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[Quest] Letzte Hoffnung

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1

Montag, 5. Januar 2015, 15:09

Letzte Hoffnung

Meeresbucht wird immer öfter Ziel von Angriffen und langsam wird es eng. Ihnen nähert sich eine gefahr, die viel größer ist als alles zuvor. Mona begibt sich auf die Suche nach dem Grauen, in der Hoffnung, dass dieses zurückkehren und Meeresbucht schützen würde, so wie Meeresbucht früher geschützt hat, bevor Baki sich mit ihm verbunden und dem Dorf für immer den Rücken gekehrt hat.
Währenddessen bekommt Andrej Besuch eines Fremdländers, der sich schon bald als einer der besten Krieger Fremgards entpuppt und Meeresbucht ebenfalls zur Seite stehen wird.

Questbeginn: 550 Zeitenwechsel des IV ZA

Teilnehmer:
Das Grauen (Baki) - Lot
Andrej, Kart, Aria - Sayet
Agron - Düster
Mona - Myr

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sayet« (26. Juli 2015, 14:48)


2

Montag, 5. Januar 2015, 15:17

(Mona)

Seufzend ließ sich Mona auf einen umgestürzten Baum sinken. Es war fast 3 Monate her, dass sie Meeresbucht, ihre Kinder und Andrej verlassen hatte und es verging keine Stunde, an denen sie nicht an ihrem Gefährten und ihre wunderbaren Kinder dachte.
Sie wollte nicht gehen, sie hatte es Baki versprochen und sie schämte sich für dieses Versprechen, denn wahrscheinlich wäre sie diesem niemals nachgekommen, doch nun zwang sie eine Bedrohung zu diesem Schritt, die so real war, dass sie um ihre Kinder bangte.
Alles, sie war bereit alles für ihre Kinder zu tun und das war auch der Grund gewesen, warum sie Meeresbucht alleine verlassen hatte. Andrej hatte sie begleiten wollen, doch die Kinder sollten nicht auf Vater und Mutter verzichten und niemand anderen kam für die Aufgabe in Frage nach Baki zu suchen, denn niemanden außer ihr oder Andrej würde das grauen folgen, wenn es überhaupt folgen würde.

 Lotrobur Schnellschlag

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3

Mittwoch, 7. Januar 2015, 18:09

Das Grauen( Baki)

Es kam etwas überraschend für Bardock und Naki als das Grauen sie im Süden des Landes im 546. Zeitwechsel aufgespürt hatte und ihnen verkündet hatte sie wieder nach Meeresbucht zurückzubringen. Ihre Strafe ward aufgehoben und Drun's Schreckenherrschaft vorüber.
Der Albtraum der Einsamkeit endlich für sie Geschichte.
Da die Beiden dem ganzen, und vorallem dem Grauen selbst, nicht über den Weg trauten verkündete der Schatten ihnen noch ein weiteres Detail.
Das es Baki's, ihres Sohnes, letzter Wunsch gewesen war das seine Eltern endlich wieder zurück in eine stabile und aufrichtige Gesellschaft kehren konnten.
Als sie daraufhin neugierig nach dem Verbleib ihres Sohnes fragten antwortete das Grauen nur" Er ist Vergangenheit".
Mehr sagte es nicht dazu und eskortierte die beiden Menschen, nach etwas drängen, persönlich den langen Weg zurück nach Meeresbucht.
Am Waldrand, vor der Siedlung, verließ es die Beiden schliesslich und machte sich Wieder auf um nach südosten zugehen.
Da alle vereinbarten Abmachungen mit seinem Wirt erfüllt waren konnte sich das Grauen endlich auf die Suche machen, es hatte Hunger. Hunger auf Seelen die es sich einverleiben konnte wie einst bei Drun und ihrem Leibwächter.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

4

Donnerstag, 8. Januar 2015, 06:44

(Mona)

Mona hatte längst die Orientierung verloren. Nachdem Bakis Eltern, Bardock und Naki, vor vier Zeitenwechseln nach Meeresbucht zurückgekehrt waren, hatten sie erzählt, wo das Grauen sie gefunden hatte.
Mona erinnerte sich an diesen Tag als wäre es gestern gewesen. Beide waren sie völlig ausgehungert und verdreckt gewesen. Voller Trauer fragten sie, ob es wahr wäre, dass Baki nicht mehr da war. Kurz hatte Mona es in Betracht gezogen, ihnen die Wahrheit über Baki und das Grauen zu erzählen, doch dann nickte sie, auf ihre Frage hin, einfach nur. Warum sollte sie diesen beiden Menschen Hoffnung machen, wenn vielleicht keine mehr war? Warum sollte sie sie mit der gleichen Bürde belasten, die sie trug? Zu wissen, dass Baki noch lebte, aber keinen Weg zu finden ihn zu retten.
Damals war noch kein Tag vergangen an dem sie den Ring nicht zwischen ihren Fingern gedreht und überlegt hatte, wie sie Baki retten konnte. Sie hatte ihn sogar das eine oder andere Mal erneut aufgesteckt, doch nichts war passiert.
Bakis Eltern sollten ihr Leben leben und mit ihrem Sohn abschließen, sie hielten sogar eine Trauerzeremonie für Baki. Sollte Mona es doch gelingen ihn irgendwann zu retten, so würden sich seine Eltern sicher freuen, doch bis dahin, sollten sie sich voll und ganz auf das neue Leben in Meeresbucht konzentrieren.

