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[Quest] Matrixtreiben

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 Sayet

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21

Donnerstag, 20. Juli 2017, 19:07

(Ral)

"Das heißt.. euer Geist steckt in der Matrix und ihr seid nur noch Projektionen? So wie wir gerade? Abbilder einer gespeicherten Information?" Er drückte Aenlins Hand kurz. Sehr gut. Sie blieb wachsam. Das mussten sie auch, denn sie hatten ein wahrlich meisterhaftes Gegenüer.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

Boranson

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22

Freitag, 21. Juli 2017, 08:17

"Fast." gestand Zaluq ihnen. Der D'sa Klyr streckte seinen langen Arm in einer fließenden Bewegung aus und vollführte eine halbkreisförmige Bewegung. Die Rote Wand um sie herum, gehorchte seinen Befehlen und färbte sich in Teilen durchsichtig.
Erst jetzt konnten Ral und Aenlin die Außenwelt dieser fremden Welt sehen. Eine karge Landschaft breite sich soweit aus, wie man sehen konnte.
Trockene Erde mit vertrockneten Sträuchern zierten das Landschaftsbild. Und noch etwas.
Hunderttausende wilder Bestien tummelten sich am Rand der durchsichtigen Wand. Wilde kreaturen mit schmalen Gliedern und einem nahezu aufrechten Gang wenn sie sich nicht auf alle Vier hinab ließen um auf einander zu zu rennen und wild zu schlagen. Erst auf dem zweiten Blick war die Ähnlichkeit dieser urtümlichen Geschöpfe mit dem erhabenen Antlitz von Zaluq.
"Habt keine Angst, sie können nicht eindringen." versicherte er. "Das ist unser Erbe, dass wir hinterlassen. Unsere entkleideten Körper bleiben zurück, wenn wir in die Matrix gehen. Eine Zeit lang konnte die Matrix auch unsere Körper aufnehmen und verwahren. Vermutlich wie auch eure im Moment. Doch als nahezu unsere gesamte Enklave sich in der Matrix vereinte und wir diese physische Welt vollständig hinter uns lassen wollten, entschied die Matrix, dass sie einen großen Teil an unnützen Informationen ausstoßen musste." gestand er. Zaluq sah gedankenverloren zu der Horde an Ungetümen.
Wenn im Himmel Krieg herrscht...
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 Sayet

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23

Freitag, 21. Juli 2017, 08:25

(Ral)

"Hat sie die Teilung selbst festgelegt?", fragte Ral fasziniert. "Also was sie aufnimmt und was sie zurücklässt? Ist das euer wilder, animalischer Teil eures Selbst? Und den sollen wir jetzt zerstören?"
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24

Freitag, 21. Juli 2017, 08:32

"Es sind unsere physischen Körper, die eine Unmenge an Volumen verschlungen haben und nicht länger benötigt wurden. Die Matrix selbst und die Enklave verstießen sie in die Welt und wollten sie einfach sich selbst überlassen. Doch sie sind sie nicht wie Tiere, die einen natürlichen Lebensraum bewohnen und einfach existieren. Sie werden weiter ziehen bis sie alles vertilgt haben. Ihnen fehlt das Verständnis für eine natürliche Ordnung und Gleichgewicht." erklärte Zaluq das grundlegende Problem mit den Wesen.
"Die Enklave hat das Interesse an dieser Welt verloren. Nur wenige, die sich noch nicht vollständig assimiliert haben empfinden eine gewisse Verantwortung."
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 Sayet

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25

Freitag, 21. Juli 2017, 08:40

(Ral)

"Ihr hinterlasst seelenlose Hüllen, die keine Moral, keine Verantwortung, keine Bindungen mehr kennen? Das ist nicht richtig. Diese Spaltung ist nicht richtig. Was seid ihr jetzt noch? Informationen? Nicht einmal Gefühle werdet ihr empfinden können, weil sie an den Körper, an das Gehirn gebunden sind. Ihr seid abgedriftet in die Matrix und habt jegliche Erdung verloren."
Er hatte nicht vor, sie zu beleidigen, doch wenn er recht in der Schlußfolgerung der Gefühllosigkeit ging, würde das auch niemanden scheren oder gar verletzen.
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26

