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 Sayet

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21

Sonntag, 20. September 2015, 23:42

(Marcia)

Marcia sah ihn mit einem diebischen Lächeln an. "Du hast schöne Augen", begrüßte sie ihn scheinbar freundlich, doch der raubtierhafte Beiklang blieb Henrik nicht verborgen. "Verlier sie nicht"
Es folgte ein kurzes Schweigen. "Und was hast du jetzt vor?"
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

22

Montag, 21. September 2015, 00:00

(Henrik)

"Pass du bloß auf, dass du nicht wieder die Kontrolle über deinen Körper verlierst. Und dich der ganzen Stadt hergibst - nur unter meiner Aufsicht." erwiderte mindestens ebenso böse.
"Ich werde jemanden bei ihnen einschleusen, der die familieninternen Geheimnisse an uns verrät. Du wirst ebenso Informationen beschaffen und wenn du dafür unbedingt die Augen von irgendjemand benötigst, dann mach das gefälligst unauffällig." Dass sein Plan innerhalb von einem Tag gelingen musste, verriet er ihr nicht, doch umso dringlicher wurde die Angelegenheit für ihn. Er durfte sich nicht auf jemanden anderen, als sich selbst verlassen.
"Was genau kannst du eigentlich?" fragte er dann schließlich doch ein wenig interessiert.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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23

Dienstag, 22. September 2015, 22:01

(Marcia)

"Nun ich sag mal so.. Ohne deine Magie würde ich dich zum Frühstück verspeisen", erwiderte sie mit einem vielsagenden Lächeln. "Aber vieles ist im Wandel, Kamerad, ich habe unsere Zukunft verschwommen gesehen. Aber es kam dort ein Material vor, dass Magie frisst. Wenn das wahr wird.. ohoh schlechte Zeiten für dich und deinesgleichen"
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24

Donnerstag, 24. September 2015, 00:01

(Henrik)

"Rede keinen Humbug." erwiderte Henrik verächtlich und verzog die Miene. Die Frau nervte ihn, er würde sie lieber unterwerfen, doch das würde Desmond wohl missfallen.
Die großen Familien trudelnden allmählich ein und das Bankett wurde eröffnet. Henrik nickte der Sklavin zu und mischte sich unter die Menge.


(Togya)

Er hatte den Schnitt des Gebäudes ausreichend studiert und wusste wann und wo er zuschlagen würde. Seine Auftraggeber waren ebenfalls angekommen, doch natürlich bemerkten sie ihn nicht. Sie waren zu sehr damit beschäftigt sich bei Desmond einzuschleimen und voreinander mit ihren Besitztümern anzugeben. Desmond hingegen ließ sich noch nicht blicken, doch er würde wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Togya fasste kurz in seine Hose in der er das Giftfläschchen aufbewahrte und nickte seelenruhig. Der Auftrag wäre spätestens einen Tag später beendet.
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25

Donnerstag, 24. September 2015, 16:59

(Marcia)

"Und, sitzt noch alles am richtigen Ort?" Marcia hatte sich neben den Diener der Händler gestellt. Sie hatte einen Blick für die, die unauffällig waren. Sie selbst hatte es lange sein müssen. Die Geste des Mannes war ihr nicht entgangen, aber was sollte er auch tun, er war eben nur ein Mann.


(Desmond)

Desmond hatte beschlossen, genug Zeit vergeudet zu haben, um die entsprechende Meinung seinen Gästen gegenüber indirekt mitzuteilen. Kurz darauf öffnete sich die große Flügeltür und er stolzierte herein, tauschte Belangloses und Falschheit aus und wandte sich dann demjenigen zu, der ihn zuerst um eine private Audienz gebeten hatte. Alles folgte der Etikette. Desmond geleitete ihn in einen Nachbarraum und bot ihm etwas zu trinken und einen gemütlichen Platz an. "Nun, es ehrt mich, dass ihr mich alle besuchen kommt. Was kann ich für dich tun? Laufen die Geschäfte wieder?"
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26

Freitag, 25. September 2015, 23:42

(Togya)

"Ja. Danke der Nachfrage." antwortete er freundlich lächelnd, bevor er ihr grüssend zunickte und auf den Ausgang zu ging. Er behielt zwar die Ruhe, doch die Frau schien nicht auf den Kopf gefallen zu sein und er wollte so schnell wie möglich fort.

