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 Lotrobur Schnellschlag

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41

Donnerstag, 8. Februar 2018, 20:48

Indra


" Du willst mich allein in dieser Wildnis zurücklassen? Ihr Mensch seid noch herzloser als ich dachte" blickte das geschwächte Mädchen Lerya entgeistert von unten an.
Dann stand sie langsam auf sich an Lerya's Arm zu klammern" Hilf mir beim Laufen! Ich bin noch nicht ganz wieder fit. Bring mich hier einfach nur heil raus" forderte sie.
" Mein Name ist übrigens Indra und wenn du mich nochmal dämlich und dumm nennst wird mein Name das letzte sein was du hörst" zischte sie Lerya frustriert an.
Als erneut Wolfsgeheul erklang drückte sich Indra ganz fest an Lerya.
Sie war für dieses Leben hier draußen allein nicht ausgebildet worden.

Spoiler Spoiler

Dachte mir Indra und Haro werden Lerya's erste Begleiter^^ beide werden sie nicht unnütz sein. Bei indra kommt der Clou noch sobald sie den Wald verlassen
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

Ein Blut-Tag, ein Schwert-Tag, ehe die Sonne steigt !

Reitet, reitet nun, reitet, zur Vernichtung und zum Ende der Welt !

Toood ! Toood ! Toood !

Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

42

Freitag, 9. Februar 2018, 08:55

Spoiler Spoiler

Geht klar. Haro muss nur aufpassen, dass er nicht vorher umgebracht wird :D


(Lerya)

"Können wir uns einfach darauf einigen, dass du die albischen Beleidigungen weglässt? Deine Drohungen wirken nicht sonderlich, wenn du kurz darauf bei jedem Geräusch zusammenzuckst", entgegnete Lerya belustigt. Auch wenn sie die Kleine nicht wirklich leiden konnte, hatte sie dennoch recht: Sie einfach in der Wildnis zurückzulassen wäre herzlos, beinahe albisch. Und so tief wollte Lerya nicht sinken.
"Wenn du es schaffst, nicht mehr ganz so gereizt zu reagieren, könnte ich mir sogar vorstellen, dich noch eine Weile zu begleiten. Zumindest solange, bis wir wieder in der Zivilisation sind."
"Das ist unerhört! Ein Elb geht unter die Erde...und ein Zwerg wagt es nicht! Das würde mir ja ewig nachhängen!" (Gimli, Herr der Ringe)

 Lotrobur Schnellschlag

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43

Freitag, 9. Februar 2018, 09:29

Indra


Sie stieß sich empört von Lerya ab und verschränkte die Arme vor der Brust" Ich nur zu sehr geschwächt um mich hier allein gegen wildgewordene Wölfe zu wehren. Wenn ich wieder bei Kräften bin schaffe ich das auch allein" schnaufte sie in ihrem Stolz gekränkt" Jetzt lass uns endlich gehen, bevor diese Viecher hier sind!".
Stöhnend rollte Lerya mit den Augen nach oben und, griff dem Mädchen unter die Arme und schleppte sie davon.
Indra musste sich zusammen reißen nicht bei jedem Fehler Lerya's den sie ihrer Meinung nach machte loszuwettern.
Als sie schließlich den Waldrand erreicht hatten und beide hinaustraten, Indra noch immer gestützt von Lerya, sahen sie drei Reiter auf sich zukommen.
Die Hufen der Pferde wurden von Blitzen umspielt.
Indra und auch Lerya wusste was das bedeutete.
Was der einen Freud war der anderen leid.

Spoiler Spoiler

Jetzt wird es spannend ^^
"Auf, ihr Reiter Theodens !

Speer wird zerschellen, Schild zersplittern !

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Auf, Eorlingas !"

(Theoden von Rohan)

44

Freitag, 9. Februar 2018, 09:42

(Lerya)

"Na super." Leryas Herz klopfte ihr bis in den Hals, als sie die Albae-Reiter näher kommen sah. Wenn Indra jetzt nicht ein gutes Wort für sie einlegen würde, wäre sie erledigt. Und bei der kleinen Zicke war sie sich da nicht sonderlich sicher.
Während die Reiter immer näher kamen, wurde die Panik in Lerya immer größer. Sie wollte weder erneut in eine Mine abgeschoben noch getötet werden. Nun lag alles in der Hand des kleinen Mädchens, welches sie vor kurzer Zeit noch aus einem Käfig gerettet hatte.
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 Lotrobur Schnellschlag

