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 Sayet

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1

Mittwoch, 26. August 2015, 00:12

Tal'Rasan - Die Händlerstadt

  • Aktuelles

    An den Ausläufern des südlichen Gebirges, außerhalb der Grenzen des Reiches der Sonne, steht die freie Stadt Tal'Rasan. Tal'Rasan ist eine Stadt die von altem Reichtum und Wohlstand kündet, doch zuletzt Schauplatz eines blutigen Bürgerkriegs um die Befreiung der Sklaven geworden ist. Wie wird sich die Stadt nun entwickeln?
    Wir schreiben aktuell den 555. Zeitenwechsel im IV. Zeitalter



    Bevölkerungsdichte:
    8.000 Einwohner (Stand 555. Zeitenwechsel)

    Klima:
    In Tal'Rasan ist es der Regel während des ganzen Jahres sonnig, trocken und klar. Die Winter sind mild mit gelegentlichen Winterstürmen. Die Sommer hingegen sind extrem heiß und trocken. Die Sommertemperaturen erreichen häufig mehr als 48 Grad Celsius.
  • Geschichte

    520. - 552. Zeitenwechsel: Die Ära der Oligarchen
    Tal'Rasan wurde um eine alte Tempelruine herum erbaut und erreichte durch den Abbau von Edelsteinen in den Bergen sehr schnell Einfluss und Reichtum. Die reichen Händler, allesamt Sprösslinge der ersten Familien, haben dadurch viele Verbindungen zu anderen Städten aufbauen können: offene Gefälligkeiten, offene Schulden - viel waren die Menschen bereit zu geben beim Anblick der funkelnden Steinchen, die ihnen die Herzen der Frauen sicherten. Ihre Macht ging weit über die Stadtgrenzen hinaus.
    Doch einer von ihnen war es, der ihre Macht auch schnell in Wohlstand und Reichtum wandelte, einer der sein Handwerk perfekt verstand. Sein Name ist Desmond, und er investierte früh in die Sklaverei. Jede Schuld konnte durch Versklavung getilgt werden, Raubzüge und andere erzwungene Versklavungen taten ihr Übriges. Seit das Reich der Sonne der Sklaverei abgeschworen hatte, gewann Tal'Rasan eine Monopolstellung, vor allem was den Handel mit Sklaven und ihrer Verschleierung vor dem Gesetz betrifft.
    Dann verschwand Desmond plötzlich und die Zunft der Sieben, wie sich die reichsten Händlerfamilien nennen, begann sich selbst zu zerfleischen. Jeder gierte nach eigenem Profit, und versuchte den anderen zu vernichten. Das Königreich Avin sah eine gute Gelegenheit, die aufkeimende Macht zu stören und bereitete einen sorgfältig geplanten Bürgerkrieg vor.

    552. Zeitenwechsel - Die Revolution des Falken
  • wichtige Personen

    • Desmond (Sayet): Eine alte Seele, die nach Macht giert und das Wissen besitzt, diese auch zu erlangen. Desmond verschwand mit Kesha, um ein magisch begabtes Kind zu zeugen. Eine Imitation von ihm im Avinschen Dienste tauchte auf, doch wurde ermordert. Desmond lebt weiterhin, doch hat er Tal'Rasan den Rücken gekehrt und geht neuen Zielen nach.
    • Seide (Düsterklinge): Ein enger Verbündeter Desmonds. Sehr intelligent und durchaus gerissen. Als Strassenkind aufgewachsen arbeitete er sich, oft auch durch heimtückische Methoden, in den Kreis der großen Familien. Sein oratorisches Talent verhalf ihm dabei ebenso oft, wie seine listenreichen Ideen.
    • Tayend (Düsterklinge): Die rechte Hand des mysteriösen Revolutionärs, der nur der Falke genannt wird. Viel ist nicht über ihn bekannt, sondern nur, dass er ein ehemaliger Arenasklave aus Kolmar ist und nun für die Befreiung der Stadt Tal'Rasan kämpft.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

Dieser Beitrag wurde bereits 13 mal editiert, zuletzt von »Sayet« (29. Dezember 2016, 13:30)


2

Mittwoch, 26. August 2015, 00:36

(Henrik)

