Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Geborgene Land. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

 Sayet

Super Moderator

  • »Sayet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 568

Wohnort: Milchstraße

Beruf: Fremgardmod

  • Nachricht senden

21

Dienstag, 1. August 2017, 06:37

(Al-Rashid)

"Na schön. Wo bist du aufgewachsen und wie? Du erzählst nichts darüber. Nun ist es Zeit, davon zu sprechen"
Er legte den Dolch beiseite und reichte ihr den Trinkschlauch mit dem Fusel, den Reggie ihnen mitgegeben hatte. "Das lockert die Zunge. Schmeckt gar nicht schlecht. Scheint dich wirklich zu mögen"
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

22

Dienstag, 1. August 2017, 07:04

(Jeanny)

"Echt jetzt? Du hast Angst, dass das Kind eine Kuh wird, aber ich soll trinken? So verrückt bin ja nicht einmal ich." Sie schob den Schlauch zu Al-Rashid zurück. "Und welche Frage soll ich dir nun beantworten? Die über meine Vergangenheit? Oder die, ob ich Reggie genauso mag wie er mich?" Wieder grinste sie breit, doch wenn er die Frage die ihm wirklich auf der Seele brannte, beantwortet haben wollte, dann würde er schon fragen müssen.
"Eigentlich ist deine Frage schnell beantwortet." Sie zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es nicht. Ich habe versucht es herauszufinden, doch es ist unmöglich. Nichts was ich bisher getan habe, hat mich näher an eine Antwort gebracht. Ich bin vor knapp 30 Zeitenwechsel im Norden Fremgards nicht weit vom Weltenende in einem Krater erwacht und seit diesem Tag keinen Tag gealtert. Ich weiß mittlerweile, dass ich eine Ahnin Jyanis bin, was zumindest das mit dem Altern erklärt und ich weiß, dass sie mir ihre Erinnerungen überlassen hat, aber meine eigenen sind noch immer verschwunden. Ende der Geschichte."
Sie zog den Stock vom feuer zurück und pellte die erste Schicht des brotes herunter, das bereits gar war. "Du bist an der Reihe. Wahrheit oder Pflicht?"

 Sayet

Super Moderator

  • »Sayet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 568

Wohnort: Milchstraße

Beruf: Fremgardmod

  • Nachricht senden

23

Mittwoch, 2. August 2017, 07:20

(Al-Rashid)

"Würde mich nicht wundern, wenn du für den Krater verantwortlich wärst", stellte er ernst fest und seine Mundwinkel zuckten nur leicht.
"Schnaps ist außerdem ein Wundermittel. Aber entscheide das selbst, und was Reggie angeht.. nein eigentlich nicht. Du wirst ihn nicht ohne Grund wieder verlassen haben. Ich schätze er hat dir einen hässlichen Helm zum Jahrestag geschenkt. Also ich nehme Wahrheit." Al-Rashid nahm einen Schluck und hustete. Das Zeug war echt stark. Wollte Reggie sie damit umbringen oder stimmte es, dass die Norddörfler das Zeug wie Wasser soffen?
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

24

Mittwoch, 2. August 2017, 09:17

(Jeanny)

"Es war nur eine Nacht, sehe ich etwa aus als würde ich irgendwas für Beziehungen übrig haben? Als würde ich mich an irgendeinen Mann binden..." Gab es einen Grund weshalb sie das jetzt so betonte? Sie wollte nicht länger darüber nachdenken, dafür dachte sie darüber nach, welche Frage sie ihm stellen könnte.
"Ich weiß, dass die Hüter das Kind wollen, dass nun in mir wächst, doch was ist, wenn sie sich anders entscheiden und wollen das es stirbt. Würdest du es töten?"

(Merle)


von hier


"Ich war noch nie im Süden." sagte merle, nachdem sie sich auf den Weg gemacht hatten und der Turm nun hinter ihnen lag. "Naja, eigentlich habe ich Avin bisher noch nicht verlassen. Warst du schon mal im Süden?" Ihr war eigentlich nicht wirklich nach einem Gespräch, doch sie musste sich ablenken. In ihrem Kopf geisterte Hanauta, vielleicht hätte sie doch besser bei ihm bleiben sollen.

