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[Quest] Sohn des Sandes

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Samstag, 18. November 2017, 22:49

(Al-Krayt)

Er nickte nicht wirklich überzeugt und rang sich zu einem Lächeln durch.
"Ich weiß, dass du auf dich aufpassen wirst, aber das Nichtstun macht mich fast genauso verrückt wie die Sorge um dich." gestand er und seufzte dann. Es half alles nichts, er musste da wohl durch.


(Lucanello Barrias)

Er saß mit seiner Ehefrau Maria und seinem Bruder und rechten Hand Tamin in ihrem privaten Garten, der etliche exotische Pflanzen beherbergte. Sie hingen über etlichen Notizen und Informationen, die in Zusammenhang mit den Aktivitäten der Familie standen. Auch wenn sie äußerst gut organisiert waren, so wollte Lucanello selbst immer über Alles im Bilde sein. Auch das Treiben der kleinsten Strassenbanden, die die von der Barrias-Familie aus Avin importierte Drogen verkauften oder für sie Schutzgeld eintrieben, blieb ihm nicht verborgen. Jedes Geldstück das ausgezahlt oder eingenommen wurde war streng aufgeschrieben worden, sodass er stets einen sehr guten Überblick über ihre finanzielle und politische Lage hatte.
"Da Achmed von uns geschieden ist bleibt dem Melek keine andere Wahl, als dich zu seinem Finanzminister zu ernennen." sagte Tamin kauend, während Maria schnaubte. Ihre Gedanken waren ganz bei der Feier, an deren Ausrichtung sie tatkräftig unterstützt hatte und für sie ein Statussymbol ihrer Familie war.
"Wir werden sehen. Unsere Familie besteht nicht aus gebürtigen Brynern, das erschwert das ganze ungemein." erklärte Lucanello langsam.
"Dennoch bin ich guter Dinge. Jeder weiß, dass wir zu den finanzkräftigsten Familien in Bryn gehören und das nicht ohne Grund." fügte er nicht ohne Stolz in der Stimme hinzu. Dann sah er hoch zur Sonne und erhob sich, bevor er Maria seinen Arm anbot.
"Wenn wir nicht zu spät zum Ernstefest kommen wollen, sollten wir nun aufbrechen. Tamin, mach die Kutsche und die Garde bereit. Beim Fest werden wir genügend Gelegenheiten bekommen, die restlichen Minister und den Melek von uns zu überzeugen." sagte Lucanello entschlossen und mit einem kühlen Lächeln auf dem Gesicht.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Sonntag, 19. November 2017, 23:15

(Zia)

" Ich liebe dich, Al-Krayt. Wir sehen und später." Zia küsste ihn zum Abschluss und ließ sich dann von einem Diener in die Kutsche führen. Es war nicht weit bis zum Palast, trotzdem kam ihr die Fahrt mit der Kutsche wie eine Ewigkeit vor. Als sie den Palast endlich erreicht hatten, blieb ihre der Atem weg. Alles war wunderschön bunt geschmückt. Sie würde von Musik empfangen, dir auch so weit außerhalb des Palastes noch zu hören war. Der Dienser führte sie hinein und als sie den Saal betrat, stellte ein Mann sie laut als Meisterin Zia vom weißen Turm vor. Meisterin der Heilung und Kräuterkunde. Zia machte einen eleganten Knicksund lächelte verlegen, dann trat sie ein und sah sich um. Sie wollte sich eine Übersicht machen, ohne dabei zu neugierig zu wirken.

103

Dienstag, 21. November 2017, 15:53

(Lucanello)

Sein Blick glitt augenblicklich zur Tür, als Zia eintrat. Ihre Aura durchströmte jeden Winkel des Raums und kaum merklich lächelte der Kopf der Barrias-Familie, da seine Frau neben ihm stand und ausdruckslos Zia musterte. Dann mischte sich die junge Frau in die Menge und Lucanello wandte den Kopf wieder seinem Gesprächspartner zu ohne wirklich zuzuhören. Die Meisterin war wunderschön und ging ihm deshalb nicht mehr aus dem Kopf. Während er also redete suchten seine Augen immer wieder vergebens nach Zia in der Menge der Menschen.


