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1

Mittwoch, 25. Mai 2016, 12:45

Chroniken des Lichtbringers

  • Übersicht

    Die Prophezeiung besagt, dass der Lichtbringer erscheinen würde, aus zwei mächtigen Blutlinien hervorgegangen und mit der Macht Fremgard erneut in ein Zeitalter der Dunkelheit zu stürzen oder jedoch seinen wiederkehrenden Untergang zu verhindern. Der kleine Luan, Têss' und Agrons Sohn, wird als der Lichtbringer gehandelt, da zum Zeitpunkt seiner Geburt der Stern des Lichtbringers zum ersten und einzigen Mal erleuchtete. Jedoch ist auch er ein normaler Junge, der alltägliche Probleme zu bestehen hat und langsam aber sicher in ein Alter kommt, in dem er die Bürde zu spüren beginnt, die auf seinen Schultern lastet. Was er jedoch nicht weiß ist, dass ihm viele Menschen auf den Fersen sind und viel dafür geben Einfluss auf ihn auszuüben.

    Queststart: ca. 553. Zeitenwechsel, des IV. Zeitalters in Meeresinsel





    Teilnehmer:

    Chars:
    - Têss eine Prinzessin und Jägerin Avins, (Myr )
    - Luan , junger Begabter (Düsterklinge)
    -- Ya'rina (Ina)

    Spoiler Spoiler


    *547 Zeitenwechsel
    Tochter von Têss und Agron, Zwillingsschwester von Luan
    hat eine Begabung mit der sie die Erde beeinflussen kann
    -. Lyzé, junge Begabte und ehemalige Bewohnerin Meeresinsels (Sayet)
  • Npcs

    - Zake, Novize des Turms, kann sich vorübergehend und nur phasenweise 3 Atem schneller bewegen (Düsterklinge)
    - Ukata, Maka'ito Krieger und Beschützer Luans (wurde bei der Verteidigung Luans getötet)


    Später:

    - Yo-Yo, merkwürdiger Begabter und Hutmacher, der mit seiner sprechender Uhr durchs Land zieht
    - Tom, Bewohner der Insel der Fünf
    - Sam Tom, Toms Sohn, etwas arrogantes Verhalten
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Düsterklinge« (13. Juli 2017, 13:51)


2

Donnerstag, 26. Mai 2016, 12:17

(Luan)

Gelangweilt saß er auf der kleinen, hölzernen Terrasse ihres winzigen Hauses, das jedoch am Strand von Meeresinsel lag und noch lange nicht fertig gebaut war. Seitdem sie vor 2 Zeitenwechsel hier angekommen waren, arbeiteten seine Mutter Têss und sein ewiger Beschützer Ukata an ihrer Bleibe. Die Menschen Meeresinsels waren freundlich, wenn auch bestimmt, als sie Ukata damals verboten seine Waffen mit auf die Insel zu nehmen. Auch Yasha, die immer noch nicht ausgewachsene Wasserechse wollten sie zu Beginn nicht in ihrer Gemeinde haben, doch Têss konnte sie schließlich davon überzeugen, dass das Tier ungefährlich war. Für Freunde. Die spitzen Zähne der Echse versprachen etwas anderes und hatten oft genug unter Beweis gestellt, dass sie auch zum jagen und töten gut waren. Doch da Yasha ein gutes Wesen durch und durch besaß, gab es keine Probleme mit den Meeresinselbewohnern.
"Ich werde morgen mit den anderen Männern rausfahren um zu fischen." ertönte Ukatas Stimme mit seinem schweren Maka'ito-Akzent hinter ihm.
"Deine Mutter hat erlaubt, dass du mitdarfst. Sie kommt genau genommen auch mit." fügte er nach einer kleinen Weile hinzu, setzte sich neben Luan und ließ seine Beine runterbaumeln.
Über Luans gelangweiltes Gesicht fuhr ein strahlendes Lächeln.
"Wirklich jetzt? Und du veräppelst mich auch nicht? JA!" rief er vor Freude und kurz hatte Ukata den Eindruck, dass die kleine Hütte zu vibrieren begann. Luan sprang auf und rannte ins innere des Hauses wo er seine Mutter jedoch nicht finden konnte.
"Wo ist sie?" fragte er und lugte nur mit dem Kopf hinter der Tür hervor.
"Ich glaube sie ist bei den Händlern. Oder sie versucht irgendwie wieder einen Bogen oder sonstiges hier einzuschleusen." fügte er mit einem Zwinkern hinzu. Têss war zwar eine avinische Prinzessin, doch gleichzeitig eine begnadete Jägerin die sehr damit haderte, dass Waffen auf Meeresinsel verboten waren.
Luan nickte grinsend und machte sich auf den Weg zu seiner Mutter.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

