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Montag, 26. September 2016, 22:30

(Bartholomo)

Sie trafen sich einige Knoten und etliche Krüge Rum und Bier darauf vor der Bucht, an der die Todeskuss anlag. Bartholomo sah zum Wald aus dem Vlad gemütlich schlendernd kam.
"Da ist ja der kleine Blutsauger." brummte Bartholomo grimmig und nickte ihm zu.
"Halte dich an unsere Abmachung. Spätestens in drei Tagen wirst du genug zu fressen haben." sagte er und dachte da an eine ganz bestimmte Siedlung, die von ihrer Bedeutung und Größe her durchaus mit Meeresinsel mithalten konnte. Die Dorfbewohner hatten die Siedlung Cataca gennant und von einem wohlhabend Volk erzählt, das von einem reichen Fürsten regiert wurde und an einem breiten Fluss lag, wodurch die Todeskuss sie direkt in das Herz der Siedlung bringen konnte. Bartholomo war sich sicher, dass sie so oder so gewinnen würden. Entweder sie hatten einen neuen Verbündeten oder aber er tötete so viele, bis sich der Rest ihnen anschloss.


(Terlan)

Ogar überlegte und nickte dann.
"5 freiwillige Männer könnte ich entbehren. Ich werde jedoch keinen zwingen hier zu bleiben." stellte er klar und gab das Angebot auf sein Schiff weiter. Tatsächlich fanden sich fünf erfahrene Seemänner, die sich Karts Kommando anschließen würden. Damit hatte Kart Zugang zu weiteren, wertvollen Informationen der westlichen Seekarte und Handelsrouten kleinerer Völker. Der Plan von einem großen, einflussreichen Meeresinsel-Reich lag in greifbarer Nähe. Ogar lächelte.
"Als Gegenleistung möchte ich den genauen Ort von Meeresinsel wissen. Wir werden die Insel aufsuchen und ein erstes Handelshaus erbauen, wenige Wochen später kann der Handel schon in voll Zügen im Gange sein, wenn alles glatt läuft." versprach er. Terlan freute sich und überlegte sich, wie er sein Heimatdorf von diesem Bündnis profitieren lassen konnte. Und tatsächlich fiel ihm etwas ein...
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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42

Mittwoch, 28. September 2016, 19:40

(Kart)

Er willigte in den Handel ein, der vielversprechend für beide wirkte. Doch statt den Ort Meeresbuchts zu nennen, sandte er einen seiner Leute, ihnen den Weg zu weisen. So würden die Bewohner nicht misstrauisch werden. Der Handel und das Friedensbündnis wurden mit Wein begossen, bevor sich die beiden Schiffe wieder trennten. "Bartholomo wird Augen machen", grinste Kart und gab das Handzeichen zur vollen Kraft voraus.


(Vlad)

"Ich habe immer genug zu fressen", stellte Vlad fest und grinste langsam und unheilvoll. Dann ging er an dem Kapitän vorbei auf das Schiff. Die Männer wichen ihm aus, doch das scherte ihn wenig. Ungeniert setzte er sich neben den Steuermann und blickte schweigend auf das Meer hinaus.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

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Dienstag, 4. Oktober 2016, 22:23

(Bartholomo)