Mona beendete ihre Pause und ging weiter Richtung Südosten, sie war lange nicht mehr so aufmerksam wie noch zu Beginn ihrer Reise, ihre Gedanken drifteten immer wieder ab. Sie bezweifelte, dass sie das Grauen überhaupt finden konnte, wahrscheinlich würde es sie finden.

Es war der Tag der Geburt ihrer Zwillinge gewesen. Sie lächelte, Nadia und Robb, Drun hatte ihren Willen doch noch bekommen. Mona und Andrej hatten sich vereinigt, sie hatten gleich zwei Kinder gezeugt, Kinder die vor Kraft und Lebensfreude nur so strotzten. Sie liebte Andrej, mit jedem Tag liebte sie ihn mehr. Sie hatten wunderbare Jahre gehabt, mit so viel Liebe, Freude und Freiheit, wie sie es nie für möglich gehalten hatte.
Es war eben dieser Tag, an dem sie den Ring in die hinterste Ecke ihres Schrankes verbannte, an dem sie schweren Herzens entschlossen hatte ihren Schwur zu brechen. Sie konnte sich selbst nicht trauen, sie hatte Angst, Angst davor Baki tatsächlich zu retten und alles zu zerstören, die Gefühle für ihn waren noch immer vorhanden, doch mit jedem Tag rückten sie mehr in den Hintergrund, so wie die Gefühle für Andrej in den Vordergrund rückten. Was wenn die Gefühle für Baki neu entflammen würden? Nein, das hatte sie nicht riskieren können, sie konnte nicht das Glück einer ganzen Familie, dabei ging es ihr nicht mal um sich selbst, sondern vor allem um Nadia, Robb und Andrej, aufs Spiel setzen, nur um einen Menschen zu retten.
Doch nun war sie trotzdem hier, bereit Baki zu finden und zu bitten Meeresbucht zu retten.

 Lotrobur Schnellschlag

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5

Freitag, 9. Januar 2015, 19:09

Im äußersten Südosten

Talos war nun schon seit Knoten im Wald unterwegs ohne auch nur eine handfeste Spur des Wolfs zu finden.
Dabei war er ein exzellenter Spurensucher aus der dem Norden des Landes. Er wusste wie man ein Tier finden konnte, doch dieses mal schien es ihm irgendwie nicht zu gelingen.
Das Dorf, welches er am Morgen verlassen hatte und froh gewesen war das er dort angekommen war, hatte ihn gebeten sie von diesem Ungetüm von Wolf zu erlösen.
Also hatte sich Talos bereiterklärt dies zu übernehm, wenn eine Bezahlung dabei für ihn raussprang.
Diese wäre kein Problem hatten ihm die Bewohner versichert.
Seufzend trottete der Jäger weiter durch's Unterholz, blickte sich stehts aufmerksam um aber entdeckte nichts.
Wenn er bis zum Abend nichts finden sollte würde er zum Dorf zurückkehren und eine Erklärung verlangen welch Scherz man sich da mit ihm erlaubt hatte.
Plötzlich ließ den Jäger eine Bewegung vor ihm innehalten" Da, da ist doch was. Endlich mal ein Lebenszeichen in diesem Wald".
Vorangepirscht achtete Talos penibel darauf auf keinen Ast zu treten um das Wesen nicht zu verschrecken.
Hinter einem Busch platz genommen spähte er durch diesen hindurch.
Leider war das was er sah nur eine Frau und keine Wolf, wie ihm berichtet wurde.
Aus dem Busch hervorgetreten rief er der Frau zu" Hey, du da, hast Du vielleicht hier einen Wolf oder sonst ein Ungetüm gesehen? Hier soll so etwas rumspringen".
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

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Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

6

Samstag, 10. Januar 2015, 07:28

(Mona)