Freitag, 21. Juli 2017, 09:11

"Wir sind eins mit der Matrix geworden. Wir haben die Unvollkommenheit eines physischen Körpers erkannt und auch die Matrix ist durch unsere Vereinigung gewachsen. Wir haben nicht einfach nur unseren Verstand in die Matrix transferiert um dieser Welt zu entkommen. Unser Verstand ist Teil dessen geworden und hat die Leistung potenziert. Ich erkenne allerdings an, dass wir eine solche Plage nicht auf dieser Welt lassen können."
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27

Freitag, 21. Juli 2017, 10:56

(Aenlin)

"Warte." sagte Aenlin, für die das Gespräch Ausmaße annahm, die sie nie für möglich gehalten hatte. "Heißt das, dass das hier gar nicht unsere Kröper sind? Dass das nur Erinnerungen sind? Und wir uns in der Matrix befinden?" Die Möglichkeiten die sich damit ergaben waren so weitreichend, dass sie es sich nicht einmal ansatzweise vorstellen konnte. Sie wollte noch etwas sagen, doch sie wurde abgelenkt, als sie hörte, wie jemand nach ihr rief. "Lea? Bist du das?" Auch Ral war bei ihr und Lea sprach nicht nur zu ihrer Freundin, sondern zu dem, was ihre freundin gemeinsam mit Ral geworden war.

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28

Freitag, 21. Juli 2017, 13:12

(Ral)

"Sie ist in deinen Gedanken", stellte Zaluq fest und tippte an die Matrix. Im nächsten Moment setzte sich Lea vor ihren Augen zusammen und sah sich schockiert um. "Was..?"
"Du bist nicht weniger begabt". stellte Zaluq fest. "Ich kann es noch nicht erlauben, dass unser Wissen nach außen dringt. Erst wenn ihr getan habt, was ihr tun müsst. Daher bist du jetzt auch hier" Lea verstand kein Wort, schloss aber Aenlin sofort in die Arme. "Alle machen sich große Sorgen um euch. Was habt ihr nur angestellt?" Ral und Aenlin übertrugen es ihr durch ihre Gedanken und sie schaute sie fassungslos an. Das war echt schwer zu glauben, aber es schien real zu sein.
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29

Montag, 24. Juli 2017, 08:14

(Aenlin)

"Lea!" Aenlin genoss die Umarmung und küsste Lea eher aus Reflex, doch der Kuss war anders als sonst, denn diesmal küsste nicht nur sie Lea, sondern auch Ral und Ral küsste sie und Lea und Lea sie beide. Es war merkwürdig, sie konnte die Gefühle von beiden dabei spüren und wahrscheinlich fühlten sie das gleiche. Es war berauschend, noch berauschender, als es ohnehin schon war wenn sie mit Ral verbunden war. Am Liebsten hätte sie weiter gemacht, denn da war plötzlich ein Verlangen, ein Verlangen dass sie selbst noch nciht kannte und ganz deutlich von Ral kam. Es kostete sie alle Konzentration die sie aufbringen konnte, sich von diesem gefühl zu lösen und Zaluq wieder zu folgen.

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30

Montag, 24. Juli 2017, 08:23

(Ral)

Was.. war das jetzt?
Er hatte Leas Lippen gespürt und auch Aenlins. Er hatte tiefe Gefühle und Vertrautheit gespürt, die sich wie seine eigenen anfühlten, obwohl er diese Vertrautheit gar nicht besaß. Aber sie war schön gewesen, wirklich schön. Verlangen stieg in ihm auf und Aenlin brach die Verbindung. Er schloss die Augen und atmete tief durch. "Lasst das", beschwor er die beiden, doch als er Lea ansah und Lea ihn ansah, verspürte er erneut Sehnsucht nach ihr. Er schüttelte den Kopf. Das war echt abgefahren. Und gefährlich. Sie mussten aufpassen, dass sie nicht die Kontrolle verloren.
Vielleicht waren sie zu forsch gewesen. Diese Wesen hatten das Kollektiv als größte Errungenschaft bezeichnet und sie waren weit mehr entwickelt. Wie sollten sie überhaupt die Chance einer Kontrolle darüber haben?
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31

Montag, 24. Juli 2017, 10:58

(Zaluq)

