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[Quest] Saga der Helden

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41

Mittwoch, 22. Februar 2017, 06:02

(Farron)

"Ich weiß, Agron und ich bereue die Entscheidung nicht, damals mit dir nach Drachenhort gegangen sein. Es ist eine Erfahrung die ich niemanden verwehren will, aber du weißt selbst am Besten, was mir der Krieg genommen hat." Auch nach all diesen Zeitenwechsel und dem Umstand, dass sie Hanauta liebte, versetzte die Erinnerung an Radîn ihr noch immer einen schmerzhaften Stich. "Es vergeht auch jetzt noch, kein Tag an dem ich nicht an ihn denke, Agron, deinen Vater. König Shûn wusste genau wie sehr ich unter seinem Verlust gelitten habe, ich war schon einmal eine alleinerziehende Mutter und trotzdem schickte er Hanauta damals erneut in einen Krieg dessen Ausgang alles andere als sicher war. Ich hätte ihn fast verloren, für einen Moment dachte ich sogar, es wäre so. Es ist wirklich nicht einfach das zu verziehen. Du sagst selbst, dass ich dem avinischen Volk bereits viel gegeben habe und sie mir dankbar sind, aber auch ich bin das Volk, ich habe auch ein Recht darauf glücklich zu sein und bereits einen viel höheren Preis gezahlt als manch einer. Dein Vater war mehr als nur dein Vater, er war ein Teil von mir, ein Teil von meinem Herzen." Farron sah zu Têss. "Er war für mich, dass was sie für dich ist und das kann nicht jede Frau von ihrem Mann behaupten. So etwas zu verlieren..." Farron schluckte und wischte sich mit dem Finger eine Träne aus dem Augenwinkel und seufzte dann. "Aber ich habe erneut Glück gefunden und deshalb werde ich verzeihen. Ich liebe dich, ich liebe Meena und Hathor und auch Hanauta, ihr alle bringt mein Herz zum schlagen, auch wenn ein Teil davon für immer zerstört bleiben wird." Sie legte ihm eine Hand auf die Wange und lächelte erneut. "Geht schon einmal langsam vor. Ich werde ein paar Sachen packen, mit den Kindern sprechen und mich verabschieden. Wir werden euch einholen, spätestens, wenn ihr das erste Mal rastet."

 Lotrobur Schnellschlag

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42

Mittwoch, 22. Februar 2017, 16:17

Hathor

Als seine Mutter kam und sie fragte ob und Meena auf einen Ausflug mitkommen wollten, mit Agron und Tess zusammen, war Hathor garnicht richtig bei der Sache. Er tänzelte aufgeregt auf der Stelle herum.
" Kommt den Papa nicht mit?" kam es dann irgendwann einmal von dem Jungen und als seine Mutter daraufhin betroffen mit dem Kopf schüttelte war auch Hathor bestürzt" Was, nicht. Dann bleibe ich auch hier. Sonst ist Papa doch mit der ganzen Arbeit allein".
Seine dirren Ärmchen angespannt plumte er sich" Wir Männer machen das schon. Feldarbeit ist Männersache, sagt Papa immer. Geht ihr ruhig und habt einen erholsamen Tag".
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

43

Mittwoch, 22. Februar 2017, 16:56

(Farron)

"Ach Spatz, ich habe gar keinen Zweifel daran, dass du und dein Vater den Ackerbau auch ohne mich und Meena schafft. Ich finde es toll, dass du bei ihm bleibst." Farron ging vor ihm in die Knie und gab ein einen Kuss auf die Stirn. "Pass gut auf ihn auf, während wir weg sind. Wahrscheinlich wird es ein wenig mehr als ein Tag sein. Sogar ganz bestimmt, aber in ein paar Wochen sind wir zurück."
Meena war sofort in ihr Zimmer gelaufen und hatte angefangen ihre Sachen zu packen. Sie hatte keine Sekunde gezögert als ihre Mutter sie gefragt hatte, ob sie mitkommen würde.
Als auch Farron ihre Sachen gepackt hatte, ging sie zu Hanauta. "Wir sollten uns nicht so trennen. Nicht im Streit." Sagte sie. "Ich liebe dich und ich bin bald wieder da. Und jetzt küss mich, darauf wirst du die nächsten Zeit verzichten müssen."