 Sayet

Super Moderator

  • »Sayet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 568

Wohnort: Milchstraße

Beruf: Fremgardmod

  • Nachricht senden

25

Mittwoch, 2. August 2017, 19:07

(Al-Rashid)

"Wir sind die Hüter. Wir treffen die Entscheidungen. Die Avatare mischen sich im Gegensatz zu den Göttern nicht derart stark ein, vielleicht auch weil sie es nicht können. Aber es kann natürlich sein, dass andere Hüter ihr nach dem Leben trachten werden. Wir können nur zusehen, dass wir stets die Zügel der Macht in den Händen halten, ich mit der Zunge und du mit dem Pfeil. Im Gegensatz zu Veggie, der vielleicht davon träumt, haben wir beide eine Bindung und die Kugel in deinem Bauch verstärkt sie lebenslang. Na, kriegst du jetzt Stress?"
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

 Lotrobur Schnellschlag

Forumsmod und Legende der Dritten

Beiträge: 5 724

Wohnort: Schwarzes Gebirge

Beruf: Axtmeister

  • Nachricht senden

26

Mittwoch, 2. August 2017, 20:24

Eren

Er nickte und wirkte betrübt" Ja, ich war des öfteren im Süden. Der Kampf gegen die Hüter und Avatare führte mich dort hin. Auch liegt im Süden Thao, Stadt der Götter und der Wissenshort der Welt. Desmond lebte da, der ein wichtiger verbündeter des Turms wird, wenn es Ramon richtig anstellt. Wenn wir Jeanny im Süden nicht finden könnten wir noch immer die Quingakarte nutzen um sie aufzuspüren. Diese zeigt uns den Aufenthaltort von dem was man am meisten begehrt. Doch diese blöden Akrolyten leben zu dieser Zeit noch dort und denken nicht daran etwas ohne Geschäft herzugeben. Daher werde ich wohl verdammt schnell sein müssen um die Karte von ihn zu bekommen. Ich würde sie ihnen ja wieder zurückschicken wenn wir wissen wo wir hin müssen".
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

27

Donnerstag, 3. August 2017, 06:06

(Jeanny)

"Ja, vielleicht ein wenig." Sie zwinkerte ihm zu und nahm sich ein weiteres Stück von ihrem Brot. "Aber es tut gut zu wissen, dass wir auf der gleichen Seite stehen, wenn es um das Leben unseres Kindes geht. Und nun, da wir die Wahrheit ausgesprochen haben, sollten wir zu der Pflicht übergehen." Jeanny steckte ihren Stock in den lockeren Waldboden und kroch zu Al-Rashid rüber. "Diesmal werde ich dir zeigen, was ich gelernt habe. Du bist nicht der einzige, der ein paar tricks auf Lager hat. Lehn dich zurück und entspann dich."

(Merle)

"Harrakash? Du willst nach Harrakash?" fragte Merle nach, nachdem Eren ihr eröffnet hatte, wo sie ihr Weg als erstes hinführen würde. " Harrakash war eine der letzten große Städte im Süden, in denen Sklaven und Sklacenhandel immer noch nicht abgeschafft worden waren. Eine der wenigen Städte, in denen das Königreich Avin noch keinen Einfluss hatte. "nun ja, zumindest dürfte es nicht schwer werden, herauszufinden, ob Jeanny dort ist oder nicht. Eine Frau wie sie wird sicherlich auffallen."
Merle legte Eren eine Hand auf die Schulter, er wirkte betrübt und das konnte nur an seiner Vergangenheit, oder ihrer Zukunft liegen? "Wir werden das alles aufhalten, das verspreche ich dir. Es wird nicht so kommen, wie es bei dir gewesen ist. Wir werden sicher einen Weg finden. Also kein Grund den Kopf hängen zu lassen, ja?" Ihr fiel auf, dass sie selbst auch nicht besser war. Eine schlechte Kombination, denn so würden sie sich gegenseitig nur weiter hinabziehen. Es war Zeit Hanauta loszulassen, zumindest so lange, wie sie mit Eren unterwegs war. Er war im Turm gut aufgehoben. Niergendwo wäre er besser aufgehoben.

 Sayet

Super Moderator

  • »Sayet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 568

Wohnort: Milchstraße

Beruf: Fremgardmod

  • Nachricht senden

28

Donnerstag, 3. August 2017, 07:03

(Al-Rashid)

Das tat er und ließ sich von ihr verwöhnen. Sie beherrschte es vortrefflich und bald schon sackte er an dem Baumstamm zufrieden herab, löschte das Feuer und zog sie in seine Arme.

