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[Quest] Saga der Helden

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Mittwoch, 12. April 2017, 07:29

(Farron)

"Was denn? Genügt es deinem Ego nicht, dass du deinen Sohn gerade vor seiner Frau lächerlich gemacht hast? Musst du jetzt auch noch zwei Frauen besiegen, um uns zu beweisen wie dick deine Eier sind?"
Farron stand auf und warf ihm ihren Bogen zu. Der Bogen den sie sich beim Kampf für Dormin verdient hatte. Edles Holz, eine starke Sehne. Man sah ihm sofort an, dass es kaum einen besseren und edleren Bogen geben konnte.
"Siehst du das Astloch dort hinten?" Es war knapp hundert Schritt entfernt und nur zu sehen, wenn man wusste wonach man suchen musste. "Wenn du dich schon mit mir messen willst, dann auf meine Weise, dass ich dich noch immer zu Boden zwingen kann, habe ich schon bewiesen. Und dabei ist vollkommen egal, welche Mittel ich dafür genutzt habe. Du bist doppelt so groß und schwer wie ich. Da ist es nur gerecht, dass ich mit keinen Tricks arbeite." Radîn spannte den Bogen, zielte und leiß dann die Sehne los.
"Na zumindest hast du den Baum getroffen." sagte Farron trocken und nahm den Bogen wieder an sich. Die Sehne bis an ihre Wange gezogen, spannte sie den Bogen, zielte und ließ die Sehne wieder los. Der Pfeil fand sein Ziel und Farron zwinkerte ihm nur zu. "Ich schätze das heißt, dass ich uns etwas zu essen besorge." Sie ging um die beiden Pfeile einzusammeln und verschwand kurz darauf im Unterholz.

(Têss)

"Ich kämpfe gegen dich!" Têss hatte ihre zwei Äxte bereits in der Hand und Aufstellung genommen. Sie war schon immer agiler als Agron gewesen, dafür fehlte es ihr an Kraft die er besaß.

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Freitag, 14. April 2017, 01:49

(Radîn)

"Es ist süß wie du in deinem zwölfjährigem Körper versuchst mir ans Bein zu pissen, doch du weißt selbst am besten, dass du mir im Nahkampf absolut unterlegen bist, Kleine." erwiderte Radîn, als Farron Anstalten machte sich zu entfernen.
"Behalt deinen Bogen, ich war sowieso nie ein Schütze." fügte er hinzu und wandte sich dann Têss zu. Auffordernd nickte er.
Sie stürmte auf ihn los, schlug links und rechts auf ihn ein, doch Radîn wich den Hieben mit einer Agilität aus, die selbst Têss nicht ganz Begriff. Und noch bevor sie sich versehen konnte, lag auch sie auf dem Boden. Radîn half ihr auf.
"Versteht mich nicht falsch, ihr seid sehr gute Kämpfer. Jedenfalls für diese Seite. Doch die etlichen Zeitenwechsel ständigen Kämpfens auf der anderen Seite des Weltenendes haben mir gezeigt, dass es immer jemanden gibt, der besser und stärker ist. Der einzige Weg zu gewinnen, ist sich weiterzuentwickeln und dazuzulernen. Ich biete euch diese Möglichkeit ohne jahrelange Qualen unter der Fuchtel eines grausamen Fürsten. Wenn ihr euch jedoch wie Farron bevormundet fühlt, dann werde ich euch nicht zwingen an meinem Wissen teilzuhaben." erklärte er in einem etwas sanfteren Ton und Agron nickte langsam. Er begriff seinen Standpunkt, auch wenn er ihn äußert unsensibel zur Geltung gebracht hatte.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Freitag, 14. April 2017, 07:02

Spoiler Spoiler

Nur zur Info: Mittlerweile ist der Körper in dem Farron steckt 15. 12 war er im Jahr 552. Ist vielleicht ein wenig schlecht beschrieben in der Anmeldung. Ich werde es deutlicher machen.