Aus ihren Gedanken gerissen zuckte Mona erschrocken zusammen, als der Mann aus dem Gebüsch trat und sie ansprach. Er hatte einen starken Akzent, die sie zuvor noch nicht gehört hatte, obwohl er nicht der erste Mensch war, auf den sie seit ihrem Aufbruch traf.
"Einen Wolf?" fragte sie, ich sicher das Wort richtig verstanden zu haben. Glaubte er wirklich sie würde hier noch so ruhig stehen, wenn sie einem Wolf über den Weg gelaufen wäre? Als der Mann nickte, schüttelte sie den Kopf. Nein, kein Wolf, seit Ewigkeiten keinem Menschen und auch nichts anderem ungewöhnlichen.
Von irgendwo musste der Mann kommen. Gut möglich, dass ein Dorf in der Nähe war und da ihre Vorräte schon lange wieder verbraucht waren und sie seit Tagen um von dem gelebt hatte, was sie gefunden hatte, begann ihr Magen bei diesem Gedanken gleich zu knurren.
"Sag, von wo kommst du und ist es möglich dort an etwas Reiseproviant zu gelangen?"

 Lotrobur Schnellschlag

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7

Montag, 12. Januar 2015, 18:06

Talos

" Mhm, ich wollte eigendlich noch bis zum Abend nach einer Spur suchen aber...." musterte er die junge Frau genauer und kam zum Schluss das es vielleicht besser wäre sie wirklich zunächst in Sicherheit zu bringen. Wenn es diesen Wolf wirklich gab wäre sie alleine hier in Gefahr.
" Also gut, dann kehren wir in das Dorf zurück welches mich losgeschickt hat. In dem Zuge kann ich auch gleich die Bewohner noch einmal fragen ob sie mich jetzt auf den Arm nehmen wollen oder nicht".
Also brachen die Beiden auf, gingen den Weg zurück den Talos sich gemerkt hatte und bei dem er Sicher war das es ungefährlich war.
" Sag, was sucht ein zierliches Ding wie du eigendlich in solch einer Gegend? Du scheinst nicht von hier zu sein und für eine Durchreise eindeutig nicht gerüstet" erkundigte sich Talos nun etwas neugierig über das hier sein der Frau.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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(Theoden von Rohan)

8

Dienstag, 13. Januar 2015, 07:55

(Mona)

"Ich bin auf der Suche nach... Jemanden. Jemand der offenbar nicht gefunden werden will. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als zu warten, bis er mich findet, aber ohne Verpflegung wird das wohl nichts."
Sie ging auf den Mann zu und reichte ihm die Hand. "Mein Name ist Mona, vielen Dank, dass du mich zu deinem Dorf führst."
Der Mann stellte sich als Talos vor und während sie ihm folgte, erzählte sie ihm ein wenig von Meeresbucht und verriet ihm sogar, weshalb sie Baki suchte, was sie allerdings weiter verschwieg, war, dass es sich bei Baki um das Grauen handelte. Sie wusste ja nicht einmal, ob dem Mann diese Bezeichnung etwas sagte und das letzte was sie wollte, war es, Talos Angst zu machen.
Während sie von Meeresbucht erzählte bemerkte sie erneut, wie sehr ihr ihre Kinder fehlten. Sie konnte nur hoffen, dass die Angriffe noch nicht zugenommen hatten, sie würde es sich niemals verzeihen, sollte den Kindern oder Andrej etwas geschehen, wieder einmal wurde ihr bewusst, dass ihr nicht viel Zeit blieb und so fasste sie den Entschluss sich einen festen Zeitplan zu machen, wenn sie Baki bis Ende der Woche nicht finden würde, würde sie alleine zurückkehren, schließlich war nicht sicher, ob er überhaupt noch lebte und sie suchten nun seit 3 Monaten nach ihm, ohne eine Spur zu finden.

