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[Quest] Saga der Helden

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241

Montag, 31. Juli 2017, 08:04

Spoiler Spoiler

Wie jetzt? Soll ich nun Maren machen oder die Zwillinge? Du schreibst er hält sich raus, aber Radîn sagt sie soll ihn übernehmen. Ich mache jetzt erst einmal den zweiten Zwilling, wenn Farron das überlebt kann sie bei Maren helfen.
Und ja, du siehst das richtig, du würfelst mit Radîn jede Runde Finisher, Spezialangriff und normalen Angriff (steht aber auch genauso im Thread dazu). Wenn der Finisher erfolgreich ist, erledigt sich der Rest natürlich von alleine (wobei jetzt noch nicht geklärt ist, ob man in diesem Fall einen anderen Gegner schon mit dem normalen Wurf angreifen darf, werde ich mal ne PN zu schreiben). Du hast bei deinem Wurf also quasi den Spezialangriff vergessen, würfel ihn für die nächste Runde einfach 2x.
Die Zwillinge haben keinen Spezialangriff, da sie nur Lvl 2 sind, bzw sie haben schon einen, aber sie könnten entweder nur auf den Spezialangriff würfeln oder nur auf den normalen Angriff, deshalb würde ich vorschlagen, sie bleiben bei dem normalen Angriff. Wenn du deinen Gegner besiegt hast und meiner noch lebt, dann darfst du meinen Gegner 1x angreifen, ohne dass dieser einen Gegenangriff würfeln darf.
Außerdem sollten wir schon festlegen, was passiert, wenn wir verlieren. Sterben tut Farron nicht. Ich wäre dafür, dass man sie beide gefangen nimmt.


(Farron)

Farron wollte den Blonden schon ins Visier nehmen, doch dieser schaffte es immer wieder sich so aufzustellen, dass sie kein freies Schussfeld auf ihn bekam. Zusätzlich setzten die Zwillinge Radîn ziemlich zu, so dass sie sich entscheid einen von ihnen anzugreifen. Sie legte einen Pfeil auf und zielte den an, der Radîn eingewickelt hatte. Der Pfeil fand sein Ziel, doch dann löste der Zwilling sich einfach auf und im nächsten Moment war er hinter Farron, die sich instinktiv in den Schnee fallen ließ und so einem Teil der Wucht entging, mit der er nach ihr schlug, entging. Trotzdem streiften die Krallen sie und hinterließen tiefe Spuren in ihrer Haut.

Spoiler Spoiler

Farron - 22 = 48 LP
Zwilling 2 - 14 = 56 LP

242

Montag, 31. Juli 2017, 13:27

(Radîn)

"Hm." machte er und entspannte seinen Körper, während der Zwilling mit einem gehässigen Grinsen auf ihn zuging. Die Kette um seinen Oberkörper spannte sich immer enger um ihn, doch Radîn grinste zur Überraschung seines Gegners. Er schloss sein Auge und atmete tief aus, ehe er plötzlich seinen gesamten Körper anspannte. Seine Muskeln schwollen etwas an wurden jedoch gleichzeitig härter und definierter. Sein Auge wurde leicht rot, während seine Adern zu pulsieren begannen und eine schwarze Farbe annahmen. Der Zwilling blinzelte und einen Herzschlag darauf war Radîn seiner Umklammerung entwichen. Er stand urplötzlich neben ihm, rammte ihm die Faust in den Magen und trat seinen Kopf in der gleichen Bewegung wieder nach oben, bevor er um seine eigene Achsel wirbelte und dem Zwilling, der gerade noch so ausweichen konnte, einmal quer über den Bauch schlitzte. Dieser schlitterte mit einem Ächzen mehrere Schritte zurück, zog jedoch seine Kralle wieder an sich und schlitzte Radîn quer über den Rücken. Radîn knurrte und sprang in Deckung als die Kralle erneut auf ihn zuschoss und ihn fast erneut erwischte.
Maren hielt sich weiter im Hintergrund und schien nicht eingreifen zu wollen, denn die Zwillinge schlugen sich nicht schlecht.