Sie hatten nicht ganz 3 Tage gebraucht, als sie den beschriebenen Ausläufer des Flusses gefunden hatten, der sie nach Cataca führen sollte. Der Fluss war breit genug, sodass sie das Schiff durch ihn navigieren konnten, doch da es Storm aufwärts ging, musste fast die gesamte Mannschaft die Ruder bedienen. Nach einigen Knoten erreichten sie einen kleinen Fleck, der einen winzigen Hafen hatte und wie ein verschlafenes Dörflein wirkte. Einige Holzhäuser waren in die Höhe gezogen worden, während wenige Menschen an einem kleinen Marktplatz handelten. Die Anwesenheit der Freibeuter wurde natürlich sofort bemerkt, doch noch machte niemand Anstalten sich feindlich zu verhalten, also blieben auch Bartholomos Männer ruhig. Sie legten an und der Kapitän betrat als erster das Dorf.
"Du da!" rief er einen Mann zu sich.
"Ist dieser überschaubare Ort hier Cataca?" fragte er ihn herrisch. Die Augen des Mannes weiteten sich leicht, ehe er den Kopf schüttelte.
"Das hier ist nur ein kleiner Hafen an dem Menschen sich auf der Durchreise ausruhen können. Was ihr meint ist die Hauptstadt des Herzogtums Cataca, die ebenso heißt. Wir stehen jedoch unter dem Schutz des Herzogs."
"Soso." murmelte Bartholomo und sog die Luft ein.
"Was für ein Herzog ist das und wie weit ist seine Hauptstadt noch entfernt?" fragte Bartholomo etwas verächtlich, da er nicht mit einer Stadt sondern einer beschaubaren Siedlung wie Meeresinsel gerechnet hatte.
"Herzog Mugen herrscht über Cataca. Er ist ein strenger aber gerechter und wohlhabender Herzog. Cataca liegt etwa einen halben Tag von hier entfernt, doch mit eurem Schiff werdet ihr nicht passieren können. Woher kommt ihr, wenn ich fragen darf?"
"Du darfst nicht fragen." meinte der Kapitän ruppig und kratzte sich am Kinn.
"Pagon, komm ran." knurrte er und als der Geist neben ihm erschien nickte er unauffällig in die Richtung in der Cataca lag.
"Schau dir diese Stadt mal an und sag mir wie wir das am besten anstellen." befahl er ihm, während sein Plan diese Stadt zu überfallen langsam ins Wanken geriet.
"Und das hier ist für dich." sagte er zum Dorfbewohner und schnipste ihm einen Silbertaler in die Hand, ehe er kehrt machte und zum Schiff zurückkehrte.


(Terlan)

Die Taube mit Bartholomos Anweisung erreichte sie kurz nachdem Ogar mit den Avinern abgereist war.
"Wir sollen uns an einen Ort begeben der Cataca heißt und die Todeskuss unterstützen." las Kart die Nachricht vor in dem auch der ungefähre Standort der Stadt beschrieben war.
"Segel raffen, wir wenden!" brüllte Terlan die Anweisungen, die ihm Kart dann vermittelte über das Deck, woraufhin sich alles in Bewegung setzte.
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44

Sonntag, 9. Oktober 2016, 08:47

(Kart)

Die Nordstern setzte volle Segel und folgte dem vorgegebenen Kurs. Währenddessen kümmerten sich die Seemänner um ihre neuen Rekruten und lehrten sie die wichtigsten Kenntisse der Seefahrt. Cataca. Kart hatte nie von einer solchen Stadt gehört. Doch anscheinend war Meeresbucht nicht die einzige Insel mit Geschichte und Bedeutung auf diesem Meer.
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45

Montag, 10. Oktober 2016, 14:50

(Bartholomo)