552. Zeitenwechsel des IV. Zeitalters...

Er sah die Stadt zum ersten Mal, doch sie erschien ihm wie beschrieben. Protzig und eindrucksvoll. Jede Familie wollte mit ihrem Besitz prahlen, mit ihrem Reichtum und ihrem Einfluss. Und wie ginge das besser, als mit Monumenten für die Ewigkeit? Häuser, die selbst die teuren Behausungen der Drachenblut-Familie aus Avin in den Schatten stellten. Was man durch Reichtum alles erkaufen konnte. Im Vorfeld hatte er sich über die Stadt informiert, doch mehr als, dass sie ein bedeutender Umschlagplatz für den Sklavenhandel war und von sieben besonders reichen Familien regiert wurde. Politische Machtspiele waren Gang und Gebe, weshalb die Stadt wohl auch nur eine Stadt geblieben war. Sie zerfleischten sich selbst, sobald sie die Möglichkeit dazu erhielten.
Die Kapuze tief übers Gesicht gezogen, damit man seine markante Brandnarbe, in der Form einer Hand, in seinem Gesicht nicht sehen konnte, hatte er die Torwache mit einem kleinen Kniff dazu gebracht ihn durchzulassen. Nun suchte er ein ganz bestimmtes Gebäude und passierte auf seiner Suche etliche Märkte an denen Lustsklaven, Kämpfer, Lehrer oder einfache Söldner erstanden werden konnten, neben Edelsteinen und Obst und Gemüse, als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt. Henrik lächelte böse als er das sah. Vielleicht konnte er an dieser Stadt gefallen finden.
Dann stand er vor dem Gebäude. Ein letzter Blick auf die Skizze in seiner Hand und er war sich absolut sicher. Dieses Haus jedoch schien ein ganz besonders starkes Signal von Macht ausströmen zu wollen, denn es war mit Abstand das protzigste, dass er bisher gesehen hatte. Schnaubend ging er zur Wache am Stahltor und legte ihm eine Hand übers Gesicht. Der Soldat sagte nichts und ließ ihn passieren.
"So ists brav." murmelte Henrik lächelnd und schritt zur Tür, während der Soldat überrascht den Kopf schüttelte und ihm hinterher sah.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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3

Mittwoch, 26. August 2015, 09:45

(Desmond)

Desmonds Hände schlossen sich abwechselnd um das marmorne Balkongeländer. Die Sonne stand tief über den Dächern der Stadt und ließ die Prunkbauten der reichen mit all ihren Edelsteinen farbenfroh glänzen. Der Rat der Sieben hatte sich angekündigt. SIe wollten ihn begrüßen und willkommen heißen. Elende Heuchler. Doch zuvor würde er jemand anderen empfangen. Desmond strich über sein silbernes Gewand, das seinen Haaren nachempfunden war und griff sich den kleinen Lederbeutel. Als er sich umdrehte, öffnete sich die große Tür des Empfangsraums bereits.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

4

Mittwoch, 26. August 2015, 11:20

(Henrik)

"Eine schöne Stadt ist das hier." erklang seine Stimme, als er durch das Tor ging und seinen Rucksack achtlos in die Ecke warf, so als wäre er zuhause. Die Kapuze nahm er ebenfalls ab, sodass die handförmige Brandnarbe über seinem Gesicht sichtbar wurde. Weder verbeugte er sich vor seinem Gegenüber, noch reichte er ihm die Hand. Desmonds Diener hielten Abstand und begannen aufgeregt zu tuscheln.
"Nun, du darfst sie mir gerne zeigen. Ich gehe davon aus, dass du weißt wer ich bin. Oder besser gesagt, wer mich schickt. Mein Auftrag ist deinen Auftrag zu unterstützen. Was auch immer das sein mag." sagte er, noch bevor sie sich vorgestellt hatten oder sonstiges. Er schlenderte zu einem runden Tisch mit mehreren Schalen Obst, nahm sich einen weinroten Apfel heraus und biss herzhaft hinein.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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5

Mittwoch, 26. August 2015, 13:16

(Desmond)