Spoiler Spoiler

Z1 = -38 = 21 LP
Radîn = -21 LP = 48 LP
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

243

Montag, 31. Juli 2017, 13:53

(Farron)

Farron zog ihre Axt, doch sie war schon lange keine Nahkämpferin mehr und die Äxte lagen ihr nicht mehr so gut in der Hand, wie sie es einst getan hatte. Sie musste Abstand zwischen sich und den Zwilling bringen, doch das war nicht so einfach, denn dieser schlug mit seinen Krallen nach ihr und zerfetzte nicht nur ihre Rüstung, sondern auch ihre Haut darunter, immer wenn Farron zurück sprang, setzte er nach. Wo er tiefe Wunden in Farrons Haut hinterließ, konnte diese ihm nur Kratzer mit ihren Äxten zufügen.

Spoiler Spoiler

Farron - 29 = 19 LP
Zwilling 2 - 17 = 39 LP

244

Montag, 31. Juli 2017, 14:17

(Radîn)

Er sah zu Farron, die in Bedrängnis gekommen war und sah zu seinem Gegner. Er durfte keine weitere Zeit verschwenden. Langsam wanderte seine Hand zu seiner Augenklappe, bevor er sie nach oben schob und eine scheinbar leere Augenhöhle, plötzlich in der Mitte rot zu leuchten begann. Der rote Funke war von einer schier endlos schwarzen Dunkelheit umgeben, seine Adern schwollen an, wurden ebenfalls immer dunkler und eine dunkle, sichtbare Aura umgab ihn. Er grinste dämonisch und selbst der Zwilling wich etwas erschrocken zurück. Panisch setzte er zum Angriff an, doch im gleichen Moment war Radîn verschwunden, nur um kurz darauf neben ihm zu erscheinen. Er packte ihn an der Kehle und hob ihn mit unmenschlicher Stärke hoch und drückte ihm unbarmherzig die Kehle zu. Der Zwilling trat gegen seinen Oberkörper und versuchte sich in einen gasartigen Zustand zu verwandeln, doch irgendetwas an Radîns Aura hinderte ihn daran. Er schnappte verzweifelt nach Luft, ehe Radîn ihm mit einer einfachen Handbewegung das Genick brach und den Leichnam achtlos zur Seite warf. Dann wandte er sich dem zweiten Zwilling zu und warf ebenso unfassbar schnell bei ihm, wie zuvor bei seinem Bruder. Auch dieser Gegner atmete schneller und angsterfüllt als er Radîn ins Gesicht blickte. Es war nicht mehr die grimmige aber gutmütige Miene des finsteren Mannes, es war das Gesicht eines Dämons, so schien es jedenfalls. Der Zwilling setzte zum Angriff an, verfehlte Radîn jedoch der gelassen auswich, die Kette packte und den Zwilling an sich heran zog. Noch im Flug bohrte er ihm den Speer so brachial in die Brust, dass dieser wieder nach hinten in den Schnee flog und röchelnd liegen blieb. Radîn schnaubte gelangweilt und ging auf den Sterbenden zu, dem er achtlos den Speer aus der Brust zog und an seiner Kleidung sauber machte, während sein Aussehen sich langsam wieder normalisierte als er die Augenklappe zurückschob.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

245

Montag, 31. Juli 2017, 14:26

(Farron)