(Hashim)

Er wurde auch Seide genannt, da er vornehmlich mit diesem Stoff zu seinem Reichtum gelangt war. Dazu war er für seinen klugen Kopf und gerissenen Charakter bekannt. Die Leute mochten Hashim, da er ein Unterhaltungskünstler und guter Redner war. Er strahlte eine natürliche Autorität aus, vor der viele Menschen durchaus Respekt hatten.
"Vielen Dank, es läuft alles wie es laufen sollte. Dafür bist du auch zu einem großen Teil verantwortlich, ohne deine Investitionen hätte ich meinen Handel nicht ausbreiten können." erwiderte er und lächelte. Damals hatten er und Desmond etliche Mitbewerber durch etliche Methoden aus dem Markt gedrängt und Hashims und damit auch Desmonds Position gestärkt.
"Und deshalb will ich auch ehrlich zu dir sein. Die Familien sind beunruhigt. Sie sprechen von einer...Diktatur. In dieser Stadt laufen alle Fäden bei dir zusammen und das weist du auch. Ist an dem Gerede was dran? Denn wenn es so wäre, würde sich für mich vermutlich nichts ändern. Doch andere Familien werden sich um ihren Einfluss betroffen fühlen. Und du weißt, wie man Dinge in Tal'Rasan erledigt. Mit viel Feigheit und großen Intrigen."
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27

Freitag, 25. September 2015, 23:56

(Desmond)

"Natürlich haben sie Angst. Jedes Kind, dem man sein Spielzeug wegnimmt reagiert mit Angst oder Zorn. Aber ich bitte dich, sie sind Versager, unfähig meine Errungenschaft ohne mich zu führen. Sie würden sich nur gegenseitig zerfleischen und am Ende die Stadt ins Mittelmaß des Vergessens schiffen. Daher braucht es einen Kapitän. Jedem, der mir folgt, habe ich zu Reichtum und Macht verholfen. Wer dann noch immer voll Neid auf mich hinaufsieht, dem kann ich auch nicht mehr helfen." Desmond streckte die Arme zur Seite und hob sie mit gespielter Verzweiflung. "Also. Willst du mir drohen oder Loyalität versichern? Beides kann ich deinen Worten entnehmen"
Desmond lächelte kühl.
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28

Sonntag, 27. September 2015, 23:33

(Hashim)

Er kniff die Augen zusammen und musterte Desmond.
"Meinst du diese Frage ernst? Du weißt genau, dass ich einer deiner größten Unterstützter bin. Und schon immer war, falls du dich an den Vorfall vor 7 Zeitenwechseln erinnern kannst." erwiderte er und spielte damit auf eine Situation an in der Desmond mehrere Familien ausgelöscht hatte, nur um sich selbst zu stärken und seine Macht weiter auszubauen. Und als Lektion für die anderen Familien. Damals hatte Seide ihn tatkräftig unterstützt, was gewiss nicht uneigennützig gewesen war. Doch anders konnte man als einfacher Gassenjunge nicht im Spiel der Großen mitspielen.
"Deine Reise scheint dich verändert zu haben. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ich auf deiner Seite stehe. Ich bin mit dir aufgestiegen und werde das was mir gehört verteidigen. Doch das wollen einige andere Familien auch. Deine Errungenschaft ist auch ihre Errungenschaft und Lebenswerk. Wenn du ihnen den Einfluss gänzlich entziehst, könntest du sogar einen Bürgerkrieg auslösen." warnte er ihn mit ernster Stimme.
"Und wenn es tatsächlich stimmen sollte und du die Händlerstadt gänzlich in deine Kontrolle bringen willst, dann solltest du wenigstens einen guten Plan haben.