(Altin)

Er hatte sich als Diener verkleidet und seine Frisur weitestgehend geändert, doch das würde niemals reichen, wenn eines seiner Familienmitglieder ihm über den Weg lief. Deshalb vermied er es so gut wie möglich entdeckt zu werden und hielt sich vor allem im Küchenbereich des Palastes auf. Bald schon würde sehe Gelegenheit kommen und er wartete geduldig darauf.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Mittwoch, 22. November 2017, 08:54

(Zia)

Zia spürte die Blicke Lucanellos fast auf sich. Doch nicht nur seine. Zwischen den Dunkelhäutigeren Südländer fiel ihr fast schneeweiße Haut auf wie eine exotische bunte Blume in der Eiswüste. Doch vorerst ging sie dem Oberhaupt der Barrias Familie absichtlich aus dem Weg. Ließ sich immer nur kurz blicken, reizte ihn indem sie Gespräche mit anderen Gästen führte und herzlich bei ihren Witzen und Komplimente lächelte und lachte. Nur kurz Blicke sie ihm absichtlich direkt in die Augen, es war gefährlich, denn der Blick seiner Frau war der eines Raubtieres , das seine Beute mir seinem Leben verteidigen würde. Lucanello würde einen Grund finden Sie aufzusuchen und seine Frau dabei zurücklassen müssen, anderseits würde es für Zia schwierig werden.

(Maria)

Maria verlor die junge Frau die als Meisterin des Turmes vorgestellt worden war keinen Augenblick aus den Augen. Auch nicht als sie versuchte in der Menge unterzutauchen. Sie hatte den Blick ihres Mannes gesehen und sie kannte ihn nur zu gut. Sie wusste was er für ein Mann war und was ihm sein Wort zur Treue wert war. Nicjt dass es bei ihr anders gewesen wäre, was aber nicht hieß dass sie es dulden würde. Außerdem war es etwas anderes. Es gab Unterschiede zwischen Frauen die einfach nur sein Bett wärmten und denen die es schaffen sich an seine Seite zu schleiche und Maria kannte den Unterschied nur zu gut. Sie war selbst einmal eines der Mädchen gewesen, die dafür gesorgt hatte, dass ihr Weg an seine Seite frei war.

105

Donnerstag, 23. November 2017, 12:54

(Lucanello)

Er fand sie schließlich im Getümmel und nach dem kurzen Blickkontakt war er umso versessener darauf sie kennen zu lernen. Er trat an sie heran, nahm ihre Hand sanft in seine und drückte ihr einen Kuss auf den Handrücken.
"Meisterin Zia, sehr erfreut. Mein Name ist Lucanello Barrias." stellte er sich vor und deutete dann auf seine Frau, die Zia mit ihren raubtierhaften Augen ansah.
"Das ist meine Gemahlin, Maria Barrias." stellte er auch sie vor und lächelte Zia dann charmant an.
"Was beschert uns die Ehre ihres Besuchs in Bryn?" fragte er ehrlich interessiert.


(Amun)

Sie nutzten die Feierlichkeiten im Palast, da die meisten Wachen im oder rundum den Palast aufgestellt worden waren. Die Waffenkammern, Gefängnisse und andere sonst gut bewachte Orte waren dementsprechend etwas vernachlässigt worden - genau worauf Amun spekuliert hatte. Er hatte die Pfeile weitestgehend instruiert und auf den Einsatz abgestimmt, sodass sie gemeinsam mit Thea keinerlei Schwierigkeiten hatten in die Waffenkammer einzubrechen. Sie überwältigten die wenigen Wachen ganz ohne Blutvergießen und fesselten sie, bevor die Waffen und Geldkammern ihres ausgesuchten Objekts geleert wurden. So schnell wie sie gekommen waren, waren sie nun verschwunden und hatten außer einem roten Pfeil der mitten auf einem Tisch lag keinerlei Hinweise auf ihre Identität hinterlassen.

Spoiler Spoiler

Habe einen SW durchgeführt, Ergebnis war ne 6.
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-Zhadár

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Düsterklinge« (26. November 2017, 01:18)


106

Montag, 27. November 2017, 08:09

(Zia)

