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 Sayet

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41

Donnerstag, 19. November 2015, 08:45

(Marcia)

Kaum waren die Rebellen losgestürmt, hörte Tayend das schleifende Geräusch eines gezogenen Schwertes. Aus der Gasse neben ihm trat eine Frau, die eine Halskette aus Augäpfeln trug. "Du bist also der Wahnsinnige, der meinen Herrn stürzen will. Für welchen der fetten Schwanzlutscher arbeitest du?" Langsam kam sie näher.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

42

Freitag, 20. November 2015, 13:14

(Tayend)

"Für die Freiheit!" antwortete Tayend grimmig, zog zusätzlich zu seinem Schwert noch einen Langdolch, den er jedoch umgedreht hielt. Die Klinge legte er seinem Unterarm entlang an. Lauernd umkreisten sie sich, während die Rebllen ohne seine Führung weiter in das Gebäude stürmten.


(Henrik)

Er hatte Desmond nur kurz gesprochen, doch der Ausdruck in seinen Augen dürfte jeden klar machen, dass dies nicht der alte Desmond sein konnte.
"Du bleibst hier und lässt keinen merken, dass du dir fast in die Hosen scheißt!" hatte er ihn angeknurrt und seine Gemächer kurz darauf wieder verlassen. Vor der Tür hatten sich inzwischen mehr als 30 Wachen versammelt und Henrik nahm sich zwei der erfahrensten Kämpfer mit. Er musste den Kopf dieser Operation ausschalten, noch bevor die Angreifer mehr Schaden anrichten konnten. Ihr Auftrag geriet nun ernsthaft in Gefahr und Henrik wusste, dass ein Scheitern mit seiner Entlassung als einer der Drachen verbunden war. Damit war sein Schutz vor dem Turm ebenso verfallen. Das durfte er unter keinen Umständen zulassen und selbst seine sonst so sorglose Art war einer böse dreinblickenden Miene gewichen. Mit rauschendem Mantel und den zwei Wachen an seiner Seite lief er die Gänge runter auf der Suche nach dem Gegner, während die Schreie der Verletzten und Sterbenden durch das Anwesen hallten. Wo zum Henker blieb nur die Stadtwache?
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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43

Dienstag, 1. Dezember 2015, 12:00

(Marcia)

"Was du nicht sagst" Tayend griff direkt an und Marcia warf ihm etwas aus dem Handgelenk entgegen - eine feine Kette aus Augäpfeln, die sich um seinen Hals wickelte und ihm den Atem raubte. Den Überraschungsmoment nutzend, trat sie ihm mit voller Wucht seitlich gegen den Brustkorb, drehte sich in ihn hinein und stach ihren Dolch in seinen Oberschenkel. Er sackte auf die Knie und sie beugte sich über ihn, setzte ihren Dolch an seinen Hals. Irgendwoher nahm er die Kraft zu reagieren, bewegte sich geschickt an ihrem Dolch entlang und löste so die Schnur an seinem Hals. Bevor sie verstand was geschah, knallte sie auf den Boden.


(Aria)

Die alten Götter hatten sie zum Kontinent geleitet, wo ihre Stimmen schwächer wurden. Doch die drei Auserwählten hatten sich bis Tal'Rasan durchgeschlagen, vor dessen Toren sie nun standen. Ein Feuer loderte im Inneren und die Schreie der Brennenden waren zu hören. Arias Dolch glitzerte bläulich auf und Aria blickte auf ihn hinab. "Ich sehe eine Wendung. Hier kommen Dinge in Bewegung. Aber ich sehe nicht ihren Ausgang", gab sie leise bekannt. Die Zukunft hing von vielen Faktoren ab, und hier gab es noch zu viele Unbekannte. Zwei davon waren sie selbst.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sayet« (3. Dezember 2015, 17:16)


44

Donnerstag, 3. Dezember 2015, 00:51

(Tayend)

Wütend stand er auf und knickte leicht ein, als sich der Schmerz in seinem Oberschenkel bemerkbar machte. Doch das Adrenalin verdrängte die größten Leiden und so wartete er nicht lange ab, drehte sich um die eigene Achse und ließ sein Schwert auf sie niedersausen. Sie fing die Klinge mit ihrem Dolch ab, doch Tayends Kraft war um einiges größer, als die der Frau und so musste sie beide Hände benutzen um dem Druck standzuhalten. Schließlich leitete sie den Stahl neben sich, wollte aufspringen, doch da erwischte sie ein brachialer Tritt in den Brustkorb, der sie in die Luft beförderte. Bevor sie jedoch zu weit nach hinten flog, packte Tayend ihren Arm und zog sie wieder zu sich. Der Schwung beschleunigte ihren Flug und dieses mal war der zweite Tritt in den Brustkorb deutlich schmerzhafter, was er an ihrer leidverzerrten Miene erkannte.
Das triumphierende Lächeln in seinem Gesicht wich jedoch einer überraschten Miene, als sich die Frau trotz der Qualen wieder aufrappelte.