(Henrik)

Das Ziel war der Berater von Bardock, der stets eine arrogante Miene aufgesetzt hatte. Henrik hatte ein kleines Zimmer besetzt, es völlig verdunkelt und Kerzen auf den Boden gestellt. Die Anordnung der Lichtspender war um eine Zeichnung auf dem Boden herum. Die Jungfrau hing mit den Beinen an der Decke und bewegte sich kein Stück. Sie war tot, die Kehle aufgeschlitzt und um das Blut einzusammeln hatte er unter ihr eine Wanne aufgestellt. In der Mitte des Raumes, mitten auf den Zeichen, war ein kleiner Stuhl auf dem der faustgroße Rubin lag. Fröhlich summte Henrik eine Melodie, während er die Zeichen zu Ende malte und dann stolz sein Werk betrachtete.
Dann nickte er zufrieden und verschwand, um Marcia zu holen und ihr die Anweisung zu geben, den Berater unauffällig gefangen zu nehmen.
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29

Montag, 28. September 2015, 16:02

(Marcia)

Marcia sah ihm nach, als plötzlich Henrik neben ihr auftauchte. Sie hörte sich seine Anweisungen an und nicke zur Tür. "Der Typ, der gerade hinausgegangen ist?"


(Desmond)

"Was du nicht sagst" Desmond hob die Augenbrauen. Er hatte diesen Informationen nicht erhalten. War er einfach schlecht informiert oder log der Mann? "Nun, ich habe einen Plan. Und ich denke, du wirst mir behilflich sein können. Deiner Kasse wird es sicherlich nicht schlecht tun. Aber über so pikante Details sprechen wir besser zu einer anderen Zeit. Nun geh raus und mach eine wütende und enttäuschte Miene. Das wird mir den Nächsten in die Arme treiben"
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30

Donnerstag, 1. Oktober 2015, 00:27

(Henrik)

"Keine Ahnung, du bist doch die Augentante von uns beiden." erwiderte achselzuckend.
"Hauptsache du erledigst es schnell. Und bringst ihn mir aufs Zimmer." sagte er und verschwand.

(Hashim)

Er nickte nachdenklich und verließ den Raum. Draussen gesellte sich sofort einer der anderen Reichen zu ihm.
"Und? Was sagt er?" fragte er leise. Hashim überlegte eine Weile.
"Ich glaube er hat sich verändert. Die Reise hat ihn verändert. Ich weiß nicht ob das gut oder schlecht ist." antwortete er ihm und sah dem nächsten Kandidaten nach, der in das Zimmer ging.
"Was heißt das für uns?" Die Stimme des anderen war eindringlich.
"Geh rein uns bilde dir deine eigene Meinung. Vorerst bleibt alles so wie es sein sollte." erwiderte Hashim unbeeindruckt und entfernte sich von ihm.
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31

Samstag, 3. Oktober 2015, 21:12

(Marcia)

Marcia seufzte und folgte dem Mann nach draußen. Er stand vor einer Palmensammlung und sah sich aufmerksam um. Marcia tröpfelte etwas Aphrodisiacum auf ihr Schlüsselbein und trat dann an den Mann heran. "Was für eine langweilige Party", erklärte sie und kam näher, sodass er Einblick in ihren gut gefüllten Ausschnitt hatte. Ihre Hüfte berührte scheinbar zufällig seine Lenden. "Ich fürchte, wir müssen selbst für Stimmung sorgen"


(Desmond)

Er winkte den nächsten rein und setzte eine höflich gelangweilte Miene auf, während er sich auf seinem breiten Sessel niederließ. "Ich freue mich über euren Besuch Josef, ich hörte der Handel mit Stoffen läuft schlecht. Jaja, die Konkurrenz schläft nicht. Das Reich der Sonne wird unsere Monopole nicht ewig dulden wollen"
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32

Montag, 5. Oktober 2015, 15:44

(Togya)

Er ging seine Möglichkeiten durch und wusste, dass es zwei Optionen gab. Entweder die Frau wollte tatsächlich die Nacht mit ihm verbringen oder aber sie hatte ihn entlarvt. So oder so, durfte er sich nicht auf sie einlassen. Also zog er die Klinge die an seinem Unterarm befestigt war, zog sie gleichzeitig an einen dunklen Fleck und legte ihr den kalten, dünnen Stahl an die Pulsschlagader am Hals.
"Was willst du von mir?" zischte er in ihr Ohr.
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33

Samstag, 10. Oktober 2015, 23:22

(Marcia)