Nicht nur die Zwillinge waren erschrocken über Radîns Auftreten, auch Faaron wich zurück. War das wirklich Radîn? Scheinbar gab es doch etwas, von dem er ihr noch nicht erzählt hatte und das würde sich schon bald ansprechen. Doch für den Moment war sie glücklich über diese Fähigkeit, denn sie rettete ihre Haut und trotz allem war es immer noch Radîn.
Während er seinen Speer aus dem sterbenden Köper zog, nahm Farron ihren Bogen wieder auf, denn nun war das Schussfeld auf Maren frei, des wohl nicht damit gerechnet hatte, dass die Zwillinge unterliegen könnten. Er wirkte bleich im Gesicht und Farron nutzte die Gelegenheit ihren ersten Pfeil in seine Richtung zu schießen. Der Pfeil traf ihn in der Schulter und er knurrte. plötzlich war er wieder bei sich und stürmte nun auf Farron zu, die bereits den zweiten Pfeil auflegte. Er war bei ihr, bevor sie schießen konnte und Feuer umspielte seine Hände. Die Faust traf Farron unerwartet und sie ging in die Knie, sah Sterne anzen und dachte schon, es wäre um sie geschehen, doch dann sah sie aus dem Augenwinkel, wie Radîn sie erneut rettete.

Spoiler Spoiler

Farron - 18 LP = 1 LP
Maren - 14 LP = 66 LP

246

Montag, 31. Juli 2017, 14:41

(Radîn)

Die Augenklappe war noch nicht ganz unten, da bemerkte er aus dem Augenwinkel wir Maren anstürmte. Er zog sie augenblicklich wieder hoch, ein Knurren entwich seiner Kehle als er sah wie Farron in die Knie ging und er warf sich auf Maren. Ein Faustschlag gegen den Kiefer genügte und der Begabte flog nach hinten. Radîn wusste, dass er mit dem Schlag mindestens einen Gesichtsknochen gebrochen haben musste und wirbelte den Speer in der Hand. Das dämonische Grinsen blieb dabei auf seinem Gesicht. Maren knurrte, rappelte sich auf und brüllte seine ganze Wut heraus. An seinen Finger wuchsen Flammenkrallen, seine Augen funkelten hasserfüllt und die Rubine in seinem Körper leuchteten strahlend hell auf. Flammen umspielten seinen ganzen Körper und er wuchs an, bekam Hörner und einen peitschenden Schwanz. Ein Brüllen erfüllte die Ebene während das Eis um sie herum schmolz, doch Radîn schien das in kleinster Weise zu beeindrucken. Das Monster vor ihm nahm Anlauf und rannte auf ihn zu, während Radîn gelassen mit dem Speer ausholte, zielte und dann mit übermenschlicher Kraft auf ihn warf. Das Geschoss flog so schnell durch die Luft, dass es einen leisen Knall erzeugte, bevor der Speer Maren genau im Herzen durchbohrte und er schlitternd innehielt. Radîn sammelte die dunkle Aura um ihn herum, nahm nun seinerseits Anlauf und sprang in die Höhe bevor er seine pechschwarze Faust in Marens Brust rammte. Die Flammen erloschen augenblicklich und der Körper schrumpfte auf die normale Größe und Aussehen zurück. Röchelnd und mit Blut im Mund ging Maren auf die Knie und blinzelte mehrmals, bevor er endgültig sterbend zur Seite sank. Radîn zog seine Augenbinde wieder herunter und die schwarze Aura um ihn herum verschwand gemeinsam mit den schwarzen Adern. Er eilte zu Farron, die schwer atmend am Boden lag und nahm sie in den Arm.
"Geht es dir gut?" fragte er mit rauer Stimme, das Gemetzel um sie herum ignorierend.