Ein gurgelnder Ton kam von dem D#sa Klyr. Es war nicht auszummachen ob es Missbilligung war oder Anerkennung. "Wir werden euch für diese Mission trennen müssen." entschied er stattdessen. "Eure körperliche Begierde zeigt, dass ihr noch nicht bereit seit den Aufstieg gemeinsam zu gehen und bringt euch und die Mission in Gefahr."
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32

Montag, 24. Juli 2017, 11:20

(Aenlin)

"Irgendwie ist es lustig, dass das gerade von einem D'sa Klyr kommt." Aenlin hatte Junas Erinnerungen in der Matrix gesehen und vieles davon war sicher nicht für die Augen eines kleinen Mädchen geeignet gewesen. Doch seit sie mit Ral verbunden war, fühlte sie sich nicht mehr als so kleines Mädchen und deshalb hatten sie diese Bilder nicht ganz so erschrocken. Bilder auf denen D'sa Klyr sich liebten, in denen sie Juna, Jyani und Luzifer liebten. Es waren richtige Orgien die sie damals gefeiert hatten. Selbst Ral waren einige Methoden davon nicht bekannt gewesen. Vielleicht hatten sie daraus gelernt? "Wir werden uns nicht trennen lassen, das ist auch gar nicht mehr möglich, wir brauchen die körperliche Nähe nicht mehr um uns nah zu sein. Doch das ist dir klar, oder Zaluq? Was bezweckst du also wirklich damit?"

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33

Montag, 24. Juli 2017, 15:09

(Ral)

"Scheint so, als fürchte jemand, dass man ihnen nacheifert. Ein menschliches Kollektiv. Das finde ich ja sogar gruselig." Ral grinste zu dem D'sa Klyr hinüber. "Aber ich muss sagen, wir haben sie schnell integriert. Wenn man es nun schafft, sich selbst im Kollektiv zu sehen und abzuschirmen und die ganze Verstrickung zu kontrollieren, sollte es doch gehen" Das war gewagt, denn seine alten Zweifel blieben noch immer bestehen.
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34

Montag, 24. Juli 2017, 20:11

"Diese Art der Vereinigung, wie du sie beschreibst Mensch Ral birgt dagegen große Risiken." offenbare der D'sa Klyr ihnen. "Man kann sich dem kollektiv nicht auf Dauer nur zum Teil anschließen und an seinem eigenen Bewusstsein hängen. Die wahre Vereinigung, die Verbindung zu einem allumfassenden Bewusstsein, gelinkt nur, wenn man sich seiner eigenen Existenz bewusst ist und sie dann dem Wohl den Enklave gibt." Sollte in diesen Worte ein Hauch von Wehmut mitschwingen so lies Zarluq es die Menschen nicht hören. Schließlich hatte er seinen fleischlichen Körper vor so langer Zeit aufgegeben um der Enklave beizuwohnen und mit ihm alle schädlichen Emotionen. Doch behielt er sich in eben diesen Zustand wie Ral ihn beschrieb um sich die Verantwortung für die verlassenen Körper so lange zu stellen, bis er diese Aufgabe jemanden anders übertragen konnte.
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35

Dienstag, 25. Juli 2017, 06:07

(Aenlin)

Der Gedanke irgendwann einmal so zu enden wie Zaluq schreckte Aenlin tatsächlich ein wenig ab. "Du willst uns also davor bewahren den gleichen Fehler zu begehen, den einst dein Volk begangen hat. Und du willst, dass wir die Wesen töten, die das Überbleibsel eurer Art sind. Wesen die euch selbst aber nichts antun können. Tut mir leid, aber für mich hört das sich ganz so an, als würde noch mehr dahinter stecken. Ich kann nicht glauben, dass alles was wir für dich tun sollen, nicht auch einen nutzen für euch hat. Wenn wir diese Wesen töten, was passiert dann mit euch? Sie sind das letzte was euch noch an die reale Welt bindet, richtig? Wenn wir sie vernichten, dann könnt ihr vollkommen in die Matrix eintauchen."