3

Montag, 30. Mai 2016, 10:49

(Têss)

Têss hatte die kleine Hütte in der sie mit ihrem Sohn und Ukata lebte fast erreicht, als Luan ihr entgegen geschossen. "Hey, hey, wohin des Weges, vor allem in diesem Tempo?" fragte sie ihren Sohn der sein breites Grinsen nicht verbergen konnte. "Aha, ich sehe schon, Ukata hat es dir schon verraten. Na dann komm, ich habe ein paar neue Harken für die Angeln besorgt." Sie nahm den Jungen an die Hand und ging gemeinsam mit ihm zurück zu der Hütte. Es war nicht das erste Mal das sie angeln ging, doch es war das erste Mal, dass Têss und Ukata gemeinsam gingen und Luan mitnahmen.
Têss selbst hatte schon immer gern geangelt, zuerst mit ihrem Vater, wobei die Erinnerung daran schon fast verschwand, dann mit Agron, doch das angeln auf offener See war gänzlich anders als das an einem der kleinen Bergseen, oder dem Tümpel an dem sie es gelernt hatte und am dem sie immer am Liebsten geangelt hatte.
"Wo ist dein Netz? Wir brauchen ein paar kleine Köderfische wenn du einen wirklich dicken Fisch fangen willst. Lauf schon, die Sonne steht hoch fang ein paar von den kleinen die sich direkt am Strand tummeln wenn es so warm ist."
Têss beobachtete wie Luan sein Netz nahm und davon lief um ihr und Ukata so genug Zeit ließ um das Boot fertig zu machen.
"Ich weiß noch immer nicht, ob das wirklich eine gute Idee ist, auf dem offenen Meer sind wir wie auf dem Präsentierteller." sagte sie zu Luans Beschützer, der sie dazu überredet hatte Luan mitzunehmen."

4

Mittwoch, 1. Juni 2016, 00:20

(Ukata)

Der verhältnismäßig riesige Maka'ito lachte in einem tiefen Basston.
"Die Sorgen einer liebenden Mutter ehren dich, Têss, doch er ist nun 12 Zeitenwechsel alt und du kannst ihn nicht ewig vor der Welt verstecken. Er muss sich auch ausleben können." Er bemerkte ihren Blick und hob abwehrend die Hände.
"Du bist eine tolle Mutter und liebst deinen Sohn sehr, doch manchmal schränkst du ihn dadurch ein und lässt ihn nicht einfach Kind sein. Was soll schon passieren, wir fahren nicht weit raus." gab er sich zuversichtlich und zeigte auf den Himmel.
"Das Wetter ist ebenfalls gut und wir fahren nicht alleine. Der alte Shebyl und seine Bootsleute fahren ebenfalls zum fischen hinaus." sagte er und konnte ihr so die Sorgen nehmen.

Nach einem knappen Knoten kehrte Luan mit einem Eimer voller kleiner Fische und einem stolzen Lächeln zurück. Sie machten das Boot startklar und nach einem weiteren halben Knoten saßen sie zu 3 in dem kleinen Boot und folgten Shebyl und seinen Fischern aufs offene Meer.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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5

Mittwoch, 1. Juni 2016, 01:19

(Lyzé)

Lyzé stand am Ufer des Ozeans und sah Shebyl und seinen Fischern zu, wie sie die Früchte des Meeres stahlen. Sie wünschte sich, dort zu sein und zu verhindern was sie taten, doch das verblieb in ihrer Fantasie. Ihre Hand teilte das Wasser der Wellen und die nächste Welle überspülte sie, erfasste sie und riss sie mit sich. Lyzé lachte und ließ sich auf dem Rücken treiben. Wenn ihre Mutter sie jetzt sah, würde sie weinen. Und später würde sie Prügel beziehen. Doch was scherte sie all das jetzt? Nichts von alle dem war wichtig. Nur das Rauschen des Meeres.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

6

Mittwoch, 1. Juni 2016, 06:33

(Têss)