Die Mauer sahen sie nach zwei weiteren Tagen schon von weitem, doch das weitaus größere Problem war, dass der Fluss immer schmaler wurde und schließlich in einem durchaus sehr großen See endete, in dessen Mitte eine riesige Stadt aus stabilen Flössen schwamm, die sich jedoch kaum bewegten, so als würden sie von Säulen getragen direkt mit der Erde am Ende des Sees verbunden sein. Die kleine Mauer war nicht um den ganzen See gezogen worden, sondern lediglich um die zwei bis drei Flussmündungen, die in den See übergingen.
Die Stadt an sich war gänzlich aus Holz gebaut, doch das Material schien sehr stabil und gleichzeitig biegsam zu sein, denn die Stadt machte nicht wirklich den Eindruck als würde sie arg hin und her schwanken. Von der Größe her war der See genauso groß wie Meeresinsel, doch es schien als würden viel mehr Menschen auf viel engeren Raum zusammenleben - und das sogar erfolgreich. Doch was Bartholomo am meisten erstaunte waren die vielen kleineren Häfen, die am Seeufer aufgebaut worden waren und sogar der Todeskuss Platz boten.
Sie hielten vor der Mauer, in dessen Mitte ein Falltor eingelassen war, das zwar die Todeskuss zwar passieren könnte die Wachen jedoch in weiser Voraussicht geschlossen hatten.
"Willkommen im Herzogtum Cataca. Welchen Grund hat euer Besuch?" fragte eine Wache, die vergeblich nach einer Fahne oder Wappen auf dem Schiff suchte.
"Und wer seid ihr?" fügte er dann misstrauisch hinzu.
"Wir sind Freibeu- Händler. Wir sind freie Händler, die eueren Herzog gerne sprechen würden." verbesserte sich Bartholomo schnell, da er wusste, dass seine Mannschaft niemals ausreichen würde um diese Stadt einfach zu stürmen. Ein Plan musste her und zum ersten Mal war er froh, dass Vlad dabei war. Mit dem Jungen hatten sie vielleicht eine unkontrollierbare Waffe - aber dennoch eine Waffe.
"Mein Name ist Bartholomo und ich komme im Auftrag von Meeresinsel." versuchte er dann etwas Wahrheit in seine Geschichte reinzubringen.
"Und euer Herzog sollte sich vielleicht unser Angebot anhören."
"Und wer versichert mir, dass ihr nicht verkleidete Untergebene des anderen Herzogs seid?" rief die Wache zurück und spie den Namen förmlich aus.
"Dann...hätten wir euch schon lange angegriffen?" versuchte es Bartholomo mit einer Notlüge, obwohl er nicht wusste, wie die Herzogtümer zueinander standen. Die Wache runzelte die Stirn und machte dann ein Zeichen.
"Wenn ihr Ärger macht versenken wir euch mit eurem Schiff auf dem Grund des Sees." versprach die Wache und zeigte dabei auf zwei Aussichtstürme auf denen Katapulte aufgestellt worden waren, ehe das Fallgitter langsam hoch gezogen wurde und den Piraten einen Blick ins innere gewährte.
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46

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 08:21

(Vlad)

Vlad atmete die gute Luft Catacas. Der Duft umschmeichelte seine Sinne, während er über die Marktstraße lief. Überall pulsierendes junges Leben, dessen Blut nach ihm schrie und seine Nase zur Verzweiflung brachte. "So muss sich ein festgebundener Wolf inmitten einer Schafherde fühlen", sinnierte er vor sich hin und griff nach einer Tomate am Stand neben ihm, so schnell dass es keiner bemerkte. Er zerbiss das Fruchtfleisch das zumindest Ähnlichkeit mit dem besaß nach was ihm eigentlich dürstete. Noch nie hatte er sich so lang beherrscht. Es interessierte ihn selbst wie lange er das Spiel mitspielen würde.
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47

Freitag, 14. Oktober 2016, 00:10

(Bartholomo)