Zia spielte die Verlegene, doch sie musste sich eingestehen, das auch Lucanello eine hevorragende Rolle spielte. Sie konnte verstehen, dass er die Menschen um sich herum anzog wie das Licht die Motten. Er war äußerst charismatisch und trotz seines Alters noch immer äußerst attraktiv. Er war natürlich keine Gefahr für Al-Krayt, auch dann nicht wenn Zia nicht gewusst hätte, wer er in Wirklichkeit war, doch Zia konnte durchaus verstehen, dass die meisten Frauen ihm erlegen waren, noch bevor er auch nur ein Wort gesprochen hatte.
"Es ist der Melek. Ich habe ihn vor einigen Zeitenwechsel behandelt und wollte mich davon überzeugen, dass seine Heilerinnen sich an meine Anweisungen halten. Da er noch immer unter uns weilt, scheinen sie ihre Arbeit allerdings anstandslos wahrzunehmen." Es war eine Lüge die ihr leicht von den Lippen ging, da in ihr ein großer Teil Wahrheit lag.
"Wie überaus fürsorlich von euch." Die Worte trieften vor Sarkasmus und ein Blick Lucanellos genügte um Maria in ihre Schranken zu weisen, die offensichtlich wusste, wo zumindest in der Öffentlichkeit ihr Platz an Lucanellos Seite war, doch Zia bezweifelte, dass sie sich in ihren eigenen vier Wänden ebenfalls so leicht zügeln ließ. Einen giftigen Blick in seine Richtung konnte sie sich allerdings nicht verkneifen. "Entschuldigt mich." sagte sie zähneknirschend und ließ Zia und Lucanello alleine.
"Ich komme mir hier furchtbar verloren vor, würdet ihr mich vielleicht ein wenig herumführen und mich den wichtigsten Leuten hier vorstellen? Ich repräsentiere hier heute den weißen Turm und unsere Kontakte in den Süden sind noch immer sehr dünn. Ein paar wenige Unterstützer würden uns sicher gut tun."

(Thea)

Das war besser gelaufen als Thea gehofft hatte. Altin war nicht erschienen obwohl sie den Dolch auf die Fensterbank gelegt hatte, doch das war jetzt egal. Ihre Arbeit hier war getan und sobald sie die Stadt verlassen hatte war Kirsha außer Gefahr. Sie sehnte sich danach sie ein letztes Mal zu sehen bevor sie aufbrachen, doch es war zu gefährlich. Umso länger sie blieben, desto schwieriger wurde es allerdings diesem Wunsch zu widerstehen.
"Wo werden wir auf die fliegende Insel treffen?" fragte sie Amun, während sie sich umzog. Sie konnte gar nicht erwarten von hier zu verschwinden. "Wir sind doch fertig hier, richtig?" Und sie waren dabei ziemlich erflogreich gewesen.

107

Montag, 27. November 2017, 17:26

(Lucanello)

"Aber natürlich." erwiderte er stetig charmant lächelnd und führte sie herum. Er stellte sie verschiedenen Ministern und Vertretern von reichen Familien vor, die allesamt entzückt von ihrer Intelligenz und Schönheit waren.
"Welche Art von Unterstützung sucht der Turm denn? Ihr müsst wissen, dass meine Familie eine gewisse, finanzielle Schlagkraft besitzt und ich absolut nicht abgeneigt bin, euch zu helfen. Kontakte sind wahres Gold, doch das wisst ihr bereits, sonst hätte der Turm ja nicht eine solch bezaubernde Person geschickt." sagte er und reichte ihr einen Kelch.
"Wein aus den Hügellanden, seit drei Jahrzehnten ungeöffnet. Ihr müsst davon kosten."


(Amun)

"Nun..." druckste er herum und sah sie an. "Die Pfeile sind jetzt in der Aufbauphase und irgendwie sehe ich die Truppe als mein kleines Projekt an. Ich würde gerne noch bleiben, doch dir steht es frei zu gehen. Unser Auftrag wurde erledigt und die Dokumente sollten sowieso zu Menorr gebracht werden...es sei denn du möchtest noch bleiben." bot er ihr an, mit der winzigen Hoffnung, dass sie bleiben würde.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

108

Dienstag, 28. November 2017, 06:52

(Zia)