(Amun)

Er sah Aria mit einem Schmunzeln an. Zwischen ihnen hatte sich eine Art freundschaftliche Konkurenz gebildet, seitdem Agron sie verlassen hatte. Ihr ehemaliger Lehrer, der jetzt mehr ein guter Freund und Teil ihrer Einheit war, hatte versprochen, dass sie sich in einem Zeitenwechsel wieder treffen würden. So lange sollten Aria und Amun ihrer Aufgabe nachgehen.
Und nun standen sie vor den Toren, während die Stadt in pures Chaos zu verfallen schien. Amun hielt sein Katana, den Wolkenspalter, geschultert und musterte die verschlossenen Tore.
"Das ist ja schön und gut aber solange wir nicht da rein kommen" er zeigte auf die Stadt "wird sich alles bewegen - aber ohne uns." grummelte er in gewohnter Art.
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45

Donnerstag, 3. Dezember 2015, 17:28

Spoiler Spoiler

hab 3-6-2 geworfen, damit hast du jetzt noch 37LP


(Marcia)

Marcia spuckte Blut aus und schloss die Augen. Kurz darauf klärte sich ihr Blick. Überraschend schnell griff sie, schlug ihren Dolch nach vorn, den Tayend aus gutem Reflex aber ungelenk zur Seite lenkte, wich dann jedoch mit einer Drehung zur Seite weg und trat ihm aus der Drehung heraus in die Kniekehle, sodass er auf ein Knie kippte, das Gleichgewicht suchte und ihrem nächsten Angriff ausgeliefert war. Doch ihre Rippen schmerzten höllisch und nahmen dem nächsten Tritt gegen seine Schläfe die Schärfe.


(Aria)

Aria lächelte knapp. "Ohne dich vielleicht, Dicker", zog sie ihn auf und rannte los. "Wer zuletzt drin ist gibt nachher einen aus" Damit verschlangen sie auch schon die Schatten der Nacht. Sie liebte den Wind, der an ihr vorbeizog. Es fehlte nur das Meer, das ihr Leben gewesen war und immer sein würde. Sie fand einen Bauernkarren an der Wand, sprang hinauf und versuchte von dort den Mauervorsprung zu greifen. Doch es fehlten gut zwei Schritte. Die Angreifer mussten auch irgendwie hereingekommen sein. Also setzte sie ihren Weg fort und hofffte dass Amun es nicht vor ihr schaffte.
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46

Freitag, 4. Dezember 2015, 00:59

(Tayend)

Dennoch war der Tritt stark genug, dass ihm kurzzeitig schwarz vor Augen wurde. Er schüttelte die Benommenheit jedoch ab und wich ihrem nächsten Tritt mit einer Rolle unter ihr Bein durch und zog ihr dann mit schwungvollen Tritt gegen ihr stehendes Bein von den Füßen. Sie fiel auf den Boden und Tayend stieß mit seinem Dolch nach ihrem Herz, doch sie lenkte den Schlag gerade noch so ab und rollte sich nach hinten weg. Langsam kam sie wieder auf die Beine, doch Tayend ließ nicht nach, bearbeitete sie mit dem Schwert und den Dolch, parierte einen ihrer Hiebe und versuchte ihr den stärkeren Arm abzuschneiden, indem er seine Klinge hochzog. Doch ihre Reflexe waren noch bemerkenswert schnell und so blieb der Arm dran auch wenn dort eine tiefe Schnittwunde klaffte aus der bedenklich viel Blut floss. Tayend setzte nach, doch mit einem Sprung zur Seite brachte sie sich vorübergehend in Sicherheit und er wusste, dass er sie selbst jetzt nicht unterschätzen durfte.


(Amun)