Spoiler Spoiler

Radin hat direkt den Finisher geworfen und Maren damit erledigt. Würde sagen die drei Gegner wurden radînisiert :D
Radîn und Farron gewinnen den Kampf
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-Zhadár

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Montag, 31. Juli 2017, 15:06

(Farron)

"Ging mir schon mal besser." stöhnte Farron und ließ sich von Radîn aufhelfen. Sie blutete aus mehreren Wunden und ihre Wange war an der Stelle verbrannt an der Maren sie getroffen hatte. Mit dem Schnee kühlte sie ihre Verletzung, es würde sie nicht umbringen, aber sicher eine weitere Narbe auf ihrem jungen Körper hinterlassen.
"Das Erz?" fragte sie Radîn besorgt, der der beruhigte sie sofort, es war noch immer in ihrem Besitz.
"Und ich wollte mich beschweren, dass es fast zu einfach ist." Sie verpasste Marens toten Körper noch einen Tritt. "Die müssen von den Kuro Oni sein. Wir sollten uns beeilen, bevor sie uns weitere Agenten auf den Hals hetzen. Und auf dem weiteren Weg kannst du mir erklären was zur Hölle das war was du da gemacht hast! Ich dachte schon die Drei nehmen uns so locker auseinander, wie ein Wolf ein junges Kitz!"

248

Montag, 31. Juli 2017, 17:08

(Radîn)

"Das..." begann er langsam und rieb sich über die Augenklappe.
"Als ich wiederbelebt wurde, schickte mich der Fürst in etliche Schlachten und warf mich in die tiefsten Abgründe der anderen Seite. Er wollte aus mir einen vollkommenen Kämpfer machen, mein erneuter Tod hätte ihn nicht groß gekümmert. In einem dieser Abgründe traf ich auf einen Dämon der mit mir einen Deal abschloss. Er verweilte fortan in mir und meiner leeren Augenhöhle und lieh mir dafür seine Kraft, wenn ich sie benötigte. Nur so konnte ich die andere Seite überleben. Doch nach einer langen Zeit begriff ich, dass ich mich veränderte, umso öfter ich diese Kraft einsetze. Deshalb versuche ich sie möglichst nicht zu benutzen und zu unterdrücken. Ich wollte nicht, dass du diese jemals zu Gesicht bekommst, aber es war der schnellste Weg uns aus dieser Lage zu bringen."
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Montag, 31. Juli 2017, 20:38

(Farron)

"Sonst noch irgendwelche Geheimnisse von denen ich wissen sollte?" Motzte Farron halbherzig. "Ich meine, nicht dass ich dich noch mal begraben und du stehst wieder auf oder so. Dann kann ich es mir nämlich sparen ein Loch zu buddeln." Jetzt wirklte sie doch ein wenig beleidigt. Sie hatte gehofft sich einzulaufen, doch sie musste zugeben, dass sie schwerer verletzt war als sie angenommen hatte. Mit jedem Schritt hinterließ sie eine blutige Spur im Schnee, mit jedem Schritt würde sie langsamer. Alles drehte sich um sie herum und im nächsten Moment fiel sie bewusstlos in den Schnee.

250

Dienstag, 1. August 2017, 00:59

(Radîn)

Er seufzte, hievte sie so sanft es ging auf seine Schulter und trug sie soweit, bis sie an eine verlassene Jagdhütte vorbeikamen. Das Dach war zwar teilweise eingestürzt, doch Brennholz war vorhanden und die Wände standen hervorragend. Radîn entfachte ein Feuer, bettete sie relativ nahe daran und zog aus einem Beutel mehrere Knospen einiger Pflanzen. Er war keineswegs ein Heiler, doch für solche Fälle hatte er als Jäger lernen müssen, wie man sich am besten selbst versorgte. Er schusterte ihr eine entzündungshemmende Substanz zusammen und flösste sie ihr ein, ehe er ihr die Ruhe ließ, die sie benötigte um wieder zu Kräften zu gelangen.
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Dienstag, 1. August 2017, 07:53

(Farron)

Farron erwachte erst am nächsten Morgen wieder. Ihr Körper schmerzte noch immer. Wenn nicht sogar noch mehr als am Vortag, doch sie hatte kein Fieber und der Turm war höchstens noch einen Tag entfernt, das würde sie irgendwie schaffen.
"Guten morgen." Sie biss die Zähne aufeinander als sie aufstand. Die verbrannte Haut in ihrem Geischt spannte unangenehm. "Vielleicht bin ich doch ein klein wenig schlimmer verletzt, als ich gedacht habe. Aber ich schaffe das schon. Wir müssen das Erz zum Turm bringen, lass uns also weiter gehen."

