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Sonntag, 9. Juli 2017, 02:53

(Luan)

"Fremgard?" fragte Tom und sah sie überrascht an.
"Ihr meint doch nicht Pagrona, den versuchten Kontinent? Dort wo kein Leben mehr sprießen kann?" er klang fast schon entsetzt.
"Nein, nein." wiegelte Luan beruhigend ab. Diese Menschen hier waren sehr leichtgläubig, schienen sie doch keinen Umgang mit ihrer Aussenwelt zu pflegen.
"Auf Fremgard sprießt das Leben sehr wohl, keine Sorge." sagte grinsend.
"Na dann ist gut. Nach der Lehre der Fünf ist alles was von dort stammt verdorben und dient dunklen Göttern." Eine Gänsehaut erfasste den Mann mit den gutmütigen Gesichtszügen.
"Boote, ja die haben wir. Fischerboote ohne Ende, eines der Dörfer besteht nur aus Fischern, die die gesamte Insel mit frischem und bestem Fisch versorgen." erklärte er stolz.
"In Batân gibt es einen großen Markt, auf dem allerlei Waren von der ganzen Insel gehandelt werden. Er ist einfach riesig!" schwärmte der Mann.
"Und warum bist du dann hier?" fragte Luan zwinkernd, doch Tom winkte ab.
"Der Stadttrubel ist mir zuviel, außerdem leben dort auch sehr merkwürdige Menschen. Zwielichtige Gestalten." erwiderte er die Nase rümpfend.
"Aber ich kann die brennende Neugier in euch förmlich spüren - ihr seid jedoch herzlich eingeladen die Nacht hier zu verbringen. Ihr könntet mir Sachen über eure Heimat erzählen." schlug er mit glänzenden Augen vor.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

 Sayet

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462

Sonntag, 9. Juli 2017, 08:30

(Lyzé)

Sie sah kurz zu Luan und nickte dann. Sie beide waren von ihrem Wellenritt müde und froh, sich nicht noch mit zwielichtigen Gestalten herumschlagen zu müssen.
Sie machten sich frisch und folgten dem Mann dann in seinen Garten, wo er ein Lagerfeuer entfachte und gut duftende Bündel an Stöcken bereithielt. Kaum hatte er Geruch sich verbreitete, kam ein junger Mann mit seiner Tochter vorbei und stellte sich als Sam Tom vor, als Toms Sohn.
Lyze war recht verwundert, denn Sam Tom war nicht wesentlich jünger als Tom und auch seine Tochter nur etwas jünger als Luan und Lyze. Sie hätten alle auch gut Geschwister sein können. "Und wer bist du?", fragte Lyze das Mädchen, das beschämt zur Seite sah.
Sam Tom guckte grimmig, aber Tom legte ihm eine Hand auf die Schulter. "Sieh es ihnen nach, sie kommen von.. sie kennen kein Benehmen. Woher auch?" Dann sah er zu Lyze. "Sie trägt noch keinen Namen. Es ist ihr noch nicht gestattet."
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

463

Montag, 10. Juli 2017, 08:27

(Ina)

"Wirklich? Hier? Bist du dir sicher?" Sie hatten nur wenige Pausen gemacht und gerade soviel geschlafen, wie es nötig gewesen war, trotzdem hatten sie einige Tage gebraucht, bis sie das meer erreicht hatten, dabei waren sie Missars eschreibung gefolgt, nun aber standen sie vor dem weitem meer und wie sollten sie sich da weiter orientieren? Am Strand konnten sie Reste vom bau eines Floßes erkennen, doch Ina stand nicht der Sinn danach ebenfalls ein Floß zu bauen, sie hatte eine andere Idee, also legte sie ihre Hand in den Sand und rief nach den Tieren des Meeres. Es war ein Schnatterer, der sich ihnen als erstes näherte. Luan hatte ihr von diesen Tieren erzählt und wie die Meeresinsler auf ihren durch das Meer gezogen wurden.
Sie streifte ihre Kleidung aus und packte sie in ihre Tasche, die sie über ihren Kopf hielt, als sie in das Wasser stieg. "Worauf wartest du, Elith?" winkte sie ihm zu.