 Lotrobur Schnellschlag

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44

Mittwoch, 22. Februar 2017, 19:10

Hanauta

Er seufzte schwer und ließ die Hacke sinken" Ich wollte damit einfach abschließen. Selbst als wir in diese Region zurückgekehrt sind glaubte ich das wir uns dennoch ein schönes, friedliches Leben aufbauen können. Doch mit deinem Rückengang nach Drachenhort wird nichts gutes kommen, dass spüre ich irgendwie. Etwas wird kommen an das wir nicht denken und dann wird das hier alles nichtig. Deshalb habe ich das auch nie angesprochen, weil ich genau vor diesem Moment Angst hatte".
Kurz darauf drückte er Farron ganz fest an sich" Pass auf dich und Vorallm Meena auf. Sieh dir alles in Ruhe an und dann kommt beide gesund wieder zurück. Ich werde hier mit Hathor alles am laufen halten".
Ihr zunächst auf den Schopf geküsst tat Hanauta dies anschließend auch auf Farron's Mund" Ich liebe dich, genau wie ich unsre Kinder liebe. Also tu was du für richtig hältst".
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

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(Theoden von Rohan)

45

Mittwoch, 22. Februar 2017, 20:31

(Farron)

"Mach dir keine Sorgen, ich bin wieder da bevor du mich vermissen kannst. " Sie küsste ihn noch einmal, nahm ihre Sachen, verabschiedete sich noch von Hathor und machte sich dann gemeinsam mit Meena auf den Weg.
Am Abend fanden sie Têss und Agron an ihrem Lager. Meena war es noch immer gewöhnt lange unterwegs zu sein und so war sie nicht mal wirklich müde als sie sich zu Têss und Agron setzten.

46

Donnerstag, 23. Februar 2017, 02:03

Spoiler Spoiler

Ich spring einfach mal ein wenig ;)


(Agron)

"Das ist Drachenhort." sagte er, als sie auf einem Hügel rast machten, der ihnen einen freien Blick auf die riesige Stadt gewährte. Sie war noch einen Tagesmarsch entfernt, doch nah genug, damit man die Umrisse bereits erkennen konnte. Umso näher sie an Drachenhort kamen, umso dichter wurde auch die Population. Vor allem in der Drachenblut-Provinz gedieh das Leben, sodass vor allem Landwirtschaft großflächig betrieben wurde.
Was Agron besonders auffiel, war die Tatsache, dass es immer mehr und größere Siedlungen auf dem avinischen Herrschaftsgebiet gab.
"Unglaublich was dein Bruder geschafft hat. Euer Vater war ein großer Mann, aber Shûn ist ihm mehr als würdig. Er hat Avin zur größten militärischen und Wirtschaftsmacht auf Fremgard geführt." sagte er anerkennend.
"Ich freue mich schon auf die Therme im Drachenpalast. Meena, dir wird es bestimmt auch gefallen. Außerdem ist das Königshaus groß, du wirst etliche Kinder in deinem Alter treffen und bestimmt keine Langeweile haben." versprach er grinsend.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

47

Donnerstag, 23. Februar 2017, 05:57

(Têss)

Têss musste sich echt beherrschen, damit ihr nicht der Mund offen stehen blieb. Sie hatte zwar vorallem in letzter Zeit immer wieder mit ihrem Bruder geschrieben und er hatte ihr mitgeteilt, dass Drachenhort immer weiter wuchs, doch das hatte sie nicht erwartet. Auch jetzt wo sie noch so weit entfernt waren, konnte man erkennen, dass eine weitere äußere Stadtmauer gebaut worden war um die Stadt zu vergrößern. Und auch das Umland war gewachsen, aus Dörfern waren weitere kleine Städte geworden und hunderte Wege liefen wie die Ämter eines Baumes in Richtung der Krone, in Richtung Drachenhort. Große Teile des dichten Waldes waren gewichen und gaben Platz für Ackerland. Lang nicht so große und übbige Felder wie sie weiter im Süden gesehen hatten, dafür war das Land hier einfach zu rau, aber immerhin mehr als damals. Viel mehr hatte man sich die Viehhaltung gewidmet. Wiesen mit hunderten von Kühen und Rindern für Milch und Fleisch grasten auf den Weiden, die gerade erst wieder zum Leben erwachten und den Frühling der nun auch den Norden erreicht hatte begrüßten.
"Wow." Hörte Têss Meena nur staunen. Für das Mädchen musste es noch ein überwältigender Anblick sein. Dann gingen sie weiter und Meena konnte nicht mehr aufhören, Fragen über Drachenhort zu stellen.