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36

Mittwoch, 26. Juli 2017, 19:39

(Zaluq)

"Mensch nimm, den Rat all jener an, die euren Weg bereits beschritten haben." antworte er auf die Anschuldigung von Aenlin. "Wir haben eins den gleichen Fehler gemacht und unsere geistige und körperliche Verbindung gleich gestellt. Doch verfielen unsere Körper in eine Abhängigkeit durch die Ekstase. Das führte letztlich zum Tod unseres halben Volkes, weil keiner bereit war, auch die Vollkommenheit der Vereinigung zu verzichten für triviale Dinge wie die Nahrungsaufnahme." erkläre der D'sa Klyr geduldig. "Darauf haben wir uns entscheiden, die Teil der physischen Verbindung aus dem Kollektiv zu entfernen und so eine noch intensivere Vereinigung erreicht, der unsere Enklave und die Matrix wie ein Verstand agieren lässt.
Nur einige Wenige, wie ich haben sich unsere Individuen, wie du, Ral, es bezeichnet aufbewahrt um als letzte Wächter über die Physische Welt zu wachen so lange wir eben dieser Welt ein so abscheuliches Erbe hinterlassen. Aber sei versichert. Die Trennung von dem Kollektiv schmerzt."
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Mittwoch, 26. Juli 2017, 20:58

(Ral)

"Ich weiß wovon ihr sprecht. Die Menschen aus Drachenhort verfallen gerade reihenweise dieser neuen Droge. Die die am tiefsten im Sumpf stecken verweigern auch die Nahrungsaufnahme um die Ekstase nicht zu stoppen. Und der Entzug wie du ihn betreibst wird auch von ihnen als die blanke Hölle beschrieben. So endet also das bestentwickelste Volk? Hättet ihr nicht die Welt zu einer besseren machen sollen, statt euch selbst in den Daueraussch zu bringen und euren Müll zu hinterlassen? Kein Wunder, dass ihr nach uns schreit. Wie nennt ihr das was ihr braucht? Zerstörungswut? Ich nenne es Lebendigkeit. Ihr habt sie verloren in eurem Rausch. Ihr seid faktisch tot. Innerlich und bald auch äußerlich. Also fangen wir an, habt ihr ein paar Waffen zu bieten?"

Lea hatte sich in Bruchteilen eines Atems alle Informationen geholt und stand nun seine schweigend neben den beiden, während sie versuchte die Gedanken um sich herum zu deuten.
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Mittwoch, 26. Juli 2017, 21:26

"Für uns ist die Aufgabe dieser körperlichen Welt der logische Schritt um zu weiterer Erkenntnis zu gelangen, abseits niedrer Ablenkungen"
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Donnerstag, 27. Juli 2017, 07:33

(Aenlin)

Aenlin griff schweigend nach Leas Hand. Sie war froh, dass sie hier war. Aber irgendwie hatte sie auch das Gefühl, dass Lea sich dadurch zwischen sie und Ral drängen konnte. Sie wusste nicht, warum sie das so störte, doch es war einfach so. Ral war immer etwas gewesen, was allein ihre Sache gewesen war. Etwas, was sie außerhalb ihrer kleinen Clique hatte und nun drängte Lea sich einfach dazu, oder sogar dazwischen?
"Ich brauche keine Waffen." sagte Aenlin und ihr Arm wurde zu einem leuchtenden Schwert. Der Stein den Zaluq ihr gegeben hatte, floss noch immer durch ihre Adern und es fiel ihr leicht wie nie zuvor ihre Begabung zu nutzen.

 Sayet

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40

Donnerstag, 27. Juli 2017, 07:47

(Ral)

"Na schön, wir sollen es also allein herausfinden. Dann lass mich mal auf euer Wissen zugreifen. Lea, du bist mein Anker. Aenlin, du gehst raus und schnappst sie dir. Wir unterstützen dich von hier"
Sie ließen Zaluq stehen und berührten die Wand. Bei Lea war die Verbindung weit schwächer, sie waren noch zwei verschiedene Individuen, wenn auch durch Aenlin bereits auf eine gleiche Schwingungsform gebracht, die sich nicht störte, sondern verstärkte. Das Wissen, das hier lag, war gigantisch. Es waren so viele Vernetzungen, in die Ral tauchen konnte, dass er sie niemals an einem Tag, vielleicht nichtmal in einem Zeitenwechsel oder gar einem ganzen Leben hatte studieren können. Also suchte er gezielt nach allem was nach Waffe und Zerstörung klang und Lea übertrug es direkt zu Aenlin. Als er genug gefunden hatte, öffnete er durch einen Gedanken die Außenwand ein Stück weit, sodass Aenlin hinaus zu den WIlden gehen konnte.
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