464

Montag, 10. Juli 2017, 12:53

(Luan)

"Nicht gestattet? Wie meint ihr das? Jeder hat doch einen Namen." warf Luan irritiert ein. Sam Toms Stirn legte sich in Falten, als er ihn mit einem etwas bösen Blick bedachte. Anscheinend war er wieder in ein Fettnäpfchen getreten. Seufzend sah Luan zu Tom.
"Es tut mir Leid, falls ich euch auf den Schlips getreten bin, aber mir erschließt sich nicht, warum man keinen Namen kriegt. Oder ihn erst verdienen muss. Und außerdem seht ihr wirklich alle nicht so alt aus. Wann habt ihr denn Kinder bekommen?" Luans analytisches Denken war auf den Kopf gestellt worden und nun war der junge Mann zusehends verwirrt.
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Boranson

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465

Montag, 10. Juli 2017, 21:12

(Elith)

"Ich soll auf dieses Ding steigen? Nie im Leben vergiss es!" beschwerte sich Elith. Allein schon die Vorstellung mitten auf dem Wasser vor sich hinzutreiben lies seinen Magen verkrampfen und er hätte sich am liebsten übergeben. Sie mussten Luan und Lyzé inzwischen sehr nahe sein, auch Elith spürte ihre Anwesenheit jetzt deutlich.
"Es muss doch eine andere Möglichkeit geben, als dass wir und auf solche Viecher lassen müssen." Wenn er dazu in der Lage gewesen wäre hätte er am liebsten lieber das gesamte Meer verdunsten lassen.
Wenn im Himmel Krieg herrscht...
bricht auf Erden die Hölle los

 Sayet

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466

Montag, 10. Juli 2017, 22:19

(Lyze)

"Findest du mein Vater hat noch keine Kinder verdient!", rief Sam Tom aufgebracht und stand auf. Es fehlt nicht viel, dass er Luan an die Kehle gegangen wäre.
Doch Tom drückte ihn zurück auf seinen Platz. "Sieh es Ihnen nach. Sie haben keine Kultur, woher sollen sie es wissen? Sie wollten mich sicher nicht beleidigen. Sieh, doch sie sehen sehr nett aus."
"Das kann täuschen. Du weißt was die Fünf über die Barbaren aus Pagrona sagen! Wir sollten Sie ausliefern wirklich"
"Aber wir wissen doch gar nicht ob sie von dort kommen. Sie haben nur gefragt wie weit es weg ist. Kommt ihr etwa von dort?"
Lyze und Luan schüttelten hastig den Kopf.
"Na siehst du"
Sam Tom schnaubte und setzte sich wieder und sein Vater atmete laut auf.
"Er ist ein temperamentvoller Bursche. Aber das liebe ich an ihm. Seht, er wurde mir vor einem Zyklus geschenkt." Er legte eine Hand auf Sam Toms Schulter. "Gelobet seien die Fünf, Glanz und Hoffnung tragen ihre Spuren"
"Glanz und Hoffnung tragen ihre Spuren", wiederholte Sam Tom ehrfurchtsvoll.
Lyze sah die beiden mit offenem Mund an. Als Luan sie anstupste, schloss sie ihn schnell und nahm sich vom Essen.
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467

Montag, 10. Juli 2017, 23:31

(Luan)

"Wie lang ist denn ein Zyklus?" fragte Luan neugierig und beachtete Sam Toms Reaktion in kleinster Weise. Woher sollte er all das wissen? Was er jedoch schon vermutete war, dass sie einen längeren Lebenszyklus besaßen und kaum alterten. Anders konnte er sich nicht erklären, wie jung sie alle aussahen, doch wie unterschiedlich alt sie sein mussten.
"Und gibt es irgendeine Möglichkeit diese Fünf zu sehen? Ich meine ihr betet sie ja nicht ohne Grund an, oder?"
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468

