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Montag, 6. Februar 2017, 19:30

(Ina)

"Bleib du bei ihm, Luan. Es macht keinen Sinn zu zweit zur Garnison zu laufen und falls hier etwas schief geht, ist Arda nicht alleine." Ina lächelte ihren Bruder an und lief dann los.
Als sie am Mittag durch die Stadt gestreift waren, waren sie bereits an der Garnison vorbeigekommen und so musste Ina nicht lange suchen. Sie stürmte in die Garnison und bereichtete aufgeregt, was da gerade vor sich ging. Allerdings schien niemand ihr wirklich zuzuhören.
"He!" schrie Ina deshalb laut und stampfte mit ihrem Fuß auf den Boden. "Habt ihr nicht gehört, was ich gesagt habe?" Endlich drehte sich jemand zu ihr um, hörte sich sogar ihre Geschichte an, auch wenn er dabei nicht so aussah, als würde er sie ernst nehmen.

Spoiler Spoiler

Düsterlein? Würdest du für mich einen Schicksalswurf machen, ob sie jemanden dazu bekommt ihr zu helfen.

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Dienstag, 7. Februar 2017, 00:56

(Luan)

"Sehr schön, sehr schön." erklang die Stimme des Sektenführers, als er eine Klinge packte und langsam zu der auf dem Altar gefesselten Frau zuging.
"Es sind genügend Anhänger versammelt um der dunklen Eminenz gerecht zu werden! Lasset uns das Opfer darbringen! Und danach werden wir Maren opfern, um endgültig in Kontakt treten zu können!" rief er euphorisch und seine etwa 80 Anhänger stimmten ein. Maren schnaubte lediglich und verschränkte die Arme. Das ganze hatte nichts mit ihm zu tun und deshalb hielt er sich raus so gut es eben ging.
"Wir können das nicht zulassen! Wir müssen sie retten!" rief Luan eindringlich und packte Arda am Arm. Der Begabte zögerte. Er war ein überzeugter Utilitarist und diese Aktion würde beide Leben gefährden und auch noch die Festnahme Marens in Frage stellen, doch der Junge hatte Recht. Die Frau durfte nicht unter seinen Augen sterben, das würde seine eigene Selbstüberzeugung in Frage stellen.
"Na gut,dann zeig mal was du drauf hast." murmelte Arda und drückte ihm einen Rubin in die Hand.
"Auf mein Zeichen!" sagte er und gab es kurz darauf, nachdem er den Deckel von seinem Trichter genommen hatte. Im gleichen Moment schoss eine Menge Sand aus dem Behälter und schwebte wie Rauchschwaden in der Luft. Luan riss sich von dem Anblick ab und drehte sich ebenfalls um die Säule. Mit einer Handbewegung riss er den Dolch aus der Hand des Sektenführers, während er mit der anderen den Mann unsanft durch eine Druckwelle von den Beinen riss. Im gleichen Augenblick schossen kleinere Sandkugeln inmitten der Anhänger und töteten sie zwar nicht, verursachten aber üble Schmerzen. So schalteten sie genug Anhänger aus, das Panik unter ihnen ausbrach und selbst die Bewaffneten davon rannten.
"Da drüben! Maren flüchtet!" rief Arda, machte eine Handbewegung, woraufhin sich kurz darauf der ganze Sand sammelte und sich zu einem langen, stabilen Seil formten. Luan sah auf, hob die Hand und riss gleichzeitig Maren von den Beinen. Das Seil aus purem Sand schellte heran und wickelte sich unsanft um seinen Körper, sodass er sich nicht mehr bewegen konnte.
"Lauft nicht weg meine Anhänger! Kämpft! Das sind Feinde unserer dunklen Eminenz und nur ihr Blut ist stark genug um ein Teil von ihr zu werden!" krächzte der Anführer und rappelte sich wieder auf. Tatsächlich blieben etliche Anhänger stehen und kesselten die zwei mit ihrem Gefangenen ein.
"Du musst auf den richtigen Augenblick warten. Wenn viele dicht auf einer Stelle sind. Dann entfesseltest du mit aller Kraft deine Begabung, verstanden?" murmelte Arda leise.
"Hey ich kann euch helfen, wenn du diesen beschissenen Sand von mir nehmen würdest." knurrte Maren und zu Luans Verblüffung tat es Arda tatsächlich. Maren wirkte einen Moment selbst überrascht, stand dann jedoch schnell auf. Seine Finger verwandelten sich in brennende Krallen, als sich ein Lächeln auf sein Gesicht legte.
"Sehr schön! Dann gebt mir mal Rückendeckung." forderte er und warf sich auf die ersten Anhänger.