Sie wurden an einen kleineren Steg am Rand des Hafens geführt, wo die Todeskuss anlegen durfte. Von dort aus hatten sie eine prächtige Aussicht auf weitere, durchaus große Schiffe, die an etlichen Häfen um den See herum angelegt waren.
Nur eine Handvoll unbewaffneter Männer durfte Bartholomo auf das Herzstück des Sees begleiten - der schwimmenden Stadt. Zu den Männern gehörte auch Vlad den der Kapitän eher aus Schutz für die Anderen als für sich mitgenommen hatte. Und vielleicht konnte er Blutsauger ja noch nützlich werden. Sie wurden mit einem kleinen Boot rübergefahren und als sie anlegten staunten die Neuankömmlinge nicht schlecht. Vor ihnen stand eine ganze Stadt gebaut auf riesigen Flößen auf einem noch größeren See. Die Stadt war Blockweise aufgebaut, als Verbindungen dienten flexible Brücken zwischen den Blöcken auf denen bis zu zwanzig, hölzerne Häuser stehen konnten. Zwischen den Blöcken fuhren kleinere Boote durch die Kanäle, manche boten sogar frische Waren an.
Sie wurden in die Mitte der Stadt geführt, wo ein großes Gebäude thronte, das offensichtlich dem Herrscher zu gehören schien. Nachdem sie erneut durchsucht worden waren, gewährte man ihnen Einlass und nach einer weiteren Wartezeit wurden sie schließlich in ein Zimmer geführt, das eher ein gemütlicher Leseraum zu sein schien. Im Inneren standen mehrere Regale mit etlichen Büchern, so wie ein langer Tisch, mehrere gemütliche Sessel und ein Kamin. Am Tisch saß ein Mann mittleren Alters, mit schwarzen, säuberlich geschnittenen und gekämmten Haaren. Er paffte gemütlich an einer Pfeife und nahm zunächst keine Notiz von den Besuchern. Neben ihm saß ein alter Mann in einer schwarzen Robe und einer Kette aus Schlangenschädeln, der vor allem Vlad neugierig ansah. Hinter ihnen stand mit verschränkten Armen ein junger Mann, vielleicht 17 Zeitenwechsel alt, und starrte sie böse an. Auf seiner gesamtem Haut, auch im Gesicht, waren linienförmige Muster tätowiert und ließen ihn bedrohlich wirken.
"Ah unsere Gäste aus - wie nanntet ihr den Ort? Meeresinsel? - aus Meeresinsel." begrüßte der Herzog sie schließlich und zeigte auf zwei Stühle vor ihnen.
"Setzt euch." Bartholomo und Vlad setzten sich hin.
"Mein Name ist Bartholomo. Ich bin der Admiral der Meeresinselflotte und wir sind hier um ähm um neue Handelsrouten zu erschließen. Das hier ist mein,,,zukünftiger Adjutant, er hat viel Potential, deshalb hab ich ihn mitgebracht." sagte der Kapitän, zeigte auf Vlad und nickte dem Mann zu, der gesprochen hatte.
"Nun, mein Name lautet Gideon. Ich bin der Herzog des Herzogtums Cataca und Beschützer der schwimmenden Stadt. Der alte Heer zu meiner Seite heißt Sidas und ist mein persönlicher Berater. Der junge Mann hinter mir nennt sich Arkas, kommt aus dem ehemaligen Land der Fa'ruh und ist mein Leibwächter." stellte der Herzog mit einer sanften, angenehmen Stimme alle vor.
"Bevor wir jedoch über jeglichen Handel sprechen würde ich gerne eine Sache wissen." ertönte nun die Stimme des Alten, der sich über den Tisch beugte und Vlad mit seinen Augen fixierte.
"Weshalb macht ihr einen Moghul zu eurem Adjutanten und bringt ihn dann auch noch zu Verhandlungen mit?" fragte er und sah dann kurz zu Bartholomo, der eine ertappte Miene zog. Etwas in der Gelassenheit in der Stimme des Alten irritierte ihn. Er hatte Vlad scheinbar mit einem Blick erkannt und schien ihn kein bisschen zu fürchten. Herzog Gideon sah überrascht zu Sidas und dann zurück zu seinen Gästen.
"Sag mir, kleiner Moghul, weshalb bist du hier? Ziemlich weit weg von zuhause, nicht wahr?" fragte Sidas und kicherte leise vor sich hin.
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48

Freitag, 14. Oktober 2016, 07:41

(Vlad)

Vlads Überraschung war nur einem Zucken seiner Mundwinkel anzumerken. "EIn Vögelchen hat mir gezwitschert, dass am Hof des Herzogs Gideon ein Mann lebt, der mehr weiß als gut für ihn ist" Vlads Lippen bildeten ein schmales Lächeln. "Ich wollte ihn unbedingt kennenlernen. Ich würde mich gern mit ihm unterhalten, Herzog, wenn ihr gestattet."
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49

Sonntag, 16. Oktober 2016, 18:51

(Bartholomo)