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45

Freitag, 9. Februar 2018, 14:01

Indra


Sie bemerkte wie Lerya immer nervöser wurde.
Froh darüber endlich nach Hause zu können ließ Indra die Frau wegstossen und mit würde und erhobenem Hauptes auf die Reiter zu gehen.
Zwei der Reiter hielten an während der letzte weiter auf Indra zuritt.
Kurz vor ihr hielt er an und musterte die Zwei.
" Vater, Inastě sei Dank, ihr habt mich gefunden. Was bin ich froh endlich von diesem widerlich Ort verschwinden zu können" begrüßte Indra ihren Vater, der in Lerya's Richtung blickte.
" Das ist nur eine unbedeutende Barbarenfrau. Sie ist...." eh Indra weiterreden konnte hob ihr Vater die Hand" Schon gut, nicht so wichtig. Hauptsache ich habe dich gefunden. Komm, Kind".
Seiner Tochter die Hand dargeboten schlug Indra ein um sich auf den Sattel ziehen zu lassen.
Doch statt das Mädchen in den Sattel zu ziehen griff der Alb mit der anderen Hand an ihren Hals.
" Vater, was tust du?" ächzte Indra, die den Arm ihres Vaters umklammerte.
" Du hast mich schwer enttäuscht, Tochter. Kannst nicht reiten. Kannst nicht allein zurück ins zurück finden und lässt dir dann auch noch von einer Menschenfrau helfen. Erbärmlich" zischte er sie an und zog seinen Dolch.
Mit geweiteten Augen sah Indra die Spitze immer näher komm" Nein, bitte, tu das nicht, Vater. Es tut mir Leid".
Schreiend musste das Mädchen zulassen wie ihr Vater eine Rune auf ihre Stirn ritzte und sie dann von sich warf.
Den Dolch verstaut trabte sein Nachtmahr Schnaufend auf Lerya zu" Mach das du Land gewinnst! Sie hat keine Gesellschaft verdient".
Dann machte der Nachtmahr kehrt um zu den zwei wartenden Reitern zurück zukehren, die allerdings mit ihren Pfeilen auf Lerya zielten.
Ein Pfeil bohrte sich kurz vor ihr in den Boden.
Der Zweite würde sein Ziel nicht mehr verfehlen.
Während Indra weinend am Boden lag würde Lerya das richtige tun müssen wenn sie leben wollte.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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(Theoden von Rohan)

46

Freitag, 9. Februar 2018, 17:43

(Lerya)

Mit dem Pfeil auf sie gerichtet, wusste Lerya, dass ihre Chancen gegen null gehen würden. Doch sie wollte auch nicht einfach davonrennen, während der Alb das Leben seiner eigenen Tochter bedrohte.
"Warum lasst ihr sie nicht einfach hier? Ihr sagt zwar, dass sie keine Gesellschaft verdient hat, aber was gibt es denn Erniedrigenderes, als die Gesellschaft von Menschen? Wenn Ihr wollt, könnt ihr sie bestrafen, indem Ihr sie mit mir durch die Lande ziehen lasst. Ich habe kein Gold und bin weit entfernt von meinem eigentlichen Ziel. Die nächsten Tage werden hart, sehr hart und wer weiß, welche Gesellschaft wir noch bekommen. Das wäre doch eine entwürdigende Prozedur, die ihr sicherlich den Kopf waschen wird."
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47

Freitag, 9. Februar 2018, 19:25

Indra


Der Alb nickte knapp, den die Worte der Frau nervten ihn, dann verschoss sein Begleiter den zweiten Pfeil auf.
Als Indra das sah rief sie Lerya auf zu verschwinden und brachte ihre Hand in die Flugbahn des Pfeils.
Er durchbohrte diese zwar einfach doch veränderte sie damit entscheidend die Flugbahn so das der Pfeil Lerya nur an der Schulter streifte und sie nach hinten ins Gebüsch kippte.
" Verschwinde, du wertloser Menschen! Ich brauche dich nicht" schrie Indra ihr entgegen, die nicht wagte sich am Boden vor Schmerz zu krümmen.
Jetzt nicht. Nicht vor ihrem Vater.
Sich auf die Beine gekämpft schleppte sich das Mädchen langsam davon.
Sie war verbannt worden je wieder zu ihrem Volk zurückzukehren, und das von ihrer eigenen Familie. Nun trug sie das Zeichen der Schande auf ihrer Stirn und jeder Alb würde wissen was sie getan hatte.
Ihr Schicksal lag nun in den Händen Inastěs, da sie sich alleine durchschlagen musste.
Doch sie wusste bereits das dies ihr Ende wäre, da sie nie gelernt hatte in der Wildnis überleben zu müssen.
Dennoch gab sie sich keine Blöße jetzt Schwäche zu zeigen.
Das würde ihren Namen und ihre Familie nur noch mehr beschämen.
Das sie Lerya hatte verscheucht war das einzig richtige in ihren Augen.
So waren sie zumindest quitt was das Leben retten anging.
Die Reiter beobachteten das Mädchen noch eine Weile bis sie schließlich abrückten und sie vollends allein ließen.
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(Theoden von Rohan)