Er war aber nun mal kein normaler Junge. Luan, ihr Sohn, er war etwas Besonderes, das hatte Têss bereits bei seiner Entstehung gewusst. Früher war alles einfacher gewesen, auch wenn sie Luan liebte, so wünschte sie sich oft diese Tage zurück. Die Tage in denen sie mit Agron auf Jagd war und in denen sie gemeinsam Abenteuer bestanden. Jetzt wusste sie nicht einmal ob er noch lebte und scheinbar hatte er auch weiterhin wenig Interesse an Luan oder ihr.
Nachdem Têss vor einigen Jahren zurückgekehrt war um sich der Verantwortung ihres Sohnes zu stellen, hatte sie gehofft, dass Agron das ebenfalls tat, sie hatte lange gehofft, doch er war nicht gekommen. Auch wenn sie stets ihre Spur verwischt hatten, so hätte er sie finden können, wenn er es wirklich gewollt hätte, schließlich hatte Têss Luan damals auch gefunden.
Die Stimme Luans, der sich aufgeregt über seinen ersten Fang freute, riss Têss aus ihren trüben Gedanken und sie lächelte.
"Du bist ein Naturtalent." lobte sie ihn. "Genau wie deine Mutter."

7

Mittwoch, 1. Juni 2016, 14:29

(Luan)

Das strahlende Lächeln was sie zurückbekam wich den gesamten Nachmittag nicht aus seinem Gesicht, doch nach einigen Knoten - und vielen wüsten Schimpfwörtern seitens der Fischer - braute sich ein gewaltiger Sturm über ihnen zusammen und Têss rief den Fischern zu, dass sie vorhatten umzukehren. Bei so einem Gewitter würde ihre kleine Nussschale in Windeseile sinken, doch zum Glück waren sie relativ nah an der Küste geblieben sodass sie nicht lange benötigten um die große Insel zu erreichen. Schon von weitem erkannte Luan Lyzé, ein Mädchen aus Meeresinsel, dass in seinem Alter war und mit dem er sich besser verstand, als dem Rest der Kinder.
"Heee!" rief er und winkte ihr zu und noch bevor sie anlegen konnten sprang er ins Wasser und schwamm zu ihr um ihr zu zeigen, wie viele Fische er ganz alleine gefangen hatte.


(Ukata)

Er sah missmutig nach oben und dann zu den leichten Holzhütten auf Meeresinsel. Einem einfachen Gewitter würden sie standhalten, doch einem richtigen Sturm?
"Wo ist eigentlich dieser Kart, von dem sie uns berichtet haben und der für den Schutz dieser Insel zuständig war? So wie ich das sehe sollte jemand seinen Posten ausfüllen, solange er nicht hier ist. Und ich meine nicht mich." fügte er hastig hinzu, als er Têss belustigten Blick sah.
"Ich meine dich. Du bist eine Kämpfernatur durch und durch, doch ich habe immer das Gefühl, dass du das hier als Zwischenstation siehst. Und nicht als dein Zuhause. Habe ich Recht?" fragte er ohne jeglichen Vorwurf in der Stimme, während sie sich langsam dem Steg näherten.
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8

Mittwoch, 1. Juni 2016, 19:14

(Lyze)

Lyze lachte und winkte ihm zu. Als sie die Fische sah, verzog sie die Stirn. "Hast du sie mit deinen Händen gefangen?", fragte sie lauernd.


Lyze

"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

9

Mittwoch, 1. Juni 2016, 22:13

(Luan)

"Nein mit einem Netz." gab Luan etwas zerknirscht zu, doch zeigte dann auf Ukata, der noch mit Têss auf dem Boot war.
"Er hat sie mit bloßen Händen gefangen! Er ist ohne Furcht ins Wasser, wenige Schritte getaucht und schon hatte er einen!" erzählte er begeistert. Die Wellen wurden zwar langsam größer und reißerischer, doch so wie es aussah, zog das Gewitter an ihnen vorbei.
"Wir können heute Abend ein großes Lagerfeuer machen! Mit all den anderen und singen und tanzen." schlug er vor. Die Feste, die die Meeresinsler feierten waren bekannt für enormen Spaß und einen vollen Magen.