Dienstag, 11. Juli 2017, 08:12

(Ina)

"Das sind Schnatterer und keine Viehcher." Zum Beweis tätschelte Ina die lange, spitze Schnauze des Tieres. "In Meeresinsel ersetzen sie Pferde, also stell dich nicht so an. Oder hast du vielleicht eine bessere Idee? Ich jedenfalls nicht."
Ina ging ins Meer und musste kurz die Luft anhalten, so kalt war das Wasser. Sie schmiegte sich eng an den Leib des Tieres und es trug sie einige Meter in das Wasser hinein. "Nun komm schon!"

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469

Dienstag, 11. Juli 2017, 09:56

(Elith)

"Da kannst du noch so sehr darauf bestehen! Ich werde mich nicht auf so ein Ding setzen und mit ihm irgendwo ins Unbekannte aufs Meers rausschwimme so lange wir nicht ganz sicher wissen wo unser Ziel ist." Bestand Elith. Das Wasser machte ihm einfach nur Angst, es war etwas, dass er ganz und gar nicht kontrollieren konnte und auch wenn es irrationnal war, würde er sicher nicht auf einen Schnatterer steigen.
Er lief einige Schritte entlang des Strandes als würde ihm eine Eingebung kommen.
Er spürte etwas unter seinen Füßen, dass seine Aufmerksamkeit erregte. "Es ist warm hier." stellte er fest und fuhr mit der ausgespreizten Hand über den Sand und konnte deutlich eine Strömung von Wäre unter der Erde spüren. "Hier muss irgendwas sein, es fließt unter dem Meer. So etwas wie Lava."
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470

Dienstag, 11. Juli 2017, 11:03

(Ina)

"Ja, und? Sollen wir jetzt in der Lava unter dem Meer reisen? Das klingt natürlich um einiges sicherer." Ina verdrehte di Augen, sie konnte nicht nachvollziehen, warum Elith sich so quer stellte und das obwohl sie seine Angst ganz deutlich spürte. Doch sie wurde selbst von Angst angetrieben, Angst zu spät zu kommen, sie hatte das Gefühl etwas wichtiges zu verpassen, wenn sie nicht bald zu Luan und Lyzé aufschließen würden.
Sie atmete noch einmal tief durch und stieg dann wieder von dem Schnatterer runter. "Tut mir leid. Ich bin ein wenig gereizt. Ich verstehe trotzdem nicht, wie uns die Lava nun helfen soll." Das diese da war, wusste sie, sie hatte sie ebenfalls ganz deutlich in der Erde gespürt. Doch hatte sie nicht gedacht, dass das eine Rolle spielen könnte.

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471

Dienstag, 11. Juli 2017, 19:50

(Lyze)

"Sag es", forderte Sam Tom das Mädchen neben sich auf. Ihre Augen begannen zu glänzen, als hätte sie die ganze Zeit gehofft auch etwas erzählen zu können. "Ein Zyklus ist die Zeitspanne die das flammende Schwert braucht um aus den Händen der Fünf hinab durch die Untiere und Ungläubigen zu pflügen und schließlich wieder über ihnen thronend die neue Zeit zu verkünden."
Lyze zog die Augen zusammen. "Du sprichst von.. Sternbildern? Die Fünf sind ein Sternbild?"
"Ja, natürlich, hast du noch nie in den Himmel gesehen?", das Mädchen lachte und auch der grimmige Sam Tom konnte sich eines herablassenden Lächelns nicht erwehren.
Sie legte einen Topf über das Feuer und zeigte hinauf zu den Sternen. Als ihrer aller Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, fuhr sie fort. "Dort, im Zenit über uns, seht ihr die Fünf? Sie bilden eine Krone"
Lyze nickte. Sie hatte es immer dreibeiniger Elefant gennant.
"Ihr seht, sogar die Sterne preisen die Fünf, weil alle Schöpfung ihren Schöpfer liebt."
"Das hast du schön gesagt", stellte Sam Tom lobend fest. Und das Mädchen strahlte.
"Ah ja", stellte Lyze fest und überlegte ihr vom dreibeinigen Elefanten und der Willkür der Sterndeutung zu erzählen, aber sie hatte das Gefühl, dass sie damit ihren warmen Platz am Feuer einbüßen würden.
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472