(Farron)

Als Farron mit zwei bereits angezogenen und ausgenommenen Kaninchen zurückkehrte, war Radîn noch immer dabei seine Kampfkunst mit Agron und Têss zu teilen. "Ihr hättet wenigstens schon mal ein Feuer machen können." knurrte Farron. "Ich bin sicher nicht euer Dienstmädchen auf unserer Reise." Solange sie noch in Avin waren, würden sie sich keine großen Sorgen machen müssen angegriffen zu werden. Alle Fa'ruh waren vertrieben. Zwar gab es Banditen die sich in kleineren Gruppen organisierten, doch waren diese nicht so dumm sich gleich mit vier Bewaffneten anzulegen und so mussten sie ihr Lager nicht verstecken und auf Feuer verzichten.

 Lotrobur Schnellschlag

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64

Freitag, 14. April 2017, 09:20

Hanauta


Sich vor Schmerzen am Boden gekrümmt sah er den alten Mann an sich vorbeigehen.
Wie es aussah wollte er ihn nicht töten, sonst hätte er schon längst nachgesetzt.
Die Tatsache das er allerdings seinen Sohn mitnehmen wollte weckte in Hanauta wieder neue Kraft ihn davon abzuhalten.
Trotz seiner Schmerzen biss er fest auf die Zähne und stand stöhnend auf.
Der alte Mann war gerade ins Haus getreten als Hanauta sich aus einem Sprung heraus gegen seinen Rücken warf.
Tan hatte Hanauta nicht gesehen, da er sich im toten Winkel seines speziellen Auges befunden hatte.
So stürzten beide hart zu Boden.
Entgegen der Schmerzen die ihn durchzuckten schlug Hanauta immer wieder mit der rechten Faust in die rechte Niere seines Gegners während er mit der anderen Hand seinen Nacken gepackt hielt um ihn unten zu halten.
Tan stöhnte jedesmal auf, konnte sich aber mit einem Kraftakt aufstoßen, wo durch Hanauta schnell umdenken musste.
Aufgestanden packte er Tans linken Unterarm und den Hosenbund um ihn zwei mal herumzuschleudern und dann durchs Fenster, was klirrend zerbarst, nach draußen zu schicken.
Danach brachte er Hathor noch schnell in sein Zimmer wo ihn kein Schaden drohen sollte.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

65

Samstag, 15. April 2017, 00:13

(Agron)

Das Essen verlief recht schweigsam, der Eindruck, dass sich Radîn aufspielte wollte nicht schwinden, vor allem nicht bei den Frauen, doch den düsteren, einäugigen Mann schien das nicht im geringsten zu stören. Seelenruhig kaute er auf seinem Stück Fleisch herum und hielt den Blick aufs Feier gerichtet. Der restliche Tag ebenso wie die Nacht verliefen ähnlich und erst am nächsten Tag, als sie eine Anhöhe erreichten, schienen sie wieder genug Grund haben um richtig miteinander zu reden.
"Da unten sind mehrere Lagerfeuer." merkte Radîn an, der neben Farron auf einer kleinen Anhöhe stand und die Vorhut bildete. Die beiden waren wesentlich bessere Spurenleser als Agron oder Têss.
"Es dürften etwa 50 Menschen sein, eine ziemlich große Menschenansammlung hier draussen." murmelte er misstrauisch.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Samstag, 15. April 2017, 09:40

(Farron)

Ausnahmsweise musste Farron Radîn zustimmen und so nickte sie. "Ja, zumal ich mich frage was sie da machen. Die Normadenstämme sind alle sesshaft geworden und Fa'ruh gibt es hier keine mehr, oder sollte es nicht. " Doch sie waren zu weit weg um zu erkennen um was für Menschen es sich handelte. "So oder so sind es zu viele um sich mit ihnen anzulegen, wir sollten also einen Bogen um sie machen und König Shûn bei der nächsten Gelegenheit informieren." Nicht das diese Gruppe, wer es auch immer war, eine Gefahr für das Königreich wäre. Farron beugte sich etwas vor und versuchte so etwas mehr zu erkennen, doch es war schwierig, selbst für sie.