Der Herzog zog eine überrasche Miene, nickte dann nach einer kleinen Weile und sah zu Sidas.
"Aber nimm Arkas mit. Er hat Erfahrung mit...dieser Spezies." schob er hinterher. Der Leibwächter trat ein Schritt zur Seite und half Sidas auf die Beine, während im Raum nur noch der Herzog und Bartholomo übrigblieben. Obwohl Bartholomo vermutete, dass Vlad keinen Schutz benötigte, schickte er die verbliebenen Männer mit. Die Anwesenden schienen zu wissen, was Vlad war, doch zeigten keinerlei Angst. War das lediglich gespielt oder hatten sie tatsächlich ein Abwehrmittel gegen den Moghul?
Als die Männer in das Nebenzimmer gingen, sah der Herzog Bartholomo nachdenklich an.
"Erzählt mir etwas über euch und dieses Meeresinsel." begann er dann und lehnte sich aufmerksam zuhörend zurück.


(Sidas)

Sie gingen in den Nebenraum, doch als sie die Tür hinter sich schlossen nickte Sidas auf eine weitere Tür. Arkas blieb für einen kurzen Moment unschlüssig stehen, bevor er und die zwei Piraten den Raum ebenfalls verließen. Gelassen setzte sich Sidas auf einen Sessel und musterte Vlad.
"Was hat deinesgleichen hier zu suchen?"
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50

Sonntag, 16. Oktober 2016, 19:42

(Vlad)

"Mein Dorf war mir zu langweilig geworden", erwiderte Vlad und beugte sich vor.
"Und woher weißt du etwas über meine Art? Wurdest du gebissen?"
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Dienstag, 18. Oktober 2016, 18:02

(Sidas)

"Keineswegs." lachte der Alte und winkte ab.
"Ich bin nur schon dem einen oder anderen begegnet und unser lieber, junger Arkas draußen vor der Tür hat auch schon den einen oder anderen von euch vernichtet. Drüben im kalten Norden, dort wo deine Art wohl herkommt." Sidas zog die Augenbrauen hoch.
"Was wollt ihr hier in Cataca? Oder besser, was willst du hier? Langeweile hin oder her, etwas muss dich getrieben haben. Du kannst es natürlich verschweigen, doch in diesem Fall wären wir keine Freunde."
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52

Dienstag, 18. Oktober 2016, 19:38

(Vlad)

"Freunde? Sowas hab ich nicht. Und was deinen Arkas angeht. Ist er stolz darauf?" Vlad kicherte. "Ich könnte auch stolz sein, eines eurer Kinder zu töten und behaupten ich wüsste nun alles über Menschen." Er zeigte mit dem Zeigefinger auf Sidas. "Wenn das alles ist, weißt du rein gar nichts über mich. Deswegen lockst du mich auch hier her. Ich bin dir ein Rätsel. Ich passe nicht in dein Bild eines Moghuls. Verständlich. Aber was kannst du mir bieten? Bisher gibt es nichts was mich interessiert", gab er gelangweilt zurück.
"Was deine Stadt angeht. Reiner Zufall. Nie von euch gehört. Scheinbar seid ihr viel unbedeutender als der Herzog es gern hätte"
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Dienstag, 18. Oktober 2016, 20:34

(Sidas)