Er war wie ihm beschrieben worden war und darin bestand ihre größte Gemeinsamkeit und ihr Geheimnis. Desmond grinste kurz und setzte sich an den Tisch, legte die Beine darauf. Die vier Diener sahen ihn schockiert an. Desmond rülpste und warf einem von ihnen einen Apfel an den Kopf. Den Jungen daneben winkte er zu sich. "Ich verhalte mich anders als ich sollte, hm?" Der JUnge nickte, dann schüttelte er heftig den Kopf. "Nein, Herr, es ist alles ausgezeichnet."
"Hm", machte Desmond und sah zu dem Besucher hinüber. "Du bekommst Arbeit, Schakal. Entferne die Zeugen. Und du, Kleiner", er tätschelte dem Jungen den Kopf. "Guckst dir sehr gut an, was mit ihnen passiert und danach überlegst du dir mein Angebot"
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6

Donnerstag, 27. August 2015, 00:30

(Henrik)

Er zog eine Augenbraue hoch. Sein Gastgeber schien eine makabre Ader zu haben, das gefiel ihm. Langsam erhob er sich und schritt auf die einzige Frau zwischen den Dienern zu. Im vorbeigehen nahm er sich zwei Messer und reichte es der jungen Frau und dem Mann neben ihr. Dann berührte er ihre Stirn und sah über seine Schulter Desmond an.
"Warum lassen wir sie es nicht selbst machen?" fragte er mit einem bösen Lächeln und trat einen Schritt zurück. Dann hob er die Hände und bewegte sie wie ein Puppenspieler. Der Mann reagierte sofort und stach mit einem verzweifelten Schrei das Messer in den Hals seines Nebenmannes. Die Frau zitterte, schaffte es jedoch ihre Gliedmaßen unter Kontrolle zu halten. Henrik schnaubte und machte mit der linken Hand eine wegwerfende Bewegung. Keuchend fiel die Frau in die Knie. Der letzte Diener warf sich im gleichen Augenblick auf den mit dem Messer in der Hand. Henrik bewegte hektisch beide Finger und mit einer schnellen Reaktion wich der Diener dem Angriff aus und stach ihm das Messer wie wild geworden in die Seite. Als der Mann ächzend zusammenbrach, richtete er die Klinge auf sich selbst.
"Nein, bitte nicht, Herr!" flehte er mit Tränen in den Augen. Doch dann stieß er sich das Messer mit einem Ruck ins Herz und brach ebenfalls zusammen. Die Frau bekam sich in den Griff und versuchte zu fliehen, doch Henrik packte sie an den Haaren und zog sie mit Wucht zurück. Dann legte er seine Hand auf ihre Stirn und ihre Bewegungen erstarben augenblicklich. Langsam drehte sie sich auf den Bauch und sah bittend zu Desmond.
"Für deinen Ungehorsam gib es eine besonders schwere Strafe. Die ganze Nacht lang. Du da!" Er zeigte auf den Jungen der geschockt seinen Blick auf ihn richtete.
"Du darfst der erste sein. Und dann hol die Palastwache. Wir beide haben wichtigeres zu besprechen." sagte er an Desmond gewandt.
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7

Donnerstag, 27. August 2015, 22:24

(Desmond)

"Ein Puppenspieler bist du... nun das haben sie mir nicht gesagt" Desmond hatte die Türen hinter sich geschlossen und wies auf einen Platz neben einem Schreibtisch, der die Größe von 4 Betten besaß. Im Nachbarzimmer hörten sie einen unterdrückten Aufschrei, dann Gelächter von Wachen. "Kein schlechter Schachzug. Sie haben der kleinen bestimmt täglich auf den Arsch gestarrt und sich gewünscht, mal rein zu können. Sie werden gut über dich sprechen und damit für Ruhe unter den Sklaven sorgen." Desmond schnaubte. "Ich brauche etwas Übung, bis ich wie Desmond wirke. Bis dahin wirst du meine Geschäfte dort draußen erledigen. Hör dich auf den Straßen um, wie die Stimmung ist, wie die Sieben beim Volk ankommen und vielleicht direkt auch ein paar Schwachstellen. Ich muss wissen, wie ich sie an den Eiern packen kann, um sie mir gefügig zu machen!"
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8

Freitag, 28. August 2015, 00:58

(Henrik)

Er schluckte den letzten Rest des Apfels runter und warf den Rest achtlos auf den Tisch.
"Ich habe auf dem Weg hierher bereits einige interessante Sachen erfahren. Jedenfalls wenn ich das richtig verstanden habe, der Kauderwelsch den die Leute hier sprechen ist grausam." Ungehalten überkreuzte er die Beine auf dem Tisch und warf Desmond einen langen Blick zu.
"Was ist mit dir? Du siehst exakt so aus wie er. Bist du ein Gestaltwandler oder sowas?" fragte er hielt jedoch im gleichen Moment die Hände abwehrend in die Luft und blies die Backen auf.
"Weißt du was? Behalts für dich, es macht sowieso keinen Unterschied." Er erhob sich und zwinkerte seinem neuen Herren zu.
"Aber du musst schon etwas besonderes sein, wenn einer der Drachen als Unterstützung geschickt wird. Wie auch immer. Heute Abend bin ich wieder da." sagte er, drehte sich um und schob sich im Gehen die Kapuze wieder über das entstellte Gesicht.