 Lotrobur Schnellschlag

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9

Donnerstag, 15. Januar 2015, 16:18

Talos


Er war fasziniert von der fremden Kultur die ihm Mona durch ihre Erzàhlung nàher brachte.
Hoch im Norden wusste niemand etwas von einem Meer das grösser als jeder See von ihnen war.
Auch rührte es ihn das so eine zierliche Frau sich auf so eine lange und gefàhrliche Reise machte, dazu noch allein.
" Dieser Mann muss dir echt wichtig sein wenn du ihn schon so lang suchst. Und du sagst er soll dir bei euren Auseinandersetzungen gegen dieses fremde Volk helfen. Dann muss er oben drein noch etwas besonderes sein" staunte Talos über die Vehemens mit der Mona nach diesen Mann suchte.
" Ich wünsche dir auf jedenfall viel Glück bei deiner Suche nach deinem Freund" sprach er ihr seinen Segen dafür aus bevor sie das besagte Dorf, von dem Talos seinen Auftrag hatte, wieder erreicht hatten.
Es war noch immer Tag so das die Bewohner auch ihren Feld- und Gartenarbeiten nachkommen konnten.
So wurden die Neuankömmlinge recht schnell erkannt, auch der bezahlte Jàger.
Sofort kamen den Beiden einige aufgebrachte Dörfler entgegengeeilt" Was wollt ihr den schon wieder hier? Wo ist der erlegte Wolf wie von uns verlangt?".
" Ich habe noch nichts gefunden was wie ein Wolf aussieht. Obwohl ich gründlich gesucht habe. Dabei stellt sich mir ernsthaft die Frage ob ihr euch da wirklich sicher mit eurem Wolf seit" erwiderte der Jàger mit fester, klarer Stimme und lies sich von der Menge an Menschen nicht einschüchtern.
Dann schob Talos Mona etwas nach vorn" Das ist Mona. Sie ist allein unterwegs und braucht zunàchst einen Platz zum Übernachten und etwas Proviant".
" Soll sie bekommen, aber jetzt geh und jag die Bestie zum Teufel. Oder du bekommst keinen Lohn" stimmten die Bewohner Talos Forderung zu und dràngt den Jàger erneut zu gehen.
Als dieser schnaufend schleunigst in den Wald zurückgekehrt war nahmen die Bewohner Mona in ihre Mitte und führten sie ins Haupthaus des Dorfes.
" Ich hoffe der Wolf holt ihn bald, dann haben wir wieder einen Monat Ruhe vor ihm" tuschelten zwei der Frauen direkt hinter Mona.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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(Theoden von Rohan)

10

Freitag, 16. Januar 2015, 08:00

(Mona)

Die Dorfbewohner suchten nach ihrer Aussage nach einem Monster von Wolf, dessen Fußspuren ein erfahrener Jäger jedoch nicht finden konnte? Erst jetzt kam Mona der Gedanke, dass vielleicht etwas ganz anderes, oder viel mehr jemand ganz anderes dahinter stecken konnte.
Sie drehte sich zu den beiden tratschenden Frauen und räusperte sich.
"Entschuldigung, dass ich mich einmische, aber ich frage mich, ob jemand diesen Wolf schon einmal gesehen hat?"
Die Frauen sahen sich kurz unschlüssig an, so als wollten sie die Geschichte lieber nicht erzählen, doch dass dieses Verhalten aufgesetzt war, bestätigte sich spätestens nach den ersten Worten der Frau, die klammheimlich darauf brannte die Geschichte endlich jemanden zu erzählen, der sie noch nicht kannte.
"Der erste Vorfall ist nun mehr als ein Jahr her." begann sie. "Niemand der die Bestie erblickt hat, hat diesen Anblick überlebt. Sie ist groß wie ein Bär und schwarz wie die Nacht. Ihre Augen leuchten so rot wie die Glut eines Feuers und wenn er sich bewegt, dann bebt die Erde. Seine Opfer sind völlig zerfetzt und ausgeweidet, es muss ein Wolf sein, welches Tier käme denn sonst in Frage?"
Mona nickt, fragte sich aber still, wie man an die Beschreibung der Bestie kam, wenn doch niemand eine Begegnung mit ihr überlebte.
Ohne das Mona die Frau gedrängt hatte, erzählte diese auf ihr nicken hin weiter, von der Bestie wurde das Thema schnell auf die alte Truda gelenkt, die trotz ihres Alters noch immer Männer zu sich einlud und am Ende des Gespräches wusste Mona mehr über dieses Dorf als über Meeresbucht.
Mona beschloss die Nacht tatsächlich in dem Dorf zu verbringen, doch am nächsten Tag wollte sie wieder aufbrechen, sie war sich sicher, dass Baki irgendwo hier sein musste und keinesfalls wollte sie Zeugen haben, wenn sie das erste Mal auf ihn traf.

 Lotrobur Schnellschlag

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11

Donnerstag, 22. Januar 2015, 07:34

Talos


Zurück in den Wald gegangen um vielleicht doch eine Spur des Tiers zu finden, wunderte sich der Jäger noch immer darüber warum die Dorfbewohner so vehement darauf bestanden hatten das er weitersuchte.
" Es wirkte fast so als hätten sie Angst davor das ich im Dorf bleibe, mhm" er konnte sich das Verhalten nicht so recht erklärten.
Sein Weg führte ihn diesmal an einen etwas anderen Ort als er noch zuvor.
Die Umrisse einer Höhle kamen in Talos Sichtfeld, das durch die voranschreitende Dunkelheit immer weiter sank.
Die purpurfarbenen Augen, die ihn direkt mit einer Begierde anstarrten, vermochte Talos aber eindeutig zu erkennen.
Ein dunkles Knurren drang an seine Ohren als sich die Gestalt, zu der das Paar Augen gehörte, langsam aus der Höhle begab um auf ihn zuzukommen.
" Ist es das? Die Bestie? Soll das wirklich der Wolf sein?" erklang es angsterfüllt im Kopf des Jägers, der nur lahm seinen Speer in Position brachte um etwas Abwehr gegen das Biest zu haben.
Kurze Zeit später schallte ein kurzer, spitzer Schrei durch die Luft gefolgt von einem langanhaltenden dunklen Heulen, das sich über den gesamten Hain verteilte und klar machte das gerade etwas schreckliches geschehen war.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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(Theoden von Rohan)

