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 Lotrobur Schnellschlag

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141

Samstag, 3. Oktober 2015, 13:55

Kerze


Den Goblin noch einmal abschätzend betrachtet schüttelte er langsam mit dem Kopf.
" Das solltest du hier lieber lassen. So eine Art von Schwänzen könnten die hier lebenden Frauen vielleicht verstören. Deine sind irgendwie zu lang und schleimig" riet er dem Wesen und hob dann die Hände" Aber hey, es ist dein Leben was du dabei aufs Spiel setzt. Bei der Frau mit der ich es trieb solltest du es eindeutig sein lassen aber vielleicht lässt sich eine andere auf dich ein".
Dem Goblin nun auch bei diesem Problem beraten war er nun seines achtens erneut mit einer Frage dran" Aber zurück zum Thema. Nächste Frage. Für wen hast du diesen komischen Stein gestohlen? Dir wird das Teil ja wohl kaum was nutzen. Also, wer steckt dahinter? Vielleicht dieser dämliche Kuttenträger der mich so blöde angegrinst hat? Was für ein makaberes Spiel wird hier gespielt?".
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

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 Sayet

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142

Samstag, 3. Oktober 2015, 15:59

(Grangon)

"Das darf ich nicht verraten", erklärte Grangon. "Aber du kannst 1 und 1 ja scheinbar selbst zusammen zählen" Grangon sah ihn aufmerksam an.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

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143

Sonntag, 4. Oktober 2015, 12:16

Kerze


" Hab ich es mir doch gedacht. Doch warum darfst du nicht darüber reden? Was hat der Typ gegen dich in der Hand? Dieser Stein scheint dabei eine wichtige Rolle zu spielen" fragte Kerze neugierig. Dieser Goblin verbarg etwas. Und das schien eine große Sache zu sein.
" Ich schätze mal du wirst mir nichts weiter darüber verraten, auch wenn ich dich versuche zu foltern. Das artet dann eh nur wieder in wilden Geprügel aus. Deine ekligen Schwänze sind einfach zu tückisch. Daher schlage ich vor das du nun wieder verschwindest! Geh zurück woher du gekommen bist. Ich muss nachdenken darüber was du mir erzählt hast" meinte Kerze abgewandt zu dem Wesen, dann zeigte er zur Tür" Und dafür brauche ich endlich etwas schlafen. Den du mir hier voll verwehrst. Also schleich dich, Goblin!".
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144

Sonntag, 4. Oktober 2015, 18:26

(Grangon)

Die Augen des Goblins funkelten, dann sprang er an die Decke und verschwand lautlos in den Schatten. Kurz öffnete sich die Tür einen Spalt, dann schloss sie sich wieder und ließ Kerze allein. Grangon entschloss sich, ein neues Quartier zu suchen. Die beiden anderen waren sehr launisch und er hatte keine Lust Ziel ihrer Launen zu werden. Weit oben im Turm fand er eine leere Kammer, in der allerlei Krimskrams herumstand. Hier ließ es sich gut leben.
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145

Montag, 5. Oktober 2015, 09:02

(Kesha)

Nachdem Kesha Juna verlassen hatte, hatte sie sich auf direktem Weg zu Ramses Zimmer gemacht, doch der Bengel war nicht da und schien sich mal wieder durch die Flure des Turms zu schleichen, wobei doch eigentlich längst die zeit zum Schlafen gekommen war.
Novizen durften ihr Zimmer nach dem neunten Gong eigentlich nicht mehr verlassen und Kesha konnte sich kaum vorstellen, dass es diesmal eine Ausnahme gab, vorallem, da auch Kaan fehlte.
Doch anstatt nach dem Jungen zu suchen, machte sie es sich auf einem Stuhl bequem und entschloss sich im Dunklen des Zimmers zu warten, es war ohnehin als würde man eine Nadeln im Heuhaufen suchen, eine Nadel die sich auch noch selbständig bewegte.