Am nächsten Morgen brachen sie früh auf und kämpften sich durch die Wälder des Nordens bis sie die ersten Dörfer erreichten, die nur noch wenige Meilen von der Ruine entfernt standen. "Warum lebt dort keiner mehr?", fragte er einen der Dörfler, der ihnen auf dem Dorfplatz begegnete. Er beäugte die Fremden misstrauisch, doch durch ihre ernsten Minen und ihre Waffen wollte er es nicht auf ein Schweigen ankommen lassen.
"Das Böse lebt dort. Kein Mensch siedelt dort mehr an. Seit die ersten Siedler unter Odin, dem Entdecker, es verließen, überließen sie es dem Bösen. Es eroberte sich den Raum zurück, auch wenn es immer neue Gesichter bekam."
"Klingt ganz nach dem was wir suchen. Bereitet uns ein ordentliches Mahl zu und wir werden euch von diesem Bösen befreien."
Er schnaubte. "Das haben schon viele gesagt, nur einer kam zurück. Agron war sein Name. Doch das Böse kam hierhin zurück. Es lässt sich nicht bezwingen."
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

29

Donnerstag, 3. August 2017, 07:30

(Jeanny)

"Hört sich nach einer Menge Spaß an." knurrte Jeanny und der alte Mann knetete seine Hände. "Solltet ihr es wirklich schaffen, das Böse zu vertreiben und unsere Söhne wieder nach Hause zu bringen, dann würden wir zusammen legen. Eine Belohnung würde euch erwarten, doch wir sind keine reichen Leute rechnet nicht mit zuviel." Jeanny zog die Augenbrauen zusammen. "Was meinst du damit? All eure Söhne sind verschwunden?"
Der Mann nickte. "Ja, genau. Das Böse hat sie geholt und zwingt die für sich zu arbeiten. In den umliegenden Dörfern werdet ihr keinen Mann mehr finden, der noch fähig ist eine Mistgabel zu halten."
Jeanny sah zu Rashid, sie konnte sich fast denken, wer dieses Böse war. Kaans Fähigkeit war schon zu ihren Zeiten im Turm sehr stark gewesen. Er und Ramses hatten sich jeweils einen Smaragd erbeutet, bevor sie den Turm verlassen hatten. Mit diesem Smaragd war er mittlerweile sicher in der Lage gleich mehrere Menschen gleichzeitig zu steuern.

 Sayet

Super Moderator

  • »Sayet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 568

Wohnort: Milchstraße

Beruf: Fremgardmod

  • Nachricht senden

30

Donnerstag, 3. August 2017, 14:48

(Al-Rashid)

"Na schön, führt uns zu den Ruinen. Wir machen den Rest."
Der Mann seufzte und hob eine Augenbraue. "Vergesst es. Dieser Pfad führt in den Tod. Aber der Weg ist nicht schwierig. Folgt ihr diesem Pfad kommt ihr direkt zum Fluss, folgt ihm nach Nordwest und ihr gelangt zu den Ruinen. Etwas mehr als 100 Meilen habt ihr sicher noch vor euch"
Al-Rashid nickte und stieg ab. "Gut, dann stärken wir uns diese Nacht noch einmal und genießen ein Bett. Ich denke ihr könnt uns zuminest diesen Wunsch erfüllen"
Der Mann knurrte etwas von Verschwendung vor sich hin, doch er tat es und er nahm kein Gold dafür, sondern hielt ihnen stattdessen Predigten darüber, wie sie in der Wildnis überleben konnten. Al-Rashid hätte ihn lieber bezahlt. Aber er hatte Lust auf sein Bett und ein beleidigter Gastgeber brachte ihn diesem Ziel nicht näher.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

31

Donnerstag, 3. August 2017, 19:45

(Jeanny)

Wenn sie noch hätte Wut empfinden können, dann hätte sie den alten Mann wahrscheinlich angeschnauzt und ihm gesagt, dass sie ihm die Kehle aufschneiden würde, wenn er nicht sofort die Backen halten würde. Sie hätte es wahrscheinlich auch getan, doch da sie keine Wut mehr empfand, ertrug sie es einfach.
Trotzdem war sie froh, als er sich endlich dazu entschied, dass er müde war und schlafen gehen würde.
Jeanny saß noch immer mit Al-Rashid an dem Tisch an dem sie gegessen hatten, doch nun könnte sie endlich offen reden.
" Also gut. Sieht so aus, als hätte Kaan sich eine kleine Armee rekrutiert. Ich bin zwar gegen seine Begabung immun, doch seine kleine Bauernarmee kann er trotzdem auf mich hetzen. Wir sollten beginnen an einem Plan zu arbeiten, in vier bis fünf Tagen werden wir Kriev erreichen. Wir könnten durch die Kanalisation in die Stadt gelangen. Direkt vom Fluss aus. Aber das wird gefährlich werden. Und ich spreche hier nicht von Begabten, sondern von echten Monstern. Mutationen aus der Zeit des Chaos."