12

Donnerstag, 22. Januar 2015, 12:39

(Mona)

Ein Schrei ließ Mona aus ihren Träumen hochschrecken. Keuchend richtete sie sich in dem Bett auf, dass man ihr für die Nacht freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte.
War es nur ein Traum gewesen? Oder hatte dort tatsächlich jemand geschrien? Mona schlug die Decke zur Seite und trat, nur in ihr Nachtgewand gekleidet, bis an das Fenster das an gekippt war.
Die Straßen waren leer und die Öllampen flackerten leicht im aufkommenden Wind. Niemand war zu sehen und doch drängte sie irgendwas hinaus in die Dunkelheit.
Mona gab diesem drängen nach, zog sich ihre Kleidung an und ging hinaus in die Dunkelheit. Sie wusste nicht genau wo sie suchen sollten, doch die Spuren die der Jäger hinterlassen hatten waren selbst für sie sichtbar und so machte sie sich auf, diesen zu folgen, bis sie plötzlich endeten.
"Talos?" fragte sie vorsichtig und sah die Umrisse einer Höhle vor sich auftauchen. Ihr Herz begann zu hämmern und ihr wurde flau in der Magengegend.
"Baki?" fragte sie als nächstes und ging langsam auf die Höhle zu.

 Lotrobur Schnellschlag

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13

Donnerstag, 22. Januar 2015, 19:40

Das Grauen

Es war ausgesprochen Mutig von der Frau sich bei dieser Tageszeit der Höhle zu nähern. Es war schon seit langem der neue Unterschlupf des Grauens als es damals von Meeresbucht fort ging.
In dieser Gegend angekommen fürchteten sich die Menschen abermals wenn man es entdeckte und versuchten sich seiner zu entledigen.
Aber noch nie war den Menschen dort solch ein Wesen begegnet das sich von den Seelen der Menschen ernährte. Aus purer Lust nahm es daher die Form eines riesigen schwarzen Wolfes an, was die Menschen nur noch mehr verängstigte und sie dazu brachte ihm jeden Monat ein lebendes Opfer dazu bringen.
Das Grauen hatte sich mit der Zeit daran und nahm dieses Opfer stehts an, dieses Mal war es der ahnungslose Jäger den sich das Grauen geschnappt hatte.
Da die Frau so bereitwillig in seine Nähe kam wurde es neugierig.
Den Jäger schon längst seiner armen Seele beraubt verfolgte es den Weg der Frau, unten am Höhleneingang.
Da sie nicht nach oben sah konnte sie nicht sehen das der Wolf oben auf dem Vorsprung lag, mit dem Mann in seinem Maul.
Mit einem dunklen Fauchen machte es schließlich auf sich aufmerksam und fixierte die Frau mit seinen glutroten Augen als sie sich endlich dazu entschieden hatte nach oben zu sehen.
Das Maul aufgemacht gab es den toten Jäger frei so das er zu Boden stürzte und knapp neben der fremden Frau auf den Boden aufschlug.
Ein entstelltes und vor Schrecken verzehrtes Gesicht blickte die Frau schließlich von Seiten des Toten an.
Einige Schritte zurückgestolpert sah die Frau nun die Siluette, betont durch den aufgegangen Vollmund hoch am Himmel, des Grauens, in Form eines Wolfes, deutlicher.
Dunkle Schlieren lösten sich stehts nach oben schwebend von dessen Körper während es mit dem dunklen Schweif seiner Gestalt hin und her wedelte.
Das Paar Augen hatten die Frau keinen einzigen Augenblick mehr freigegeben, lagen gespannt auf ihr um abzuwarten was sie wohl hier wollte.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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14

Freitag, 23. Januar 2015, 07:01

(Mona)