48

Freitag, 9. Februar 2018, 19:43

(Lerya)

Der brennende Schmerz in ihrer Schulter wurde begleitet vom Adrenalin, welches ihren Körper durchströmte. So ruhig wie sie nur konnte, blieb Lerya im Gebüsch liegen, bis die Nachtmare nicht mehr zu hören waren. Dann richtete sie sich langsam auf und warf sicherheitshalber noch einen Blick über die Ebene. Doch die Albae waren bereits nicht mehr zu sehen, lediglich Indra war noch nicht weit gekommen.

"Hey, bleib stehen!", rief ihr Lerya hinterher, die ihr zumindest ihre Dankbarkeit für das Eingreifen darlegen wollte. Das Mädchen war nun ganz allein, denn so wie es schien, hatte ihr eigener Vater Indra verbannt. "Ich wollte dir noch danken für das, was du eben für mich getan hast. Und in dem Zuge würde ich dir anbieten, mit mir zu kommen. Es ist zwar noch ein langer Weg, aber ich habe ein Ziel vor Augen und das könntest du jetzt auch gut gebrauchen."
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49

Freitag, 9. Februar 2018, 20:00

Indra


Sie wusste nicht ob sie der Frau jetzt an die Gurgel springen sollte oder sie dankbar für diese Chance sein sollte.
In die Knie gegangen entschied sich das Mädchen für Option B.
Leryas Unterleib umklammert, trotz der Schmerzen ihrer Wunden, weinte Indra bitterlich.
Sie war enttäuscht wie hart ihr Vater mit ihr ins Gericht gegangen war aber sie war auch froh nicht allein sein zu müssen.
Auch wenn Lerya nur ein Mensch war, sie zeigte mehr Güte als so manch anderer es bei einem Alb getan hätte.
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(Theoden von Rohan)

50

Samstag, 10. Februar 2018, 08:36

(Lerya)

Sie konnte Indra sehr gut verstehen, auch wenn sie diese Situation zum Glück nie selbst erlebt hatte. Doch verstoßen werden vom eigenen Vater? Lerya schüttelte den Kopf und zog dann Indra behutsam auf die Beine.
"Die Verbannung ist nicht das Ende der Welt", begann sie schließlich zögerlich, während sie dem Mädchen die Tränen von der Wange wischte. "Ich kann mir vorstellen, dass es hart ist, aber lass dich davon nicht unterkriegen. Es gibt noch so viele Möglichkeiten auf der Welt, glücklich zu werden. Und jetzt komm. Wir haben nicht mehr viele Stunden, bevor es dunkel wird und eine Taverne würde ich schon noch gerne erreichen."
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51

Sonntag, 11. Februar 2018, 23:00

Indra


Sie wischte sich die restlichen Tränen ab und nickte schwach.
Ihr Sinn im Leben war dahin.
Wenn man seinem Vater stolz machen wollte überhaupt einen nennen konnte.
Nun einen neuen für sich zu finden würde nicht leicht werden.
Stumm ging sie mit Lerya so schnell es ging weiter, um die gewünschte Taverne noch vor dem Sonnenuntergang zu erreichen.
Auf der Straße geblieben waren sie natürlich ein gutes Ziel für jedermann doch um voran zu kommen war es nötig.
Es kam wie es kommen musste.
Das Wetter Weyurns war nicht auf ihrer Seite und ließ leichten Regen auf sie herab nieseln.
Indra begann irgendwann herumzujammern" Wie weit den noch? Ich kann nicht mehr. Meine Hand und meine Stirn tun weh".
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52

Montag, 12. Februar 2018, 09:42

(Lerya)

"Keine Ahnung. Ich hatte gehofft, dass hier irgendwo eine Taverne wäre, aber ich kenne mich hier auch nicht aus", meinte Lerya seufzend, während der leichte Nieselregen ihre Stimmung noch zusätzlich drückte. "Wenn wir bis zum Sonnenuntergang keine Taverne gefunden haben, werden wir wohl oder übel unter irgendeinem Baum übernachten müssen. Tut mir leid, dass es so kommt, aber ich kann leider keine Taverne herbeizaubern."