 Lotrobur Schnellschlag

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67

Samstag, 15. April 2017, 13:11

Tan


Er rollte sich stöhnend in den Scherben herum und hielt sich beim aufstehen die Seite" Verdammt zäher Bastard".
Zur Tür gewankt musste Tan zugeben das dieser Mann kein leichter Gegner war.
Trotz der Schmerzen die er ihm zugefügt hatte schaffte er es sich noch immer so zu bewegen und auch auszuteilen.
Wieder in das Haus getreten kam Hanauta gerade aus einem Raum und zog die Tür hinter sich zu.
" Verschwinde endlich, du Drecksloch!" beschimpfte Hanauta den Mann, hob den linken Arm und kam mit geballter Faust auf Tan zu.
Dieser trat ebenfalls Schnaufend heran und wehrte den wütenden Schlag seines gegenübers mit einer einfachen Handbewegung ab, stieß Hanauta den linken Ellbogen gegen das Brustbein, so daß dieser keuchend einen Schritt nach hinten treten musste.
Gleich danach verdrehte Tan ihm den linken Arm und brach ihm mit seinem Ellbogen das Ellbogengelenk in zwei.
Anschließend griff er Hanauta von oben um den Hals und warf sich mit ihm nach hinten um.
Ächzend lagen schließlich beide am Boden, wobei Tan weniger abbekommen hatte als Hanauta.
Tan wollte sich mit einem Sprung wieder auf die Beine bringen doch die Schmerzen in seiner Seite verhinderten dies, weshalb er sich schimpfend herumwelzen und so aufstehen musste.
Eigentlich wollte Tan sich nun den Jungen wieder holen doch Hanauta versuchte trotz seines unbrauchbar gemachten linken Armes irgendwie aufzustehen.
Es war bemerkenswert wieviel Hanauta auf sich nahm um seinen Bruder zu schützen dachte sich Tan, warnte diesen aber nun davor weiter zu machen" Du solltest jetzt besser aufhören und einsehen wenn es genug ist".
Doch Hanauta schüttelte lediglich mit dem Kopf und sprang mit ausgeholtem rechtem Arm auf Tan zu.
Dieser reagierte natürlich wegen seines Auges übernatürlich schnell.
Wehrte Hanauta's Schlag spielend ab und schlug diesem selbst mit der rechten Handfläche erneut gegen das Brustbein.
Blutspuckend brach Hanauta daraufhin auf die Knie zusammen und hielt sich stöhnend mit der rechten Hand seine Brust.
" Ich habe dich gewarnt, aber du wolltest ja nicht hören. Nun ergeht es dir äußerst schlecht. Dein Tod wird immer gewisser wenn du nicht aufhörst" mahnte Tan ihn und wandte sich dann um um Hathor wieder aus seinem Zimmer zu holen.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

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Sonntag, 16. April 2017, 01:23

(Radîn)

"Zu viele um sie zu erledigen?" schnaubte Radîn belustigt.
"Zu unseren Zeiten konnten wir zusammen im Handumdrehen 20 Kämpfer ausschalten, wenn unser Sohn und seine Frau auch nur annähernd so gut sind, würden die da unten kein Problem darstellen. Aber ich versteh schon, du bist eingerostet und greifst nur aus dem Hinterhalt an." meinte er abschätzig und ging zu Agron um ihm ihre Entscheidung mitzuteilen.