146

Montag, 5. Oktober 2015, 15:50

(Ion)

Das was von Ion übrig war wurde kurz ruhig und roch an dem Fleisch. Dann biss er hinein, würgte den ersten Bissen hinunter und hielt inne. Einige Herzschläge geschah absolut nichts, doch dann ertönte ein lautes Jaulen und das Grollen aus Ions Kehle wurde lauter. Er zerrte noch heftiger an den Ketten und brüllte all seine Wildheit hinaus, sodass es im ganzen Turm zu hören war. Die Kettenglieder knirschten bedenklich, denn lange würden sie der animalischen Kraft nicht mehr standhalten können. Indessen hörte Ions Veränderung nicht auf, sie schien nur etwas länger zu dauern. Aus seinem Kopf schoben sich zwei Ansätze von Hörnern und seine Schnauze veränderte sich zunehmend.
Ramon konnte nun entweder versuchen mit seiner Kraft dagegen zu wirken oder aber Verstärkung holen, sicher war, dass Ramons Massnahmen ihn mit ein wenig Pech nicht mehr lange würden aufhalten können.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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147

Montag, 5. Oktober 2015, 16:25

(Ramon)

"Scheiße man, du hast nicht erwähnt, WIE stark zu wirst!", fluchte er laut und griff nach seinem Rubin. Er versank in das Metall, das immer brüchtiger wurde. Das Sedativ hatte nichts geholfen. Er bemerkte seine Hilflosigkeit, denn um das Metall zu stählern, musste er es kurz in die Schmelz bringen.. diese würde aber unter dem permanenten Druck des Wesens zerbersten.

Also ließ er alle Vorsicht über Bord fallen und rannte aus dem Raum. "Hilfe, Meister Rhaegar, Hilfe!", rief er laut durch die Gänge. Kurz darauf wurden die Türen aufgestoßen und die Novizen standen augenreibend auf dem Gang. "Nun glotzt nicht so blöde! Holt den Meister! Sonst wird Blut fließen!!"
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148

Montag, 5. Oktober 2015, 20:00

Kerze


Bereits einige Zeit in Gedanken versunken dachte er darüber nach was ihm der Goblin indirekt verraten hatte.
Dieser kleine Wicht kam schon mal nicht von dieser Seite des Gebirges, wo jeder Mann glaubte das es auf der anderen Seite nichts gab, und warnte bereits davor sollten die Wesen von der anderen Seite jemals Wind von ihrer Existenz hier erfahren würden sie kommen und alles einnehmen was sie sich hier aufgebaut hatten.
Doch das war eine andere Sache die momentan nicht wichtig für ihn war. Entscheidend für ihn war was der kleine Wicht ihm nicht Preisgab. Und zwar inwiefern er mit dem dämlichen Fatzge mit der Robe zusammensteckte. Dazu war noch dieser Stein, an den er sich bruchstückenhaft erinnern konnte. Anscheinend war der Goblin nur ein armer Handlanger des Kuttenträgers, der irgendeinen Plan verfolgte, es aber unbedingt geheimhalten wollte.
Das konnte nichts gutes sein, egal um was es sich dabei auch handelte.
Er würde am Morgen mit Jeanny darüber sprechen müssen was er alles in dieser Nacht erlebt hatte, auch auf die Gefahr hin erst einmal eine Standpauke von ihr zu bekommen.
Als er sich gerade rumdrehen wollte um endlich zu schlafen vernahm er ein deutlich hörbares Brüllen, was durch den Korridor hallte.
" Was in Gottes Namen ist das schon wieder?" knurrte er und wälzte sich herum um an die Decke zu starren.
Dann gesellte sich zu dem Brüllen noch ein lauter Hilferufe. Diese verlangte nach irgendeinen Meister und schien von einem Mann zu kommen.
Daraufhin erwachten nun sämtliche anderen Novizen in seinem und den anderen Zimmern, die sofort alle augenreibend den Flur betraten um nachzusehen wer da um diese Zeit so herumbrüllte.
" Dann fließt halt Blut, Gott verdammt nochmal. Aber das Erste welches vergossen wird wird deines sein, wenn du nicht sofort die Schnauze hälst und diesen Meister allein suchst!" polterte Kerze von seinem Bett hinaus in den Flur" Ich habe diese Nacht noch kein Auge zugetan und will endlich meine Ruhe haben. Also halt die Backen und schleich dich!".
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149

Dienstag, 6. Oktober 2015, 08:47

(Ramon)