 Lotrobur Schnellschlag

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48

Donnerstag, 2. März 2017, 09:18

Hanauta

Es war bereits 4 Tage her als Farron mit Meena den anderen beiden nach Drachenhort geflogt war.
Und farron sollte mit ihrer Vermutung falsch liegen was die letzten Worte an ihren Sohn anging.
Bereits nach 3 Tagen hatte Hathor seinem Vater über geäußert das ihm Farron fehlte.
Und man mochte es kaum glauben aber sogar ihre eigentlich schlechte Küche wurde vermisst, von Beiden.
Es gab bei Hanauta nichts Weltbewegendes auf den Teller da hatte Farron schon mehr drauf.
Doch es reichte um sie beide zu verpflegen.
Gegen das Vermissen versuche Hanauta seinen Sohn mit gemeinsamer Arbeit abzulenken.
Der Garten und Felder waren nach 2 Tagen bestellt gewesen.
Nun ging es daran wilde Pflanzen zu finden die Sie anpflanzen konnten.
Also gingen beide mit einem Korb tief in Wald.
Es war ein schöner Tag mit Sonne und ein paar Wolken am Himmel.
So wurde der Wald gleich viel freundlicher.
Gegen Mittag hatten sie bereits einige wilde Erdbeeren gefunden, wilde Petersilie und sogar zwei Knollen einer Kartoffelpflanze.
Auf einem Hügel gesessen der ihnen einen Blick auf eine Felsspalte und einen Bach bot aßen die Beiden ihre mitgebrachten Beeren.
" Papa, wann kommen Mama und Meena wieder? Ohne sie ist es hier so ruhig" fragte Hathor seinen Vater gefühlt zum 100sten Mal, auf die Hanauta nicht wirklich eine Antwort besaß.
Dennoch blieb er freundlich und sachlich" Ich weiß es nicht. Zwei Wochen werden sie schon brauchen um hin und wieder zurück zu kommen. Wenn sie genug von dem Trubel der Stadt haben kommen sie vielleicht gleich wieder zurück. Genau sagen kann ich dir das nicht. Aber hey, solange die beiden Ziegen weg sind meckern sie uns nicht voll wenn wir am Tisch röbsen oder uns die Hände nicht waschen. Auch die Zubettgehzeiten sind sind nun wesentlich flexibler für uns beide. Das ist doch schon mal was".
Daraufhin und weil Hanauta seinen Sohn am Bauch krabbelte lachte diese plötzlich auf.
Als er danach so in den Himmel sah entdeckte der Junge etwas merkwürdiges.
" Papa, schau mal. Dort im Himmel ist ein Stern aufgegangen" wies er seinen Vater auf seine Entdeckung hin.
Die Stirn gerunzelt blickte Hanauta nach oben.
Am Tag gingen doch garkeine Sterne auf.
Doch tatsächlich, in der Ferne war ein roter Stern am Himmel zu sehen.
Er war über dem Weltenende ausgegangen.
Was das wohl zu bedeuten hatte?
" Sehr gut beobachtet mein Sohn. Eine schöne Entdeckung" lobte er Hathor, runzelte dann aber wieder die Stirn.
Bewegte sich diese Sterne etwa?
Aber wie war das möglich? Für eine Sternschnuppe war es eindeutig zu langsam aber auch zu hell.
" Papa, was ist das? Darf ich mir jetzt was wünschen?" fragte Hathor irritiert von dem was er sah.
Bald schon war ein Grollen zu hören und ein Lichtblitz ging von dem Stern aus.
Während der rote Stern immer weiter und schneller über den Himmel in Richtung Westen zog kam nun plötzlich ein viel kleinerer Stern direkt auf sie zu.
Hathor sah das sein Vater immer unruhiger wurde und zog daraufhin an seinem Hemd" Was ist Papa? Warum kommt dieser Stern immer näher?".
Das Grollen des großen roten Sterns war nun schon deutlich leider geworden aber Hanauta sah das sich dieser abgesenkt hatte.
Stürzte dieser etwa ab?
Auf den kleinen Stern direkt vor ihnen geblickt wurde das Grollen von diesen nun allerdings um eines lauter.
Vogelschwärme stiegen auf und sogar die Waldtiere suchten bereits das Weite.
Hanauta ahnte schlimmes, griff Hathors Hand und lief mit ihm den Hügel hinab direkt auf Felsspalte zu.
" Papa, warte! Wir haben dem Korb mit den gesammelten Sachen vergessen" meldete sich Hathor, riss sich los und lief schnell wieder den Hügel hinauf.
Den Korb gegriffen wandte sich der Junge um und sah seinen Vater nach ihm rufen, aber hörte ihn wegen des Lärms schon nicht mehr.
Der Stern war nun schon ganz sah und zog einen schwarzen Schleier hinter sich her.
Wie gebannt konnte der Junge den Blick nicht mehr abwenden und ignorierte die Gefahr.
Schließlich war es Hanauta, der zu seinem Sohn zurückgelaufen war, der Hathor packte und und mit ihm den Hügel hinab zur Felsspalte rannte.
Ein unglaublich lautes Rauschen mischte sich nun unter das grollen.
Kurz vor der Spalte zischte der Stern über sie hinweg und nur wenige Augenblick später gab es einen unglaublichen Hieb im Erdboden gefolgt von einem lauten Knall.
Seinen Sohn fest an sich gedrückt presste sich Hanauta gegen die Felswand.
Eine Druckwelle zog ihnen gleich nach dem Knall entgegen.
Knickte Äste und Bäume um und sogar Hanauta.
Als es endlich wieder still um sie herum wurde blickten Hanauta mit Hathor aus der Schlucht hinaus.
" Was war das, Vater?" fragte Hathor und Hanauta schüttelte lediglich mit dem Kopf" Ich weiß es nicht, mein Sohn. Wir sollten daher mal nachsehen gehen".
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