Die Tage verstrichen und das Spannendste was ihnen währenddessen passierte waren die gelegentlichen Streitereien zwischen Radîn und Farron. Agron ging das relativ schnell auf die Nerven, sodass er sich bereit erklärte mit seiner Mutter oder seinem Vater abwechselnd die Vorhut zu übernehmen. Doch ihre Anwesenheit hatte auch etwas gutes an sich, denn Agron und Têss verbesserte ihre Kampftechnik deutlich, das merkte Radîn bei jeder ihrer Übungsstunden. Doch vor allem zusammen waren sie ein kaum schlagbares Duo gewesen und nun noch effizienter als jemals zuvor. Agron beherrschte seine Bewegungen fast so perfekt, dass er selbst im Angriff durch seinen Speer einen Schild hatte. Zusammen mit Têss funktionierten sie wie ein ganzer Trupp aus Berserkern.
"Wir sind bald da." stellte Agron fest und schirmte seine Augen gegen die Sonne ab. Er stand neben seiner Mutter an der Vorhut und blickte in die Ferne, wo das Land hügeliger wurde und sie das Tal vermuteten, in dem sich Kronak oder seine Gefolgsleute aufhielten.
"Wenn wir dort sind, müssen du und Vater euch zusammenreißen. Ich habe begriffen, dass ihr ständig beweisen müsst, wer der bessere ist, doch dort unten geht es um unser Leben." sagte er ernst an seine Mutter gewandt.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Sonntag, 16. April 2017, 15:59

(Farron)

"Mach dir keine Sorgen. Im Kampf sind wir keine minder gutes Team wie du und Têss. Wir haben uns schon immer in den Haaren gehabt, aber wir wissen auch, wann wir aufhören müssen zu streiten." Farron folgte dem Blick ihres Sohnes, doch noch konnten sie nichts auffälliges erkennen. "Außerdem solltest du das lieber deinem Vater sagen, er ist schließlich derjenige, der immer wieder in meine Richtung schießt sobald sich die Gelegenheit ergibt. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht... " Sie schüttelte den Kopf. "Lassen wir das, ich rege mich sonst nur wieder auf.
Sie warteten bis Radîn und Têss aufgeschlossen hatten, wobei sie Radîn den gleichen bissigen Blick zuwarf, wie sie es immer tat, wenn er sie ansah.
Dann machten sie sich gemeinsam an den Abstieg in das Tal, wobei sie sich in den Büschen hielten.
Plötzlich blieb Farron stehen, legte sich einen Finger an den Mund und deutete auf die beiden Männer die nicht weit von Ihnen patrouillierten. Scheinbar waren sie hier genau richtig. Nun mussten sie nur noch Kronak finden und überlegen, wie sie am besten vorgingen.

 Lotrobur Schnellschlag

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70

Sonntag, 16. April 2017, 19:27

Hanauta


Stöhnend hielt er sich die Brust am Boden liegend.
Sein Gegner hatte ihm schwer zugesetzt.
Allmählich schwand Hanauta's Glauben seinen Sohn vor diesem Mann zu beschützen.
Er hatte fast keine Kraft.
Doch als Tan erneut mit Hathor aus dem Zimmer trat um an ihm vorbeizugehen entzündete das bei Hanauta nochmal den Funken Kraft um sich seinem Gegner ein letztes Mal zu stellen.
" Du...du nimmst...nimmst mir Hathor nicht weg!!!" ächzte er und kämpfte sich irgendwie auf die Beine.
Tan legte den Jungen kurz ab und als Hanauta nach ihm mit seinem rechten Arm schlug warf er diesen über die Schulter auf den Tisch, den Hanauta gleich noch mit umriss.
" Lass mich einfach ziehen. Du bist doch bereits geschlagen" riet Tan dem jungen Mann, hob Hathor wieder auf und ging zur Tür.
Schnaufend saß Hanauta hinter dem Tisch.
War es das nun?
Hatte er seinen Sohn jetzt tatsächlich für immer verloren?
Tan's Worte bohrten sich da natürlich schmerzhaft in Hanauta.
Nochmals aufgestanden griff er sich den Tisch und rannte mit diesem auf Tan zu.
Hanauta hatte nun begriffen das dieser irgendwie sehen konnte was er als nächstes tat.
Also versuchte er es nun mit Abschirmung.
Den Tisch hochkant also gegen Tan geschoben warf dieser den Jungen wieder nach draußen und stieß mit seinen Fingern spielend durch das Holz der Tischplatte.
Hanauta griff sich dabei eines der Tischbeine, drehte sich von rechts um den Tisch und schlug von oben her zu.
Tan hatte diese Bewegung mit seinem rechten Auge nicht früh genug sehen können, da Hanauta von der anderen Seite gekommen war.
Knackend brachen Tan's Handgelenke, der sich schreiend nach vorn beugte.
Hanauta packte Tan sofort im Genick und beförderte diesen gegen die Wand an der Tür.
Als Tan daran herabsank kam Hanauta noch einmal auf ihn zugerannt und trat ihn mit beiden Füßen in den Rücken.
Dabei war der Druck so enorm das Tan durch die Holzwand brach und draußen ächzend liegen blieb.
Hanauta kroch danach vollkommen fertig noch nach draußen bis zu seinem Sohn, der noch immer ohnmächtig war.
Tan wälzte sich vor Schmerzen hin und her aber lachte dabei" Ahahaha, du bist echt ne Wucht! Willst einfach nicht aufgeben wegen dieses Jungen. Das ist erstaunlich".
" Lass uns einfach in Ruhe!" ächzte Hanauta, der der Ohnmacht nahe war.
Sich Schnaufend erhoben stand Tan schließlich auf wackeligen Beinen" Aber Ok, ich respektiere das. Ich bin eh vollkommen fertig. Darum pausiere ich diesen Aufrag fürs erste".
Sich zu seinem Umgang und Hut geschleppt legte sich Tan beides irgendwie an und wandte sich dann nochmals zu Hanauta und Hathor um" Also, man sieht sich. Den ich komme natürlich wieder, keine Frage. Bis zum nächsten Mal".
Als Tan sich davon schlich gab Hanauta sich lediglich Schnaufend seiner Ohnmacht hin.
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(Theoden von Rohan)