(Togya)

Die drei Männer schienen trotz ihrer großen autoritären Ausstrahlung etwas nervös. Nicht etwa, weil sie sein Angebot zu teuer fanden oder weil ein Auftragsmörder, wahrscheinlich einer der Besten die es zur Zeit gab, genau vor ihnen stand. Seelenruhig und abwartend.
"Meine Herren, ich habe Verständnis wenn sie sich beratschlagen möchten. Doch dürfte ich meine Pfeife entzünden, während ich auf eine Entscheidung warte?" fragte er höflich und freundlich lächelnd. Einer der Männer, der fetteste, reichte ihm abwesend den Kerzenständer und tuschelte weiter mit seinen Mitverschwörern.
"Desmond wird es dieses mal nicht dabei belassen. Er wird sich die gesamte Stadt unter den Nagel reißen und unseren Einfluss entscheidend schwächen. Vielleicht sogar unser Vermögen konfiszieren! Wir wollen keinen Patriarchen in dieser Stadt." flüsterte er eindringlich.
"Wir machen uns vielleicht des Mordes schuldig, doch die Bürger werden es uns danken, wenn sie erfahren vor was für einem Tyrannen wir die Stadt gerettet haben." gab er sich überzeugt.
"Wenn ich euch unterbrachen darf, ich besitze das Wissen und das Können für alternative Methoden, die einem Unfall oder Selbstmord täuschend ähnlich sind." warf Togya ein und lächelte weiterhin sanft, als ob sie nicht gerade einen Handel über den Tod eines Menschen abschlossen. Doch diese 3 Familien wollten keine Heimlichkeit. Jedenfalls nicht am Ende. Es sollte ihr Ruhm sein. Ihr Moment. Und so wurde auch sein Vorschlag übergangen. Stattdessen wandten sich alle drei zu ihm und nickten einheitlich.
"500 Goldstücke, umgeprägt. Wir sind damit einverstanden. Das erste Drittel bekommst du jetzt und den Rest wenn der Tyrann tot ist. Du hast vier Wochen Zeit, sein Anwesen ist gut gesichert. Solltest du weitere Ressourcen oder Informationen benötigen, wende dich an unsere Kontaktmänner." sagte der Größte von ihnen und warf ihm den Beutel zu. Mit diesen Worten schien das Gespräch beendet. Togya seufzte, drehte sich um und verließ den Raum. Die Reichen mochten vielleicht nicht höflich sein, was er gar nicht gut hieß. Doch sie waren reich und das schätzte er noch viel mehr als Höflichkeit.
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9

Sonntag, 30. August 2015, 23:50

(Desmond)

Etwas Besonderes. Oh ja, das war er natürlich. Desmond lächelte und ging durch die andere Tür zurück in den Empfangsraum. Als er sah, was hier geschehen war, blieb er schweigend stehen, sah sich prüfend um und hob die Augenbrauen. "Na, das nenne ich aber gründlich" Er ging hinüber zu der Frau, die ihn mit einem wilden Blick ansah. Ihr Kleid war zerrissen und voller Blut, ihre Haare hingen wirr herum und in jeder Hand hielt sie einen Krummdolch der Palastwache mit blutroter Klinge. "Du gefällst mir", sagte er düster und kühl. "Bade dich und komm danach in mein Gemach. Ich habe dein Schicksal gerade überdacht und festgestellt, dass ich wertvollere Verwendung für dich habe"
Sie sah ihn skeptisch an, doch sein darauf folgender herrischer Tonfall brachte sie unwillkürlich in Bewegung. Er sah zu dem Jungen am Boden. Entmannt lag er in seinen Gedärmen. Die drei Wachen hatten Stiche in Hals und Bauch, einem fehlte ein Auge. Effektiv. Und vor allem leise. Ob sein Vorgänger noch mehr solcher Schätze für ihn hatte?
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10