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49

Montag, 20. März 2017, 14:13

Hanauta

Der abgestürzte Stern stellte sich schließlich als dampfender Stein heraus.
Er hatte ein großes Loch in den Boden geschlagen und lag nun da.
Als Hanauta und Hathor näher an den Stein herangetreten waren glomm die Aussehenhülle grünlich auf.
Sofort wichen die Beiden zurück.
" Das sieht nach einer komischen Legierung aus. Sowas hab ich noch nie gesehen" merkte Hanauta an als der Stein plötzlich vibrierte.
Aus dem Krater gelaufen sahen die Zwei wie der Stein allmählich im Boden versank und verschwunden war.
" Wo ist es den jetzt hin, Papa?" wandte sich Hathor an Hanauta.
" Ehm, anscheinend hat er sich im Boden vergraben weil er müde ist und schlafen will" meinte Hanauta, da ihm auf die schnelle nichts besseres eingefallen war.
" Oh, dann sollten wir ihn mal schlafen lassen und nicht stören" schlug Hathor vor und zog seinen Vater vom Krater weg.
Der blickte sich lediglich nur noch einmal kurz um und ging dann mit.
Es war wirklich Zeit zurück zukehren.
Der Tag war bereits spannend genug gewesen.
Was wohl Meena und Farron gerade Taten?
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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50

Montag, 27. März 2017, 13:39

Tan

Über ihre Matrix hatte man einen weiteren Begabten mit einer nützlichen Fähigkeit geortet und ihn schließlich auf diesen angesetzt.
So war Tan schon seit Tagen in den einsamen Wäldern rund um Avins Herrschaftsgebiet unterwegs.
Sein schwarzer Mantel mit dem Strohhut und seine kratzige Stimme machten die Tarnung als alter Mann nahezu perfekt.
Gehn Himmel geblickt zwinkerte er mehrmals mit seinem Auge als er einen dünnen Rauchschwaden in der Ferne sah.
" Na endlich. Ich dachte hier lebt gar keiner. Vielleicht werde ich da ja fündig. Zunächst werde ich mich aufjedenfall erstmal umsehen bevor ich die Initiative ergreife" murmelte er vor sich hin während er Schritt für Schritt näher an den Rauchschwaden herankam.
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51

Donnerstag, 30. März 2017, 08:28

Tan

Sich auf eine Anhöhe im Wald geschleppt schob Tan seinen Hut mit der Hand hinauf und blickte auf das kleine Haus, das in gut 200 Schritt von ihm entfernt genau zwischen zwei Feldern stand.
Er sah einen Mann wie er das Feld mit einer Hacke bestellte und einen kleinen Jungen der ihm dabei half.
" Ah ja. Das könnte mein Ziel sein. Jetzt muß ich nur noch rausbekommen wer von beiden der Begabte ist. Wenn es der Junge ist werde ich den Vater wohl ausschalten müssen. Wenn es der Vater ist sollte der Junge kein Problem sein. Kämpfen werde ich wohl in jedem Fall" schüttelte er seufzend mit dem Kopf.
" Dann werde ich mich mal an sie heranwagen und sehen wie sie reagieren" meinte Tan und stapfte langsam los.
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52