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Dienstag, 18. April 2017, 00:48

(Agron)

Nachdem sie die gesamte Gegend ausgespäht haben kamen sie zu dem Schluss, dass es mindestens zwei Ringe aus Soldaten und Spähern geben musste und umso näher sie dem Zentrum kamen, desto dichter wurden die Patrouillen.
"Allein die ersten beiden Ringe bestehen mindestens aus 50 Soldaten. Was danach kommt, dürfte diese Zahl übertreffen." sagte Radîn nachdem sie wieder zusammen getroffen waren um die Lage zu besprechen.
"Wie gehen wir also vor?" fragte Agron.
"Wir wissen nicht einmal sicher, ob Kronak sich wirklich hier befindet."
"Aber irgendwas muss hier sein, wenn so viele Kämpfer abgestellt wurden. Dazu gibt es keine näheren Informationen zu diesem Ort, es muss also etwas faul sein. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir hier richtig sind." erwiderte Radîn.
"Also schleichen wir uns rein und dann was? Kämpfen uns einen Weg raus? Zu viert?" fragte Agron zweifelnd und verschränkte die Arme.
"Ich wäre für Ablenkung. Für mehrere, um genauer zu sein. Wir zünden einen Teil des Tals an, während auf einer anderen Seite zwei von uns offen angreifen. In dieser Zeit suchen die zwei anderen Kronak. Eine sehr radikale Methode, ich weiß aber falls ihr eine bessere Idee habt, nur her damit." schlug Radîn daraufhin vor.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

72

Dienstag, 18. April 2017, 10:38

(Farron)

"Hört, hört, der Meister hat gesprochen. Der Meister der soviel gelernt haben will, aber immer noch den selben Fehler macht. Nur diesmal willst du nicht nur dich umbringen, sondern uns gleich auch noch mitnehmen. Das nenne ich wirklich eine Weiterentwicklung." Sie schüttelte den Kopf, während Agron und Têss die Augen verdrehten. "Wenn wir nicht an ihn rankommen, dann muss er zu uns kommen. Ich denke wir sollten ihm eine Falle stellen, denn ich bin nicht bereit das Leben unseres Sohnes und seiner Frau zu riskieren, nur damit du deinen Größenwahn Befriedigung kannst." Diesmal wandte sie sich an Agron. "Ihr habt erzählt dass Kronak zuletzt auf der Suche nach einem Artefakt war. Was ist wenn das auch hier wieder der Fall ist. Weshalb sonst braucht er so viele Männer? Wenn wir ihn davon überzeugen können, dass wir haben was er sucht, dann können wir ihn sicher hervorlocken."