Ramon sah den anderen Novizen entgeistert an. "Was bist du für ein Spinner?", fragte er gerade heraus, erinnerte sich dann aber schnell, dass er im Augenblick ganz andere Sorgen hatte. Da die anderen Noivzen ihn nur irritiert und zum Teil ängstlich ansahen, griff er sich einen und schüttelte ihn durch. "Du rennst zu Meister Rhaegar! Sag ihm, es ist eilig!"
Etwas in Ramons Stimme vermittelte deutlich die Dringlichkeit,denn der andere nickte nur und rannte dann los. Ramon sah zur Tür, legte seine Hand auf die Klinke und berührte seinen Rubin. Das Metall war weich und ließ sich leicht formen. Er verbog den Schließmechanismus, sodass sie nichtmetrisch zu öffnen war. Allerdings war sie nur aus Holz und würde nicht lange halten, wenn Ions Gestalt schon Metall reißen konnte. "Ab in eure Zimmer und tretet nicht auf den Flur, wenn ihr nicht wahnsinnig seid. Ein wütendes Brüllen aus dem Raum unterstrich seine Worte dramaturgisch, sodass die Novizen panisch in ihre Räume liefen. Ihre magischen Gaben waren alle noch schwach und sie wussten, dass sie wenige Chancen hatten."
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150

Dienstag, 6. Oktober 2015, 09:10

(Jeanny)

Es waren nur dumpfe Schreie die ihr Zimmer erreichten, doch sie genügten sie aus dem leichten Schlaf zu reißen, der sich gerade erst eingestellt hatte.
Knurrend warf sie sich ein leichtes Hemd über ihren ansonsten nackten Körper und schaffte es gerade noch so in einen Slip zu gleiten, bevor sie ihren Bogen griff und auf den Flur trat.
"Was zur Hölle ist hier los? Warum wollte ich eigentlich mit dem Aufbruch der Expedition bis morgen warten, wenn man hier eh nicht schlafen kann?!? Ich habe wirklich vergessen wie ätzend es hier ist." brüllte sie mindestens so laut, wie es zuvor einer der Novizen getan hatte.
Es dauerte auch nicht lange, bis sie diesen gefunden hatte, dass er vollkommen verstört war, war nicht zu übersehen.
"Was bei allen Höllen ist hier los? Sprich! Und zwar sofort! Ich habe keine Lust hier zu überwintern!"

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151

Dienstag, 6. Oktober 2015, 10:26

(Ramon)

"Oh, ehrwürdige Jeanny, ihr seid zurück", entfuhr es Ramon überrascht. Wohler wäre ihm gewesen, wenn er Meister selbst gekommen wäre, aber vielleicht war sie der Bestie auch gewachsen. Ramon deutete auf die Tür. "Ion, er verwandelt sich in etwas furchtbares! Ich habe ihn schon angekettet, aber es wird ihn nicht lange aufhalten! Das Türschloss habe ich auch magisch verbogen, aber das wird auch kein Hindernis für ihn sein! Ich habe ihn angesprochen, aber er reagiert nicht!" Ein weiteres Brüllen war zu hören, dann das Klirren von Ketten und Scheppern auf dem Boden. Ramon wurde bleich. "Er hat sie zerrissen! Was machen wir jetzt?"
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152

Dienstag, 6. Oktober 2015, 12:33

Kerze


Da das Geschrei nicht endete stand Kerze wutentbrannt auf, nahm sein Schwert zur Hand und ging zur Tür.
Die störenden Novizen davor zur Seite geschoben öffnete Kerze gegen den Willen der Anderen die Zimmertür und trat nach draußen in den Flur.
Sofort zog man die Tür wieder hinter ihm zu.
" Was für Flaschen!" murte Kerze und lehnte sich an den Türrahmen.
Jeanny und ein junger Mann standen am Ende des Flurs und schienen sich zu beraten was sie tun sollten.
" Ich würde ja sagen wir schlagen ihm den Kopf ab, dann hätten wir endlich unsere wohl verdiente Ruhe, doch mir wurde ja untersagt hier einen Novizen zu töten. Also mach du das, Jen. Verpass dem Irren eine volle Ladung Schmerzen. Das sollte reichen um in den Dickschädel wieder Vernunft reinzubekomm" schlug er in Richtung der Beiden vor und grinste breit" Deine Entscheidung, Jen. Zur Not hätten wir noch meinen ersten Vorschlag".
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Dienstag, 6. Oktober 2015, 14:24

(Jeanny)