Montag, 3. April 2017, 09:35

Hanauta

Er hob gerade die Hacke zum Schlag als ihm von weiten die Gestalt auffiel die auf ihr Haus zugelaufen kam.
Den Schlag noch gesetzt blickte Hanauta danach gleich wieder auf und nun sah auch Hathor das jemand zu ihnen kam.
Das kam hier nur äußerst selten vor das mal ein Wanderer ihr Haus Fand.
Hanauta konnte es nicht erklären aber das Äussere des Fremden gefiel ihm garnicht.
Als er näher an ihnen war hob er bereits schwach eine Hand zum Gruß.
Hathor grüßte natürlich gleich ohne nachzudenken zurück.
Hanauta war da misstrauischer aber er ließ es auf sich zukommen.
Kurz bevor der Fremde bei ihnen war schickte Hanauta seinen Sohn ins Haus um den Wasserschlauch zu holen.
So trat Hanauta alleine an diesen heran und erkannte das es sich um einen alten Mann handelte der eine Binde um das rechte Auge besaß.
" Guter Herr, wert ihr so freundlich einen alten Mann behilflich zu sein?" richtete der Mann das Wort mit kratziger Stimme an Hanauta.
Kurz bevor sie sich gegenüber standen stolperte der Mann und viel hin.
Natürlich eilte Hanauta dabei sofort zu ihm und half dem Mann beim aufstehen.
" Danke, junger Herr. Meine Beine sind nicht mehr so stark wie sie einst waren" bedankte sich der Mann und stand auf.
Da ächzte er plötzlich und hielt sich seinen Rücken.
Hanauta hielt ihn daraufhin noch fester und rief nun nach seinem Sohn" Hathor, komm schnell. Ich brauche deine Hilfe".
Daraufhin kam sein Sohn alarmiert aus dem Haus gestürmt und rannte ohne es wirklich zu merken schneller als es ihm erlaubt war zu seinem Vater und dem Fremden.
Das hatte Hanauta natürlich nicht gern gesehen.
Er hatte seinem Sohn verboten es bei Fremden nicht zu zeigen, weil es nicht normal war.
Es würde nur fragen aufwerfen.
Als er dem Mann ebenfalls half beim Gehen schien dieser wohl nicht bekommen zu haben was geschehen war.
Das beruhigte Hanauta irgendwie etwas und so brachten sie den Mann ins Haus wo er sich setzen konnte.
Tan hatte allerdings sehr wohl mitbekommen wie schnell der Junge bei ihnen gewesen war.
Damit hatte er wohl sein Ziel gefunden.
Also musste er nur noch einen günstigen Moment abpassen um wohl den großen Bruder des Jungen unschädlich zu machen.
Sein Junger, gut gebauter Körper ließ aber darauf schließen das es nicht ganz so leicht werden würde.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lotrobur Schnellschlag« (3. April 2017, 10:09)


53

Donnerstag, 6. April 2017, 06:29


555. Zeitenwechsel des IV ZA, Sommer


(Têss)

Noch bevor die Sonne richtig aufgegangen war, hatten Agron, Têss, Radîn und Farron Drachenhort verlassen. Agron hatte gemeinsam mit seiner Mutter die Führung übernommen, während Radîn und Têss ihnen folgten.
Têss hatte Radîn nie kennengelernt, er war gestorben bevor sie geboren worden war. Doch sie kannte die unzähligen Geschichten die ihr Aithon und Shûn erzählt hatten. Irgendwie hatte sie sich den Mann immer ganz anders vorgestellt. Obwohl er groß und kräftig war, war er in ihren Vorstellungen immmer größer und kräftiger gewesen. Sein Gesicht war nie so hart gewesen, wie es in Wirklichkeit war. Insgesamt wollte er einfach nicht in das Heldenbild passen, dass sie sich über all die Zeitenwechsel gemacht hatte.
Doch sie würde sich die Zeit nehmen und versuchen ihn ebenso zu akzeptieren wie Hanauta. Auch wenn es ihr schwer fiel.
"Agron sagte, dass du etwas über die organisation weißt, mit der sich Kronak wohl zusammengetan hat." versuchte sie ein Gespräch zu beginnen. "Weißt du auch, wo wir ihn finden könnten?"

54

Samstag, 8. April 2017, 00:16

(Radîn)

"Ich weiß nicht mehr als ihr nun auch." erwiderte Radîn und musterte sie dann von der Seite.
"Du fühlst dich unwohl in meiner Nähe. Warum?" Die Frage klang kein bisschen vorwurfsvoll, eher interessiert.