Freitag, 4. September 2015, 16:00

(Henrik)

Er saß schon seit einer ganzen Weile in der Taverne und war inzwischen schon bei seinem vierten Getränk, das die Einheimischen Maki nannten. Es war ein hochprozentiges Gesöff, das zwar schnell betrunken machte, doch Henrik kam aus dem Norden, wo sie solche Getränke zum aufstehen tranken. Die Tür ging auf und ein hochgewachsener Mann, mit langen, schwarzen Haaren zu einem Zopf zusammengebunden und mit einem merkwürdigen Gerät auf der Nase. Er setzte sich neben Henrik und bestellte das gleiche zu trinken, bevor er seufzend das Gerät von der Nase nahm und die Gläser putzte. Unverhohlen starrte Henrik darauf.
"Was ist das?" fragte er neugierig und versuchte es dem Mann aus der Hand zu reißen, doch dessen Reflexe waren erstaunlich schnell.
"Ich wünsche euch auch einen guten Tag." erwiderte er etwas irritiert von der Dreistigkeit seines Sitznachbars.
"Und das nennt man eine Brille." fügte er mit einem Wink auf das Gerät hinzu.
"Eine Brille? Was soll das sein?"
"Man könnte es als Sehhilfe bezeichnen." antwortete der Mann und funkelte seinen Gegenüber etwas beleidigt an. Doch dann fiel ihm die verbrannte Haut über dem Gesicht auf. Das eigenartige war, dass das Narbengewebe der Form einer Hand glich.
"Mein Name ist Togya." stellte er sich nach kurzem Zögern vor und reichte ihm die Hand. Henrik sah erst die Hand an, dann Togya.
"Ja, und?" Unbeeindruckt leerte er seinen Becher mit einem Zug und rülpste laut.
"Ihr...scheint...ein sehr ungezwungener Mensch zu sein." presste Togya hervor und versuchte die Fassung zu behalten. Wie konnte man nur so dermaßen unhöflich sein? Henrik zog die Augenbrauen hoch.
"Wie auch immer. Mein Tag war langweilig und ich sollte eigentlich einen Auftrag erfüllen, aber der erscheint mir noch langweiliger." plapperte er drauf los und rief den Wirt zu sich, um ein weiteres Getränk zu bestellen.
"Ja? Was war denn euer Auftrag?" fragte Togya.
"Wieso willst du das wissen? Bist du ein Spion oder sowas?" entgegnete Henrik misstrauisch und mit zusammengekniffenen Augen.
"Was? Ich mache nur Konversation." Nun entgleiste ihm kurz seine Miene. Der Kerl war unfassbar.
"Achso. Na ja. Bist du von hier? Ich bin das erste mal in Taralsan."
"Es heißt Tal'Rasan und nein, ich lebe nicht hier." erwiderte Togya und widmete sich mit einer ungläubigen Miene seinem Maki.
"Was soll's." Henrik zuckte die Achseln, leerte das frisch servierte Getränk und erhob sich. Ohne zu grüßen verschwand der durch die Tür und suchte Desmond wieder auf, während Togya ihm kopfschüttelnd hinterher sah.

Als er am späten Abend die Villa erreichte, erwartete ihn eine Überraschung. Die Frau vom Vormittag stand neben ihm. Doch sie hatte nicht mehr das schlichte Sklavenkleid an. Nun bedeckte ein kurzes, schwarzes Kleid ihren Körper und an ihren Hüften hingen zwei Dolche.
"Interessant. Willst du mir das erklären?" fragte er an Desmond gewandt.
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11

Samstag, 5. September 2015, 09:52

(Desmond)

"Sie hatte andere Qualitäten als die, die du für sie gewählt hast", gab Desmond knapp zurück. Auch wenn der Drache sein einziger Verbündeter war, war er nicht so naiv, ihm Wichtiges anzuvertrauen. Diese Leute waren zwielichtig und schwer zu durchschauen.
Im Gesicht der Frau zuckte es kurz bei der Erinnerung an den Vormittag. Desmond seufzte. "Na komm, lassen wir ihn nicht ganz im Dunkeln tappen. Hol sie raus."
Die Frau zögerte nicht, griff in ihr Dekoltee und zog die Kette daraus hervor. Sie glitzerte milchig weiß und als Henrik die geöffnete Hand betrachtete, wusste er warum: Augäpfel bildeten die Kettenglieder und ihre Pupillen hatten verschiedene Farben.
"Ein kleiner Talisman, eine Trophäe von denen die sie überwältigen wollten. Süß oder, genau dein Geschmack schätze ich" Desmond grinste Henrik an. Doch zumindest Desmond wusste, dass es mehr war als das. Von der Kette ging das Knistern von Magie aus. Gespeicherter, wilder Magie.
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12