 Sayet

Super Moderator

  • »Sayet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 568

Wohnort: Milchstraße

Beruf: Fremgardmod

  • Nachricht senden

32

Freitag, 4. August 2017, 07:19

(Al-Rashid)

"Ich weiß. Aber scheinbar ist sonst niemand in der Lage. Alle wehrfähigen Männer sind fort und die Nordlande haben keinen König wie die Aviner, der sich der Sache annimmt. Wir müssen vorsichtig sein. Ich weiß was diese Viecher drauf haben, ich habe Jyanis gebrochenen Körper noch sehr genau vor Augen." Das war schon skurril, da es nicht der wahren Geschichte entsprach und sich für ihn dennoch wahr anfühlte, weil er es selbst erlebt hatte.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

33

Freitag, 4. August 2017, 07:43

(Jeanny)

Am nächsten Tag brachen sie in aller Frühe auf. Der alte Mann gab ihnen noch ein paar Vorräte mit, murrte aber gleichzeitig erneut, dass das reinste Verschwendung wäre.
Sie erreichten den größten Fluss, der durch Fremgard floss und folgten diesem in Richtung der Stadt, die einmal die Hauptstadt in diesem Teil Fremgards gewesen sein musste. Wahrscheinlich war es auch die größte Stadt überhaupt gewesen. Doch das Chaos war in diesem Teil noch immer nicht besiegt und so hatten die Menschen bisher einen riesigen Bogen um die Ruinen gemacht und das obwohl diese alte Stätte durchaus potential dazu hatte, erneut zu einer florierenden Stadt zu werden.
"Einst stand der Turm der Magier in Kriev." erklärte Jeanny und deutete auf das einzige Gebäude, dass zumindest noch nicht ganz dem Erdboden gleich gemacht worden war. "Durchaus möglich, dass die Stadt auch deswegen noch immer vom Chaos beherrscht wird. Niemand weiß, welche Experimente der turm gemacht hat und was davon vielleicht die Umgebung verseucht hat. Oder ob dort noch immer magische Artefakte liegen."

 Lotrobur Schnellschlag

Forumsmod und Legende der Dritten

Beiträge: 5 724

Wohnort: Schwarzes Gebirge

Beruf: Axtmeister

  • Nachricht senden

34

Freitag, 4. August 2017, 08:29

Eren

Er fasste ihre Hand und drückte diese leicht" In gewisser Weise hast du schon recht. Die Zukunft ist bereits verändert, da mein Vater schläft und sich nicht im Süden seinem Hass gegen über Avin hingeben Kann. So wäre diese Sache wohl erstmal gesichert. Nun gilt es die Hüter und ihre Avatare aufzuhalten. Sich ihnen entgegen zustellen birgt Gefahren besonders für mich. Doch ich muß verhindern das Jeanny zu ihrem Werkzeug gemacht wird. Damit es keine Paladine gibt. Im schlimmsten Fall muss sie vernichtet werden. Doch dies wäre nur die allerletzte Möglichkeit sollte es zum äußeresten kommen. Bitte hinterfrage meine Entscheidungen dann nicht".
Er blickte in die Ferne" Doch dafür müssen wir Jeanny erst einmal finden. Solange können wir uns kennenlernen. Mhm, obwohl ich das eigentlich nicht muss. Ich kenne dich und deine Art ja bereits. Du bist nun bloß ein wenig jünger aber trotzdem schon gütig, zuvorkommend und hilfsbereit. Und kochen kannst du aufjedenfall auch schon mal wesentlich besser als meine Mutter".
Er musste lachen und bemerkte erst jetzt das er Merles Hand noch immer hielt.
Sie losgelassen räusperte er sich" Ehm, ja, so ist das. Lass uns also das Beste aus der Zeit machen die uns bleibt".
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

35

Freitag, 4. August 2017, 09:42

(Merle)

"Wirklich? Wie gut kennst du mich denn in deiner Zukunft?" fragte Merle nun ehrlich interessiert und war froh, dass sie scheinbar ein Thema gefunden hattem, dass nicht ganz so dunkel war, obwohl es aus Erens Zukunft stammt. "Habe ich dort oft für dich gekocht? Und für Meena? Oder wart ihr in dieser Zukunft auch getrennt? Es muss doch auch etwas schönes in deiner Zukunft gegeben haben, erzähle mir davon, danach werde ich dir jede frage beantworten, die du zu mir hast." schlug sie vor.