Erschrocken wich Mona einige Schritte zurück, stolperte über eine Wurzel und schaffte es eher schlecht als recht sich wieder aufzufangen. Rücklings krabbelte sie auf Armen und Beinen noch ein wenig weiter zurück, bis sie mit dem Kopf gegen einen Baum stieß.
Dass es sich um den Wolf um Baki, oder viel mehr das Grauen handelte, war ihr nun klar. Es waren die gleichen, dunklen Schlieren, die sich vom Körper des Ungeheuers lösten und in der Luft zerstoben. Er war kräftiger und breiter als beim letzten Mal, der Körper des Wolfes war mit Muskelsträngen durchzogen, die ihr auch ohne es direkt zu spüren klar machten, dass er nicht mehr als seinen kleinen Finger benötigte um sie zu zerfetzen.
Ihr Blick glitt zu dem Talos. Er war tot, er hatte ihn getötet! Wie hatte sie nur so dumm sein können? Was stellte sie sich eigentlich vor? Wenn Baki wirklich noch irgendwo dort drin war, dann war er nach all den Jahren wahrscheinlich so tief begraben, dass er nie wieder zum Vorschein kommen würde. Und trotzdem versuchte Mona es, es war ihre einzige Chance dem Monster nun noch zu entkommen.
"Baki." krächzte sie und schluckte danach aufgeregt um ihre trockene Kehle anzufeuchten.
"Baki..." sagte sie erneut, das Zittern ihrer Stimme war nun deutlich zu vernehmen. "Bitte, wenn du noch irgendwo dort drin bist." Tränen bildeten sich in ihren Augen, nicht aus Angst, dass nun tatsächlich ihr Tod bevorstand, sondern weil all die Gefühle für Baki, die sie in den letzten Jahren zurück gehalten hatte, plötzlich an die Oberfläche drangen.
"Meeresbucht braucht dich, Baki. Ich brauche dich." Obwohl ihre Angst sie fast überwältigte, streckte sie ihre zitternde Hand in seine Richtung aus. Sie wollte keine Angst vor ihm haben, sie wollte, dass er ihr vertraute.

 Lotrobur Schnellschlag

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15

Freitag, 23. Januar 2015, 12:48

Das Grauen


Die Worte der Frau belustigten es so das sich die Lächzen des Wolfes Sichtlich zu einem Lächeln nach hinten verzogen.
Sich aufgerichtet, um der Frau seine vollkommene, stolze Gestalt zu präsentieren, entstieg dem Wolf ein dunkles, markerschüttternes Grollen.
Danach begab er sich in Angriffsposition und fixierte als Angriffsziel deren ausgestreckte Hand.
Kräftig abgestoßen flog der Wolf fauchend, mit hinterherziehenden, dunklen Schlieren, durch die Luft und kam mit einem Getöse aus Staub und Luft wieder auf den Boden, gut 20 Schritt von der Frau entfernt, auf.
Seinen Schweif in mehrere aufgeteilt schossen diese der Frau Blitzschnell entgegen.
Während diese darauf schreiend nun beide Hände zum Schutz vor sich hielt bohrten sich alle Schlieren rund herum neben ihren zierlichen Körper in den Baumstamm.
Anschließend schoss eine einzelne Schliere voran und packte die Frau an ihren ausgestreckten Händen.
Während es sie langsam auf sich zuzog nahm der Wolf platz und betrachtete mit freuden wie die Frau sich mit Leibeskräften versuchte aus seinem Griff zu befreien.
Vergebens.
Schon war sie herangezogen und der Wolf öffnete probeweiser einmal sein Maul, aus dem ein unwirklicher Schrei drang der jedem Menschen fürchterlich in den Ohren schmerzte.
Die darauf kreischende Frau bis an sein Maul herangezogen biss der Wolf zu.
Nur wenige Fingerkuppen hatten gefehlt, dann wäre der Kopf der Frau nicht mehr heile gewesen, sondern genauso verformt wie der des Jägers.
" Dummes Menschlein, diese Person existiert schon lange nicht mehr. Dein Weg hierher war also umsonst. Aber du hast Glück" fauchte der Wolf sie mit einer dunklen Fistelstimme an und lies sie fallen.
" Wir erkennen dich wieder. Du bist das Mädchen von damals. Es ist auch zum Teil dein Verdienst das uns dieser Körper gegeben wurde. Wir laßen es in den Erinnerungen unseres Wirts. Er gab ihn auch für dich auf. Mhmmm, als dank verschonen wir dein kurzes Leben. Zieh wieder deiner Wege und lebe lang glücklich und zu frieden".
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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Samstag, 24. Januar 2015, 20:46

( Mona )