Sonntag, 6. September 2015, 13:58

(Henrik)

"Interessant." gab er zu und versuchte die Kette zu berühren, doch die Frau zog sie schneller weg, als er zugreifen konnte. Mit einem düsteren Gesichtsausdruck wandte er sich an Desmond.
"Was für Qualitäten sollen das denn sein?" knurrte er in seine Richtung, als ihm plötzlich wieder etwas einfiel.
"Da war was. Du musst mir einen faustgroßen Rubin besorgen, gemeinsam mit einer Jungfrau." verlangte er, bevor er seine Informationen preisgab.
"Diese Veranstaltung von 7 Familien wird in Wirklichkeit von 4 geschmissen, wobei lediglich 3 von ihnen tatsächliche Befehlsgewalt haben. Ich habe ihre Namen vergessen, aber die eine ist im Edelsteinhandel tätig, die andere baut Gebäude und verpachtet Grundstücke und die letzte hat ihre Finger seit deinem oder seinem Verschwinden nach dem Sklavenhandel ausgestreckt." Er setzte sich auf einen Stuhl und musterte Desmond.
"Für mich sieht es so aus, als ob sie sich die Macht hier teilen wollen. Und dich verdrängen möchten. Und das geht gegen meinen Auftrag. Wie ist also dein Plan?" fragte er.
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13

Montag, 7. September 2015, 09:02

(Desmond)

"Wer würde das nicht? Da wird es sie ja mächtig anpissen, dass ich nun wieder hier bin". Desmond lachte. „Was meinst du, wie sie ihre Nervosität bewältigen? Werden sie mir einen Handel vorschlagen oder werden sie mich meucheln wollen? Defensiv oder offensiv.. Das ist hier die Frage. Wie finden wir es raus?“
„Ich brauche nur eines ihrer Augen, dann finde ich es raus“, schaltete sich die junge Frau ein und hatte alles sklavenhafte verloren. Sie wirkte wie in einer neuen Haut.
„Ach? Das wird den anderen aber auffallen, Schätzchen“, lachte Desmond.
„Nicht, wenn es wie ein Unfall aussieht. Ein Vertrauter reicht auch“
Desmond nickte. „Die Sieben haben sich für nachher zum Besuch angekündigt. Ihr werdet einen Weg finden, unauffällig an ein Auge zu kommen. Marica wird dir zur Hand gehen“
Desmond zwinkerte dem Drachen zu. „Ich werde mir indes ihr Geschwafel anhören. Je mehr sie schleimen, umso mehr werden sie im Schilde führen. Alles weitere sehen wir später. So, Abmarsch ihr beiden, und seht zu, dass man euch nicht zusammen sieht. Spielt ihnen Feindschaft vor, ihr könnt euch nicht leiden und das übliche Rumgezicke. Ich wette, sie haben hier ihre Spitzel rumlaufen.“
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14

Dienstag, 8. September 2015, 15:21

(Henrik)

Er begleitete die ehemalige Sklavin zur Tür und schloss sie augenblicklich als sie hindurch ging. Dann drehte er sich zu Desmond um.
"Ich vertraue dem Biest nicht. Was ist passiert, dass du es tust? Sie ist eine Sklavin, warum sollte sie dir freiwillig helfen? Dazu scheint sie eine Gabe zu besitzen, die auf mich einen zu mächtigen Eindruck macht." sagte er zähneknirschend und sah ihn mit seinen eiskalten Augen an.
"Besorge mir einen Rubin und eine Jungfrau und ich finde ebenso alles über ihre Absichten heraus." Sein Blick wurde eindringlicher.
"Ich möchte den Auftrag auf keinen Fall gefährden. Der Turm weiß nichts von meiner Existenz, noch nicht. Das soll vorerst auch so bleiben. Wenn die Mission scheitert wird das jedoch nicht mehr der Fall sein."