"He! He ihr da!" rief er zu den Torwachen hoch und winkte mit den Armen. Mit gespannten Bögen traten vier Wachen heran.
"Könnt ihr mich reinlassen? Wäre toll!" sagte er und versuchte sich an einem strahlenden Lächeln. Bei Ari funktionierte das meistens.
"Nein! Verschwinde oder wir schießen auf dich!" drohte ihm einer der Wachen und Amun ließ frustriert die Arme sinken. Scheinbar wirkte das nur bei Frauen, also musste eine andere Taktik her.
"Na gut." sagte er gedehnt und ging einige Schritte zurück. Die Wachen senkten die Bögen und traten vom Rand des Wehrgangs weg. Amun hingegen blieb stehen, drehte sich wieder zum Holztor und zog sein langes Schwert. Er hielt es mit beiden Händen, stand breitbeinig, leicht gebeugt und mit geschlossenen Augen vor dem Tor und schwang die Waffe einige Male in seine Richtung. Dann hielt er mit der Waffe in die Luft gereckt inne, murmelte etwas, riss die Augen auf und ließ gleichzeitig das Katana runtersausen. Eine druckwellenartige Schnittwelle löste sich aus dem Schwert und prallte mit hoher Geschwindigkeit auf das Tor. Krachend schlug sich eine tiefe Kerbe in das massive Holz und ließ die Tore leicht zittern.
"Noch ein paar von diesen Prachtangriffen und das Tor ist in kürzester Zeit Kaimgerecht zerhackt." grinste er und wiederholte die Prozedur.
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47

Freitag, 4. Dezember 2015, 22:49

Spoiler Spoiler

2-5-2 also mit Pasch 14TP, macht 23 LP bei dir


(Marcia)

Marcia kniff die Augen zusammen und zog sich in eine dunkle Gasse zurück. Tayend folgte ihr, denn sie war verwundet und würde bei einer Flucht diesen Nachteil gegen ein Überraschungsmoment eintauschen. Als er vorsichtig in die Gasse blickte, sah er einen Schatten vor sich, dessen Tritte verhallten. Er eilte ihm nach, als ein weiterer von oben herabsprang und ihm etwas scharfes in die Schulter rammte.

Marcia lachte triumphierend auf und verpasste es hin einen Tritt, der ihn zu Boden schlug, bevor sie ihm mit Wucht in die Seite trat. "Nur ein Bote, und du lässt dich linken" Die Augen in ihrer Tasche glühten von der genutzten Magie. Sie hatte durch die Augen des Boten seine Position sehen können und so ein spontanes Ablenkmanöver gestartet. "Jetzt wirst du lernen, was Qualen sind", versprach sie ihm und beugte sich hinab.


(Aria)

Ari umrundete den Wall ein weiteres Stück und fand dann was sie gesucht hatte. Ein Kanal führte aus dem Inneren der Stadt und transportierte Essensreste und Fäkalien. Es stank widerlich, doch es war nicht gesichert. Reste eines Holzgatters lagen verstreut herum. Irgendjemand musste den Zaun förmlich gesprengt haben. Ari zog ihren Dolch und tauchte die Spitze ins Wasser. Sofort verfärbten sich ihre Augen gelblich und sie fiel in eine Trance. Männer aus dem Süden, dunkelhäutig und mit kultureller Kleidung, waren um sie herum und sprachen in schnellen Zungen. Einer von ihnen trat wie ein Anführer auf. Sie nannten ihn Tayend. Doch im Hintergrund war einer, der noch mehr Macht ausstrahlte, auch wenn er bereits ein Greis war..
Die Vision schwand. Sie waren tatsächlich hier gewesen. Also musste sie da durch.. Eine Erschütterung in der Wand ließ sie die Augen verdrehen, "du hast einfach kein Feingefühl für solche Situationen, Amun", murmelte sie vor sich hin, hielt die Luft an und machte einen Schritt. Doch dann sah sie die Seile an der Decke und verlagerte gerade noch ihren Schwerpunkt, griff danach und zog sich hoch, um mit allen Vieren wie ein Äffchen in der Waagerechten an der Decke entkangzuklettern. Sehr interessant, dachte sie sich, das alles war viel gründlicher geplant und vorbereitet gewesen,,
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48

Samstag, 5. Dezember 2015, 01:58

(Tayend)

Er entging ihr um Haaresbreite, rollte sich zur Seite ab und spürte dabei einen stechenden Schmerz, als der Dolch tiefer in seine Schulter getrieben wurde, doch nichtsdestotrotz rappelte er sich auf und sah sie grimmig grinsend an.
"Du bist kein schlechter Gegner. Warum kämpfst du für diese Leute? Bist du eine Sklavin?" fragte er, während sie sich umkreisten.