252

Dienstag, 1. August 2017, 14:33

(Radîn)

"Ich würde dich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber du hast Recht. Umso frischer deine Wunden sind, umso besser kann man sie behandeln." sagte er und stützte sie, während sie durch den Schnee geradewegs auf den Turm zu stapften.
Sie erreichten die ersteGrenzgarnison nach etwa 8 Knoten anstrengendem Marsch, doch dort bekamen sie sofort Schlitten zur Verfügung gestellt, sodass sie nach einem weiteren Knoten direkt vor dem Turm standen und das große Eisgebäude betraten.


Weiter im "Weißen Turm"
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Donnerstag, 5. April 2018, 07:41

558. Zeitenwechsel, Sommer, jenseits des Weltenendes

(Jeanny)

Noch bevor Jeanny das Weltenende erreicht hatte, hatte sie ihr Pferd verloren. Es war vor Erschöpfung einfach zusammen gekracht und nicht mehr aufgestanden. Es störte sie nicht, sie hätte das Tier ohnehin nicht mit auf die andere Seiten nehmen können und so konnte sie zumindest ihren Vorrat an Fleisch auffüllen. Das Fleisch war zäh und trocken, was aber vor allem daran lag, dass Jeanny es hatte haltbar machen müssen, doch es würde genügen um zu überleben.
"Und dabei hatte ich mir geschworen, nicht so schnell hierher zurückzukehren." knurrte sie, während ihr Blick über das tote Land streifte. Sie wusste, dass Radîn hier war, sie wusste auch den Grund, weshalb er es vorzog auf dieser Seite des Weltenendes zu bleiben. Was sie nicht wusste war, wo er sich genau aufhielt. Deshalb würde sie ihr erster Weg erneut zu Rhaegar führen. In der Hoffnung, dass dieser irgendetwas wusste. Zwei Zeitenwechsel hatte sie hier verbracht und mittlerweile kannte sie die Tücken dieses Landes. Sie hätte den Weg zu Rhaegars dunklen Turm auch mit verbundenen Augen gefunden, trotzdem wollte sie es nicht riskieren ihren Weg in der Nacht fortzusetzen. Die Dunkelheit war nicht die einzige Gefahr, die nachts lauerte. Bei weitem nicht. Und da die Sonne bereits unter ging, beschloss sie sich ein Versteck für die Nacht zu suchen.

254

Donnerstag, 5. April 2018, 21:50

(Ion)

"Na sowas, Jeannylein hat Angst im Dunkeln." ertönte eine Stimme hinter ihr und als sie herumfuhr und schon ihren Bogen zog hob Ion abwehrend die Hände.
"Hey hey, ganz sachte. Ich bin's. Rhaegars Abholdienst. Na schau nicht so überrascht, so prominenter Besuch bleibt keinen einzigen Atem verborgen. Auch nicht vor den anderen Kreaturen, aber die hatten wohl die Hose voll." mutmaßte er lachend und verschränkte die Arme vor der Brust.
"Also gehts jetzt weiter oder ist die Dame erschöpft?" fragte er sie mit funkelnden Augen und dem jungedlichen Leichtsinn, den er sich bewahrt hatte.
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255

Freitag, 6. April 2018, 06:39

(Jeanny)

Jeanny senkte den Bogen, doch ihr Gesichtsausdruck blieb konzentriert. "Kein Wunder, dass sie sich vollscheißen, nach dem was wir zuletzt mit ihnen angestellt haben." Erst jetzt lachte sie und schlug mit dem jungen Mann ein, bevor sie ihn knapp kumpelhaft umarmte und auf die Schulter klopfte. Zwei Zeitenwechsel hatten sie Seite an Seite gekämpft und aus ihnen waren sowas wie Freunde geworden. Zumindest das, was dem am nächsten kam. Jeanny würde das natürlich niemals zugeben.
Sie schon den Bogen zurück über den Rücken und ging mit Ion. "Vielleicht kann ich mir den Besuch bei Rhaegar sparen. Ich bin auf der Suche nach Radîn. Hast du etwas von ihm gehört?"