73

Dienstag, 18. April 2017, 13:04

(Radîn)

Genervt rieb er sich die Nase und schüttelte den Kopf.
"Und sie anzulocken, um anschließend von mehr als 100 Kämpfern eingekesselt zu werden ist eine bessere Methode zu überleben?" fragte er ungläubig.
"Und dazu kommt: wie willst du ihn kontaktieren und dann auch noch davon überzeugen, dass wir das haben was er will, ohne zu wissen was das überhaupt ist?" Man merkte ihm deutlich an, dass die Sticheleien ihn über die Tage mürrischer machten, doch nun war eine deutliche Spur Wut in seiner Stimme zu hören.
"Wenn du nicht damit leben kannst, dass ich atme, wieso bist du überhaupt mitgekommen? Du attackierst mit deinem beschissenem Verhalten unser Vorhaben!"
"Oh man, jetzt gehts los." seufzte Agron und schüttelte verständnislos den Kopf.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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74

Dienstag, 18. April 2017, 14:06

Hathor


Er wachte ächzend und mit Schmerzen im Nacken auf.
Sich langsam aufgerichtet blickte er leicht irritiert umher.
Warum war er plötzlich außerhalb des Hauses?
Alles war zudem still rund um ihn herum.
Hatte sein Vater sich mit diesem alten Mann etwa nach drin verzogen?
Als er aufstehen wollte und über etwas stolperte fiel Hathor mit dem Kopf in den Dreck.
Danach war er aufjedenfall wach.
Sich ächzend erhoben sah er zunächst das zerstöre Fenster und die Tür.
Danach bemerkte er seinen Vater der sich weder bewegte noch zu atmen schien.
Panik stieg in dem Jungen auf.
Was war nur passiert?
Zu seinem Vater gekrochen rüttelte er sofort an diesem und versuchte ihn wach zu machen.
Aber es brachte alles nichts.
Blut heftete an seinem Mund und der linke Arm stand auch etwas schief.
Hathor wusste nicht was er tun sollte.
Das einzig gute war das sein Vater anscheinend doch noch zu atmen schien, wenn auch schwach und ungleichmäßig.
Da ihm nichts besseres einfiel versuchte Hathor seinen Vater irgendwie ins Haus zu schleifen, wo er seiner Meinung nach sicherer wäre.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

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Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

75

Dienstag, 18. April 2017, 14:17

(Farron)

"Agron, wie wäre es wenn du und Têss nochmal schauen geht ob die Umgebung sicher ist?" Als Têss etwas einwerfen wollte, genügte Farrons giftiger Blick um sie zum Schweigen zu bringen. Sie sah zu Agron und dann verschwanden die Beiden und Farron und Radîn waren alleine. Kaum waren sie außer Reichweite, keifte Farron los.
"Ich? Ich stichele?" Sie schnaufte. "Ich glaube ich höre nicht recht? Wer ist es denn, der die ganze Zeit gegen mich schießt? Du spielst dich hier als großer Meister auf und alle müssen dich verehren und nach deinem Willen tanzen! Ständig hast du schlechte Laune! Ich frage mich selbst schon wie ich glauben konnte, dass das mit uns gutgehen könnte. Seit ich weiß, dass du wieder...." Farrons Schimpftriade brach je ab, als ein Pfeil sich in ihre Brust grub und sie zusammen sinken ließ, ein zweiter Pfeil traf Radîn in die Schulter und im nächsten Moment stürmten zwei Männer aus dem Dickicht und stürzten sich auf sie.