(Amun)

Natürlich bemerkten die Wachen sein brachiales Vorgehen und sofort stürmten sie mit gespannten Bögen an die Wehrmauer und zielten auf ihn.
"Bist du verrückt?" rief einer entgeistert, doch etwas verunsichert, als er die Wirkung des Schwertes sah.
"Nein, nein. Aber irgendwie muss ich da rein und ihr macht mir nicht auf." rief er ihnen entgegen und hob entschuldigend die Hand.
"Nichts für ungut, aber ich habe da drinnen etwas zu erledigen." fügte er hinzu und setzte zu einem neuen Angriff an.
"Halt! Sonst schieße ich!" warnte ihn einer der Soldaten, doch Amun schüttelte gelassen den Kopf.
"Nein, tust du nicht denn sonst fege ich euch von euer tollen Mauer." erwiderte er und setzte erneut an.
"Warte! Was willst du in der Stadt?"
"Geht dich nichts an." entgegnete Amun nun langsam genervt. Wollten sie Zeit schinden? Er hatte nicht einen Groschen in der Tasche, wie sollte er Aria das Gelage bezahlen? Er musste als erster rein!
"Natürlich ich bin der Hauptmann der Wachmannschaft!" rief der Soldat empört und zögerte kurz.
"Bist du ein Rebell?" fragte er und Amun sah interessiert hoch.
"Was? Ein Rebell? Nein." sagte er kurz angebunden und zuckte die Schultern.
"Dann machen wir dir auf. Warte einen Moment." rief der Hauptmann und scheuchte seine Männer davon, während sie Amun mit offener Kinnlade zurückließen. Warum musste er erst etwas zerstören, bevor sie ihm zuhörten?
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49

Samstag, 5. Dezember 2015, 18:53

Spoiler Spoiler

2+5+1+1+5 heißt 14TP, also hast du noch 9LP. Allerdings darfst du 2xkontern hast also auch 5 Würfe. Willst du aufgeben? Hast ja jetzt weniger als 10TP ;)


(Marcia)

"Weil es mein Auftrag ist, den Herrn dieser Stadt zu schützen. Kennst du die Schwesternschaft nicht?"
Sie griff unverwandt an, doch er reagierte schnell, wehrte ihre Schläge ab und verpasste ihr zwei harte Schläge mit der Faust, doch Marcia fing sich, erwischte mit dem Dolch seine Seite, griff seinen anderen Arm und trat ihm mehrfach mit dem Knie in die Rippen, zog ihn rückwärts zu Boden und setzte sich auf ihn, schlug ihm gegen die Schwerthand, bis er es losließ. "Na, gibst du auf, Arschloch?", sie spuckt aus und atmete tief durch.
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50

Dienstag, 8. Dezember 2015, 00:37

(Tayend)

Er bekam nur sehr schwer Luft, die Frau musste ihm einige Rippen gebrochen haben und ihr zusätzliches Gewicht machte es ihm nicht einfacher zu atmen. Doch er würde nicht aufgeben. Daran dachte er nichtmal.
"Vergiss es, Schlampe." presste er hervor, sammelte seine letzte Kraft und schaffte es tatsächlich sie ein Stück nach oben zu drücken. Er zog sein Bein an und trat ihr von unten mit voller Wucht in den Unterleib. Der Tritt ließ sie nach hinten umkippen und Tayend warf sich sofort auf sie, schlug ihr ungeachtet ihres Geschlechts mehrere Male so fest er konnte ins Gesicht und hielt dann schnaufend inne, als sie blutüberströmt und regungslos vor ihm lag. Ein Surren in seinen Ohren und die vielen kleinen schwarzen Punkte die er sah brachten ihn dazu, dass er sich an die Wand lehnen musste und langsam an ihr herabrutschte. Der Kampf hatte ihm alles abgefordert, doch er lebte noch. Was er nicht mit Sicherheit über seine Gegnerin sagen konnte. Schließlich kam einer seiner Männer an ihm vorbei gerannt und hielt besorgt inne, um seinen Befehlshaber zu stützen.
"Die Stadtwache hat den Brand im anderen Sklavenhaus gelöscht, wir konnten die meisten jedoch befreien. Jetzt sind sie wohl auf dem Weg hierher, wenn sie Desmonds Grund erreichen sind wir eingekesselt." Und so gut wie tot. dachte Tayend grimmig.
"Was ist mit Desmond?" fragte er ihn.
"Er hat sich verbarrikadiert und die restlichen Männer stehen vor den Türen. Es sind nicht mehr viele." Tayend wog die Möglichkeiten ab, doch konnte sich noch nicht zu einer Entscheidung durchringen.
"Wie viele leben noch von uns?" wollte er wissen.
"Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, doch wir haben ihre anfängliche Überzahlt gedreht und mussten dafür mit einigen Leben bezahlen. Aber ich denke, dass weitaus mehr als die Hälfte noch am Leben ist." Tayend nickte. Er hatte einen Entschluss gefasst.
"Wir ziehen uns zurück. Nehmt so viele der Kaufmänner gefangen, wie ihr könnt und dann verschwinden wir von hier." ordnete er an. Der Soldat nickte und rief einige umher eilenden Männer zu sich, um die Anweisungen weiterzugeben. Währenddessen übermannte Tayend die Ohnmacht und so bekam er den Rückzug nicht mehr mit.