Mona war ganz schwindelig vor Angst. Wäre ihr Blase nicht leer gewesen, hätte sie sich sicher eingenässt , so aber zitterte sie lediglich am gesamten Körper. Sie wusste, dass es für das Grauen ein leichtes war sie auf der Stelle zu töten, dass es es nicht tat, war für sie Beweis genug, dass Baki nicht tot war, auch wenn das Grauen etwas anderes behauptete. Sie wurde es allerdings nicht erneut darauf ansprechen, zumindest nicht so schnell, sie wollte ihr Glück nicht überspannen, vielleicht überlegte sich das Grauen sonst doch noch anders.
"Warte." Sagte sie, als das Grauen sich bereits abwenden wollte. " Ich... ich kann nicht zurückkehren, nicht ohne dich. Es.... es... Meeresbucht wäre verlorenen das leben der Menschen dort ist es mir wert mein eigenes aufs Spiel zu setzen."
Obwohl ihr Körper erneut danach schrie einfach zu verschwinden, blieb sie standhaft. Sie sah zu dem Toten Jäger und ihr kam eine Idee.
"Du benötigst Menschen um dich zu nähren, aber du kannst nicht zu viele auf einmal nehmen, weil sie dich sonst jagen. Meeresbucht wird angegriffen, dort gäbe es unzählige Opfer für dich." versuchte sie es zu locken.

 Lotrobur Schnellschlag

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17

Sonntag, 25. Januar 2015, 13:32

Das Grauen

Bei den Worten der Frau hielt es mit seiner Tat inne, ruckte mit dem Kopf zurück und lachte grollend" Es ist amüsant deine Mutmaßungen zu vernehmen, Mädchen. Du denkst uns, das Grauen zu kennen? Wie närrisch".
Sich vor die Frau gesetzt umschlang das Grauen ihren Körper erneut mit einer Schliere und hob sie vor sich" Du irrst dich in genau zwei Punkten gewaltig. Erstens, wir werden nicht gejagt. Weder in Meeresbucht noch hier ist das der Fall. Was glaubst du wohl warum mir jeden Monat ein Opfer der Bewohner dargeboten wird?".
Kurz macht es für ein triumphierendes Grollen eine Pause" Gerade weil wir nicht aufgehalten werden können sehen die Menschen in einem Opfer ihre einzigste Möglichkeit nicht vollkommen ausgelöscht zu werden. Und zweitens, Wir ernähren uns nicht nur allein von bloßen Seelen".
Dunkel lachend erhöhte das Grauen den Zug seiner Schliere um die Frau" Sie sättigen uns zwar am meisten aber es gibt ein Gefühl von dem Wir uns ebenso an Menschen näheren können. Furcht. Und in Meeresbucht war diese nach Drun´s Tod nicht länger vorhanden. Die Hoffnung ward durch dich und Andrej geboren in den Herzen der Menschen geboren. Anders ist es hier. Die Furcht der Menschen reicht sogar soweit das sie mir bereitwillig ein Opfer darbieten. Dabei ist es ihnen sogar egal ob aus den eigenen Reihen gewählt wird oder ein ahnungsloser Fremder herhält. Tiefer kann die Furcht nicht sitzen und sie schmeckt guuuuuuuttttttt".
" Aber dein Angebot, uns gegenüber, klingt äußerst aufopfernd. Wir sind beinah gewillt nur einmal zum Spass mit dir zu kommen um zu sehen was aus Meeresbucht, unserem einstigen Reichen, geworden ist. Dein Preis dafür streichen wir in jedem Fall ein" grollte es interessiert und hob die Frau direkt auf Augenhöhe an.
" Doch nicht deine Seele ist es die wir wollen. Nein, sie ist nicht unschuldig genug. Gerade die Unschuldigen sind am Schmackhaftesten. Wir werden dich begleiten, doch nur für die Opferung der Seelen der nächsten Generation an Kindern in Meeresbucht. Das schließt dich natürlich nicht mit aus" verkündete es bestimmend und ließ der Frau nicht viel Entscheidungsspielraum offen.
Sein Opfer wieder, wie wertloses Vieh, fallen gelassen überschritt das Grauen die schlurzende Frau einfach" Es liegt an dir, Mädchen. Willigst du ein, begleiten wir dich. Wenn nicht, dann verlasse unser neues Reich. Wir geben dir Zeit bis Morgen Abend".
Dann rannte der Wolf mit großen Springen davon um gleich darauf in mit der vorherrschenden Finsternis zu verschmelzen.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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(Theoden von Rohan)

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Montag, 26. Januar 2015, 09:06

(Mona)