"Wir werden aufpassen müssen, wie wir an die Sache herangehen. Der Ort der uns genannt wurde liegt in einem unübersichtlichen Tal und wird anscheinend ziemlich gut bewacht. Aber ich habe die besten Leute um mich herum, deswegen mache ich mir darüber keine Sorgen. Mir bereitet eher der Typ Kopfzerbrechen, der Kronak das letzte mal gerettet hat. Diese Organisation ist ziemlich gut aufgestellt." murmelte Agron indessen zu seiner Mutter gewandt und mit einem umdeutbarem Blick in die Ferne.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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55

Samstag, 8. April 2017, 12:43

Hanauta


Er gab dem Mann zu trinken, was dieser auch dankend annahm und sich umblickte" Lebt ihr hier ganz alleine mit eurem kleinen Bruder, mein Herr?".
Die Frage verwirrt zunächst beide, doch als Hathor bereits antworten wollte und wohl etwas dummes gesagt hätte legte ihm Hanauta eine Hand auf die Schulter und nickte" Ja, mein Bruder und ich sind hier allein seit unsere Eltern plötzlich nicht mehr wiedergekommen sind. Aber das macht nichts. Wir kommen zurecht. Ich passe auf meinen kleinen Bruder auf".
Der Mann nickte" Das glaub ich dir, junger Mann".
" Doch jetzt einmal zu euch. Was sucht ihr hier soweit draußen in der Wildnis? Ein normaler Spaziergangu wird es ja nicht gewesen sein der euch hier her gebracht hat" stellte nun Hanauta dem alten Mann eine ihm wichtige Frage.
Er schmunzelte und blickte dann zur Seite" Ich suche jemanden der im Osten sein soll. Sagt, ist euch der Weiße Turm ein Begriff? Dort bildet man so jemanden aus. Er könnte mir helfen".
Hanauta dachte nach aber von solch einem Ort hatte er noch nie gehört.
Er schüttelte mit dem Kopf" Nein, tut mir leid. Solch ein Ort ist mir hier draußen nicht bekannt. Und andere Menschen verirren sich auch eher selten hier her".
Daraufhin blickte der alte Mann zu Boden und zuckte mit den Schultern" Schade, hätte mich aber auch gewundert wenn es so leicht gewesen wäre. Naja, dann mach ich mich mal wieder auf".
Sich ächzend aufgerichtet neigte er sein Haupt vor Hanauta und Hathor" Habt Dank für eure Hilfe und Gastfreundschaft".
Doch Hanauta bestand aufjedenfall das er etwas Proviant von ihnen bekam, da sich der alte Mann wohl sowieso nicht aufhalten ließ.
Darauf ging er dankend ein und setzte sich nochmals während Hanauta in die Küche verschwand um etwas für den alten Mann zusammen zustellen.
Der blickte gleich darauf Hathor an und winkte diesen zu sich" Willst du mal ganz tolles sehen, Junge? Dann komm näher um das ich es dir zeigen kann".
Natürlich war Hathor neugierig, dachte sich nichts dabei und ging an den alten Mann heran.
Diese ballte gerade seine rechte Faust, so daß am Unterarm die Adern hervortraten, und packte mit der linken Hand nach Hathors Schulter.
Als Tan's Griff den richtigen Punkt gefunden hatte blickte er mit einem falschen Grinsen auf und drückte zu.
Kurz darauf verdrehte der Junge die Augen und Tan fing ihn auf.
Sich Hathor geschnappt drückte er diesen mit der linken Hand an sich und begab sich zur Tür.
Er musste gehen solange es ohne Kampf blieb.
Doch als Tan die Tür erreicht hatte und öffnen wollte kam Hanauta gerade wieder aus der Küche.
" Warte, ich habe hier deine Ration. Willst du sie etwa nicht?" klang er etwas enttäuscht doch Tan schüttelte mit dem Kopf" Ich habe alles was ich brauche. Danke".
Als Tan die Tür langsam öffnete bemerkte Hanauta das Hathor plötzlich weg war.
Instinktiv blickte er sofort zu dem Mann, auch wenn es zunächst abwegig wäre das dieser Ihnen etwas böses wollte.
" Wo ist mein Bruder? Habt ihr ihn gesehen, alter Mann?" fragte er vorsichtig nach und trat langsam auf diese zu.
Tan seufzte daraufhin.
Es war wohl doch unvermeidlich.
Die Tür aufgerissen warf er den Jungen nach draußen, wirbelte herum und wollte sich um Hanauta kümmern, doch als dieser gesehen hatte was mit seinem Sohn gemacht worden war warf er dem Mann den Ledersack mit dem Essen ins Gesicht.
Darauf war Tan nicht gefasst gewesen und taumelte zurück.
Hanauta war mit zwei Schritten bei Tan, verpasste ihm drei Hiebe in den Bauch und trat ihn dann mit einem Tritt gegen die Brust nach draußen.
" Was fällt dir ein mir Hathor wegnehmen zu wollen!" schrie Hanauta, begab sich zu seinem Sohn und brachte ihn schnell wieder ins Haus.
Anscheinend war dieser nur bewusstlos geschlagen worden.
Mit seinem schwarzen Schwert trat er wieder aus der Tür.
" Verschwinde, alter Mann und komm nicht wieder! Ansonsten wird es dir schlecht ergehen" drohte er Tan, der sich mit einem locken Sprung wieder aufrichtete.
Hatte ihm der Mann seine gebrechlichkeit etwa nur vorgespielt?
Seinen Hut und Mantel zur Seite weggeworfen klatschte Tan die Handflächen zusammen.
Danach nahm er eine eigenartige Kampfposition ein und winkte Hanauta zu sich" Na komm, Bürschchen. Ich bin von zu weit hergekommen um jetzt einfach so aufzugeben".
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56