(Zake)

"Gute alte Marie." sagte er lobend und klopfte dem alten Pferd auf den Hals, während es langsam vor sich hin trottete. Der salzige Meergeruch lag in der Luft und das schon seit längerer Zeit. Seit gut 2 Zeitenwechseln war er im Auftrag der Meister unterwegs. Er selbst war noch formal gesehen ein Novize, doch wenn er seinen Auftrag erfüllte, dann würden ihn die Meister gewiss in den Rang eines Begabten heben. Dafür hatte er seine Begabung schon zu gut im Griff und zu viel Zeit für den Turm aufgeopfert. Doch das war ihm lieber als im Turm zu hocken, Bücher zu lesen und sich langweiligen Kram von noch gelangweilteren Lehrern anzuhören.
Der Auftrag den sie ihm damals gegeben hatten lautete mindestens einen neuen Novizen zu rekrutieren. Dabei war er viel herum gekommen und in letzter Zeit schließlich das Gerücht aufgeschnappt, dass es einen besonders mächtigen Begabten gebe solle, der auf einer Insel, ganz im Westen Fremgards lebte. Zake war zuversichtlich, dass er es schaffen würde, den Betroffenen zu überzeugen - schließlich wollte doch jeder seine besonderen Fähigkeiten entdecken! Fröhlich pfeifend streichelte er den Hals seines Gauls und blickte gen Horizont, wo er bald die ersten Wassermassen zu sehen erwartete.
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10

Mittwoch, 1. Juni 2016, 22:21

(Lyzé)

"Das klingt fantastisch!", rief Lyzé und zog ihn tanzend rückwärts laufend aus dem Wasser. "Du musst lernen, sie mit den Händen zu fangen, wie er. " Sie nickte zu Ukata. "Sonst ist es nicht ehrlich, verstehst du. Der Fisch oder du, das muss gerecht entschieden werden!" Sie hob tadelnd ihren Zeigefinger und piekste ihn in seine Brust. Dann seufzte sie. "Mutter wird mich nicht gehen lassen. Sie hasst die Meeresinsler. Deswegen bleibt sie auch in dieser langweiligen Bucht wohnen, anstatt rüberzuschwimmen."
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11

Mittwoch, 1. Juni 2016, 22:23

(Luan)

"Sie muss es ja nicht wissen." sagte er verschwörerisch und mit gesenkter Stimme.
"Aber ich wette du traust dich sowieso nicht." provozierte er sie dann und lachte laut auf als sie spielerisch nach ihm schlug.
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12

Mittwoch, 1. Juni 2016, 22:31

(Lyzé)

"Und ob!", protestierte sie und schob ihre Zunge heraus. "Mein Stiefvater wird allerdings mächtig sauer sein. Vielleicht sollte ich gar nicht mehr nach hause gehen.. er ist in letzter Zeit sowieso leicht reizbar"
Sie griff seine Hand und zog ihn zu seiner Hütte. "Los, bevor ich es mir anders überlege." Sie blickte nach oben, wo das Gewitter sich langsam verzog. "Wenn wir Glück haben, bleibt es noch etwas und schenkt uns Regen"
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Donnerstag, 2. Juni 2016, 06:14

(Têss)

"Du hast recht. Es ist nicht mein zu Hause und es wird auch niemals so werden." Têss sah zu Luan der mit Lyzé rumalberte, so wie sie es gerne taten. "Im Gegensatz zu ihm habe ich in diesen Ort hier nie mehr als eine Zwischenstation gesehen." sie sah wieder zu Ukata. "Du weißt genauso gut wie ich, dass es jeden Tag passieren kann, sie könnten uns finden, zuerst ist es vielleicht nur einer, oder eine kleine Gruppe, mit denen werden wir fertig, doch es werden weitere folgen, so viele, dass wir keine Chance gegen sie haben. Die Meeresinsler sind ein friedfertiges Volk, sie können uns nicht helfen und ich will sie nicht in Gefahr bringen."
Sie sprang aus dem Boot in das seichte, warme Wasser und vertaute es an einem Pfosten. "Es gibt etwas, darüber denke ich seit längerer Zeit nach." sagte Têss schließlich, ohne Ukata dabei anzusehen. "Ich finde Luan sollte seine echte Heimat kennenlernen. Es sind so viele Jahre vergangen, niemand würde uns dort erahnen und selbst wenn, mein Bruder hätte wenigstens die Mittel ihn zu beschützen." Sie wusste dass Shûn mit dem Turm zusammenarbeitete, sie wusste nicht wie eng er das tat, denn ihre Informationen waren spärlich. Nur wenige Reisende kamen zu den Inseln und erzählten Geschichten darüber was im Rest des Landes passierte und wieviel an diesen Geschichten dann wirklich dran war, war eine andere Frage.
"Ich vermisse es" sagte sie leise. "Avin - die Berge, die klaren Seen, sogar die Kälte im Winter und den nicht enden wollenden Regen im Sommer. Ich hätte es nie geglaubt, mein ganzes Leben hatte ich davon geträumt mit meiner Ausbildung fertig zu werden und mich in Abenteuer zu stürzen, doch jetzt wünsche ich mir nichts mehr als meine Familie wiederzusehen."