 Lotrobur Schnellschlag

Forumsmod und Legende der Dritten

Beiträge: 5 724

Wohnort: Schwarzes Gebirge

Beruf: Axtmeister

  • Nachricht senden

36

Freitag, 4. August 2017, 13:39

Eren

" Ja, wie waren auch getrennt. Nach der Scheidung unserer Eltern konnten wir nicht zusammen bleiben. Zumindest ich konnte unserer Mutter nicht vergeben. Also kam ich auch zum Turm. Du kamst immer mal wieder vorbei und brachtest mir Briefe von meiner Mutter und Schwester, da ich meine Mutter nicht mehr sehen wollte. So haben wir immer wieder geredet und miteinander gelacht wenn du kamst. Das war für mich immer die schönste Zeit. Du warst mir eine gute Freundin, mein Vorbild. Du warst es die mich immer wieder ermutigt hat nicht aufgegeben. Als ich fertig mit der Ausbildung war besuchte ich dich immer mal wieder in Drachenhort und da hast du dann natürlich für mich gekocht. Es war eine schöne Zeit. Eine geborgene Zeit. Man hörte nur ab und zu von verschwundenen Begabten. Bis die Revolution durch meinen Vater im Süden geschürt war gingen 15 Zeitwechsel ins Land. Danach war die schöne Zeit vorbei und die Paladine jagten uns während der Süden offen gegen den Norden rebellierte. Als hätten sie sich abgesprochen, um gemeinsam anzugreifen. Nach 3 Zeitwechseln waren sie bei Drachenhort angekommen und das veränderte alles" erzählte er Merle, doch dann wurde sein Herz schwer beim Gedanken an ihren und Meena's Tod.
Das sie sich schon damals geliebt hatten wollte er nicht Preisgeben.
Da Merle auf seinen Vater fixiert war hatte es keinen Sinn ihr das zu sagen.
Es würde sie sowieso nur beeinflussen.
Doch hier würde er nicht zulassen das sie starb.
" Ich habe eigentlich keine Frage an dich, weil ich ja schon viel weiß. Aber halt nicht zu dieser Zeit. Darum sag, wartet jemand besonderes in Drachenhort auf dich oder hast du nur Gefühle für meinen Vater?" meinte er vollkommen ernst an sie gewandt.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

37

Freitag, 4. August 2017, 14:42

(Merle)

"Nein, ich habe niemanden. Ich hätte noch nie jemanden. Bisher war ich immer zu sehr in meine Arbeit vertieft. Dein Vater war der erste der in mir den Wunsch nach einer Familie weckte. Er schien mir so perfekt in die Rolle des Vaters zu passen. Mit dir... Und Meena." Sie wollte es eigentlich nicht fragen, doch sie konntesich nicht zurückhalten. "Hatte ich Kinder? In deiner Zukunft? Und einen Mann an meiner Seite?" Mittlerweile war ihr Klar, dass das wohl nicht Hanauta sein würde. Aber sie schloss nicht mehr aus, dass sie vielleicht auch ein anderer Mann würde glücklich machen können.

 Lotrobur Schnellschlag

Forumsmod und Legende der Dritten

Beiträge: 5 724

Wohnort: Schwarzes Gebirge

Beruf: Axtmeister

  • Nachricht senden

38

Samstag, 5. August 2017, 07:22

Eren


Er wusste das diese Frage irgendwann kommen würde, dennoch belastete sie ihn enorm.
Er musste schlucken und ging dann ein paar Schritte voraus" Ja, soweit ich weiß hattest du einen Mann. Er war etwas jünger als du und hat dich sehr geliebt. Die Zeiten waren gefährlich, da wurden Bündnisse schnell geschlossen. Und was Kinder angeht.........Ich weiß nur das du schwanger gewesen sein sollst, als Drachenhort angegriffen wurde. Doch dein Mann.....kam zu spät"
Eren musste sich eine Hand vor den Mund halten um nicht zu laut zu schlurzen, während ihm die Tränen die Wangen hinabliefen.
Der Schmerz steckte einfach zu tief.
Die Ereignisse an jenem Tag kamen plötzlich wieder hoch.
" Tut mir leid, ich brauch einen Moment" schniefte er, beschleunigte und war kurz danach verschwunden um seine Trauer ungestört herauszulassen.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