Spoiler Spoiler

Für dich war es leider eine 1. Bei mir war es ne 4, dass sie das zunächst unbeschadet überstehen.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

283

Mittwoch, 8. Februar 2017, 07:31

(Ina)

"Weißt du was ich denke Kleine? Ich denke du warst zu lange auf der Straße. " Er musterte Ina und dieser wurde schmerzlich bewusst, dass sie wie eins der Straßenmädchen aussah, als die sie sich eben erst verkleidet hatte. "Aber es ist die Wahrheit!" protestierte sie, doch auch ihr Talent half ihr hier nicht weiter, der Boden war mit dicken Brettern ausgelegt und ließ nicht zu, dass sie sich die Erde darunter zu nutze machte. Der Mann ergriff ihren Arm und steckte sie in eine freie Zelle. Es war nur eine Übergangszelle, wahrscheinlich für Unruhestifter und Trunkenbolde. "He! Das dürfte ihr nicht!"
"Und ob wir das dürfen. Du denkst jetzt einmal darüber nach was es bedeutet solche Lügen zu verbreiten. Wir haben keine Zeit um uns mit solchem Unsinn auseinander zu setzen. Und wenn dir bewusst wird, was du getan hast, dann darfst du auch wieder gehen. "

 Sayet

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284

Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:41

(Lyze)

Sie folgte dem Ruf der beiden, mit geschlossenen Augen konnte sie ihn deutlich hören. Es war wie ein leises Summen, vielleicht nur ein Vibrieren in der Luft, aber es wurde stärker auf dem richtigen Weg. Vor einem Haus blieb sie stehen. Hier war es so deutlich.. "Luan, Ina?", fragte sie, und lauschte in die Nacht. Ihr begegnete nur Schweigen, bis sie eine leise Stimme hörte. "Lyze?"
Lyze sah sich um. Kein Fenster auf dieser Seite. Woher kam die Stimme? Doch dann sah sie das Gitter am Boden. Sie blickte hinab, doch dort war es zu dunkel. "Ok, einen Versuch ist es wert", schloss sie und verwandelte sich in Wasser, lief durch die Stäbe und platschte neben Ina auf den Boden, wo sie sich wieder zurücktransformiere. Die beiden Mädchen fielen sich in die Arme, doch Ina legte ihr einen Finger auf die Lippen. Lyze deutete zu den Gitterstäben hinauf und Ina reichte ihr die verschränkten Hände zur Räuberleiter. An ihr hochgestemmt, erwischte sie ihre Kleidung und zog sie zwischen den Stäben hindurch und zog sich wieder an. Dann sah sie Ina fragend an. Wie hatte sie es in so kurzer Zeit geschafft, im Kerker zu landen?!
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

285

Freitag, 10. Februar 2017, 01:53

(Luan)