Dienstag, 11. Juli 2017, 21:16

(Elith)

"Komm mal her!" bat Elitt und zog Ina förmlich aus dem Wasser an den Strand. Gemeinsam standen die beide nun bis zu den Knöcheln im Wasser. Ina etwas mehr, sie war ja auch deutlich Kleiner als Elith. Er hatte eine Idee und wollte etwas versuche, was damals in der Hütte mit Lyzé schon mal passiert war. Er nah Inas Hand und konzentrierte sich auf die Lava unter ihren Füßen. Die Temperatur der Lava stieg an. Sie brodelte unter der Erde. das Wasser um sie herum wurde warm und ehe Ina sich verbrannte gingen die beiden wieder zurück an den Strand und versuchten es noch einmal. Das Wasser brodelte und ehe es die beiden erwarteten zischten heiße Dampfwolken auf, bevor sich vor ihnen ein Storm aus Lava aus dem Meer erhob und sofort erkaltete. Die erstarte Lava bildete einen etwa 20 Meter langen Pfad mitten im Meer in exakt die Richtung, in der sie Lyzé und Luan vermuteten.
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473

Dienstag, 11. Juli 2017, 23:12

(Luan)

"Stop. Wer lebt dort oben auf diesem Vulkan, wenn nicht die Fünf? Sie sind doch mehr als ein Sternbild, oder nicht?" bohre Luan nach, der die Fragen nicht lassen konnte. Diese Kultur faszinierte ihn und ihr Glaube war Teil davon, auch wenn sich der Sinn dahinter nicht ganz erschloss. Er wusste auch noch nicht, wie lange nun ein Zyklus dauerte, doch wenn sie nicht ihre Zeitrechnung kannten wurde das Schwierig.
"Wie viele Monde ist ein Zyklus? Wenn ein Zyklus einem Zeitenwechsel entspricht, dann verstehe ich nicht, wieso ihr alle so jung und gleichzeitig alt ausseht. Da wo wir herkommen, altert man in einem anderen Zeitrahmen, wie es aussieht." murmelte er den letzten Satz mehr in sich hinein. Grübelnd legte er einen Finger an sein Kinn und versuchte sich in seinem Kopf erklärende Szenarien zu erschließen.
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Mittwoch, 12. Juli 2017, 08:58

(Ina)

Ina öffnete ihren Mund und staunte nicht schlecht. Warum waren alle außer sie schon so viel weiter mit ihren Fähigkeiten. Nun sogar schon Elith, der doch als letzter und völlig ahnungslos zu ihnen gestoßen war und sie selbst war ihr ganzes Leben bereits darauf vorbereitet worden. Und was konnte sie? Ein paar Gefühle beeinflussen, eher bei Tieren als bei Menschen. Ein bisschen Erde bewegen, aber lange nicht genug um ihnen einen Weg durch das Wasser wachsen zu lassen. Sie freute sich ja schon, wenn sie Erde die unter einer Schneeschicht war in ihre Hand rieseln lassen konnte.
"Das ist wirklich gut. Wie machst du das nur?" Allerdings sah sie es trotzdem kritisch, auch wenn sie von seinem Können selbst begeistert war. "Aber das können wir nicht machen. Wir können die Natur nicht einfach für uns verbiegen. Nicht in solch einem Ausmaß. Wir trennen das Meer, weißt du was für Ausirkungen das haben kann? Für die Umwelt? Für die Tiere? Nein, das geht wirklich nicht Elith."