"Na, deinen Schwanz, du Vollidiot", zischte sie verärgert. Das schien ihn jedoch nicht zu überzeugen. "Gut, wie du meinst. Ich hab den Auftrag, dich zu töten, was ich aber nicht vorhabe. Ich werde dir helfen, heil aus der Sache rauszukommen. Und bevor du darüber nachdenkst, es gibt hier viele Augen, die gerade auf dich gerichtet sind. Die wenigsten kannst du sehen"
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34

Dienstag, 13. Oktober 2015, 23:39

(Togya)

"Mich zu töten? Warum das denn?" fragte er irritiert und kniff die Augen zusammen. Hatte der komische Kerl mit der Narbe ihn etwa erkannt?
"Erwartest du wirklich, dass ich dir das abkaufe, was du gerade erzählst? Manche würden alles sagen um dem Tod zu entkommen." wisperte er leise und verstärkte den Druck des Dolches gegen ihre Kehle. Er hatte keine andere Wahl als sie heimlich zu töten und sie verschwinden zu lassen. Doch noch bevor er seine Gedanken ausführen konnte erstarrte er.
"Was zum Teufel..." wisperte er und drehte sich gegen seinen Willen langsam um. Vor ihm stand eben jener Kerl aus der Taverne.
"Na dacht ich's mir doch, dass ich dich kenne." lachte er und wackelte mit dem Zeigefinger.
"Siehst zwar ohne Brille etwas anders aus, aber nein, dein strenges Gesicht vergesse ich nicht." Er wischte sich eine Lachträne aus dem Augenwinkel und nahm die Hand, die noch auf Togyas Kopf lag runter.
"Wie es aussieht bist du also doch ein Spion, was? Ich lag richtig. Und du" er sah abfällig zu Marcia "hast den falschen Typen. Der hier hat sich angezogen wie ein Bote, das sieht doch ein Blinder. Dachte du bist so toll?" Er schnaubte und zuckte die Achseln.
"Was soll's, der hier tuts auch." sagte er.
"Willst du mal sehen, was meine Sorte so kann? Dann komm mit." fügte er an Marcia gewandt hinzu und ging los, während ihm Togya gegen seinen eigenen Willen folgte.


(Hashim)

Er unterhielt sich mit anderen Mitgliedern der großen Familien über belanglose Dinge, als einer seiner Diener kam und sich an sein Ohr beugte.
"Herr, im Nordteil der Stadt stehen mehrere Gebäude in Flammen. Angeblich hat eine der Banden ein Sklavenhaus angezündet und etliche Sklaven befreit. Diejenigen, die nicht mitkommen wollten wurden getötet." wisperte er eindringlich und Hashim horchte augenblicklich auf. Die Sklavenhäuser waren Gebäude in denen die Menschen gehalten wurden, die noch nicht verkauft worden waren oder frisch ankamen. Eines dieser Gebäude anzugreifen kam einer Kriegserklärung an Desmond gleich, da diese Häuser einen Teil seiner Einnahmen ausmachten. Sie griffen sein Vermögen an, doch Hashim verstand nicht weshalb. Die Banden waren unorganisierte Männer und Frauen, die raubten und sich damit gerade so am Leben halten konnten. Desmond würde sie augenblicklich ausradieren können und das wussten sie auch, so weit mussten auch sie denken können. Also musste sich etwas geändert haben, etwas wichtiges und Hashim musste herausfinden was das war - und wie er einen Vorteil daraus ziehen konnte. Auch Desmond würde bald davon erfahren und Hashim war auf die Reaktion seines veränderten Gönners gespannt.
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35

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 21:01

M

(Desmond)

"Was soll das heißen?! Angezündet?!" Desmond wischte vor Wut seine Sachen vom Tisch. "Sie nutzen aus, dass ich hier den Gönner spiele und zünden mein Sklavenhaus an?! Was sollen das sein, Rebellen?! Oder einer von diesen Weichköpfen, die ich heute ertragen muss?! Findet es raus! Geht jeder Spur nach und wagt es nicht ohne Informationen zurückzukommen!", brüllte er seine Diener an und schmiss sie dann raus, bevor er beleidigt die Arme verschränkte und hinaus in die Nacht stierte.