Marens Feuerkrallen zerschlitzten etliche Hälse und Brustkörbe, ehe ein Pfeil seinen Weg durch das Getümmel fand und ihn zwischen den Schulterblättern traf. Brüllend ging er in die Knie. Sofort legte sich eine Schutzschicht aus Sand um ihn, während Luan mit aller Kraft versuchte die Menschen von sich wegzudrücken. Mit dem Rubin hatte er deutlich mehr Kraft, doch auch die würde ihm bald ausgehen - vor allem gab er sich Mühe, niemanden lebensgefährlich zu verletzen.
"Halt." rief eine Stimme, die anscheinend genug Gewicht besaß, dass die Anhänger aufhörten. Sie ließen von ihnen ab, bildeten eine Gasse und ließen einen Mann hindurch, der einen Bogen in der Hand hielt. Er trug eine rote Dämonenmaske, die nur seine kalten blauen Augen offenbarte. Auf seinem Rücken trug er zwei Kurzschwerter, die überkreuzt waren.
"Im Namen der schwarzen Sicheln, übergebt uns den Gefangenen." verlangte er der Fremde und zielte mit dem Bogen auf die drei.
"Die Sicheln? Was hat eine Assassinen-Organisation mit einem Verräter zu tun?" fragte Arda verdutzt, senkte den Schild aus Sand jedoch nicht.
"Das geht dich nichts an. Übergebt ihn uns und ihr dürft diesen Ort hier lebend verlassen." erwiderte der Maskierte eisern.
"Mich kriegst du nicht lebend, Arschloch!" rief Maren wütend, brach den Schaft des Pfeils ab und warf sich auf den Maskierten, der im gleichen Augenblick den Pfeil auf ihn abfeuerte, den Bogen fallen ließ und seine zwei Kurzschwerter zog. Der Pfeil sauste an Maren vorbei und direkt auf Luan zu, der die Geschwindigkeit des Geschosses gerade noch so abbremsen und ausweichen konnte. Wütend sah er zum Maskierten, der sich jedoch schon in ein enges Duell mit Maren verwickelt hatte.
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286

Freitag, 10. Februar 2017, 19:52

(Ina)

"Frag nicht. " sagte Ina und verdrehte die Augen. "Sie wollen mir nur eine Lektion erteilen, schätze ich. Mach dir keine Sorgen um mich. Wie kommst du überhaupt her?" Sie sah zu den Stäben. "Auch egal, ich glaube Luan ist in Schwierigkeiten. Er braucht unsere Hilfe. Wir müssen hier raus. " Ina überlegte kurz, doch im Gegensatz zu Lyzé konnte sie sich nicht einfach in Wasser auflösen. "Gut hör zu. Geh und hilf Luan. Ich komme hier schon raus. Lieber einer von uns beiden hilft ihm als keiner. Und die Wachen würden sich ohnehin wundern wie du her kommst und nur noch mehr Fragen stellen. "

 Sayet

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287

Freitag, 10. Februar 2017, 21:08

(Lyze)

"Na schön, aber lauf nicht weg", stellte Lyze fest und grinste kurz, dann verflüssigte sie sich durch die Gitterstäbe und tauchte dahinter wieder auf. Schnell griff sie nach ihren Sachen. Das war wirklich nervig, sie musste das irgendwie optimieren. Vorsichtig ging sie zur Tür und öffnete sie leise. Draußen schien die Luft rein.

Spoiler Spoiler

Schicksalswurf ist eine 5. Sie kann entkommen.


Vorsichtig schlich sie weiter und hörte das Schnarchen einer Wache am Schreibtisch. Sie überlegte nach dem Schlüssel zu greifen, aber es war ihr zu riskant, dafür dass Ina nicht wirklich in Gefahr war. Draußen angekommen folgte sie wieder ihrem Gespür, um Luan zu finden.
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288

Samstag, 11. Februar 2017, 01:13

(Luan)