"Was heißt 'er verwandelt sich'?" fragte Jeanny nun wirklich verärgert. Irgendjemand musste dem Jungen einen Streich gespielt haben, einen ziemlich guten Sogar, denn seine Angst war echt. Oder er war einfach nur verrückt, was eigentlich kein Wunder war, zwischen all diesen Fähigkeiten, die teilweise wirklich skurril waren.
"Also gut, mach die Türe auf."
Doch Jeanny entspannte ihre Körperhaltung bereits und ließ auch schon den Bogen sinken, sie konnte sich nicht wirklich vorstellen, dass hinter der Türe etwas lauerte, was ihr gefährlich werden konnte, während Ramon an die Türe trat um ihren Wunsch zu erfüllen, sah Jeanny zu Kerze. "Wenn es sich wirklich um einen Streich handelt, hast du meine Erlaubnis dem Bengel den Kopf abzuschlagen, das sollte dann Warnung genug für alle sein, die es ihm nachtun wollen."

154

Dienstag, 6. Oktober 2015, 16:05

(Ion)

Mit einem lauten Krachen flog die Tür samt einigen Eisquadern aus den Angeln und schleuderte Ramon brachial gegen die Gegenüberliegende Wand. Das Vieh, das schnaubend aus der Tür trat hatte nun tatsächlich absolut nichts mehr mit Ion zu tun. Es ähnelte einem menschlichen, großen Wolf mit pechschwarzem und dichtem aber sehr kurzem Fell. Zwei Hörner prangten auf dem Kopf des Wesens und drei Schwänze sahen am anderen Körperende hervor. Er überragte Jeanny um mindestens zwei Köpfe und passte gerade so durch den Gang. Ein leises Grollen entwich seiner Kehle, als er die vielen Menschen in dem Gang sah und er bleckte seine Zähne, die allesamt so lang wie eine ganze Hand waren. Der erste Pfeil den Jeanny abfeuerte bohrte sich in seine Schulter und machte ihn erst richtig rasend. Mit seiner Pranke schlug er Jeanny gegen die Wand und lief jaulend schneller als man ihm folgen konnte den Gang entlang.


(Rhaegar)

Er hielt dem jungen Königssohn Eogen eine Predigt, da er ihn während der Bettzeiten außerhalb seines Zimmers erwischt hatte. Die Strafe würde dementsprechend ausfallen, es juckte Rhaegar kein bisschen, dass eine Verwandtschaft zwischen dem Jungen und ihrem mächtigsten Verbündeten bestand.
"Du bekommst definitiv keine Sonderbehandlung, kleiner Scheißer." schloss Rhaegar seine Ansage und wollte ihm die Konsequenzen aufzeigen, als er ein lautes Brüllen wenige Stockwerke über ihnen hörte. Er mahlte mit den Zähnen und packte die Totenkopfkeule, die an der Wand lehnte. Augenblicklich loderten die Flammen im Inneren des Schädels auf.
"Geh zu Meisterin Taya und Jeanny und hol sie." ordnete er an.
"Aber ich darf doch gar nicht -"
"SOFORT!" brüllte er den Jungen an, der erschrocken zusammenzuckte und dann augenblicklich losrannte. Rhaegar hingegen folgte den Geräuschen und als er im Novizentrakt angekommen war kam ihm ein Wolfsähnliches Wesen entgegen.
"Was bei allen Fähigkeiten dieser Welt bist du denn?" murmelte er und stellte sich ihm breitbeinig in den Weg, doch mit der Kraft des Wesens hatte er nicht gerechnet. Die Pranke erwischte ihn an der Schulter und schmetterte ihn unbarmherzig gegen die Wand, wo er kurz benommen liegen blieb und sich dann wieder aufrappelte.
"Scheiße." stellte er fest und machte sich an die Verfolgung.
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155