(Henrik)

Aufgebracht stürmte er in Desmonds Zimmer, packte ihn am Kragen und drückte ihn gegen die Wand.
"Was zum Henker sollte das?" zischte er und ließ nicht nach. Der Soldat, den er kontrollierte, stand regungslos hinter ihnen.
"Dieser Haufen von minderwertigen Steinschleppern schafft es deine Mauern zu sprengen, deine Männer zu überrennen und uns fast alle abzuschlachten und du versteckst dich hier in diesem Zimmer? Wie zum Teufel bist du überhaupt ein Drache geworden!" rief er aufgebracht und schlug ihm ohne mit der Wimper zu zucken ins Gesicht.
"Ab sofort hast du nicht mehr das Sagen, hast du mich verstanden? Wir müssen den Schein dennoch wahren, sonst bricht endloses Chaos aus und die Händler bekriegen sich selbst." Er wusste, dass er sie nun irgendwie einen musste, doch viele von ihnen waren beim Rückzug der Rebellen entweder getötet oder entführt worden. Die wichtigsten Männer hatten sich zwar in Sicherheit bringen können, doch die Rebellen hatten nun genügend um zu verhandeln. Und alleine die Tatsache, dass sie nun dazu in der Lage waren, brachte Henrik in Rage. Er musste das irgendwie richtig biegen. Und dieses mal musste er seine Kräfte präziser einsetzen.


(Amun)

In der Stadt schien der Ausnahmezustand zu herrschen. Schwer gepanzerte Mitglieder der Stadtwache patrouillierten unentwegt durch die Strassen und verjagten jeden, der sich an öffentlichen Plätzen aufhielt. Nur ein eilig zusammengeschriebener Zettel den Amun bei sich hatte schützte ihn vor dem Ärger der Soldaten, die ihm den Weg in die nächste Herberge wiesen und weiter patrouillierten. So einfach ging das also. Grinsend blieb er vor der Taverne direkt gegenüber seiner Herberge stehen und nickte.
"Aria darf zahlen." war er sich sicher und betrat die Taverne, in der jedoch totenstille herrschte, da außer dem Schankwirt niemand da zu sein schien.
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51

Dienstag, 8. Dezember 2015, 15:01

(Aria)

Im nächsten Moment schlug die Hintertür der Küche krachend gegen die Wand und Amun hörte jemanden fluchen. "Was für eine dämliche Idee! Ich stinke wie eine trächtige Seekuh!", ärgerte sich eine ihm wohlvertraute Stimme und kurz darauf stand Ari hinter dem Tresen und sah verärgert in die Runde. Als sie ihn erblickte presste sie die Lippen zusammen und holte Luft. "Du! Du warst hier nach mir und wage es nicht etwas anderes zu behaupten! Bäh.." Sie stapfte zu ihm und funkelte ihn an als er die Nase rümpfte. "Sag nichts. Ich brauch Wasser. Und zwar schnell"

(Desmond)

"Du dämlicher Schwachkopf. Was soll ich denn tun? Mich als Opfer anbieten, wo du nichtmal in der Lage warst meinen Palast sauber zu halten?! Du solltest über solche Dinge wissen, BEVOR sie passieren.", knurrte er und zog sein Messer. "Aber wenn du meutern willst, nur zu, lassen wir das Schwert entscheiden!"
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Salion

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52

Dienstag, 8. Dezember 2015, 16:36

Iloan

Diese Aufregung in der Stadt war einfach nur herrlich, er hatte keine Ahnung woher sie kam und eigentlich war es ihm auch einfach scheißegal, aber sie war großartig. Er hatte einen Spaß wie schon lange nicht mehr und dass auch noch ohne sein Zutun und er konnte sich reichlich die Taschen füllen.
Langsam ebbte die größte Aufregung ab und Iloan, setzte sich beruhigt mit einem Becher Wein an den Rand des Marktplatzes. Stadtwachen liefen immer noch durcheinander, doch schien irgendwas sie langsam wieder zu beruhigen oder abzulenken. Er lehnte den Kopf nach hinten gegen die Wand, schloss die Lieder und genoss selbst den sauren Geschmack des billigen Weins in seinem Mund, bis er einen Schatten durch die Lieder seiner Augen erkennen konnten. Benommen öffnete er diese und musste die Hand zum beschirmen vor die Augen halten. Undeutlich erkannte er nur einen Mann vor sich.
"Verschwinde von hier! Wenn du saufen willst geh nach Hause!" beschimpfte der Iloan und langsam kam dessen sich zurück, eine Patrouille der Wachen stand vor ihm, zwei weitere Männer waren hinter dem Arsch, der ihn geweckt hatte.
Nachdem Iloan nicht sofort reagierte und nur undeutlich vor sich hinbrummte, verpasste die Wache ihm eine schallende Ohrfeige mit dem Handrücken...mit dem Handschutz...und den Metallnieten darauf.
Schlagartig war Iloan wach, rappelte sich vom Boden auf und erkannte dass er gnadenlos unterlegen war. Die Wachen hatten bereits ihre Krummsäbel gezogen, nachdem sie erkannten, dass auch er die Hand an den Griff seines Dolches gelegt hatte, schnall lies er diese aber wieder sinken, hob beide Hände. "Schon gut...schon gut, es ist nicht passiert" lallte er übertrieben um betrunkener zu wirken als er war. Der Flaschenkürbis mit dem billigen Wusel lag zum Glück unzerbrochen neben ihn. Er warf ihn den Wachen zu und drehte sich langsam um "Für euch, ich sollte eh mit dem trinken aufhören."
Wenn im Himmel Krieg herrscht...
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53