Samstag, 8. April 2017, 14:52

(Têss)

"Als ich noch klein war, habe ich mehr Zeit bei Farron und Hanauta verbracht als zu Hause. Sie sind meine Familie. Und ich beschütze meine Familie. Ich kenne dich kaum, aber es ist nicht zu übersehen, was da zwischen dir und Farron läuft." Als Radîn etwas erwidern wollte, ließ Têss ihn nicht zu Wort kommen. "Ach komm schon. Von mir aus verleugne es, aber wir wissen beide dass das gelogen wäre. Agron ist dein Sohn, natürlich wünscht es sich nichts mehr, als dass seine Eltern wieder zusammen sind."
Es war Agron, der ihr Gespräch unterbrach und das war auch besser so. Têss nutze die Gelegenheit und ging zu ihm, während Farron sich zurückfallen ließ.

(Farron)

"Was ist, alter Mann? Machst du schon schlapp? Oder was treibst du dich hier hinten rum?" Farron hatte sich fest vorgenommen, Radîn die gesamte Reise aus dem Weg zu gehen. Wie lange waren sie nun unterwegs? 3 Stunden? Das hatte ja hervorragend geklappt. Doch wenn sie ehrlich war, dann musste sie sich eingestehen, dass es nicht sonderlich schlau gewesen ihm wirklich aus dem Weg zu gehen. Schon bald würden sie wieder Seite an Seite kämpfen und Farron fragte sich, ob sie noch immer so gut harmonierten.

57

Sonntag, 9. April 2017, 23:32

(Radîn)

"Jemand muss doch dir unerfahrenem Jungspund und deinen Fehlern hinterher räumen." erwiderte Radîn abschätzig und winkte ab. Agron schüttelte den Kopf. Kämpferisch hatten sie eine schlagfertige Truppe, doch er spürte deutlich die Anspannung die unter ihnen herrschte.
"Wenn dir die Vorhut zu schwierig ist, können wir gerne tauschen." drückte er ihr noch hinterher und konnte sich ein kleines, unscheinbares Lächeln nicht verkneifen.
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Montag, 10. April 2017, 06:22

(Farron)

Farron war ohnehin nie die Größte gewesen, doch nun hatte sie ihre frühere Größe noch nicht einmal ganz erreicht, deshalb folgte sie nicht ihrem ersten Impuls, ihm mit der flachen Hand auf den Hinterkopf zu schlagen. Sie hätte sich viel zu sehr strecken müssen und wahrscheinlich hätte es sie nur lächerlich wirken lassen.
Stattdessen funkelte sie ihn nur böse an, als er daraufhin nur breit grinste, stellte sie ihm ein Bein und warf sich dann auf ihn, als er am Boden lag. Mit einem geübten Griff verdrehte sie ihm die Hände so, dass nur die kleinste Bewegung ihm üble Schmerzen bereitet hätten. Nun spielte auch der Umstand, dass sie nur die Hälfte von ihm wog, keine Rolle mehr. "Fast wie früher, hast wohl auch vergessen, dass ich dich schon damals regelmäßig an den Boden genagelt habe!" Die Worte waren so schnell gesprochen, dass sie ihr die Bedeutung dieser zu spät klar wurden. Schnell ließ sie ihn los und sprang auf.