256

Samstag, 7. April 2018, 19:46

(Ion)

"Dabei würde er sich doch soo sehr freuen dich zu sehen." erwiderte er mit einem ironischen Unterton in der Stimme, behielt sein Lächeln jedoch bei, auch wenn ihre Berührung ihm nach wie vor wehtat, schließlich trug er eine Begabung in sich.
"Du machst wohl Witze. Man hört nichts anderes mehr, als von Radîns Plagen, die mit den Monstern im brennenden Spalt spielen! Im brennenden Spalt!" erwiderte er ungläubig und schüttelte den Kopf. Der brennende Spalt war ein riss in der Erdoberfläche aus dem alle paar Zeitenwechsel Lavafontänen hochschossen und das Land wie ein Fluss überfluteten.
"Kannst du das glauben? ich dachte deine Brut würde lästig werden, aber diese Kinder sind...unheimlich." gestand er.
"Vermutlich halten sie sich dort in der Nähe auf. Aber wozu brauchst du Radîn überhaupt?" fragte er neugierig.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

257

Montag, 9. April 2018, 08:27

(Jeanny)

"Radîn hat Kinder?" fragte Jeanny überrascht und hob eine Augenbraue. "Auf mich hat er beim letzten Aufeinandertreffen nicht den Eindruck gemacht, als wäre er der richtige Mann für einen Familienvater." Sie zuckte mit den Schultern. "Wie dem auch sei. Ich brauche seine Hilfe. Ehrlich gesagt, könnte ich sogar auch deine Hilfe gebrauchen. Ich war in Thao, bei Desmond und er hat mir etwas gezeigt, was mir die Augen geöffnet hat. Ich war blind und ich habe nicht weit genug gedacht. Es ist der Bogen, er ist eine mächtige Waffe, doch er schränkt auch das Blickfeld ein. Scheiß drauf, tut nichts zu Sache. Du hast sicher schon von den Kuro Oni gehört?" Selbst auf der anderen Seite des Weltenende sollte sich ihr Ruf verbreitet haben. "Sie werden früher oder später den Turm angreifen und ich bin nicht bereit ihnen kampflos das Spielfeld zu überlassen. Also, wie viel vom weißen Turm steckt noch in dir drin? Bist du bereit für ihn zu kämpfen?" Doch das war nicht alles. "Es steckt aber noch mehr dahinter. Diese verfluchten Fürsten schauen lachend dabei zu wie sich Fremgard schwächt, sich die Fraktionen gegenseitig zerfetzen und warten doch nur darauf wann sich der richtige Moment ergibt." Es war mutig so offen gegen die Fürsten zu sprechen, doch Jeanny hatte noch nie ein Blatt vor den Mund genommen. "Also was ist? Bringst du mich zu ihm?"

(Farron)