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 23:08

Glücksspiel für Iloan


5, 6: Die Wachen geben sich damit zufrieden und lassen ihn ziehen.
3, 4: Die Wachen werden misstrauisch, doch etwas anderes lenkt sie ab und Iloan kann entkommen.
2: Die Wachen nehmen ihn fest und führen ihn ab
1: Die Wachen erkennen ein verdächtiges Detail - es kommt zum Kampf
l


(Aria)

In der Kammer der Diener fand Aria eine Pumpe und begann das Wasser heraufzupumpen und in einen Eimer zu füllen. Sie wusste von Lysandre, dass die Menschen hier fortgeschritten lebten und sich einen höheren Lebensluxus leisteten als irgendwo anderes im Süden. Als ihre Kraft nachließ, zog sie sich völlg aus und schüttete den Eimer über sich aus. Eiskaltes Wasser ließ sie kurz zusammenzucken, doch sie biss die Zähne zusammen und konnte mit einem Stück wohl riechendem Hartschwamm schließlich den Geruch abbekommen. Dennoch blieb der Ärger, dass sie abgestürzt war und es nicht hatte kommen sehen. Wer auch immer die Stadt angriff, hatte sich sehr umsichtig Verfolger vom Hals gehalten - in diesem Fall mit verklebten Glasscherben. Zum Glück war der Schnitt nicht tief und machte ihr keine großen Beschwerden.
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Freitag, 11. Dezember 2015, 08:08

Spoiler Spoiler

ups, hab beim Rollen bisschen gebraucht um das zu kapieren ^^ ich nehm mal den ersten geworfenen Wert 1 - die Wachen entdecken etwas verdächtiges, es kommt zu Kampf


(Iloan)

Iloan war gerade einmal zwei Schritte gegangen da legte sie die Hand einer der Wachen auf seine Schulte und zwang ihn herum. "Warte mal!" ohne dass Iloan reagieren konnte hatte die Wache seinen Dolch aus der Halterung gezogen. Prüfend hielt er den Flaschenkürbis neben dem Dolch als müsste er ihre Gewicht vergleichen. "Ein etwas zu teure Waffe für so einen daher gelaufen Säufer." Stellte die Wache fest und tatsächlich war der Dolch nicht schlecht, von der Verarbeitung des Metalls sicher besser als die Säbel der Wachen, die Waffe stammte noch aus Iloans Zeit als er in der Armee von Arvin gekämpft hatte.
"Hey gibt das wieder her, das ist meiner!" beschwerte sich dieser und wollte nach seinem Dolch greifen
"Sie einer an, doch nicht so besoffen?" Schnell zog die Wache den Dolch zurück und seine beiden Kameraden flankierten ihn.
"Du bist festgenommen."
"Weswegen?"
"Diebstahl oder das Belügen der Wachen während eines Notstandes, such dir etwas aus! Auf jeden Fall stiftest du Unruhe und das können wir im Moment nicht gebrauchen" knurrte die Wache, steckte Iloans Dolch in seinen Gürtel, während die beiden anderen auf ihn zukamen
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55

Freitag, 11. Dezember 2015, 20:10

(Yasin)

"Oh, entschuldigt"
Die Wachen sahen verärgert zu dem Straßenjungen, der gerade in sie hineingelaufen war. "Pass doch auf, Trottel, rief einer und schubste ihn weg.
Yasin hob entschuldigend die Hände, in denen nun jedoch der Dolch aufblitzte, der zuvor noch im Gürtel des Einen gesteckt hatte. "Na, wer ist jetzt det Trottel?", lachte Yasin, zwinkerte Iloan zu und rannte los, die Wachen folgten ihm fluchend. Doch auch wenn er abgemagert aussah, Yasin war flink und wendig wie ein Wiesel, und hatte die Wachen binnen kürzester Zeit in den verwinkelten Gassen des Marktplatzes abgehängt.
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56

Samstag, 12. Dezember 2015, 02:19

(Henrik)

Der Soldat, der unter Henriks Kontrolle war schob sich zwischen die beiden und hob drohend seine Klinge und den Schild.
"Es gerät außer Kontrolle, die Leute merken eher, dass du nicht der bist für den du dich ausgibst, wenn du weiterhin das Sagen hast, als wenn ich dich instruiere - oder kontrolliere." gab er sich sicher und funkelte Desmond an.
"Willst du es wirklich darauf ankommen lassen?"