Während Maren sich um den Maskierten kümmerte, schirmten Luan und Arda die Kämpfenden von den Sekten-Anhängern ab. Luan wurde zusehends müde und schaffte es kaum mehr die Körper telekinetisch in die Luft zu werfen und auch Arda zerrte langsam an seinen letzten Reserven. Kugeln aus Sand schossen immer wieder aus dem Schild und trafen Anhänger, nur um kurz darauf wieder zu einem Teil des schwebenden Schildes zu werden.
Maren hatte zunächst deutliche Schwierigkeiten, da er seinen rechten Arm kaum benutzen konnte, doch schließlich schaffte er es seinen Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und im gleichen Moment seine Krallen anwachsen zu lassen. Er zog ihm die Krallen quer übers Gesicht, sodass sich die Flammen kreischend in das Metall bohrten und das Gesicht darunter ebenfalls verletzten. Der Maskierte fiel schreiend zu Boden und hielt sich das heftig blutende Gesicht.
"Ich bin Fürst Thardons Schüler, so leicht sterbe ich nicht!" lachte er mit Wahn in den Augen.
"Genug!" rief eine Stimme plötzlich und der Kampflärm erstarb einen Moment darauf. Auf einer halb zerstörten Balustrade über ihnen stand ein Mann, mit einem dunklen Strohhut. Er sprang und kam sanft auf beiden Beinen an. In seiner Hand hielt er ein Katana.
"Maren wird mit uns kommen. Das ist eine Tatsache." sagte der Mann, der sich als relativ jung herausstellte. Arda überlegte nicht lange, sondern beschoss den Mann gleich mit mehreren schweren Kugeln, doch er zückte sein Schwert und zog es von unten nach oben. Eine schnittartige Druckwelle löste sich aus dem Schwert und grub sich mühelos durch die Sandkugeln. Krachend prallte er auf den Sandschild, den er ebenfalls langsam aber sicher zerschnitt. Arda bündelte all seine Kräfte und schaffte es tatsächlich den Angriff abzuwehren, ging jedoch dafür schwer schnaufend auf die Knie.
Maren sah verdutzt auf Arda, dann wieder auf den Fremden, bevor er Anlauf nahm und auf ihn zu rannte, doch der Mann bewegte sich schneller als der Begabte, nutzte seinen Schwung und brachte ihm mit einem gezielten Tritt zu Fall. Schon drückte er ihn mit seinem Stiefel in den Boden.
"Tu das nicht, Kleiner." warnte ihn der Mann, als er sah, dass Luan seine Hand heben wollte.
"Ihr seid zu geschwächt, um es mit mir aufzunehmen. Ich möchte euer Leben nicht auslöschen, also haltet die Füße still." sagte der Mann ruhig, nahm Fesseln aus seiner Jackentasche und legte sie Maren an. Luan und Arda konnten nichts tun, außer zu zuschauen. Ardas Sandschild hatte sich inzwischen aufgelöst, sodass der Sand wirkungslos am Boden verstreut lag. Die Kräfte des Begabten waren am Ende.
Der Fremde hievte Maren auf die Beine, zog eine Karte aus seiner Tasche und warf sie den Begabten auf den Boden, bevor er sich seelenruhig mit Maren entfernte.
Auf der weißen Karte befand sich ein schwarzer Teufel.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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289

Sonntag, 12. Februar 2017, 17:17

(Jeanny)

"Angenehm kühl hier." Jeanny und Kerze waren in einer Seitengasse von Silberfell erschienen. In den letzten Zeitenwechseln hatte Shada es endlich geschafft Jeanny einen Körper zu bilden, der ihr altes Aussehen hatte, die gleiche Muskelmasse, die selben feinen Linien, das gleiche Gefühl und Talent, so dass Jeanny zwar noch immer auf ihre Negamagie verzichten musste, aber zumindest wieder ihren Bogen nahezu perfekt nutzen konnte.
"Desmond war in seiner Beschreibung leider nicht allzu genau. Wenn uns also nicht ein Phönix über den Weg fliegt, müssen wir jemanden den finden, der sein Zeichen trägt." Erklärte sie Kerze.

 Lotrobur Schnellschlag

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290

Sonntag, 12. Februar 2017, 17:38

Kerze

" Aha, ein Phönix. Ein roter Vogel. Das hat dein paranoider Freund also gesagt. Dürfte doch kein problem sein. Wir müssen nur nach dem leuchten ausschau halten" lachte Kerze sarkastisch und klopfte Jeanny dann auf die Schulter.
" Nun aber mal ernsthaft. Wir sind nun in Avin und hier in Silberfell. Keine kleine Stadt des Nordens. Das wird nicht einfach hier fündig zu werden. Direkt nach so jemanden zu fragen wird wohl nichts bringen. Einen Namen zu wissen wäre schon nicht schlecht, meine Liebe" brachte Kerze die Sache auf den Punkt und sah sich um.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

 Sayet

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291

Sonntag, 12. Februar 2017, 18:25

(Lyze)