Farron saß auf einem Stein und beobachtete die Jungs beim spielen. So hatte sie sich das sicher nicht vorgestellt. Die Luft auf dieser Seite des Weltenendes war schwer und roch nach Schwefel. Sie hatte immer gedacht, dass sie sich daran gewöhnen würde, auch an die karge, brutale Landschaft, doch dem war nicht so. Sie fühlte sich hier nicht sonderlich wohl und ständig lauerten irgendwelche gefahren. Radîn beschützte sie und die Kinder. Er war unglaublich mächtig und schon bald ließen sie sogar die Chaoswesen weitesgehend in Ruhe.
Doch lag das tatsächlich an Radîn? Oder mieden sogar die Chaoswesen ihre Söhne? Sie wusste es nicht, was sie aber wusste war, dass sie mit ihren Kindern weit weg von menschlichen Leben bleiben musste, was sie zwang hier auf dieser Seite zu bleiben.
Als Radîn sich neben sie setzte, lächelte Farron. Trotz der Umstände und der Kinder, die nicht einmal geplant gewesen waren, war sie froh ihn zu haben.
Der Boden bebte, doch Farron reagierte nicht einmal darauf, es war alltäglich geworden. Doch dieses Mal war es heftiger und länger. Es wollte gar nicht aufhören und schließlich sprang Farron doch auf. Sie rief nach ihren Jungs und ihr Herz verkrampfte sich vor Angst, als Gesteinsbrocken durch die Luft flogen. Sie wollte los laufen, ihren Kindern helfen, doch dann wurde sie selbst Opfer eines großen Brockens, der sie im Rücken traf und zu Boden warf, sie unter sich begrub und bevor Farron die Besinnung verlor, dachte sie, dass es das nun wohl gewesen war. Ihre letzten Gedanken gehörten all ihren Kindern, sie fragte sich was Agron, Meena und Hathor wohl taten, ob es ihnen gut ging, sie dachte sogar an Hanauta, doch Radîns Gesicht war das was sie als letztes sah.

258

Montag, 9. April 2018, 22:04

(Radîn)

Er eilte zu ihr, befreite sie mit seiner dämonischen Kraft ächzend vom Gesteinsbrocken und hievte sie auf die Schulter, während ihre Kinder fragend hinterher kamen. Sie hatten gemeinsam einen telekinetischen Schutzschild erschaffen, der sie allesamt schützte. Radîn freute sich in diesem Moment über die immense magische Kraft, die die Kinder besaßen, wobei er sie sonst verfluchte. Der ganze Boden bebte und er sah zu den Zwillingen.
"Klammert euch an mich. Und haltet euch gut fest." sagte er. Die beiden Jungs, beide in der körperlichen und geistigen Verfassung eines vier Zeitenwechsel alten Jungen, kamen der Anweisung ihres Vaters nach und zeigten keinerlei Angst in ihren Mienen. Vielmehr konnte Radîn mit einem flüchtigen Blick sogar so etwas wie Faszination in Aemons Miene erkennen. Doch um sich darüber Gedanken zu machen blieb keine Zeit mehr, also schob er seine Augenklappe hoch. Das Auge leuchtete rot auf und sofort spürte er wie die Kraft des Dämons ihn durchfloss. Er brachte seine Familie so schnell es ging in Sicherheit und erst als der Boden schon lange nicht mehr bebte, blieb er schnaufend stehen und legte Farron sanft auf eine Decke, die sie ausgebreitet hatten. Besorgt untersuchte er die Zwillinge, die jedoch keinen einzigen Kratzer abbekommen hatten, auch wenn sie deutlich ausgelaugt wirkten. Farron hingegen war noch nicht bei Bewusstsein und der Felsbrocken hatte mit Sicherheit einigen Schaden in ihrem Körper angerichtet. Radîn blieb ruhig und kramte in ihrer Medizintasche herum, bevor er sie so gut es ging versorgte.


(Ion)