Zia nahm den Kelch dankend an und probierte den Wein mit einem kleinen Schluck, hielt ihn kurz auf der Zunge um ihn zu schmecken und nickte dann. "Wirklich ein hervorragender Jahrgang." stimmte sie zu. "Die Aviner wissen was sie tun. Allerdings hat der Verkäufer scheinbar ein wenig geschummelt. Dieser Wein ist aus dem 531. Zeitenwechsel, Spätsommer. Ein Chelva, schwierig anzubauen, daher einer der teuersten Weine die man in Fremgard bekommt, vor allem wenn er bereits so lange gelagert wurde, damals hat man die Wersteigerung des Weines noch nicht gekannt." Ohne ihre Begabung hätte sie Lucanello nur zustimmen können, doch die Spuren der Traube waren noch ganz deutlich im Wein zu lesen und so wäre es ihr ein leichtes gewesen ihm jede kleinste Einzelheit zu diesem Wein zu erzählen. "Der weiße Turm wächst schnell." griff sie das vorherige Thema wieder auf. "Die Ausbildung der Begabten ist kostspielig, doch das ist nicht alles. Unser Standbein in Süden ist äußerst wackelig, wir erreichen hier noch lange nicht alle Begabten, dabei bietet die Ausbildung im Turm ihnen solch eine wunderbare Chance. Wir bilden sie aus, lehren sie den Umgang mit ihrer Begabung." Das sie restlos jeden Begabten einzogen, zur Not auch mit Gewalt, sparrte sie sich diesmal. Einflusse reichen Familien hatten diesen Umstand oft einer Begaung zu verdanken, es war also gut möglich, dass Lucanello, oder zumindest ein enger Verwandter ebenfalls eine Begabung besaß. Jemand der vielleicht nicht viel davon hielt eine Ausbildung im Turm abzulegen. "Es würde uns als schon unglaublich helfen, wenn die großen Familien und dabei helfen würden diese Begabten zu erreichen."

(Thea)

Thea seufzte. "Ich habe dir erklärt wie gefährlich es ist. Nicht nur für mich, für die ganze Mission." erklärte sie, wankte aber selbst ein wenig. Auch wenn sie wusste das es dumm und unvernünftig war. Auch wenn sie ihre Tochter ohnehin nicht sehen konnte, so schmerzte sie der Gedankne sie erneut einfach zurück zulassen. "Du müsstest mir wirklich schon einen guten Grund geben zu bleiben, ich glaube nicht, dass du mich dafür brauchst die Pfeile weiter aufzubauen. Also, sag mir, weshalb sollte ich bleiben?"

109

Mittwoch, 29. November 2017, 22:25

(Amun)

"Ich weiß nicht, irgendwie würde ich mich besser fühlen dich an meiner Seite zu wissen." gestand er achselzuckend.
"Aber wenn du nicht bleiben kannst, dann sehen wir uns bald auf der Insel. Wo es so schrecklich langweilig ist." fügte er zwinkernd hinzu.


(Lucanello)

"Meine bezaubernde Zia, ich verstehe. Doch habt ihr nicht in König Shûn einen hervorragenden Investor?" fragte er neugierig, während seine Augen glitzerten. Die Politik war sein Gebiet und Zia hatte sich mit dieser Aussage etwas verdächtig gemacht. Er wollte noch etwas hinzufügen, als sein Körper ruckartig nach vorne ging und er ächzend die Augen aufriss. Erst als sich der zweite Pfeil in Lucanellos Körper bohrte, erkannten Zia und die Umstehenden was geschehen war. Lucanello sah hilfesuchend zu Zia und brach dann in die Knie.
"Attentäter! Sucht den Attentäter!" brüllte eine Wache durch den Raum, während die Tolea-Naar sich auf die Suche begaben.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Donnerstag, 30. November 2017, 07:29

(Thea)

"Und das soll mich jetzt überzeugen? Ziemlich schwach, kannst du das nicht besser?" Doch Thea lächelte eins ihrer freundlichen Lächeln, die sie sehr sparsam einsetzte. "Es ist spät. Es wird wohl nicht schaden zumindest bis morgen zu bleiben und einmal darüber nachzudenken. Vielleicht fällt dir ja noch etwas besseres ein." Diesmal war es sie, die ihm zuzwinkerte.

(Zia)