(Togya)

Der eigenartige Fremde war ihm nicht aus dem Kopf gegangen. Hatte seine bodenlose Dreistigkeit etwas mit der Brandnarbe auf seinem Gesicht zu tun? Auch wenn Togya für einen kurzen Moment seine Fassung verloren hatte, so fing er sich relativ schnell und richtete seine Gedanken auf den Auftrag. Noch am gleichen Abend suchte er das Anwesen auf, das er den ganzen Tag lang hatte beobachten lassen. Durch einen Seiteneingang folgte er einem Dienstjungen, schlug ihn mit einer gezielten Bewegung ohnmächtig und verfrachtete ihn entkleidet vor dem Eingang, wo ein bezahlter Strassenjunge den Bewusstlosen vorerst an einen Ort brachte, wo er keinem von Togya erzählen konnte. Es war nicht so, dass er Mitleid mit ihm hatte, doch Extramorde kosteten eben mehr.
Als er sich seine Kleidung angezogen hatte, steckte er seine Brille in die Tasche und betrat den Trakt der Dienstboten.
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15

Mittwoch, 9. September 2015, 01:03

(Desmond)

"Ach komm, du bist doch nur eifersüchtig.", lachte Desmond. Doch als der andere nicht lachte und ihn stattdessen verärgert anstarrte, seufzte er. Er war nicht der Regent der er gerne wäre, er war nur ein Beauftragter, genau wie sein Unterstützer. Er wurde solange geduldet, wie er mitspielte. "Gut, also, kennst du die Schwesternschaft der Lyra? Von den Inseln abseits des Kontinents, den fernen Gestaden? Sie ist eine von ihnen. Du erkennst es an den Halbmonden, die sie in Ihren Ohr und an ihrem Bauchnabel trägt. Ich wusste von ihrer Anwesenheit, aber ich wusste nicht wer sie war. Man hat mich mit allen wichtigen Informationen über sie ausgestattet, auch das sie in Desmonds Diensten ist, weil er ihren geheimen Namen kennt und sie so an ihn bindet. Er wirkt wie eine magische Formel der Unterdrückung. Ich glaube aber es ist einfache Konditionierung, wenn du verstehst was das ist"
Desmond öffnete die Hände. "Reicht das? Sie wird unserer Sache loyal sein ohne viel davon zu wissen, ich habe auch nicht vor sie einzuweihen. Deine Dinge sollst du haben. Frag meinen Verwalter Garlic, er wird dich in die Sklavenquartiere führen und dir die Schatzkammer zeigen. Die magische Wirkung von Rubinen ist noch nicht hier hin vorgedrungen. Sie werden als einfache Edelsteine gehandelt. Für die meisten werden sie auch nie etwas anderes sein. Verrate mir aber, was du damit vorhast. Willst du diesen Gierhälsen Geschenke bringen?"
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16

Samstag, 12. September 2015, 21:01

(Henrik)

"Schwesternschaft." Henrik schnaubte. Ein Haufen voller Klatschweiber sollte gefährlich sein? Er schüttelte den Kopf.
"Lass die magische Wirkung von Rubinen meine Sorge sein. Ich benötige es für ein Ritual. Außerdem musst du ein Ziel aussuchen. Ein Vertrauter der Familien, den man entführen und dann wieder unter ihnen einschleusen kann." verlangte er und erhob sich. Mit einem aufgesetzten Lächeln schlug er Desmond sanft auf die Schulter.
"Dann werde ich mal dem Wunsch meines Herren entsprechen. Lass es mich wissen, wenn du weißt, wer unser Ziel ist." sagte er und verschwand grusslos. Als er die Tür hinter sich schloss kam ihm ein Bediensteter entgegen, der seine Aufmerksamkeit erregte. Zwar verschwand er um die Ecke doch Henrik blieb rätselnd stehen. Der Kerl kam ihm bekannt vor, doch er wollte sich nicht erinnern, woher er ihn kannte. Achselzuckend ging er weiter, irgendwann würde es ihm schon einfallen.