"Und was das für Kinder sind." bestätigte er nickend und schüttelte sich bei dem Gedanken. Er hatte sich in ihrer Nähe nicht sehr wohl gefühlt.
"Was euren Krieg angeht...ich bin Rhaegars Untergebener. Und glaube mir wenn ich dir sage, dass unsere Arbeit auf dieser Seite wichtig ist. Rhaegar kann dem nicht ewig wiederstehen." erklärte er mit ernsterer Miene, ohne genau darauf einzugehen was er meinte.
"Wenn er mich auf diese Mission schickt, werde ich euch helfen. Andernfalls..." ließ er den Satz offen und zuckte die Achseln.
"Aber mit dir und Radîn habt ihr definitiv gute Karten, würde ich mal dreist behaupten. Und ja, ich kann dich zu ihm führen. Der brennende Spalt ist ganz in der -" Ein leichtes Beben unterbrach ihn und er sah witternd in die Richtung aus der es kam "Nähe." beendete er seinen Satz und runzelte die Stirn.
"Und genau von dort scheint das Erdbeben auch gekommen zu sein. Folge mir!" sagte er und lief bereits los.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

259

Montag, 9. April 2018, 22:21

(Farron)

"Was..." stöhnte Farron und verdrehte die Augen, als sie versuchte diese langsam zu öffnen. "Was ist... passiert." Plötzlich würde sie unruhig und versuchte sich aufzusetzen. "Die Kinder! Geht es den Jungs gut?" Radîn müsste sie zurück auf die Decke drücken und erst als die die Gesichter der beiden Jungen sah, beruhigte sie sich wieder. Ihr Körper fühlte sich an, als sei er unter einen Felsen geraten. Einen Felsen. Ge au das war es. Radîn flößte ihr eine Flüssigkeit ein, die brannte wie Feuer. Der Schmerz ließ langsam nach, doch sie würde auch schläfrig. "Ich dachte, ich wäre tot..." flüsterte sie leise. "Radîn, ich hasse es hier.... Ich kann nicht für immer hier... bleiben... Ich... wi...." Sie konnte nicht dagegen ankämpfen, die Müdigkeit siegte und sie dämmerte wieder davon.

(Jeanny)

"Natürlich, woher soll das Beben auch sonst kommen, als das zu untermalen, was du mir gerade erzählt hast." Jeanny verdrehte die Augen, machte sich aber augenblicklich mit Ion auf den Weg. "Was die andere Sache angeht, mir ist klar dass du hier gebraucht wirst. Ich wollte es nur sagen. Du bist ein guter Kämpfer und ich schätze auch ein guter Kerl. Fühlst du dich hier nicht manchmal ein wenig einsam?" Es gab nicht viele Menschen mit denen Jeanny sich so unbefangen unterhalten konnte. Ion gehörte definitiv dazu.

260

Montag, 9. April 2018, 22:30

(Radîn)

Seine Miene verfinsterte sich. Er würde Farron keinen Herzschlag länger leiden sehen können, dann mussten sie eben einen anderen Weg finden.
"Kinder, wir werden diesen Ort hier verlassen." sagte Radîn und strich ihr die Haare liebevoll aus dem Gesicht.
"Warum?" fragte Aemon neugierig.
"Und warum schläft Mama?"
"Dieser Ort tut eurer Mutter nicht gut und ich möchte nicht, dass es ihr schlecht geht. Wir werden dorthin gehen, wo wir beide herkommen. Und ihr werdet einige Regeln lernen müssen." fügte er etwas bedrückt hinzu, da er wusste, wie die Zwillinge auf Menschen wirken konnten.
Aemon nickte, setzte sich auf den Boden und streichelte etwas unbeholfen die Schulter seiner Mutter.

(Ion)

"Ich war auf der anderen Seite einsamer. So viele Menschen um mich herum, doch niemand hat mich verstanden oder war auch nur annähernd in der Lage dazu. Als meine...Begabung" er sprach das Wort eher wie eine Qual aus "ausgebrochen ist, war das der endgültige Beweis, dass ich nicht auf die andere Seite gehöre. Hier bei Rhaegar in diesem trostlosen Land voller Kriege und Verderben bin ich ganz gut aufgehoben." sagte er, wobei der letzte Teil einen ironischen Unterton hatte.
Sie benötigten einige Knoten, doch schon bald konnte Ion Radîns unverkennliche Spur wittern.
"Wir sind ganz in ihrer Nähe."
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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