 Sayet

Super Moderator

  • »Sayet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 568

Wohnort: Milchstraße

Beruf: Fremgardmod

  • Nachricht senden

39

Samstag, 5. August 2017, 07:37

(Al-Rashid)

"Was uns nur wieder zu dem Schluss führt, den Turm am Ende auch auszurotten. Begabung führt zu nichts Gutem und Moral ist etwas was sich den Gegebenheiten anpasst." Sie sahen schließlich ein Floß im Fluss treiben, das sich an der Uferböschung verfangen hatte. "Na das kommt uns doch wie gerufen." Zusammen nahmen sie Stöcke und konnten es mit viel Geduld ans Ufer heranziehen. Die Strömung an den Rändern des Flusses war im flachen Flussbett nicht sehr stark und führte in ihre Wegrichtung. Auf das Floß gestiegen kamen sie somit deutlich schneller voran. Einmal in der Mitte des Flusses kamen sie allerdings auch nicht mehr zurück. "Da wird wohl nur springen helfen, also bleiben wir solange wie möglich drauf", schlug er vor.
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." Marx

40

Samstag, 5. August 2017, 08:25

(Merle)

Obwohl Eren ihr gerade von ihrem eigenen Tod erzählt hatte, war es Erens Reaktion darauf, was sie wirklich berührte. Diese Merle aus seiner Zeit, das war nicht ihr Schicksal, sie würde nicht in Drachenhort sterben.
Merle ging den Weg weiter. Was anderes blieb wohl kaum übrig, da Erennsie hatte einfach stehen lassen. Sie fand ihn schließlich am Wegesrand, wo er an einem Baum gelehnt auf sie wartete.
"Es tut mir leid." Sagte Merle, berührte Eren an der Schulter und zog ihn dann in ihre Arme. Es fühlte sich irgendwie vertraut an. Anfangs hatte sie in Eren nur Habautas Sohn Hathor gesehen, einen kleinen Jungen. Doch Eren war kein Junge. Er war ein Mann und scheinbar war er in seiner Zeit so gut mit ihr befreundet gewesen, dass er auch jetzt noch weinen müsste wenn er an ihren Tod dachte.
" Ich wollte wollte dich eigentlich an die schönen Momente erinnern. Nicht an die schlechten. Du musst die Merle aus deiner Zeit wirklich gemocht haben. Wer weiß. Vielleicht werden wir ja auch einmal so gute Freunde wie sie es waren. Ich schätze wir sind auf einem guten Weg." Sie löste sich aus der Umarmung und sah ihn lächelnd an. Eigentlich hatte sie ihn fragen wollen, ob er ebenfalls Kinder und eine Frau gehabt hatte, aber nun fürchtete sie, dass diese ein ähnliches Schicksal ereilt haben könnte.

(Jeanny)

"Wunderbar. Ich hasse es zu schwimmen. Erst recht in einer Brühe wo Monster am Grund des Bodens nur auf ihr nächstes Opfer warten." Was den Turm anging, so war sie nicht ganz Rashids Meinung, doch so lange es noch genug andere Begabte gab, die sie jagen konnten, würde sie das Thema auch sich beruhen lassen.
Umso näher sie der Flussmitte kamen umso schneller wurden sie und als die Strömung sie dann vollkommen Kinder Hand Hatte, brachten ihnen auch ihre Stöcke nichts mehr. Sie waren dem Fluss ausgeliefert und warteten nur auf den richtigen Moment um abzuspringen. Jeanny hatte sich und Rashid mit einem Seil aus ihrer Tasche verbunden, für den Fall das einer von ihnen die Orientierung im Wasser verlieren würde. "Da! Siehst du das?" Rief Jeanny und deutete auf ein halb verfaultes Gitter. "Da geht es in die Kanalisation! Zeigt auszusteigen."

Ähnliche Themen