(Marcia)

Sie war neugierig geworden und folgte ihm tatsächlich. Teils aus Genugtuung, teils aus einer aufkeimenden Bewunderung diesem Mann gegenüber, der die Probleme scheinbar mühelos löste.
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36

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 00:18

(Hashim)

Er hatte ebenso wie Desmond seiner Spione ausgesandt und einige waren tatsächlich schon mit Nachrichten zurückgekehrt. Hashims Vermutung schien sich langsam zu bewahrheiten, denn das Gleichgewicht in der Stadt schien zu kippen. Seine Spione berichteten von einem Waffenlager, das Bardock gehörte und ebenfalls überfallen worden war. Insgesamt 100 Schwerter, ebenso viele Schilde und Helme und mindestens 30 Rüstungen wurden gestohlen. Auch fertige Pfeile hatten sie mitgenommen und die Waffenkammer anschließend in Brand gesteckt. Alles was sich noch darin befand war nun geschmolzenes Metall und zusammengestürzte Wände.
Außerdem konnten sie von einer Gestalt berichten, die scheinbar mit den Geschehnissen in Verbindung stand. Er wurde der Falke genannt und in Hashim keimte die Befürchtung auf, dass dieser Mann mehr war, als nur ein Unruhestifter war. Sein Auftauchen und das äußerst strategische Vorgehen der Banden oder war auch immer für die Brände verantwortlich war, konnten kein Zufall sein. Und Hashim musste herausfinden, was im Gange war, sonst konnte dies seinen eigenen Untergang bedeuten.


(Henrik)

Die ausgeblutete Leiche der Jungfrau schwenkte leicht hin und her, als Henrik die Tür aufriss. Inzwischen war sie komplett ausgeblutet. Henrik ging zur Wanne hielt seinen Finger in das Blut und steckte es sich in den Mund. Genießerisch schloss er die Augen und stöhnte leise.
"Das ist das Blut einer Jungfrau. Auf jeden Fall." schwärmte er und hielt Marcia einen Finger hin, doch sie winkte ab. Togya zwang er indessen sich auf den Stuhl zu setzen.
"Du darfst nicht im Weg stehen, also wenn ich bitten darf..." sagte er an Marcia gewandt, die einen Schritt zurückging und mit den Augen rollte. Dann holte Henrik ein Messer und den faustgroßen Rubin heraus.
"Unter normalen Umständen würde ich dich die Schmerzen ganz langsam spüren lassen. Doch wir haben Zeitdruck von daher - Glück gehabt." Er kicherte und stach ihm das Messer ins Herz. Die Augen des Mannes weiteten sich, dann sackte er langsam in sich zusammen. Henrik summte eine fröhliche Melodie, während er den Körper an den Stuhl drückte und ihm langsam das Herz herausschnitt. Er warf es achtlos beiseite, nahm den Rubin und steckte ihn an die Stelle des Herzens. Dann stand er auf und kippte den Körper in die Wanne voller Blut. Augenblicklich begannen die aufgemalten Zeichen auf dem Boden zu leuchten. Er murmelte mit geschlossenen Augen etwas vor sich hin und das eine ganze Weile. Plötzlich brach das Leuchten abrupt ab und er öffnete zaghaft nur ein Auge.
"Verdammt." fluchte er. Es hatte nicht funktioniert und die gesamte Sauerei war für nichts gewesen.
"Verdammt!" brüllte er dieses mal und trat voller Wut die Wanne mit Blut und dem Leichnam um.
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37

Sonntag, 1. November 2015, 07:32

(Marcia)

Marcia lachte laut auf und kniete sich neben den Leichnam. "War wohl nichts, großer Magier. Jetzt machen wir es auf meine Weise." Sie zog ihren Dolch und schnitt sein Auge heraus. Prüfend hob sie es vor ihre Augen und nickte. "Brauchbar" Dann erhob sie sich und stand auf. Doch in diesm Moment legte sich eine kalte Hand auf ihren Knöchel und zog sie mit einem großen Ruck auf den Boden. Die Leiche hatte das andere Auge geöffnet und stöhnte qualvoll auf. Sie hielt Marcia am Boden und kroch auf sie drauf. Marcia schlug mit aller Kraft in sein Gesicht, das jedoch keine Regung zeigte. Auch die Kraft des Mannes war unnormal stark geworden. Ihr Blick ging zu Henrik, der sich das Ganze mit einer Mischung aus Überraschung und Neugier ansah, es aber nicht für nötig hielt, ihr zu helfen.
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38