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59

Montag, 10. April 2017, 07:46

Tan

Hanauta ließ sich durch die Geste fremden tatsächlich zu einem Angriff provozieren.
Mit dem Schwert auf Tan zugekommen hielt sich dieser bereit.
" Verschwinde, du alter Sack!" schimpfte Hanauta und schlug mit einem vertikalen Schlag von oben zu.
Doch Tan hatte nun sein neues Auge unter dem Verband aktiviert das ihn der Doc vor kurzer Zeit eingesetzt hatte.
Es machte ihm möglich sämtliche Bewegungen rund um ihn ganz genau zu erkennen.
So wirkte Hanautas Schlag für einen Moment wie in Zeitlupe für ihn was es Tan ermöglichte das Schwert mit der Handfläche an sich vorbei zu lenken.
Sich in der Bewegung einmal um die eigene Achse gedreht packte Tan die Schwerthand seines Gegners und betrachtete wieder wie in Zeitlupe den Körper seines Gegners.
Die Energielinien waren dank des Auges nun deutlich für ihn sichtbar.
Mit dem Zeige- und Mittelfinger der freien Hand Hanauta dosiert gegen das Handgelenk gestoßen ließ dieser kurz darauf vor Schmerzen das Schwert fallen.
Tan reagierte jedoch sofort noch einmal.
Beide Hände nach hinten gezogen kuckte sich der alte Mann genaustens alle Stellen aus und stieß dann schnell hinter einander immer wieder mit den beiden Fingern gegen verschiedene stellen an Hanautas Oberkörper.
Zum Schluss schickte er diesen mit einem Stoß der rechten Handfläche gegen das Brustbein zu Boden.
Mit Schmerzverzerrtem Gesicht wandt sich Hanauta am Boden während Tan locker an ihm vorbei auf das Haus zu ging um sich den Jungen wieder zu holen.
Tan hatte Hanautas Oberkörper genaustens mit gezielten Stößen punktiert und Energielinien blockiert die für die Kraftverteilung der Muskeln wichtig waren.
Es bereitete einem Menschen große Schmerzen solange diese nicht wieder frei waren.
Tan war sich sicher das es das gewesen war.
Diese Technik war nur in Verbindung mit dem Auge möglich das einst einen Königssohn gehört haben sollte.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

60

Mittwoch, 12. April 2017, 00:22

(Radîn)

"Du sagst es, ganz wie früher. Nur aus dem Hinterhalt effektiv." knurrte Radîn als Antwort und winkte dann ab, als sie wütend etwas erwidern wollte. Agron stellte sich beschwichtigend dazwischen, doch die üble Laune, die sich jetzt schon aufgestaut hatte, war spürbar. Agron seufzte und versuchte sich in Erinnerung zu rufen, weshalb er eigentlich diese Konstellation gewählt hatte, vor allem nachdem ein betretenes, knotenlanges Schweigen eintrat. Als sie schließlich rasteten machte Radîn keine Anstalten sich zu setzen, sondern zeigte auf Agron.
"Zeig mir, was du so drauf hast." verlangte er zu wissen. Agron zog eine Augenbraue hoch.
"Was, jetzt?" Radîn nickte lediglich als Antwort und Agron zuckte die Achseln, bevor er sich aufrichtete und seine Waffe zog. Eine Weile umkreisten sie sich, ehe Agron blitzschnell angriff. Doch Radîn reagierte schneller, schlug seinen Speer zur Seite und brachte damit Agron kurz aus dem Gleichgewicht, ehe er seinen Speer umwirbelte und ihm mit dem anderen Ende die Beine wegzog. Unsanft landete Agron auf dem Boden und blinzelte überrascht. Mit einer so schnellen Bewegung hatte er nicht gerechnet.
"Noch einmal." verlangte Radîn und half ihm auf. Beim zweiten Versuch schaffte es Agron ihn kurz mit Angriffen einzudecken, ehe er wieder im Staub landete. Sein Vater half ihm erneut auf die Beine und klopfte ihm den Staub vom Rücken. Agron fühlte sich vorgeführt, wie ein kleiner Schuljunge.
"Du bist nicht schlecht, aber deine Technik ist katastrophal. Ich hoffe deine Schüler haben diese Mängel nicht übernehmen." lautete Radîns vernichtendes Urteil.
"Aber das ist nicht schlimm. Viele heutige Kämpfer besitzen die gleichen Schwächen. Sie kämpfen zu ruckartig, ihre Kraft kommt aus der Bewegung und nicht aus dem Inneren." erklärte er.
"Wie meinst du das?" Agron hatte seinen Speer in den Boden gerammt und lauschte aufmerksam. Bisher hatte er kaum einen Gegner getroffen, der seine Verteidigung so schnell ausgehebelt hatte.
"Es fängt mit schon mit deiner Einstellung an. Warum kämpfst du? Du musst dich selbst erkunden und kennen lernen, bevor du deinen Kampfstil perfektionieren kannst. Das ist der erste Schritt. Têss, Farron, wie sieht es mit euch aus?" fragte er ausdruckslos und zeigte einladend auf den Punkt vor ihm.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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