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14

Freitag, 3. Juni 2016, 21:55

(Lyzé)

Die Meeresinsler mussten nicht einmal gefragt werden. Als sie das Feuer bemerkten, dass den Geruch gerösteten Fischs mit sich trug, kamen sie nach und nach aus ihren Hütten und sammelten sich um das Feuer herum. Es dauerte nicht lang, bis die ersten ihre Instrumente holten und die ersten sanften Klänge zum Festland hinaus trugen. Lyzé legte den Kopf auf Luans Schulter und spähte hinaus zu den flackernden Lichtern am Rand des Ufers. Sie hätte längst zuhause sein müssen. Wahrscheinlich würde es ihnen aber sowieso nicht auffallen. Applaus riss sie aus ihren Gedanken, und sie schaute sich um. Einer der Männer brachte zwei Krüge voll Met heran und stellte ihn auf den Boden neben das Feuer. Wer sich traute zu tanzen, durfte davon kosten. Lyzé lächelte als sich die ersten Mutigen zu strecken begannen und schon wurden die ersten lustigen Töne gezupft.
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Sonntag, 5. Juni 2016, 22:26

(Ukata)

Er trat an Têss heran und stieß mit ihr an, bevor er ihr Gespräch wenige Knoten zuvor erneut aufgriff.
"Vielleicht hast du Recht. Vielleicht ist Avin seine natürlich Umgebung. Aber vielleicht möchte er gar nicht dorthin. Er ist sehr glücklich in Meeresinsel." merkte er an und sah dem Jungen zu, der fröhlich mit den anderen Kindern um die Flammen tanzte.
"Andererseits sind fast zwei Jahrzehnte vergangen, seitdem ihr damals aufgebrochen seid. Ich verstehe, dass du Heimweh hast. Es ist jedoch eine Entscheidung, die ihr zusammen fällen solltet, vor allem jetzt, wo er langsam in ein bestimmtes Alter kommt." stellte er fest.

(Luan)

Er hatte lange nicht mehr so einen Spaß gehabt, auch wenn das freie Leben und der Spaß in Meeresinsel allgegenwärtig waren. Selbst mit einigen Kindern, mit denen er sich nicht so gut verstand, hatte er seine Freude und schon bald begannen sie Spiele zu spielen. Sie einigten sich auf Verstecken, losten drei aus, die bis 100 zählen mussten und suchten sich entsprechende Versteckte auf der Insel. Die einzige Regel war, dass man sich nicht drinnen in einem Haus oder in der Siedlung selbst verstecken durfte.
Luan zog Lyzé mit sich mit.
"Komm wir laufen zur Felsenbucht, ich kenne dort einen Ort, wo sie uns niemals finden." flüsterte er verschwörerisch.


(Zake)

"Dort drüben?" fragte er und klopfte Marie auf den Hals.
"Gute Marie." fügte er leise hinzu. Die Frau nickte.
"Hier Meeresbucht. Dort Meeresinsel." erklärte sie ihm in einem gebrochenen Akzent, den er gerade so verstand.
"Ich habe hier ein bisschen Silber, kann ich mir ihr Boot leihen?" fragte er und zeigte ein einnehmendes Lächeln. Die Frau sah ihn verständnislos an, was ihm zum Seufzen brachte. Dann zog er seinen Beutel hervor, zeigte ihr den Inhalt und dann auf das Boot.
"Kaufen?" fragte sie. Genervt schüttelte er den Kopf, zeigte auf das Boot, dann auf Meeresinsel und dann wieder auf Meeresbucht. Endlich schien die Frau zu verstehen, nahm jedoch nicht das Silber sondern zeigte auf ein Fell, dass auf Marie gepackt war. Zake seufzte erneut, nickte und überreichte ihr das Fell, bevor er am späten Abend mit dem Boot übersetzte und schweren Herzens seine gute, alte Marie zurückließ.
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16

Montag, 6. Juni 2016, 19:58

(Lyzé)

"Au ja!", ihre Augen lechteten und sie ließ sich von Luan mitziehen. Geschickt hüpfte er über die Felsvorsprünge, als wäre er schon öfters hier gewesen. Schließlich zog er sie in eine Höhle, wo sie im Dunkel des Unwetters bald nur noch ihren Atem hörten. "Das ist voll unheimlich", flüsterte aufgeregt. "Hier finden sie uns wirklich nie!"