Es wäre so einfach gewesen ihn sterben zu lassen. Eigentlich war er schon tot, sein Körper wusste es nur noch nicht, denn die Pfeile waren meisterlich gezielt gewesen und hatten erst sein Herz, dann seine Lunge durchbohrt. Sie hätte ihn sterben lassen können und alles wäre vorbei gewesen, doch das konnte sie nicht. Zu allererst war sie eine Heilerin und sie wusste, dass sie ihn retten konnte und zum zweiten war da Al-Krayt, es war seine Rache und er brauchte diese Rache um abschließen zu können. Er brauchte Antworten.
Zia griff unter ihr Kleid, die wichtigsten Tränke hatte sie in kleinen Phiolen um ihren Oberschenkel geschnallt, wo andere ihre Waffen trugen, trug Zia ihre Tränke.
Sie flößte Lucanello den inhalt von gleich drei verschiedenen Phiolen ein und ließ ihre Magie dann wirken. Es waren Mittel, die aus Pflanzen bestanden die das Blut gerinnen ließen, Schmerzen nahmen und gleichzeitig Adrenalin durch die Adern pumpen ließen und das verletzte herz zwangen weiter zu schlagen. Sie konnte die Wirkung dieser Mittel durch ihre Begabung soweit verstärken, dass es so aussah, als könnte sie Wunder verbringen, doch manchmal reichte selbst das nicht, manchmal ging es nicht schnell genug, diesmal waren vor allem die Pfeile das problem, die noch immer in Lucanellos Körper steckten und verhinderten, dass die Wunden heilen konnten.
"Ich brauche heißes Wasser!" schrie Zia, zog ein dünnes, extrem scharfes Messer aus ihrem Stiefel und zerschnitt erst Lucanellos edles Hemd und drehte ihn dann so, dass sie an die Pfeile kam, während um sie herum noch immer Chaos herrschte, war sie vollkommen ruhig und konzentriert.
Es waren geübrte Griffe und bekannte Magie die ihr Halfen Lucanello zu retten und das obwohl seine Frau kreidebleich neben ihr stand und auf sie einredete, sie verstand nicht einmal die Worte die Maria spie, sie hörte nur das langsame schlagen von Lucanellos Herz.

111

Donnerstag, 30. November 2017, 21:00

(Amun)

Er runzelte verständnislos die Stirn, da er nicht wusste was Thea meinte, doch scheinbar war sie nicht völlig abgeneigt zu bleiben und das freute Amun umso mehr.
"Ja, schlafe eine Nacht darüber. Ich denke wir könnten hier zusammen noch etwas großes schaffen." meinte er und erhob sich dann gähnend, bevor er in sein Bett rüberging.

(Lucanello)

"Es gibt keine Spur von dem Attentäter. Er hat auf der Flucht noch zwei unserer Männer und einen Tolea-Naar getötet, bevor er verschwunden ist." erklärte Antonius Barrias grimmig an seinen Onkel Tamin gewandt. Der Anführer der Leibgarde, Tamin Barrias, war ein großer, bulliger Mann der stets seine doppelseitige Axt bei sich trug. Im Krieg von Tal'Rasan nannte man ihn nicht umsonst den Schlächter.
"Durchsucht den Palast noch einmal und lasst die Stadt abriegeln. Die Tolea-Naar werden uns unterstützen, jetzt ist es persönlich geworden." grunzte Tamin, als eine Frau die Tür des Krankensaals öffnete und den beiden zunickte. Die Männer sprangen auf und eilten in das Zimmer, wo Lucanello erschöpft und kreidebleich auf einem Operationstisch saß, jedoch flach und ebenmäßig atmete. Er drehte leicht den Kopf und griff nach Zias Hand.
"Du...du...ich schulde dir mein Leben." wisperte er schwach und sah dann zu seinem Bruder und seinen Sohn.
"Behandelt sie wie eine der Unseren und gebt ihr ein Zimmer in unserem Anwesen." ordnete er an.
"Aber -" begann Antonius, doch ein böser Blick von Tamin ließ ihn verstummen.
"Sehr wohl. Meisterin Zia, sobald ihr hier fertig seid werden wir euch begleiten." erklärte Lucanellos Bruder und neigte leicht den Kopf, bevor er und Antonius wieder aus dem Raum verschwanden.
"Hättet ihr nicht so schnell gehandelt, wäre ich vermutlich tot. Ich weiß nicht, wie ich meine Dankbarkeit zeigen kann." erklärte er schwach an Zia gewandt und hustete.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Freitag, 1. Dezember 2017, 07:55

(Thea)

Thea wartete noch, bis sie sich sicher war, dass Amun eingeschlafen war, dann schlich sie sich aus dem Zimmer, durch die Straßen der Stadt bis hin zu dem Stadtviertel in dem ihre Tochter lebte. Die Straßen hier waren leer, da die meisten Bewohner dieses Viertels bei dem Fest im Palast war und da die Barrias Familie mit Sicherheit ebenfalls zu den Gästen gehörten, fühlte Thea sich relativ sicher. Sie tauchte durch Mauern und Wände und konnte sich somit immer im schatten genau dieser halten. Nicht mal eine schwarze Katze hätte sich in dieser Nacht unsichtbarer bewegen können.