Er lächelte undurchsichtig und lehnte sich dann ein Stück weit zurück.
"Wie ich erwartet habe...stolz und selbstüberzeugt." murmelte er zufrieden und sah dann zur Tür.
"Arkas! Bring ihn rein, aber behandle ihn dieses Mal besser." fügte der alte Berater hinzu, ehe die Tür aufgemacht wurde und etwas den Raum betrat, das die Temperatur augenblicklich sinken ließ. Vorher war es noch angenehm warm gewesen, doch nun breitete sich eine eisige Kälte aus, die sogar einige Kerzen erloschen ließ. Hinter dem Wesen stand Arkas mit seiner gewohnt finsteren Miene, in der Hand hielt er mehrere schwere Ketten, in die überall Runen eingeritzt worden waren. Vor ihm, auf allen vieren, kroch etwas mit eine so grässlich grauen Haut, dass es kaum ein Mensch sein konnte, auch wenn die Konturen übereinstimmten. Die langen, verfilzten Haare hingen wild in seinem Gesicht herab und ließen nur den Blick auf ein einziges, graues und kaltes Auge zu. Vlad erkannte seinesgleichen und erkannte gleichzeitig, dass dieses Exemplar weitaus älter schien als er selbst.
"Nun deinen Beweggrund habe ich herausgefunden. Nicht ich weiß nichts über deine Art, sondern du weißt nichts über die Welt. Du dachtest du seist etwas besonderes? Von der Dunkelheit auserkoren?" Sidas lachte in sich hinein.
"Dieses Ding hier hörte früher auf den Namen Tepesz und war der Herr der heutigen Herzogtümer, bevor die Menschen ein Mittel gegen Moghule fanden. Siehst du seine Haut? Wie abgemagert er wirkt? Die ersten Tage nach dem Nahrungsentzug vervielfachen sich die Kräfte eines Moghuls, doch mit der Zeit geht ihm die Kraft aus und die Dunkelheit beginnt ihn von innen heraus zu verzerren. Man verliert sein Selbstbewusstsein und wird zu einem Tier, das nichts mit dem gemeinsam hat, was du gerne darstellen würdest." Ein böser Glanz trat in die Augen des Alten, der die ganze Zeit über schon nicht einen gerade herzensguten Eindruck machte.
"Bring ihn weg, ich ertrage seinen Gestank nicht." sagte er dann verächtlich in Arkas Richtung und drehte sich zu Vlad.
"Ich soll dir etwas bieten? Mein kleiner, eingebildeter Freund, es wäre besser wenn du etwas anzubieten hast, sonst endest du neben Tepesz auf dem kalten Boden des Sees. Im besten Fall." Das Kichern, das aus seinem Mund kam, erinnerte mehr an einen Verrückten, als an einen alten Mann und auch seine Gebrechlichkeit schien nicht mehr vorhanden. Es schien mehr, als würde es ihm Spaß machen, Vlad an der Nase herumzuführen.
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54

Dienstag, 18. Oktober 2016, 21:20

(Vlad)

Er sah den Mann plötzlich mit anderen Augen. Er sah zwar aus wie die anderen seiner Spezies, doch er kroch nicht wie sie am unteren Rand der Nahrungskette. "Das macht mir keine Angst, alter Mann. Meine Spezies ist dumm. Wir sind wahrscheinlich nur die Reste von etwas Besserem." Er lächelte, lehnte sich aber dann zurück und verlor sein aggressiv zynischen Gesichtsausdruck. "Du interessierst mich, alter Mann. Du erinnerst mich an mich selbst, entkommst deiner eigenen Art und endest in der Verderbtheit dessen was möglich ist. Ich erlaube dir, mein Mentor zu sein. Dinge wie wir sind einsam. Gleichgesinnung ist einer seltener Kamerad. Ich denke ich werde mich revanchieren können. Ach, und Tepesz. Er wird mir gehören."
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55

Dienstag, 18. Oktober 2016, 23:59

(Sidas)

"Tepesz kannst du haben, ich habe alles über ihn erfahren, was ich wissen wollte."
Der Alte nickte zufrieden. Er hatte sich in keinem Punkt geirrt. Der Junge war stark, gefährlich und überaus intelligent, doch dazu kam seine riesige Selbstüberschätzung gepaart mit einem ordentlichen Hauch Arroganz. Ganz nach seinem Geschmack.
"Du brauchst keinen Mentor, mein Sohn, du brauchst eine Art Selbstfindung. Wer ist dieser Bartholomo mit dem du hier her gekommen bist? Weshalb hast du dich ihm angeschlossen? Er scheint nicht zur hellsten Sorte zu gehören, doch irgendetwas...nun...irgendetwas mächtiges umgibt ihn. Das Schicksal selbst scheint sich in sein Leben einzumischen. Ich denke es ist kein Zufall, dass ihr euch begegnet seid." mutmaßte Sidas, der schon viel in seinem Leben gesehen hatte und meistens mit seinen Vermutungen Recht behalten sollte. Auch wenn er nun als Ratgeber des Herzogs fungierte, so war das nicht immer gewesen und Skrupellosigkeit war kein Fremdwort für ihn.
"Außerdem stinkt er. Das ist mitnichten ein Gesandter, würde ich vermuten. Eher ein ungehobelter Räuber. Habe ich Recht?" fragte er mit einem gespannten Lächeln auf dem Gesicht.
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56

