, obwohl beide von großer Wichtigkeit für das Überleben der Sippe waren. Das Messer könnte er geschwind an odins Kehle platzieren und ihn somit Augenblicklich stoppen. jedoch schien ihm das auch keine wirklich gute Idee.
"Odin, was soll diese Scheisse? Du weist doch wie viele Königsspinnen hier unten lauern? Ich habe keine Lust einer ´von denen zu begegnen!", fuhr er den Sohn des Sippenführers an. Er nahm ihn nun bei den schultern und hielt ihn von sich fern und setzte eine bedrohliche Miene auf.
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 Sayet

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13

Montag, 2. Januar 2012, 21:21

(Odin)

Wutentbrannt schlug er das Messer in die Dunkelheit, wo sich sofort unerkennbare Wesen mit schnellen plätschernden Schritten im Wasser drauf stürzten. "Hab ich dich um deine verdammte Meinung gefragt?!", herrschte er den Jungen an und stieß ihn heftig gegen die Brust, sodass dieser ein paar Schritte rückwärts in die DUnkelheit taumelte. "Du kriechst doch ständig in diesen Löchern hier rum, also führ uns gefälligst hier raus. Oder hast du keinen Schwanz in deiner Hose? Soll dein Vater heulen vor Wut bei deinem jämmerlichen Anblick?! Geh dort raus und mach deine Arbeit!"
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14

Montag, 2. Januar 2012, 21:27

"Frauen." wiederholte Kara nickend. Sie sparte sich die Frage weswegen, Männer hatten in dieser Hinsicht noch nie rational gedacht und sie würden jetzt nichts daran ändern, bloß weil sie ihrem Geschlecht zu Gunsten argumentierte. Als er jedoch einfach entschied, dass sie mitkommen sollte fragte sie, während sie ihm folgte:"Wieso soll ich mitkommen?" Kara wollte bloß wissen, was sie über andere qualifizierte... sie war ja bisher nichtmal bereit gewesen sich mit einem Mann zu paaren, also konnte es nicht daran liegen, dass sie weiblichen Geschlechts war. Und zu alt oder schwach stimmte nur bedingt...

Sie begleitete Odin und Cayalan anschließend auch noch in die äußeren Tunnel, wo sie die Augen an der Decke und den Wänden hielt. Königsspinnen waren keine direkten Angreifer... wenn man sie einmal gesehen hatte, war es bloß eine Frage der Mittel, wie man ihnen entkommen, oder sich ihrer entledigen konnte. Doch sobald es mehr als eine wurde, war es ratsam Wege zu nutzen, für die ihre Hinterleiber zu fett waren. Oder in das Gebiet der Hundertfüßer zu flüchten... Sie bot nicht an Odein zu führen, offenbar sollte das der Knabe machen.

"Soll derda auch mit?" fragte sie mit einem leicht skeptischen Unterton und deutete auf Cayalan. Wenn er sich bereits vor den Spinnen fürchtete, sollte er erst gar nicht an die Oberfläche gebracht werden, er würde nur Probleme und Panik bei den Leuten auslösen.
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 Sayet

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Montag, 2. Januar 2012, 21:31

(Odin)

Schnaubend wandte er sich Kara zu. Sie redeten einfach zu viel, statt zu handeln.
"Wir können nicht wählerisch sein, und wenn wir auf eine andere Sippe stoßen, wirst du die erste Frau unserer Familie sein, die frisches Blut hervorbringen wird. Vielleicht auch Dana, aber du bist attraktiver. Und lass dir nicht einfallen, sie abblitzen zu lassen. Hier habe ich es geduldet, weil sowieso nichts dabei herauskommen kann, aber dort oben ist unsere Zukunft, Kara, und du wirst sie mitprägen!"
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16

Montag, 2. Januar 2012, 21:40

(Halock)

"Er hat recht einem so niedlichem Gesicht wie deinem wird auch sicher kaum ein anderer Mann widerstehen wollen und mit einem freundlichen Lächeln kommt man immer weiter. Was den Kleinen angeht, mit seinem Gejämmer würde er wenigstens die Monster auf sich lenken." kommentierte Halock und stellte sich hinter Kara und sog ihren Geruch ein. Viel konnten sie wirklich nicht in der Dunkelheit erkennen aber der Kleine hätte schon geschrien wenn da irgendwas wäre, dass ihm weh getan hätte, er konnte sich auch nicht wirklich vorstellen, dass Cayalan sie noch gehört hatte, es wäre zumindest nicht gerade günstig, wenn ihr Spurenleser jetzt schon wusste, was die gesamte Sippe über ihn dachte.
Wenn im Himmel Krieg herrscht...
bricht auf Erden die Hölle los

17

Montag, 2. Januar 2012, 21:42

Cayalan

Odin war ein richtiges arschloch. Er war Agressiv und herrisch. Ein Mensch welcher sich nie sonderlicher belibtheid erfreuen würde. Irgendwann würde Odin mit aufgschlitzter Kehle aufwachen. Dann wenn es genug neue menschen gab. Cayalan fragte sich nicht selten ob Odin nicht geistigen Schaden daran genommen hatte an dem ganzen inzest.