(Zia)

"Ihr solltet noch nicht so viel sprechen. Seid still und legt euch hin." Wenn es um die Gesundheit ihrer Patienten ging konnte Zia einfach nicht anders. "Das ihr noch immer atmet ist mir Dank genug. Ich mache das nicht um mich irgendwie zu bereichern, sonder weil ich mit einer Gabe geboren wurde. Eine Gabe mit der ich dazu fähig bin Menschen zu retten. Und solange ich dazu fähig bin, werde ich das auch tun." erklärte sie ihm und überprüfte erneut seine Atmung und den Herzschlag. "Auch wenn ihr euch gut fühlt, ihr habt viel Blut verloren und euer Herz ist noch immer schwach. Ihr solltet mindestens eine Woche das Bett hüten." Zia legte ihre Hand kurz auf seine nackte Schulter und lächelte ihn an, bevor sie zur Türe ging vor der zwei Wachen positioniert waren. "Er wird nicht nach Hause laufen können. Wir brauchen eine Trage und zwei starke Männer." Der Mann sah sie nur fragend an und Zia legte den Kopf schief. "Na worauf wartest du noch? Meinst du dein Herr wartet gerne?" Kopfschüttelnd trat Zia wieder ein. "Ich werde euch nach Hause begleiten und eure Einladung mit freuden annehmen. Aber wie ihr seht." Sie berührte ihr Kleid, das nun über und über mit seinem Blut war. "Habe ich lange nicht alles an Arzneien dabei, was ich besitze. Ich würde mich gerne umziehen und meine Sachen holen."

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Freitag, 1. Dezember 2017, 20:18

(Lucanello)

"Ich fühle mich alles andere als gut, aber ich bin dankbar!" sagte er mit zu einem Lächeln verzerrter Miene.
"Natürlich, ihr kennt den Weg zu meiner Residenz? Oder soll ich euch noch jemanden mitschicken?" fragte er sie ächzend, doch sie verneinte und er ließ sich wieder vollkommen entkräftet sinken. Seine Augen schlossen sich und er fiel aufgrund von Zias Beruhigungstabletten in einen tiefen Schlaf.


(Altin)

Er sprang von Schatten zu Schatten und hielt sich in der Dunkelheit verborgen, sobald Wachen an ihm vorbeiliefen. Die Feier hatte sich aufgelöst, nachdem er Lucanello umgebracht hatte und nun jagte ihn die halbe Stadt, weil er nicht nur ihn auf dem Gewissen hatte. Doch zu seinem Vorteil kannte niemand sein Gesicht, was nicht unbedingt so bleiben musste. Die Tolea-Naar waren hartnäckige Gegner, vor denen er sich besonders in Acht nehmen musste. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er mit einer Person zusammenstieß und augenblicklich seinen Dolch zog.
"Du? Was machst du denn noch hier?" fragte er erstaunt, als er Thea erkannte und steckte den Dolch weg. Er sah sich um und zog sie in eine Seitengasse.
"Ich dachte du willst gehen?"
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Montag, 4. Dezember 2017, 07:24

(Zia)

Es war gut möglich, dass einer von Lucanellos Männern sie beobachtete. Vor allem dieser Antonius schien ihr nicht zu trauen. Sie wollte Al-Krayt irgendwie warnen, dass er verschwinden und außer Sichtweite bleiben sollte, doch sie war sich sicher, dass er das selbst wusste. Und so betrat sie völlig zuversichtlich ihre Unterkunft, öffnete ihr Kleid und zog dann die Vorhänge zu. Jeder aussenstehende würde nun davon ausgehen, dass sie sich ungesehen umziehen wollte, was sie auch tat, doch das war nicht alles. "Al-Krayt? Du kannst jetzt rauskommen." flüsterte sie. "Ich ziehe mich nur um und nehme meine Schürze mit. Ich werde vorerst in die Residenz der Barrias ziehen."

(Thea)

"Ich, ehm... ja.. will ich auch! Ich wollte nur. Die Straßen sind leer, wegen diesem Fest und ich wusste, dass die Barrias dort alle anwesend sein werden, ich wollte mich nur verabschieden, aber was..." In dem Moment ertönte ein Signal und plötzlich waren die Straßen voll von Tolea-Naar. "Was zur Dunkelheit ist hier los?!"

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Montag, 4. Dezember 2017, 12:14

(Al-Krayt)

"Du willst was?!" fragte er aufgebracht und trat mit verschränkten Armen aus dem Bad.
"Du willst bei diesen Mördern schlafen? Auf keinen Fall." entschied er und schüttelte den Kopf.
"Was machst du, wenn deine Deckung auffliegt? Dort gibt es keine Tolea-Naar, die auf dich Acht geben. Nein, das kann ich nicht zulassen. Eher stürme ich da rein und erledige alle auf eigene Faust." knurrte er.