(Togya)

"Das war knapp." murmelte er und schüttelte den Kopf um sich zusammenzureißen. Der Kerl aus der Taverne, der keinerlei Manieren gezeigt hatte, schien für Desmond zu arbeiten. Offensichtlich hatte er ihn nicht erkannt, sonst wäre längst der Alarm ausgebrochen, doch nun musste sich Togya umso mehr hüten. Vorsorglich zog er seine Sehhilfe ab und verstaute sie. Damit würde sich sein Aussehen zumindest ein kleines Bisschen verändern.
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17

Sonntag, 13. September 2015, 21:49

(Garlic)

Er verpasste dem Jungen eine schallende Ohrfeige, die ihn rückwärts taumeln ließ. Dann dem Mädchen, das direkt zu Boden stürzte. "Wie kommt ihr auf die Idee, heimlich herumzumachen?! Eure Zungen gehören mir, ich entscheide, wohin ihr sie steckt! ist das klar?!" Er brüllte sie regelrecht an und ließ seine Peitsche zwischen sie knallen. Dann sah er den Fremden. Den, über den die Sklaven schon ängstlich sprachen. Drei hatte er heute verloren, und dieser Bengel war anscheinend nicht unschuldig daran..
Garlic nahm eine gerade Haltung an und spuckte aus, bevor er den Fremden misstrauisch beäugend begrüßte.
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18

Montag, 14. September 2015, 02:05

(Henrik)

"Zieh nicht so 'ne Fresse und komm mit mir mit." verlangte er und sah den Aufseher grinsend an. Er konnte förmlich spüren, wie der Mann innerlich kochte, doch Henrik war nun Desmonds rechte Hand und stand damit höher in der Hierarchie der Angestellten und Versklavten.
"Besorge mir so schnell es geht eine Jungfrau. Ob Männlein, Weiblein, alt oder jung ist vollkommen egal. Und einen Rubin, etwa so groß." er zeigte ihm mit den Händen die Größe und boxte ihn gegen die Schulter.

In der gleichen Zeit kam einer der Boten in Desmonds Zimmer geeilt und verneigte sich ungeschickt.
"Herr, der erste hat sich angekündigt. Harkon von Bardock wird in wenigen Atem eintreffen." berichtete er und wartete auf Anweisungen.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

 Sayet

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19

Dienstag, 15. September 2015, 18:46

(Garlic)

"Nimm die da, dann versteht er beim nächsten Mal, dass ichs ernst meine", erklärte Garlic und zeigte auf das Mädchen, das sich in die Arme ihres Freundes flüchtete. Er hatte wenig Lust, das Drama zu erleben, sollte der Fremde sich damit rumschlagen, wenn er unbedingt eine Sklavin entjungfern wollte. "Ich klär das mit dem Schatzmeister. In einem halben Knoten kommst du zur Schatzkammer, dann bekommst du das Steinchen"


(Desmond)

"Atemlos durch die Nacht" Desmond kicherte, und der Bote sah ihn verstört an. "Ach, zieh Leine", knurrte er und wedelte mit der Hand. "Bring ihn in mein Empfangszimmer und stell ihm was zu futtern hin. Irgendwas von gestern." Als der Bote verschwunden war, stellte sich Desmond vor seinen Spiegel und ergötzte sich an seinem Anblick. "Hast ganz schön was aus dir gemacht, Dicker. Gut siehst du aus." Er griff sich eine Flasche guten Brandwassers und nahm einen deftigen Schluck. "Bleibt nur zu hoffen, dass der König seine Abmachung einhält und dir den Turm vom Leib hält", flüsterte er und grinste in den Spiegel, wobei seine Augenfarbe von grün nach blau wechselte.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

20

Sonntag, 20. September 2015, 23:16

(Henrik)

Er hätte ihren Freund gerne leiden gesehen, doch dafür hatte er keine Zeit. Stattdessen seufzte er, holte sich zwei Soldaten dazu, die den jungen Mann niederschlugen und die Frau in eine Zelle zerrten. Henrik ging vor dem Bewusstlosen in die Knie und schüttelte den Kopf.
"Deine Kleine wird einer größeren Aufgabe dienlich sein, auch wenn das nicht so aussieht. Sei stolz auf sie." flüsterte er und klopfte ihm aufmunternd auf die Brust. Dann erhob er sich und suchte die Sklavin auf, die Desmond befreit hatte und die ihm nun unterstand. Er vertraute ihr nicht, deshalb würde er sie in seiner Nähe behalten, damit sie keine Dummheiten beging, während die hohen Gäste nach und nach eintrafen.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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