(Amun)

Der Wirt redete verzweifelt auf die beiden ein, doch Aria beachtete ihn überhaupt nicht und ging nach oben, um sich den Gestank auszuwaschen. Amun zuckte nur die Achseln, setzte sich auf einen der etlichen, leeren Stühle und verschränkte die Arme hinterm Kopf.
"Warum ist hier eigentlich keiner?" unterbrach er das Geplärr des alten Mannes und sah sich erstaunt um.
"Das erkläre ich doch die ganze Zeit! Der Notstand wurde ausgerufen, es gilt der Versammlungsverbot. Wenn die Stadtwache euch hier findet, köpft sie uns alle drei!" sagte er ängstlich und sah aus dem Fenster, vor dem gebrüllt und geflucht wurde.
"Da sind sie schon." stotterte er und wurde kalkweiß im Gesicht. Amun seufzte laut und genervt, bevor er aufstand und nach draußen ging. Sein Schwert hielt er wie fast immer geschultert und ging auf einen Mann zu, der einsam auf dem leeren Marktplatz stand.
"Du siehst nicht aus wie eine Stadtwache. Hat mich der Kauz angelogen? Eh, du da. Weißt du was hier los ist?" fragte er ihn und musterte ihn gründlich.
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Samstag, 12. Dezember 2015, 18:26

(Iloan)

Iloan zog eine Augenbraue hoch und sah den Kerl an und dann wieder in die Richtung in die die Wachen verschwunden waren.
"Außer dass ich dem Rotzbengel jetzt noch einen Zimtkuchen schulde?" Iloan prüfte den Innhalt seiner Geldbörse. Fast leer.
"Schon gut vergiss es. Ich hab keine Ahnung." Seine anfängliche Freude über das Choas war schnell verschwunden, mit seinem Dolch zusammen. "Die Wachen jagen wie aufgeschreckte Hühner durch die Gegend, niemand wird etwas verraten und die Bürger müssen von der Straße. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte man glauben ein Putsch ist im Gange. Wenn hier aber noch so viele Wachen rumlaufen können, kann der nicht sonderlich erfolgreich laufen."
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Samstag, 12. Dezember 2015, 23:02

(Yasin)

Er hatte sie abgehängt. Yasin sag hinab und hüpfte dann über die Flachdächer des Viertels, bis er wieder am Schankhaus angekommen war. Iloan besprach etwas mit einem Ausländer und Yasin entschied, sich zuerst um seinen knurrenden Magen zu kümmern. Unbemerkt sprang er bis zur Rückseite des Schankhauses und dann hinab vom Dach, Über eine Ranke kletterte er hinauf und hebelte mit einer Diamantnadel das Fenster zum Zimmer auf, in dem ihm sein Gönner, der Wirt, gelegentlich übernachten ließ. Er wechselte schnell seine Kleidung, damit ihn die Wache so schnell nicht wiedererkannte und zog auch ein Stück Trockenbrot hervor, auf dem er hastig herumkaute. Dann hörte er das Plätschern von Wasser und zuckte zusammen. Er war nicht allein hier oben?
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

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Montag, 14. Dezember 2015, 16:13

(Amun)

Er musterte ihn noch eine Weile stillschweigend und zuckte dann die Achseln.
"Wie dem auch sei. Ich brauche jetzt einen kleinen Schluck, begleite mich doch. Die Schänke ist so gähnend leer, dass nicht einmal Alkohol Spaß in die Sache bringen kann." lud er ihn ein.
"Außerdem brabbelt der Wirt sowieso nur verwirrtes Zeug, vielleicht wirst du ja aus ihm schlau." fügte er grinsend hinzu und hielt dem Mann die Tür auf, während der alte Wirt bereits begann unglücklich den Kopf zu schütteln.