Genau wie Kara, hatte auch Cayalan sich noch nie mit einem Weibchen gepaart. Entweder waren sie zu hässlich oder zu nahe mit ihm verwandt. Eher würde er sterben als es mit einer zu tun, mit dem gesicht einer Ratte.

Er ging nun voraus. Odin war dumm. Dieser dachte wohl nicht im Ernst, dass Cayalan wusste wo die Oberfläche war. Aber na gut. Oft in der Einsamkeit, war er Möglichkeiten durchgegangen wo sich die oberfläche bfand. nun würde er einfach diese Abklappern. Und warten bis er an der Oberfläche war.

Plötzlich schreckte er auf. Ein Klicken war aus der Dunkelheit zu vernehmen. Ein klicken wie es Königsspinnen von sich gaben. Er legte die hand um die Axt und starrte gebannt in die Finsternis.
Mit einem Schrei warf Glandallin sich gegen den Ork. Die Kannte seines Schildes zuckte nach unten und zerschmetterte dem Wesen den Fuß; gleichzeitig schlug er über die Deckung hinweg zu. Die Schneide seiner Axt grub sich knirschend in die ungeschützte Stelle unter der Achsel. Sauber abgetrennt fiel der Arm auf den Stein. Dunkelgrünes Blut schoss in hohem Bogen aus der offenen Wunde.

[info]Die Zwerge Seite 21, Prolog[/info]

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Montag, 2. Januar 2012, 21:43

Kara

"Mal schaun."erwiderte sie nur und ging, Halocks lautes EInatmen hinter sich lassend, wobei sie es vermied in Pfützen zu treten, auch an Cayalans Arm zog sie einmal, als er einer der Pfützen bedrohlich nahe kam. "Nicht ins Wasser treten." Die Schwingungen des Wassers lockten sowohl amphibeienartige Wesen, wie auch Spinnen an, da sie ihre Suchfäden in die Flüssigkeiten legte, um eine größere Breite an Schwingungen wahrnehmen zu können. Ob Odin und der Knabe folgten, war eine andere Sache... doch sie hatte die Ausflüge hierher immer genossen, solange sie nicht gestört wurde. Doch Vorsicht war geboten... sie hatte nie den ganzen Teil der äußeren Gänge erkundigt, seit sie einem der Wühler begegnet war.
Ich rudere das Boot der Einsamkeit, die Leuchtfeuer versammeln sich klagend und hier im leeren Tempel der Welt erklingen die zahllosen Arien...

19

Montag, 2. Januar 2012, 21:49

"Wieso nicht ins Wasser treten?", fragte er Kara und dachte nach was der grund sein könnte. Sie stiegen nun gebannt immer höher und gar einmal wehte Cayalan eine leichte Brise um die Ohren. Er sog die Luft ein. Es war anders, sie stank nicht nach dem Blut der Krüppeln welche zu Tage kamen, wenn Odin wieder einmal seine Mutter und Schwestern bestiegen hatte. Pah! Er verabscheute diesen Kerl der Mutter und schwester bestieg.

Kara war ihm am liebsten im gesamten Trupp. Sie war intelligenter als die meisten, auch wenn das diese kerle und manchmal auch er selbst, nicht wahr haben wollten. Sie konnte gut Jagen und dies war ene Eigenschaft die er bei diesen Idioten nicht fand.
Mit einem Schrei warf Glandallin sich gegen den Ork. Die Kannte seines Schildes zuckte nach unten und zerschmetterte dem Wesen den Fuß; gleichzeitig schlug er über die Deckung hinweg zu. Die Schneide seiner Axt grub sich knirschend in die ungeschützte Stelle unter der Achsel. Sauber abgetrennt fiel der Arm auf den Stein. Dunkelgrünes Blut schoss in hohem Bogen aus der offenen Wunde.

[info]Die Zwerge Seite 21, Prolog[/info]

20

Montag, 2. Januar 2012, 21:55

Kara

"Weil du sonst stirbst und ich nicht das Blut aus deinem Körper abfließen lassen will, bevor ich dich esse." erklärte sie teilnahmslos und zog sich an einem kleinen Vorsprung über eine breitere Wasserlacke. "Lass dich lieber von etwas anderem töten." schlug sie ihm vor und warf ihm einen aufmunternden Blick zu. Hier unten gab es abgesehen von dem Wühler nur giftige Wesen. Von daher, war dies schon beinahe eine Ermutigung von ihrer Seite.
Ich rudere das Boot der Einsamkeit, die Leuchtfeuer versammeln sich klagend und hier im leeren Tempel der Welt erklingen die zahllosen Arien...