(Joras)

"Scheiß Regen!", brüllte Joras in die einbrechende Nacht hinaus und reckte ihr seine Faust entgegen. "Wenn ich die Götter jemals in meine Finger kriege, werden Sie es bereuen geboren worden zu sein!" Missmutig sprang er an Land, als das alte Boot an der Küste der Insel ansetzte. Unweit von ihm hatte ein anderes Boot angesetzt. Es war ihm gefolgt. Nicht, dass es viele Wege übers Wasser gab, die ungefährlich waren. Aber Joras war trotzdem misstrauig. Dass der Andere wie ein Fremder aussah, machte es nicht besser. Er würde dem Braten auf die Schliche komme.
"Hast dus auch endlich geschafft!", rief er dem Fremden zu. "Dachte schon du säufst ab. Was auch immer du über diese Insel Gutes gehört hast, es ist erlogen. Sie sind alle Schweine. Hemmungslose Schweine ohne Moral, ohne Anstand. Willkommen auf der Insel der Gottlosen"
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Salion

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17

Dienstag, 7. Juni 2016, 08:45

Der Schein einer Fackel zog sich aus dem Inneren der schmale Höhle in Richtung Ausgang. Wie ein lebendiges Tier zuckten die Schatten der einzelnen Falschen an der Wand. Schwere Schritte begleiteten den Fackelträger. Einige Steine rollten unter seinen Füßen hinweg und wurden von dem Echo scheinbar zu kleineren Felsen erhoben.
Im Schein der Fackel erkannte ihr Träger 2 Gestalten am Eingang der Höhle, von der jeder wusste, dass sie verboten war.
"Ey ihr! Was treibt ihr da!?" schallte seine tiefe Stimme den beiden Fremden entgegen und wurde durch das Echo der Höhle in die eines Giganten verwandelt.
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18

Dienstag, 7. Juni 2016, 09:04

(Lyzé)

Erschrocken fuhr sie zusammen und klammerte sich an Luan fest. "W-e-e-r bist du?", stammelte sie und versuchte mehr als Konturen zu erkennen. "Wir suchen Schutz vorm Regen!", fügte sie hastig hinzu. "Du hast nicht gesagt, dass es hier Monster gibt", hauchte sie Luan zu und stieß ihm leicht in die Seite.
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Salion

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19

Dienstag, 7. Juni 2016, 09:45

"Ein Monster?" dröhnend brach die Gestalt in Gelächter aus und kam näher an die beiden heran.
"Mach dich nicht lächerlich Kleine." er hatte sie fast erreicht als er stehen blieb und die Fackel etwas senkte um die beiden Liebenden nicht zu blenden. Jetzt erkannte er die Fremden auch besser.
"Hat man euch nicht gesagt, dass ihr hier nicht sein dürft? Wir sollten diesen Eingang wirklich zuschütten."
Der Regen vor der Höhle nahm bei jedem Atemzug deutlich zu bis selbst das Sprechen gegen diese Naturgewalt anstrengend wurde.
Wollte der alte Meeresinsler sie gerade noch wegschicken, sah er mitleidig in das strömende kalte Nase.
"Kommt mit und haltet euch dicht bei mir, er gibt in der Höhle einige brüchige Bodenlöcher, ich würde demjenigen von euch wirklich ungern das Bein abhacken müssen um ihn freizubekommen."
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20

Dienstag, 7. Juni 2016, 11:15

(Têss)

Ihr Herz begann wild zu hämmern, als Têss Luan nicht mehr dort finden konnte, wo er eben noch gewesen war. hecktisch sah sie sich um, doch am Lagerfeuer und bei den Feiernden war er nicht mehr, da war sie sich nun sicher.
"Wo ist er?!" fuhr sie Ukata härter an als sie wollte, ihr Herz machte nun regelrechte Purzelbäume. Sie griff nach dem Arm eines Mädchens, dass kichernd an ihr vorbeilief. "Gisela, wo ist Luan?" fragte sie dieses, doch sie zuckte nur mit den Schultern. "Wir spielen verstecken! Ich habe ihn noch nicht gefunden." Eigentlich sollte sie diese Aussage beruhigen, doch das tat sie nicht.
"Du bist wirklich ein toller Beschützer, los, wir suchen ihn, du nimmst den südlichen Teil der Insel, ich den nördlichen."

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