Dienstag, 6. Oktober 2015, 20:45

Kerze


Er staunte nicht schlecht als er dieses Vieh aus dem Zimmer treten sah. Was es mit dem Jungen und Jeanny getan hatte ließ ihn nur belustigt Lächeln.
" Wer hätte das gedacht, doch kein dummer Streich. Tja, schade" kicherte er und blickte kurz in das Zimmer aus dem das Monster gerade getreten war.
Kettenreste am Boden entdeckt schnappte er sich schnell eines der längsten Stücke, wickelte es sich um den Oberkörper und rannte dann wieder hinaus auf den Flur zu Jeanny.
"Was machst du den da unten, Jen? Naja, Ich nehme mal an bei dem Vieh da greift das "Nichten Töten" Verbot nicht mehr. Also bleib ruhig noch was sitzen, Papi macht das schon".
Ohne weiteres machte sich Kerze anschließend auf zur Verfolgung.
Den Korridor entlang war es keine Schwierigkeit dem Laufweg der Bestie zu folgen, überall waren tiefe Rillen von den Klauen im Eis.
Ein Treppenhaus im Wendelstil erreicht ging die Verfolgung nach unten weiter.
Zwei Stockwerke tiefer bog Kerze wieder in einen Korridor ein um bald schon auf einen rumnörgelnden Mann mit einer beeindruckenden Keule zu treffen.
Hier war er also richtig.
Bald schon auf den Mann aufgeschlossen rannten die Beiden nebeneinander den Gang entlang" Na, Keule, auch Flugstunden genommen! Anscheinend haben wir das selbe Ziel. Wusste garnicht das hier bei euch auch solche Stimmungskanonen rumlaufen. Dieser Abend wird stetig besser und besser".
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156

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 00:59

(Kaan)

Da nun die volle Aufmerksamkeit der Meisterin auf den Steinen lag und er beinahe schon vollkommen vergessen war, gelang es ihm nun wesentlich einfacher, in ihre Gedanken einzudringen. Diese erwiesen sich jedoch als so widerspenstig, dass sie ihn mehrere Male zu ersticken drohten. Immer wieder gelang es ihm gerade noch, sich aus einer Schlinge zu ziehen, dann hatte er schließlich die Oberhand gewonnen.
Als es an das Einpflanzen neuer Gedanken ging, zeigte sich jedoch, dass nicht alle seine Pläne aufgehen würden. Hier hatte Kaan es mit einem stärkeren Geist zu tun, der sich nach Leibeskräften gegen zu extreme Vorschläge zu wehren schien. Von daher beschränkte er sich lediglich darauf, unterbewusste Pfade zu legen, die dazu führen würden, dass Juna sie beide als vertrauenswürdig empfinden sollte. Gleichzeitig würde auch eine gewisse Anziehung bestehen, die sie vielleicht später ausnutzen könnten. Dann zog er sich wieder behutsam aus ihrem Kopf und kehrte in sein eigenes Bewusstsein zurück.
Dort wieder angekommen sackten ihm jedoch direkt die Beine weg und Dunkelheit umfing ihn, bevor er bewusstlos auf den Boden aufschlug.
"Das ist unerhört! Ein Elb geht unter die Erde...und ein Zwerg wagt es nicht! Das würde mir ja ewig nachhängen!" (Gimli, Herr der Ringe)

157

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 09:13

(Jeanny)

Der prall gegen die Wand trieb ihr die Luft aus den Lungen und Jeanny musste ein paar Mal schmerzhaft nach Luft schnappen, um nicht das Bewusstsein zu verlieren. Doch das Adrenalin, das plötzlich durch ihren Körper schoss, ließ sie die Schmerzen schnell wieder vergessen und sie sprang wieder auf die Füße.
Hätte sie ihren Bogen nicht leichtsinnig sinken lassen, hätte sie dieses.... Monster erwischt, aber so war ihr keine Zeit geblieben, im Nachhinein wunderte sie sich sogar, wie sie es in dieser kurzen Zeit geschafft hatte überhaupt noch einen Pfeil aufzulegen.
"Das ist eindeutig kein Novize." schrie sie Kerze hinterher, während sie ihm folgte. "Es gibt keinen Grund ihn zu verschonen."
Wobei es vielleicht doch nützlich wäre mit ihm zu sprechen, immerhin schien irgendwas mit ihm zu sein und wenn er es unter Kontrolle bekam, wäre er vielleicht eine gute Waffe.

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 11:16

(Ramon)

Er hatte die Worte der Meisterin mitbekommen und erstarrte kurz. Er musste das verhindern! Sie durften Ion nichts tun! Er stand auf und humpelte hinter ihnen her. Seine Rippen schmerzten höllisch, aber als Wüstenmensch hatte er gelernt, körperliche Missstände auszublenden.