(Altin)

Er drückte sie in den Schatten und es war knapp, doch noch wurden sie nicht entdeckt.
"Ich habe Lucanello getötet und jetzt sind sie auf der Jagd nach mir. Hätte nicht gedacht, dass sie so hartnäckig sind. Vermutlich weil sich mir einer ihrer Männer in den Weg gestellt und mit dem Leben gezahlt hatte." erklärte er ohne ein schlechtes Gewissen und seufzte.
"Wird vermutlich nicht so einfach hier abzuhauen. Aber zusammen haben wir definitiv eine Chance." sagte er und grinste leicht. Er dachte seinen Auftrag erfüllt zu haben und nun hielt ihn nichts mehr in Bryn.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 08:02

(Zia)

"Tscht! Nicht so laut! Ich weiß nicht ob sie vielleicht lauschen!" Zia legte ihm einen Finger auf den Mund und küsste ihn dann. "Beruhige dich, er wird mir nichts tun und meine Deckung wird nicht auffliegen, nicht wenn du nichts tust was mich verdächtig macht. Du weißt, dass du nicht einfach dort hineinstürmen kannst. Lucanello vertraut mir, gib mir noch etwas Zeit dieses Vertrauen zu stärken und dann bekommst du die Gelegenheit mit ihm, die du dir wünschst." Sie überlegte kurz. "Kennen deine Männer dich? Deinen Namen? Wissen wie du aussiehst? Lucanello wird nicht davon ausgehen, dass ich alleine vom Turm bis hierher gereist bin. Ich wird sich denken, dass mich jemand zu meinem Schutz begleitet.. Ich könnte dich ihm als meinen Beschützer vorstellen, das funktioniert aber nur, wenn du dir sicher bist, dass er dich nciht kennt."

(Thea)

"Du hast was...? Aber ich... warte..." Doch Altin zog sie einfach mit sich und als das stampfen der Stiefel immer lauter wurde, blieb Thea nichts anderes übrig als Altin zu folgen. Zumindest dann nicht, wenn sie nicht erwischt werden wollte. Ein paar Mal lief er schnurstracks einfach auf eine Mauer zu und schien darauf zu vertrauen, dass Thea ihre Bagabung nutzte und sie beide durch die Mauer gleiten ließ. Es war wie damals, als sie noch ein Mädchen gewesen war, es war als wäre es Bergamo der ihre Hand hielt und sie mit sich zog. Wie oft waren sie so durch die Straßen gelaufen, durch Mauern gezaucht, einfach nur aus Spaß, mit einem Lachen im Gesicht. Eine kalte Hand griff bei diesen Erinnerungen nach ihrem Herz.

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 12:33

(Al-Krayt)

"Ich weiß es nicht." knurrte er und hob seinen metallischen Arm. "Das Ding ist aber nicht gerade unauffällig. Wenn sie unsere Begegnung mit den Kuros mitbekommen haben, dann werden sie wohl wissen wer ich bin." erklärte er und wirkte dabei ganz und gar nicht glücklich. Auch nachdem Zia ihm erklärt hatte, weshalb sie das tun musste, wirkte er nicht zufrieden.
"Wenn er angegriffen wurde, wird er nun erst Recht die Augen offenhalten. Ich habe ein mieses Gefühl bei der Sache." gab er zu und setzte sich aufs Bett.


(Altin)

Gemeinsam erreichten sie die östliche Mauer, die zwar ebenfalls gesperrt und gut bewacht war, doch Altin machte sich keine Sorgen. Sie waren beide darin ausgebildet sich im Schatten zu bewegen und dazu besaß Thea noch eine Begabung. Sie standen auf der Mauer und sahen hinunter.
"Lass uns gemeinsam verschwinden, Thea." schlug er vor und sah sie von der Seite an.
"Wir könnten deine Tochter mitnehmen und ein neues Leben beginnen. Irgendwo fernab von alldem." Seine Augen funkelten, er meinte es offenbar wirklich ernst.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 07:27

(Zia)

Zia schlüpfte schnell in ihre Robe und legte sich ihre Schürze, mit den unendlich vielen Taschen, um. Dann beugte sie sich zu Al-Krayt und küsste ihn. "Du hast so viel für mich getan in den letzten Zeitwechseln, lass mich diese eine Sache tun, die ich nun für dich tun kann. Mir wird nichts passieren." Sie legte ihre Hand an seine Wange und er küsste diese. Das schwerste war der Abschied der ihr nun bevor bestand. Sie reisten nun so lange gemeinsam, doch irgendwie hatte sie noch immer nicht genug von ihm und der Gedanke nun eine ganze zeitlang nicht einmal mit ihm sprechen zu können, schmerzte sie. "Ich muss jetzt wirklich gehen. Ich liebe dich. Vergiss das nicht."