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 09:00

(Vlad)

"Er ist direkt und eroberungswillig, außerdem hat er Seelen an sich gebunden. Manchmal spüre ich sie. Gute Voraussetzungen für ein bisschen Spaß. Mir hat er dieselbe Geschichte erzählt, ich denke es stimmt. Lügen passen nicht zu ihm."
Dann sah er Sidas forschend an. "Selbstfindung. Ja. Vielleicht ist es das. Was weißt du noch so alles über die dunklen Mächte?", fragte er mit einem Glänzen in den Augen.
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57

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 15:08

(Sidas)

"Die dunklen Mächte? Oh mein Sohn, dass du noch in solchen Kategorien denkst..." seufzte der Alte und ließ seine Fingerknochen knacksen.
"Was ist denn dunkel und was ist hell? Ist jemand der Wunden heilen kann ein guter Mensch, nur weil er Wunden heilen kann? Ist jemand, der die Flammen beherrscht einer der Bösen nur, weil die Flammen Zerstörung bringen?" Er lehnte sich wieder vor.
"Es gibt kein hell und auch kein dunkel, es gibt nur unseren Blickwinkel. Sowohl gute Kräfte, also bösartige können für beide Seiten verwendet werden, du musst dich vom Gedanken befreien, dass du absolut zum Bösen gehörst. Erst dann wirst du die wahre Macht, die dir zu Füßen liegt, erkennen. Und erst dann kann ich dir das zeigen, was du wissen möchtest." erklärte er.
"Doch" er hob mahnend den Finger "du darfst dein wahres Wesen niemals verleugnen. Erst wenn du mit dir im Reinen bist, ob im Guten oder im Bösen, wird sich dir eine völlig neue Wissenswelt offenbaren, die du nutzen kannst um deine Macht zu erweitern."
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58

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 20:27

(Vlad)

"Und was steht mir als Moghul offen? Kann ich Kreaturen beherrschen? Oder sogar Tote? Im Norden sprechen sie davon, doch sie können nichts dergleichen. Oder bin ich an Artefakte gebunden, die diese Kräfte haben?", fragte er direkt heraus. Wenn er seine Ausbildung beendet hatte, so war er sich sicher, würde er alles und jeden in Angst und Schrecken versetzen können.
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59

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 15:34

(Sidas)

"Ah, Selbstfindung ist das Zauberwort." sagte Sidas.
"Du wirst heute die Nacht mit Tepesz verbringen und wenn du wirklich etwas auf dem Kasten hast, dann wirst du herausfinden, was dir möglich ist und was nicht." erklärte er.
"So wie ich Herzog Gideon kenne, wird er euch sowieso dazu einladen hier zu nächtigen und die Stadt etwas zu erkunden - wenn dieser Kapitän jedenfalls auch nur einen Hauch Verhandlungsgeschick besitzt." grinste der Alte.
"Ach es gibt noch eine Bedingung. Die Bewohner dieser Insel sind tabu. Wenn jemand sterben sollte und kein Blut mehr in seinem Körper ist, weiß ich wer der Verantwortliche ist." Just in diesem Moment wurde die Tür geöffnet und der Herzog so wie ein überaus zufrieden grinsender Bartholomo standen im Raum. Zunächst war der Herzog noch etwas verwundert, dass die Wachen nicht im Zimmer waren, doch da die Gespräche offenbart friedlich verlaufen waren, winkte er den Gedanken ab.
"Die Gesandten Meeresinsels werden heute die Nacht hier verbringen." sagte der Herzog wie erwartet.
"Zeigt ihnen ihr Quartier und dann lasst uns gemeinsam zu Abend speisen, wenn die Sonne untergeht." beschloss der Fürst. Ein Bediensteter trat ein und holte Bartholomo und seine Männer sowie Vlad ab, um sie zu ihrem Quartier etwas weiter raus aus der Stadtmitte zu führen. Dort angekommen wurden sie in Doppelzimmer aufgeteilt. Der Kapitän teilte sich natürlich eins mit Vlad.
"Verdammt, der hellste ist dieser Gideon nicht. Er wollte irgendwelche Zahlen von mir hören, ich habe irgendwas gesagt und jetzt sind wir sowas wie Partner." sagte er stolz und lachte auf.
"Das ist ja viel einfacher als gedacht. Nur...weiß ich nicht, wie wir diese Stadt unter Kontrolle bringen sollen." grummelte er.
"Kiran? Pagon? Irgendeine Idee?" murmelte er dann so leise, dass Vlad ihn nicht verstehen konnte.
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60