Samstag, 14. November 2015, 02:42

(Henrik)

Er ließ den Untoten noch ein wenig gewähren, ehe Marcia blau anlief und er ihm schließlich einen Dolch in den Kopf stach. Augenblicklich brach er zusammen und gab keinen Laut mehr von sich. Er runzelte die Stirn.
"Das lief ganz und gar nicht nach Plan, war aber höchst interessant!" befand er und sah aufgeschreckt auf, als eine laute Explosion ertönte.
"Was bei allen Höllen..." murmelte er aufgebracht uns verließ den Raum ohne auf Marcia zu achten.


(Tayend)

Noch während sie die Sklaven aus einem der Sklavenhäuser befreit hatten, war eine andere Gruppe in eines der kleineren Laboratorien eingebrochen und hatte eine stark entzündbare Flüssigkeit in großen Mengen entwendet. Dies war unbemerkt geblieben, weshalb der Angriff nun umso überraschender kam. Sie hatten die Flüssigkeit in mehrere Fässer abgefüllt, die neben einem dünneren Stück der Mauer platziert und angezündet. Die Explosion hatte den Rest erledigt. Tayend hatte den Oberbefehl über die knapp 100 Rebellen, die nun über diese Lücke das Anwesen angriffen. Nach ihren Informationen gab es 150 Wachen in dem Gebäude, die jedoch größtenteils verteilt über das ganze Anwesen und damit leicht zu überrumpeln waren. Dazu kam, dass während dieses Angriffs ein weiteres Sklavenhaus befreit und somit Chaos in der Stadt angerichtet wurde.
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39

Sonntag, 15. November 2015, 22:06

(Marcia)

Sie würgte auf, bekam sich aber in dn Griff uns schob die Leiche mühsam von sich. Dann folgte sie Hendrik nach draußen. Eine weitere Explosion erfolgte und schreckte die Sklaven auf, die wie die Hühner herumrannten. Marcia griff sich einen Jungen und hielt ihm das rausgeschnitte Auge vor dessen eigenes. "Deine Augen werden die meinen sein", flüsterte sie und wirkte ihren Zauber. "Geh raus und sieh nach was los ist", wies sie ihn an und scheuchte ihn nach draußen. Der Junge blieb halb in Trance, aber das würde jetzt keinem auffallen.
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40

Sonntag, 15. November 2015, 23:17

(Henrik)

Schnell erfasste er die Situation und schüttelte schnaubend den Kopf. Was fiel diesen Affen bloß ein, ausgerechnet während ihres Auftrags den Palast zu stürmen? Sie würden nicht nur die Mission gefährden, sondern sie brachten gleichzeitig eine unbekannte Variable in die Rechnung, die alles auf den Kopf stellen würde. Schlecht gelaunt, jedoch keineswegs in Eile, suchte er Desmond auf, der sich bereits in seinen Gemächern verschanzt hatte und von etlichen Soldaten bewacht wurde.


(Tayend)

"An alle Sklaven und Handlanger Desmonds: Ihr seid frei! Flieht! Flieht oder helft uns diesen Tyrannen aufzuhalten!" brüllte er so laut er konnte und enthauptete einen Moment später voller Wut einen feindlichen Soldaten. Dadurch, dass sie verteilt über das Gelände waren und konkrete Informationen fehlten, erschwerte sich ihr Rückzug und die Rebellen, die gut organisiert angriffen, hatten relativ leichtes Spiel die anfängliche Übermacht zu drehen. Doch schon bald bekam das gegnerische Handeln eine Struktur und Desmonds Soldaten sammelten sich vor den Gemächern des Herren. Tayend schnaufte. Sein Auftrag war Desmonds Entführung oder sein Tod, doch es würde nicht mehr lange dauern ehe die Stadtwache anrückte, auch wenn sie vom Überfall auf das zweite Sklavenhaus abgelenkt wurden. Diese kurze Zeitspanne mussten die Rebellen nutzen.
"Macht den Falken stolz, Brüder und Schwestern! Zeigt ihm, dass wir für seine Idee leben und sterben!" machte er seinen Männern Mut, als sie das Gebäude stürmten.
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