Vor einem Haus blieb sie stehen und spürte Luans Nähe deutlich. Die Tür stand offen und drinnen herrschte das Chaos. "Ok, sieht gut aus", murmelte sie und schlich leise über die die Dielen, bevor sie die Treppe hinabstieg, die ihr förmlich zuzurufen schien. Solange sie nicht nachdachte, sondern einfach dem Ruf folgte, wurde das Gefühl seiner Nähe immer deutlicher. Dann hörte sie seine Stimme und ihre Vorsicht war vergessen. Sie schwang sich hinab, rannte den Gang entlang und sah noch wie ein Fremder mit einem Mann abmarschierte. Luan sah ihm völlig erschöpft und frustiert nach.
Sie spürte, wie ihre eigene Kraft in seiner Nähe stärker wurde. Vielleicht klappte es auch andersherum.
"Du wirst doch nicht schlapp machen, Luan? Wenn Agron das erfährt, macht er dich zur Schnecke" Sie grinste und legte eine Hand auf seine Schulter. Ein Schwall Energie floss von ihr in ihn hinein. "Arda. Du auch hier. Wir sind gleich wieder da" Sie grinste ihm kurz zu und half Luan auf, klopfte ihn ab, richtete seine Haare und nickte zufrieden. "Komm schon, so leicht lassen wir uns nicht abwimmeln. Arda, hol Ina bitte aus dem Kerker der Garnison. Wir brauchen sie"
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292

Montag, 13. Februar 2017, 01:22

(Lyzé)

Ihre Anwesenheit gab ihm tatsächlich einen Teil seiner Kräfte zurück und ihre zusätzliche Energie gab ihm genug Kraft um wieder aufrecht stehen zu können.
"Du hast Recht. Wir dürfen ihn nicht entkommen lassen." murmelte Luan und rannte auf Ardas Zeichen los. Der Begabte begab sich zur Garnison, wo er Ina aus der Zelle holte.
Luan und Lyzé folgten dem Weg der ins Freie führte und blieben ratlos an einer kleinen Gasse stehen. Sowohl links als auch rechts liefen Menschen durch die Strassen. Scheinbar waren sie in mitten in einem Markt gelandet.
"Verdammt. Sie sind weg." murmelte Luan und ließ mutlos die Schultern hängen.
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293

Montag, 13. Februar 2017, 06:44

(Ina)

Ina und Arda fanden Luan und Lyzé mitten auf dem Marktplatz. Für Ina war es nicht schwer gewesen ihren Bruder und Lyze aufzuspüre.
"Sieh es doch als Kompliment, dass sie dir nicht glauben wollten, dass du mein Vater bist." kicherte Ina, doch Arda fand es wohl noch immer weniger lustig, dass man ihm Ina nicht ohne weiteres ausliefern wollte. Es hatte ihn viel Überedungskust gekostet, doch schließlich hatte man sie gehen lassen. Wahrscheinlich auch deswegen, weil bereits zur Mittagszeit die ersten Unruhestifter festgesetzt werden mussten.
"Es wäre einfacher Maren zu finden, wenn wir wüssten, was sie mit ihm vor haben, warum sie unbedingt genau ihn brauchen. Gibt es vielleicht irgendwas, was seine Entführer gesagt haben? Alles könnte wichtig sein." Ina ging erneut in die Knie und legte ihre Hand auf den feuchten Boden. Doch es waren zuviele Menschen, sie konnte nichts sehen, ihn nicht finden.

(Jeanny)

"Sieht so aus, als würden wir uns auf unseren Instinkt verlassen müssen." Jeanny steuerte den Markplatz an, doch das er derart überfüllt war, hätte sie nicht gedacht. "Ich hasse es. Dieses gedränge und geschubse. Wie kann man nur freiwillig in solch einer Stadt leben." knurrte sie und hielt dabei die Augen offen. Als sie jemanden erkannte, zog sie die Augenbrauen zusammen und ging geradewegs auf ihn zu.
"Arda?" Sie musterte die drei Jugendlichen die bei ihm waren. "Was machst du hier?" War es ein Zufall, dass sie hier auf einen Begabten des Turmes trafen? Jeanny glaubte nicht an Zufälle.