(Merle)

Merle war nun seit 5 Tagen unterwegs und wenn Farron die Hütte richtig in der Karte eingezeichnet hatte, dann müsste sie diese jeden Moment erreichen. Sie blickte nach oben, die Wolken zogen sich immer weiter zu und in den Bergen hörte sie bereits das Grollen, dass das nahende Gewitter ankündigte. Ihre Hoffnung, ihr Ziel noch trocken zu erreichen schwand immer weiter und wurde kurz darauf ganz zerstört, als die Wolken sich öffneten und sintflutartigen Regen zu Boden schickte. Merle zog ihre Kapuze über den Kopf, doch das half auch nicht mehr. Innerhalb weniger Minuten war sie vollkommen durchnässt. Zum Glück war es Sommer und der Regen mild.
Fluchend kämpfte sie sich durchs Unterholz und stand plötzlich vor einem kleinen Acker an dessen Ende eine Hütte stand. Sie hatte es geschafft. Doch als sie näher kam, sah sie schnell das irgendetwas nicht stimmte. Ein kleiner Junge zog am Arm eines jungen Mannes und versuchte ihn so ins Haus zu ziehen.
Schnell eilte Merle zur Hilfe. "Was ist passiert?" fragte sie und prüfte den Puls des jungen Mannes. War das wirklich Hanauta? Sie wusste, dass er genau wie Farron wieder einen jungen, starken Körper besaß. Doch konnte er das wirklich sein?

 Lotrobur Schnellschlag

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76

Dienstag, 18. April 2017, 23:35

Hathor


Ihn erschreckte die plötzlich aufgetauchte Frau, doch noch mehr machte ihm der Zustand seines Vaters zu schaffen.
" Ich weiß es nicht. Als ich aufgewacht bin lag er so da und alles war kaputt. Ich kenne dich nicht aber Bitte, hilf meinem Papa" flehte Hathor mit Tränen in den Augen die Frau an, die sich prüfend über Hanauta gebeugt hatte.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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(Theoden von Rohan)

77

Mittwoch, 19. April 2017, 00:59

(Radîn)

Seine Befürchtung hatte sich erfüllt und er hatte sich durch den Streit mit Farron ablenken lassen. All die Jahrzehnte des Kämpfens und der schwarze Splitter hatten seine Sinne gestählt und dennoch war seine Aufmerksamkeit geteilt gewesen. Das quittierte ihm das Schicksal mit der Schulterwunde. Radîn spürte wie sein rechter Arm an Kraft verlor, die Wunde war tief und durchdrang einige Muskeln, sodass er den Speer in die linke Hand nahm. Mit aller Wut wich er dem ersten Angreifer aus und brach ihm mit einem gezielten Tritt das Knie durch, bevor er seinen Speer auf den zweiten schleuderte. Das Geschoss traf ihn in der Brust und riss ihn von den Beinen. Radîn verlor keine Zeit, drehte sich zum Ersten, zog einen Dolch aus dem Gürtel und stach es ihm mehrmals in den Hals. Beide Kadaver fielen etwa zeitgleich auf den Boden, doch Radîn beachtete sie nicht mehr, sondern sprintete zu Farron, um sich ihre Wunde anzusehen.
"Hey! Hey, wach bleiben, du kleine Furie!" versuchte er sie bei Bewusstsein zu halten, bis Hilfe eingetroffen war.
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78

Mittwoch, 19. April 2017, 10:12

(Farron)

"Ich werde dir ganz sicher nicht den Gefallen tun und verrecken." Presste Farron zwischen den zusammengebissenen Zähnen hindurch. Doch diesmal gab Radîn keine schnippige Antwort und die Sorge in seinem Blick war echt. "Wirklich so ernst? Ich habe sicher schon schlimmeres erlebt. Fühlt sich jedenfalls nur halb so schlimm an wie der Moment in dem du in meinen Armen gestorben bist. Es tut mir leid Radîn. Mein Verhalten, die Sticheleien." Ihr Blick flimmerte und sie sah Radîn nur noch verschwommen, dann wurde ihr Körper ganz schlaff.