(Thea)

"Bitte was?" fragte Thea und starrte Altin mit offenem Mund an. "Du willst was? Du hast gerade Lucanello getötet, die Barrias werden dich jagen, bis sie dich gefunden haben, wenn du ihnen wirklich entkommen kannst, dann wirst du den Rest deines Lebens auf der Flucht sein. Ich mache mir dabei keine Gedanken um mich, aber was ist mit Kirsha? Du kannst das doch nicht wirklich für sie wollen. Genau aus diesem Grund habe ich sie doch damals überhaupt wegegeben!" Trotzdem konnte sie nicht verhindern, dass sie sich dabei erwischte, tatsächlich darüber nachzudenken. "Und die Kuros reagieren auch nicht gerade freundlich, wenn man ihrer Sache einfach den Rücken kehrt, zumal sie mit..." Sie kniff die Lippen zusammen und soürte wie ihr Herz wild schlug. "Glaubst du wirklich wir hätten eine Chance?"

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 22:58

(Al-Krayt)

Er kam nicht wirklich zu einer richtigen Erwiderung und kanalisierte seine aufgestaute Wut in einer gebündelten Druckwelle, die einen Sessel zerbarst.
"So ne scheiße." murmelte er und seufzte dann. Es half wohl nichts, er musste all sein Vertrauen in Zia setzen. Also begab er sich zu Hassem um sich wenigstens ein wenig ablenken zu können.


(Altin)

"Die Sicheln haben mich ausgebildet, ich weiß wie man sich versteckt. Und du bist eine Kuro Oni. Sie würden uns niemals finden, wenn wir das nicht wollen würden. Ein Leben fernab von den Machenschaften der Kuro Oni oder der Barrias. Kirsha hat es verdient, ein Leben mit ihrer Mutter zu führen und es wäre mir eine Ehre ein Teil davon zu sein." sagte er ehrlich.
"Ich finde den Witz in dem der Ork den Zwerg nach dem Weg fragt...unwahrscheinlich.Jede Grünhaut weiß,dass ein Zwerg ihn köpfen würde.Und dann die Auflösung des Witzes!Was der Zwerg sagt und macht-recht seltsam.Aber nicht lustig!"
-Zhadár

120

Montag, 11. Dezember 2017, 06:54

(Zia)

Das Anwesen der Barrias war von innen noch imposanter und überwältigender als von draußen. Zia hatte ganz Fremgard bereist und einiges gesehen. War in reichen Häusern und Villen genauso oft gewesen, wie bei den Ärmsten der Armen, doch das hier war einfach... wie konnte man nur so viel Münzen haben und sie so offensichtlich verschwenden? Es war wunderschön, keine Frage, doch Zia sah mehr als das Materielle was dahintersteckte und überlegte, wie viele hungrige und kranke Menschen mit diesem Reichtum wohl hätte helfen können.
Diese Gedanken behielt sie natürlich von sich und folgte dem Diener weiter zu dem Zimmer, das man ihr zurecht gemacht hatte. Sie legte allerdings nur ihre Tasche ab und wollte dann zu Lucanello gebracht werden, um sich ein aktuelles Bild vom seinem Zustand zu machen.
"Ein wirklich beeindruckendes zu Hause habt ihr." sagte Zia, nachdem sie nach einem leisen klopfen eingetreten war. "Wie fühlt ihr euch?"

(Thea)

"Du meinst das wirklich ernst, oder?" Thea war hin und hergerissen. Das Selbvertrauen, was ihr fehlte, Altin aber ohne jeden Zweifel besaß, riss sie mit und sie leckte sich nervös über die Lippen, während ihr Herz immer und immer schneller raste, dann lächelte sie. "Ich glaube nicht, dass ich das jetzt wirklich sage, aber ja. Lass uns mit Kirsha von hier verschwinden." Sie wusste, dass sie damit ihr Todesurteil unterschrieb, sollten die Kuros oder die Barrias sie jemals finden. Doch diesmal hatte ihr Herz den Verstand besiegt. Sie war nun stärker als damals, als sie ihre Baby weggegeben hatte. Und aus irgendeinem Grund vertraute sie Altin.

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