(Juna)

Sie waren weit oben im Turm und bekamen vom Tumult unten nichts mit. Allein in der Matrix flackerte es hektisch, doch das bekam Juna nicht mit. Sie stand nachdenklich vor der Edelsteinsammlung. Der Stein fehlte und sie hatte Ramses sofort in Verdacht. Sie würde nie einem Elfen trauen, niemals. Doch wie er so neben ihr stand, wurde er ihr immer sympathischer. Vielleicht beurteilte sie ihn falsch. Sie war plötzlich überzeugt, dass er sich nur Sorgen um den Turm machte. Dass er den Dieb zufällig gesehen hatte, gegen den nun alles sprach. In diesem Moment fiel Kaan zu Boden. Besorgt eilte sie zu ihm und Ramses folgte ihr. "Bringen wir ihn auf mein Bett", schlug sie vor und Ramses hob ihn an. Zusammen trugen sie ihn, wobei Ramses den faustgroßen Saphir heimlich aus Kaans Tasche nahm und sich selbst einsteckte. "Meisterin? Könnt ihr mir zeigen, wie ich mit der Matrix umgehen kann? Ich habe jemanden getroffen, der etwas in meinen Kopf gepflanzt hat. Irgendeine Magie, draußen am Tor." Juna überlegte nicht, sie nickte sofort. "Ich werde euch für meine Kaste vorschlagen. Es wird Zeit, dass ich hier etwas Unterstützung bekomme" Ramses lächelte in sich hinein. Guter Junge, er hatte saubere Arbeit geleistet.
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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 15:16

(Rhaegar)

"Wer bist du denn?" fragte er zuerst verwirrt, zuckte dann jedoch die Achseln. "Was soll's, juckt mich nicht solange du mir nicht im Weg stehst." sagte er und rannte gemeinsam mit dem Novizen immer tiefer in das Eisgebäude. Das Problem war nur, dass das Monster deutlich schneller war als die Beiden, also mussten sie sich etwas überlegen. Schlitternd blieb Rhaegar stehen.
"Dieses Dings will nach draußen, offenbar fühlt es sich innerhalb von Mauern nicht sehr wohl. Den Weg den es jedoch eingeschlagen hat führt ihn immer tiefer in den Kerkertrakt und dort gibt es nur drei Ein oder Ausgänge. Du benutzt diesen Weg" er zeigte auf einen Durchgang "und ich werde den anderen nehmen. Wenn Jeanny zu uns aufschließt wird sie den letzten nehmen, damit das Vieh keine Chance hat zu entkommen." wies er ihn an und rannte los. Kurz darauf blieb er jedoch stehen und sah Kerze nochmal an.
"Das Ding ist gefährlich, tu nichts unüberlegtes. Und töte es nicht, ich will wissen, was das genau ist." Dann lief er los. Jeanny war inzwischen auch eingetroffen und peilte den letzten Durchgang an.
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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 20:07

Kerze


Die Ansage des komischen Vogels gefiel ihm garnicht.
Das war was für die Kinderstube, jedoch nicht für ihn.
" Für wenn hälst du mich, Keule? Ich bin keiner dieser Frischlinge die sich in ihren Zimmern verkriechen und abwarten bis alles vorbei ist. Ich kann selbst auf mich aufpassen, klar!" motzte er sofort und rannte wieder los, auf seinen zugewiesenen Gang zu" Und was das komische Vieh angeht wurde mir bereits der Freifahrtschein erteilt. Du kannst dir auch nachher anschauen um was es sich dabei handelt wenn es tot vor meinen Füßen liegt".
Kurz darauf hatte er seinen Gang erreicht. Auch der andere Mann. Und so eilten sie Beide in die Durchgänge um dem Biest auf die Spur zu kommen.
Die Chance als Erster auf die Kreatur zu treffen lag bei 1 zu 3.
Da es allmählich dunkler in seinem Gang wurde verlangsamte Kerze seinen Lauf und blieb schließlich ganz stehen.
Ohne eine Lichtquelle würde er bald nichts mehr richtig sehen.
Also brachte er seine Locke unter Anstrengungen, so wie er es mit Jeanny geübt hatte, zum brennen und erhellte so seine unmittelbare Umgebung.
Sein Schwert aus der Scheide gezogen setzte Kerze seine Suche fort.
Pfeifend rief er nach einiger Zeit nach dem Biest" Komm Hundi, komm, der Onkel hat auch was leckeres für dich in der Tasche. Naaaaa, wo ist den das Hundilein?".
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