(Têss)

"Was zur Hölle ist passiert?" fragte Têss, die gemeinsam mit Agron zurückgekehrt war, nachdem sie den Kampflärm gehört hatten. Zuerst hatten sie gedacht, dass Farron und Radîn sich an die Gurgel gegangen waren, doch Têss sah gleich beim ersten Blick die beiden Leichen. Farron lag schlaff in Radîns Armen, der selbst aus einer üblen Wunder blutete.
"Oh verflucht nochmal." Der Pfeil steckte noch in Farrons Brust, bei näherem betrachten, erkannte Têss dass dieser nicht allzu tief eingedrungen war und der Business somit verhindert hatte, dass der Pfeil sich in ihre Lunge gebohrt hatte. "Ich bin keine Heilerin!" Hilfesuchend sah sie zu Agron und Radîn, doch keiner der beiden sah so aus, als würde er sich anbieten wollen. "Also schön. Der Pfeil muss jedenfalls raus." Zumindest hatte sie Nadel und Faden im Gepäck, genau wie eine Flüssigkeit die Wundbrandt verhindern sollte. Sie hatte oft genug eigene Verletzungen versorgen müssen und konnte nur hoffen, dass es genügte.
Einge Zeit später war der Pfeil raus, die Blutung gestillt und die Verletzung versorgt. Allerdings war Farron noch bewusstlos und sie mussten dringend hier weg.

(Merle)

"Natürlich helfe ich ihm. Du bist Hathor, richtig?" Lenkte sie ihn ab, während sie Hanauta untersuchte. "Und das muss dein Vater sein, Hanauta. Ich bin Merle. Eine Freundin deiner Mutter, Farron." Sie erwähnte mit Absicht alle Namen, damit der Junge ihr glaubte. "Sie hat mich hierher geschickt um deinem Vater eine Nachricht zu überbringen. Und dich soll ich schön von deiner Schwester, Meena, grüßen. " Sie lächelte freundlich und versuchte nichts von der Sorge nach der ersten Untersuchung Hanautas nach außen dringen zu lassen. Sie war keine Heilerin, aber zu der Jägerprüfung gehörten auch gewisse Grundkenntnisse über das Versorgen von Verletzungen. "Bringen wir ihn erstmal rein, ins trockene." Gemeinsam schafften sie es Hanauta in die Hütte zu ziehen, wo Merle ihn auszog und alle offensichtlichen Verletzungen versorgte.

79

Mittwoch, 19. April 2017, 14:52

(Agron)

"Wir müssen hier weg." Es war ihm deutlich anzusehen, dass diese Entscheidung ihm ganz und gar nicht gefiel. Wieder war er so nah an Kronak dran und wieder wurde ihm ein Strich durch die Rechnung gemacht. Hatte er einen Fehler begangen Farron und Radîn mitzunehmen?
"Têss du musst unseren Rückzug decken, ich trage meine Mutter. Radîn du schaffst das auch alleine oder?"
"Ich werde bei Têss bleiben. Bring deine Mutter weg, wir folgen euch so schnell wie möglich." erwiderte Radîn dessen Wunde notdürftig versorgt worden war. Seinen rechten Arm konnte er weiterhin nicht völlig nutzen, doch das schien ihn nicht sonderlich zu behindern.
Agron nickte, hob seine Mutter so sanft es ging auf seine Arme und rannte los.
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-Zhadár

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Donnerstag, 20. April 2017, 12:16

(Farron)

Als Farron erwachte, lag sie nahe einem kleinen Feuer. Agron, Têss und Radîn saßen um sie, als sie sich aufrichten wollte, wurde ihr schwindelig. Sie kämpfte gegen dieses Schwindelgefühl an und tatsächlich klärte sich ihr Blick schon bald auf. Schweigend sah sie in die Runde, bis ihr Blick an ihrem Sohn haften blieb. "Es tut mir leid. Radîn und ich werden uns in Zukunft benehmen. Auch wenn es uns im Moment nicht hilft." Vorsichtig stand sie auf und prüfte den Verband ihrer Verletzung. Ein dumpfes Pochen ging von dieser aus, doch es war zu ertragen.
"Wie gehen vor wie Radîn es vorgeschlagen hat." Sie nahm ihren Bogen und die Hand und prüfte ihn probeweise. Zwar verursachte dies weitere Schmerzen, doch es war auszuhalten.

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