Boranson

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475

Mittwoch, 12. Juli 2017, 10:21

(Elith)

"Ina...das war nicht ich alleine." Stellte Elith richtig. "Wir waren das zu sammen, alleine kann ich sowas großes auch nicht anstellen." in seiner Begeisterung hatte Elith ihre Zögern erst gar nicht bemerkt, erst als er auf ihre errichtete Mauer steigen wollte um für sie den nächsten Abschnitt zu formen wurde ihm bewusst, dass sie ihm nicht folgte.
"Du siehst doch wie das funktioniert. Irgendetwas formt immer die Welt nach ihrem Vorbild um und verändert sie und trotzdem geht immer alles weiter. Warum sollten nicht wir es sein, welche sich ihre eigenen Welt formen, so lange wir niemanden damit schaden." Elith stand nun mitten auf ihrem Steg drehte sich zu Ina, die noch immer am Strand stand und breitete seine Arme aus. "Wir können den Menschen und unseren Freunden bei so vielen Problemen helfen aber nur wenn wir vorher unsere eigenen Grenzen kennen und dafür müssen wir stärker werden. Dafür fängt es genau hier an. Einen Weg zu unseren Gefährten zu formen."§
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476

Mittwoch, 12. Juli 2017, 10:41

(Ina)

"Aber woher willst du wissen, dass wir damit niemanden schaden? Was ist mit den Fischen? Den Walen? Wir bauen eine Grenze wo zuvor keine war. Wir können nicht aus bequemlichkeit einfach alles unserem Willen unterwerfen. Wer sind wir denn dann? Wir sind keine Götter!" Ina bewegte sich noch immer keinen Schritt, erst recht nicht jetzt, wo Elith behauptete, dies wäre auch ihr Werk.
Aber wenn sie das wirklich konnte, konnte sie dann vielleicht auch...? "Gib mir noch einmal deine Hand, Elith." bat sie ihn und diesmal war sie es, die die Magie formte. Sie spürte förmlich wie sie durch sie floss, wie sie mit ihr arbeiten konnte und als sie die Augen öffnete, sah sie, wie die erkaltete Lava zu Sand zerfiel und das Meer wieder freigab. Damit konnte sie leben.

Boranson

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477

Mittwoch, 12. Juli 2017, 11:00

(Elith)

über die nächsten 100 Schritt wurde es für die beiden immer einfacher sich ihren Pfad durch das Meers zu bahnen und ihn einige Zeit hinter sich wieder verkehen zu lassen. Mit mehr Übung kamen sie auch immer schneller voran, trotzdem verliesen sie irgendwann ihre Kräfte.
Elith hätte Ina gerne darauf angesprochen, dass er ihre Beeinflussung von Tieren ebenso für flasch hielt, wie sie seine Idee mit dem Formen einer Mauer. Er empfand es als Sklaverei der Tiere und niemand konnte vorhersagen ob diese dadurch nicht einen dauerhaften Schaden nahmen und sei es nur, dass sie unter der Kontrolle von Ina nicht vor ihren Feinden flüchten konnten. Aber er behielt es lieber für sich, er wollte sie nicht vor ihren eigenen Fähigkeiten erschrecken oder im Gegenteil eine Standpauke darüber anhören wie flasch und dumm er doch war.
"Siehst du das....dort am Horizont ist eine Insel mit einem Berg, das muss der Vulkan sein, zu dem dieser Lavastrom führt."
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478

Mittwoch, 12. Juli 2017, 11:12

(Ina)

"Dort müssen sie sein!" Doch Ina war zu erschöpft um noch weiter zu reisen. Sie brauchte unbedingt eine Pause und Schlaf. Zumindest waren sie hier mitten auf dem Meer sicher und so entschieden sie sich zu rasten, ein wenig zu essen, zu schlafen und ihre Reise am nächsten Tag fortzusetzen.
Die letzten Tage waren sie sparsam mit ihrem proviant gewesen, doch da sie ihr Ziel nun direkt vor Augen hatte, reichte Ina Elith ein großes Stück Brot und den letzten Rest des Käse.
"Spürst du das auch? Siesind ganz nah." Sie lächelte. "So gut wie heute, war ich noch nie. Ich glaube, diese Reise wird wirklich was verändern."