(Henrik)

Desmond hatte den Ernst der Lage eingesehen. Statt sich nun zu bekriegen, teilten sie sich die Befehlsgewalt, was Henrik gerade Recht kam. Er hatte einem alten Bekannten noch vor Beginn der Tumulte einen Brief zukommen lassen und nun erwies sich die Sicherheitsmaßnahme als einwahrer Segen. Der Bekannte war nur einige Tagesmärsche weit entfernt gewesen und wartete nun im Kerkertrakt auf ihn. Zwei Wachen hatten ihn durch einen Geheimgang während des Gefechts in das Anwesen geschmuggelt, denn Henrik war sich sicher, dass Avin mit der Anwesenheit des Mannes ganz und gar nicht einverstanden gewesen wäre.
Eilig verabschiedete er sich von Desmond und lief mit wehendem Mantel durch die Gänge. Als er seinen geheimen Gast erreichte, staunte er. Er hatte einen Begleiter, der sich im Schatten des Traktes aufhielt. Henrik konnte lediglich seine Arme sehen, an denen er merkwürdige Schienen trug. Sie sahen aus wie große Armreife, die den gesamten Unterarm bedeckten und von jeweils einem dünnen Rubin in der Form eines Reifs umwickelt waren.
Henrik lenkte seine Aufmerksamkeit jedoch auf den Hünen, der direkt vor ihm stand und einen Hammer geschultert hatte, der mindestens so lang wie Henrik selbst war. Doch sein alter Bekannter schien sich verändert zu haben. Das einzige Körperteil, dass nicht mit der Rüstung verschmolzen schien, sein Gesicht, wirkte seltsam eingefallen und hatte eine ungesunde, graue Farbe angenommen. Seine Augen waren weiß, die Iris nicht mehr zu sehen. Die Äderchen in den Augäpfeln und um die Augepartie herum hatten eine schwarze Farbe.
"Kronak. Seit wann nimmst du irgendwelche deine Söldner auf unsere Treffen?" murmelte er verärgert, während das Licht die Brandnarbe auf seinem Gesicht seltsam beschien und seine Miene grotesk wirken ließ.
"Du wirst ihn noch brauchen. Das mein Schüler. Al-Krayt." erklang die tiefe, dunkle Stimme des Riesen, der Henrik um mindestens zwei Köpfe überragte. Der Puppenspieler sah den jungen Mann im Schatten abschätzig an und wandte sich dann mit einem boshaftem Grinsen an Kronak.
"Ich habe Arbeit für dich und deine Söldner. Du bist mir noch einen Gefallen schuldig, nicht wahr?" Voller Vorfreude kicherte er, als der Hüne langsam nickte.
"Es gibt nur einen Haken - du darfst nicht erkannt werden. Zeugen werden also nicht gebraucht. König Shûn wäre ziemlich angepisst, wenn er wüsste, dass ich mit einem Fa'ruh zusammenarbeite." fügte Henrik nicht weniger grinsend hinzu und begann Kronak zu erzählen, was vorgefallen war und welchen Gefallen er einforderte.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

 Sayet

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Dienstag, 15. Dezember 2015, 01:49

(Yasin)

Yasin folgte dem Geräusch und spähte in den Waschraum. Ein Mädchen, etwas älter als er, hatte sich einen Eimer Wasser übergeschüttet und fluchte vor sich hin. Yasin wunderte es, dass sie im Zuge der Tumulte draußen nichts besseres zu tun hatte. Er genoss den Anblick ihres Hinterns für einige Augenblicke, bevor er etwas anderes erspähte, was ihn noch mehr aufwühlte. Der Dolch auf dem Schemel vorm Fenster war keine einfache Waffe. Selbst aus der Distanz erkannte er die verschnörkelten Muster, die zu pulsieren schienen. Sein Kennerblick sagte ihm, dass es Leute gab, die für so etwas sehr viel Geld bezahlen würden. Auf leisen Sohlen schlich er sich hinüber, doch in dem Moment wo seine Finger den Dolch berührten, drehte sich das Mädchen zu ihm um und rief.


(Aria)

"Halt!" Der junge Dieb zuckte zusammen und starrte sie unverwandt mit offenem Mund an, als sie auf ihn zukam. Ein Kulturschock, dass sie keine Scham empfand. Amun hatte ihr davon erzählt. Doch bevor sie ihn erreichte, fing er sich wieder, griff nach dem Dolch und sprang aus dem Fenster über das Dach auf den Boden. Eine Vision riss sie aus der Gegenwart. Bilder zogen an ihren Augen vorbei. Bilder des Jungen, dessen Vergangenheit und Zukunftsfelder offen vor ihr lagen, nun wo er den Dolch berührte. Die Bilder endeten in Bildern die sie kannte! Bilder von denen sie geträumt hatte, die ihr der Einäugige Gott gesandt hatte. Die Maijn! Er würde sie zu ihnen führen!" Ari band sich ein ein Handtuch um und sprang aus dem Fenster, rutschte das Dach hinab und folgte ihm rennend in die nächste Gasse. Sie durfte ihn nicht entkommen lassen!
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

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