Mona hielt sich vor Schreck auf die Forderung des Grauen die Hand vor den Mund. Ihre Beine wurden wackelig und sie drohte die Besinnung zu verlieren.
Vom grauen verlassen, war sie nun alleine im dunklen, kalten Wald. Sie sank auf die Knie und begann zu weinen. Die lange Suche, all die Strapazen waren umsonst gewesen. Andrej hatte recht gehabt, Baki war verloren, nichts mehr als eine Erinnerung die Mona versuchte zum Leben zu erwecken, für diese Erkenntnis musste sie nun zahlen. Nicht nur die Anstrengungen der Reise, sie hatte auch ihre Kinder im Stich gelassen.
Sie benötigte keine Bedenkzeit, das was das grauen von ihr verlangte, konnte sie ihm niemals geben. Sie konnte Meeresbucht zu Kosten der nächsten Generation an Kindern nicht retten, das wäre kein Sieg, es wäre nur eine weitere Knechtschaft unter den Schatten der Vergangenheit. Sie war gekommen um die Kinder zu retten und nicht um sie zu opfern.
Der Morgen graute, Mona fror, doch sie regte sich nicht von der Stelle, sie blieb den ganzen Tag, dachte über das nach was sie geben konnte um das grauen umzustimmen, warte den Abend, bis tief in die Nacht.
Sie spürte keine Kälte mehr, keinen Hunger, keine Erschöpfung, sie wusste, dass das alles da sein musste, wusste das ihr Körper nachgeben würde, sobald sie etwas anderes von ihm verlangen würde als das warten und trotzdem blieb sie, sie blieb bis das grauen zurück kam, so wie es es ihr angekündigt hatte.
Mona nahm all ihren Mut zusammen und reckte ihr Kinn trotzig. "Ich kann dir das Leben unserer Kinder nicht geben." Auch jetzt noch zitterte ihr gesamter Körper beim Anblick der furchtbaren Bestie. "Ich bin hier um genau diese Kinder zu schützen, die du nun als Pfand verlangst. Aber ich kann dir etwas anderes anbieten. Mich. Ich schenke dir mein Leben. Du wirst mit mir tun dürfen was dir beliebt, mir Qualen zufügen, die so unbeschreiblich groß sind, dass die furch meiner Seele dich für lange Zeit sättigen wird." Mona schluckte, sie hatte lange darüber nachgedacht was sie dem grauen anbieten konnte, was er sich selbst nicht nehmen konnte.
"Nimmst du mich jetzt und tötest mich, dann brichst du vielleicht meinen Körper, aber meine Seele bleibt unversehrt. ich schenke dir diese Seele, auf das du mit ihr machen kannst was dir beliebt."

 Lotrobur Schnellschlag

Forumsmod und Legende der Dritten

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19

Dienstag, 27. Januar 2015, 07:37

Das Grauen


Das Angebot der Frau aufmerksam vernommen grollte das Grauen neugierig" Mhm, du gibst wohl nicht auf, wie? Dein Angebot ist nach wie vor ansprechend. Es lockt uns es anzunehmen. Dein Leben scheint dir wahrlich all die anderen Leben wert zu sein. Das ist interessant, dann muss es akut sein".
Die Frau langsam umrundet setzte sich das Grauen mit zurückgezogenen Lächzen vor diese" Aber wir haben entschieden dem nicht nachzugeben und entschieden selbst die Opfer zu wählen. Schließlich sind wir ein Gott. Wir müssen keine Zustimmung von euch erhalten um uns zu nehmen was uns zusteht. Mhm, all die Seelen werden uns gehören. Freu dich, du hast sie uns schmackhaft gemacht".
Die Frau mit einer Schliere gepackt und auf den Rücken gehoben fesselte das Grauen sie dort mit mehreren Schlieren fest" Du begleitest uns. Auch deine Seele wird nicht verschont, doch jetzt noch nicht. Kehren wir also zurück in die alte Heimat".
Den Wolfskörper aufgerichtet brachte das Grauen sich sogleich in Bewegung. Erst trabend, dann rannte es. Geschwind eilte es los mit der Frau in Richtung Westen.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

20

Dienstag, 27. Januar 2015, 08:30

(Mona)

Was hatte sie nur getan? Sie war losgezogen um Rettung für Meeresbucht zu finden, doch was sie zurück bringen würde war ein noch viel fürchterlicherer Feind, als der, der vor Meeresbucht lag, es war das Grauen, so wie sie es niemals zuvor erlebt hatten, ungefesselt und ungezügelt.
Alle Toten die das Grauen nun fordern würde, würden auf ihre Kappe gehen, das konnte sie nicht zulassen, sie durfte es nicht zulassen!
Mutig zog sie das stumpfe Messer von ihrem Gürtel, das eigentlich dafür gedacht war Fisch und Fleisch zu schneiden und keine wirklich Waffe war, doch es war besser als nichts. Mona holte weit aus und rammte dem Grauen das Messer tief in den Nacken.
Doch das einzige was geschah, war das die Schlieren an der Stelle an der das Messer eigentlich in das Fleisch dringen sollte, auseinander stoben und sich nachdem Mona das Messer zurück zog wieder sammelten. Keuchend ließ Mona das Messer vor Überraschung fallen. Wie sollten sie gegen etwas kämpfen das nicht einmal eine wirkliche Form hatte?
Sie dachte an den Ring, dieser war die einzige Möglichkeit die sie noch hatte, ihre einzige Hoffnung das grauen aufzuhalten.

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