Spoiler Spoiler

Da Elith und Ina ja relativ lange unterwegs waren, würde ich vorschlagen, dass ihr auf der Insel vielleicht 1-2 Wochen vor springt, wenn es euch passt.

 Sayet

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479

Mittwoch, 12. Juli 2017, 15:28

(Lyze)

Sie wurden belächelt, was ihr aufstieß, aber es war in Anbetracht der Umstände besser als diesen aufbrausenden Aggressionen zu begegnen.
"Die Fünf sind keine Sterne, Junge" Tom seufzte mitleidig lächelnd. "Sie sind aus Fleisch und Blut. Aber der Himmel ehrt sie in der Form ihres Sternbildes. Sie sind das auffälligste und mächtigste aller Figuren am Firmament. Es ist der Beweis, dass sie die Welt erschaffen haben. Die Mondzyklen zählen wir nicht. Das schickt sich nicht. Der volle Mond entspricht dem vollen Leib der Frau. So wissen sie, dass sie Seelen empfangen und die Insel um weitere Leben bereichern können. Natürlich steht das nicht allen Frauen zu. Nur denen, die die Fünf dafür auch erwählten."
"Wo ist denn die Mutter eurer Enkelin?", fragte sie Tom, denn der blieb gelassener.
"Meiner Enkelin? Was ist das? Und warum soll es mich scheren, wo einzelne Frauen gerade sind?"
"Na ihre Mutter? Wo ist ihre Mutter? Sie ist doch noch ein Kind"
Fast wäre sie sich dumm vorgekomme, doch im Gesicht des Mädchens zuckte es kurz, während Sam Toms Miene uninteressiert wirkte.
"Wenn du sagen willst, dass du lieber unter Frauen wärst, können wir dich auch dorthin bringen, Mädchen"
Lyze schüttelte langsam den Kopf. Dann fiel ihr etwas andere ein. "Das brennende Schwert.. es ist auch ein Sternbild und euer Zyklus ist eine Wanderung, richtig? Dann wird er etwas so lange dauern wie unser Zyklus. Im Sommer verschwinden die Bilder des Winters und tauchen im Herbst erst wieder auf."
"Euer Zyklus?", fragte Sam Tom.
"Nur weil sie nicht kultiviert sind heißt das nicht, dass sie nicht auch zählen können. Es ist bemerkenswert, dass sie den Zyklus an den Sternbildern festmachen, wo sie nichtmal verstanden haben, was sie bedeuten. Aber auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, nicht wahr?"
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480

Donnerstag, 13. Juli 2017, 01:07

(Luan)

"Blindes Huhn. Soso." murmelte Luan, der die Zweifel an seiner Intelligenz persönlich nahm. Ob die Menschen in Batân ähnlich verbohrt in ihrer Religion waren?
"Wie weit ist es bis zu eurer Hauptstadt?" fragte er stattdessen und der alte Tom verzog etwas die Miene, als das Thema so abrupt geändert wurde.
"Etwa zwei Tagesmärsche. Doch ihr solltet den Fünf vor eurer Reise etwas opfern, sie sehen nämlich alles. Und sind sie euch nicht wohlgesonnen, dann schicken sie euch die wildesten Bestien." belehrte er sie.
"Wir sollen etwas opfern?"
"Ja. Ein kleines Tier sollte genügen. Aber nur, wenn ihr auf eurer Reise keine Schwierigkeiten haben wollt." fügte Tom erneut hinzu.
"Gut, habe ich verstanden. Wir werden wohl eine Nacht darüber schlafen müssen." erklärte Luan etwas müde und ignorierte Sam Toms arrogantes Lächeln. Er hielt sich tatsächlich für etwas besseres. Wie eitel diese Sorte Mensch doch war.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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