 Sayet

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294

Montag, 13. Februar 2017, 12:38

(Lyze)

"So ein Dreck!", Lyze trat gegen einen Stein. "Wir können auf unserem ersten Auftrag nicht gleich mit leeren Händen zurückkommen!", beschwor sie Luan. Aber es war nicht seine Schuld. Sie waren einfach nicht darauf vorbereitet gewesen. Zwei weitere Gestalten näherten sich ihnen und schienen Arda zu kennen. Lyze überkam ein unschönes Kribbeln auf der Haut. "Etwas Böses geht von ihr aus", warnte sie Luan, "und auch er ist gezeichnet" Sie wusste nicht warum, aber sie konnte die Auren noch immer sehen, wenn auch blasser als zu den Zeitpunkten, wo der Phönix sie ihr gezeigt hatte.
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295

Montag, 13. Februar 2017, 19:46

Kerze

" Ja, Mädchen. Da sprichst du wahr. Bei uns beiden geht es wortwörtlich mit dem Teufel zu" kicherte Kerze und stieß Jeanny leicht mit dem Ellbogen in die Seite.
"Aber da wir schon mal hier zusammen sind und die gute Jeanny mindestens einen von euch kennt vermute ich mal ihr gehört zusammen. Daher die ganz einfache Frage: Wisst ihr irgendwas über einen aufsteigenden Phoenix? Ja, der Vogel der aus der Asche steigt. Irgendwer soll von diesem berührt oder erwählt worden sein. Wir suchen ne Spur darauf" übernahm Kerze nun einfach mal das Wort um die Sache endlich mal in Schwung zu bringen.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

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296

Montag, 13. Februar 2017, 20:08

(Lyze)

"Na dann schaut doch mal im Keller des Wirtshauses nach. Da ist Asche ohne Ende. Vielleicht kommt er draus hervorgeflogen", schlug sie schnippisch vor.
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Montag, 13. Februar 2017, 20:25

Kerze

" Nanana, nicht so frech" warnte Kerze die junge Frau mit wackelnem Zeigefinger" Ich kann dich auch einfach zu Asche verbrennen und sehen ob du nicht vielleicht daraus wieder emporsteigst. Aber das wäre wohl zu einfach wenn wir soviel Glück gleich zu Anfang hätten".
Kerze lachte mit zusammengekniffenen Augen und legte vorsichtig eine Hand an seinen Schwertgriff auf der Rückseite.
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298

Montag, 13. Februar 2017, 22:23

(Lyze)

"Ein Feuermagier also", gab sie zurück, "gut dass du es sagst, fast hätte ich Angst vor dir bekommen". Ihr Blick ging zu der Frau. Irgendetwas gefährliches ging von ihr aus, sodass sie vorsichtig blieb. "Warum sucht ihr den Phönix überhaupt?"
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Dienstag, 14. Februar 2017, 01:11

(Luan)

Er spürte, was Lyzé meinte. Die rothaarige Frau umgab etwas dunkles.
"Mei - Jeanny." verbesserte sich Arda und neigte leicht den Kopf. Sie war zwar keine Meisterin des Turms mehr, aber dafür immer noch ein Kind des Feuers und damit gefährlich.
"Ihr sucht nach einem Phoenix? In Silberfell?" fragte er und kniff leicht die Augen zusammen. Warum auch immer sie hier war, er hatte ein ungutes Gefühl.
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300

Dienstag, 14. Februar 2017, 06:56

(Jeanny)

Jeanny hatte nichts gesagt, stattdessen nur ganz genau beobachtet. Vielleicht war es die Art des Mädchens, doch so angriffslustig wie sie auf Kerzes Frage reagiert hatte, steckte mehr dahinter. Vielleicht wusste sie etwas. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und ließ Arda erst einmal außen vor. Er wusste nichts. "Dort wo ich lebe gibt es ein Mädchen, ungefähr in deinem Alter, sie heißt Sophia und wenn es stimmt was mir gesagt wurde, dann kann dieser Phönix ihr vielleicht helfen. Er hat uns schon einmal geholfen, doch danach ist er verschwunden." Sie legte den Kopf schief und musterte sie weiter. "Ich könnte dir einen Handel vorschlagen. Ich helfe dir und deinen Freunden und du hilfst mir. Du musst mich nur rufen und es würde dich nicht einmal ein Mal kosten, denn du würdest deinen Teil des Handels sofort erfüllen."

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