Samstag, 22. Oktober 2016, 20:45

(Vlad)

"Nicht Gideon ist dein Problem, Seemann", erwiderte Kiran. "Seine Begleiter sind es, die gefährlich sind. Sie sind schlauer und mächtiger als du. Such sie dir als Verbündete, statt von Eroberung zu träumen", riet er ihm, wohlwissend dass sein letzter Rat auch in den Wind geschlagen worden war.

Vlad hingegen hielt sich zurück und verabschiedete sich zeitnah für einen Stadtbesuch. Die Wachen, die ihm folgten hatte er schnell abgehängt und suchte den Kontaktmann auf, der ihn zu Tepesz brachte.
Der Kerker lag im Dunkeln und die brennende Fackel, die man ihm reichte erhellte Wände, die lange kein Licht mehr gesehen hatten.
Je näher er der dunklen Präsenz kam, desto mehr spürte er den Druck der Verderbheit um ihn herum. Er sog es auf, es erinnerte ihn an früher.
Die Kreatur war hier unten ohne die hemmende Wirkung der Runen sehr mächtig und strahlte das weit in den Kerker hinein aus.
Er kam ihr bis auf wenige Schritt nahe und blieb stehen. Die roten Augen leuchteten auf und verengten sich zu schlitzen.
"So kreuzen sich unsere Wege wieder", keuchte die Kreatur. Jedes Wort fiel ihr schwer.
"Ja, Vater", stimmte Vlad ihm zu.
"Bist du gekommen, um mich zu retten?"
"Nein, Vater" Er öffnete den Mund und ließ einen spitzen Zahn herausblitzen.
Tepesz seufzte. "Du trägst deinen Namen mit Würden, du kommst direkt nach mir. Ich wusste, in dir lag etwas Besonderes als ich dich schuf.."

Vlad schloss die Augen und sah die Bilder, die ihn manchmal in Träumen heimsuchten. Er hatte ihn gezwungen, seiner Mutter beim Sterben zuzusehen und dann, als alles in ihm gestorben war, wurde er verwandelt. Er spürte nur Hass. Und Gier. Grenzenlose Gier.

Die Ketten rasselten, als Tepesz den Schlag abwehren wollte, den er viel früher ahnte als er kam, der viel zu langsam für ihn war, und den er doch nicht aufhalten konnte. Vlads Klauen bohrten sich durch seine Brust, rissen sein Herz heraus und zogen es zu seinem Mund. Er biss mit Inbrunst hinein und trank all die Erinnerungen, all die Kraft, die dem letzten Vampir der alten Zeit geblieben waren. Was für ein Geschenk, das Sidas ihm damit machte. Ob er ahnte, was es bedeutete?
Als Tepesz leer war, zerfiel sein Körper zu Asche und Vlads Lippen erfüllte ein Knurren. Nun war er der Fürst der Dunkelheit, der Anführer einer sterbenden und schwachen Art. Er sprang und flog, ein kleines Wesen der Nacht mit ledrigen Flügeln. So viel Leben, so viel Blut. Doch er durfte es nicht anrühren. Es war nicht wichtig. Er war satt. Das Fenster das er suchte stand offen. Er flog hindurch und klammerte sich kopfüber an die Öllampe, die von der Decke hing. Sidas erhob sich von seinem Bett und sah ihn interessiert an.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

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