Spoiler Spoiler

Könnte vielleicht die Chance sein, Haro wieder auftauchen zu lassen.
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53

Montag, 12. Februar 2018, 12:10

Indra


Sie ließ sich Seufzend auf die Knie fallen" Ich kann aber nicht mehr Ausserdem ist mir kalt. Ich bin verletzt und brauche Ruhe".
Herumjammernd schleppte sie sich zu einem Baum um darunter Schutz zu suchen.
Es war wahrlich nicht leicht mit einem Mädchen ihres Alters fertig zu werden.
Da näherte sich pfeifend ein Reiter, der ein Regencape trug, dessen Pferd langsam über die Straße trabte.
Dazu sang er ein fröhliches Lied trotz des miesen Wetters" Ich bin so gut, ich bin so fein. Ich komme überall rein".
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54

Montag, 12. Februar 2018, 12:28

(Lerya)

Auf der einen Seite war Lerya ob Indras Gejammer verärgert, auf der anderen Seite rief sie sich jedoch ins Gedächtnis, dass es sich bei ihr nur um ein junges Mädchen handelte, welches eben erst von ihrem Vater verbannt worden war. Deshalb gab sie schließlich auch nach und quartierte sich gemeinsam mit Indra unter dem Baum ein.
Glücklicherweise besaß dieser ein dichtes Blätterwerk, welches nur gelegentlich den ein oder anderen Tropfen durchließ. Kaum hatten sie sich jedoch unter dem Baum eingerichtet, vernahm Lerya aus der Entfernung Hufgetrappel und Pfeifen, welches stetig näher kam. Neugierig begab sie sich wieder auf die Straße, während der Reiter langsam näher kam, ein vergnügtes Lied auf den Lippen. Dabei stach besonders die auffällige rote Kleidung hervor.
"Das gibts doch nicht!", murmelte Lerya erbost vor sich hin und trat strammen Schrittes auf den Reiter zu. "Du elender Bastard!", schrie sie ihn an. "Wie konntest du mich nur von diesem Kutschbock schubsen?"
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55

Montag, 12. Februar 2018, 12:59

Haro


Er hatte Mühe sein Pferd in den Griff zu bekommen wegen der lauten Rufe der aufgebrachten Frau.
" Hoooo, ganz ruhig, Brauner. Alles ist gut" redete er besänftigend auf das Pferd ein, was sich dadurch tatsächlich beruhigte.
Dann blickte er auf die Frau die ihn so angeschrien hatte und war nicht weniger überrascht" Du schon wieder? Irgendwie begegnen wir uns ziemlich oft in letzter Zeit. Das kann unmöglich Zufall sein".
Dann schüttelte er mit dem Kopf" Du lebst doch noch, Schätzchen. Was willst du mehr. Auf meiner Ladefläche warst du halt ein Problem. Ich verkauf keine Sklaven. Da hab ich meine Prinzipien. Doch dein Gezeter war mir zu viel. Da habe ich einfach überreagiert. Im Nachhinein darüber nachgedacht war das schon ganz schön gemein. Tut mir leid".
" Ich mach dir einen Vorschlag. Du kannst jetzt mit mir reiten bis zum nächsten Dorf. Da kannst du dir neue Sachen holen. Ich komm dafür auf. Weil du so geil aussieht. Ist das was?" schlug Haro ihr großzügig vor, da er tatsächlich ein gutes Einkommen an diesem Umlauf gehabt hatte.
Er hatte sozusagen die Spendierhosen an.
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56

Montag, 12. Februar 2018, 13:04

(Lerya)

Den letzten Satz ignorierte Lerya so gut es ging, schließlich musste sie gerade nicht nur für sich selbst, sondern auch noch für Indra sorgen. Am liebsten hätte sie Haro von seinem Pferd gezogen und ihn mit seinem Regencape stranguliert.
"Ich komme nur mit, wenn du das Mädchen unter dem Baum auch noch mitnimmst", entgegnete sie schließlich nach reiflicher Überlegung. "Sie ist in eine ziemlich missliche Lage geraten und es wäre schändlich, sie hier einfach so allein zu lassen. Dafür würde ich mich auch erkenntlich zeigen, wenn es sein muss."
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57

Montag, 12. Februar 2018, 19:01

Haro


Da horchte der Dieb natürlich auf und rutschte bereits unruhig in seinem Sattel vor und zurück.
" Du bist ein Schlitzohr, meine Hübsche. Sehr gekonnt ausgedacht. Mhm, schwierig. Eigentlich bin ich ja nicht für Kinder" meinte er und blickte kurz zu dem Mädchen unter dem Baum, welches sehr traurig schaute" Aber ich will mal nicht so sein. Die Götter werden es mir vergelten".
Sein Pferd unter den Baum gelenkt hielt er dem Mädchen die Hand hin um sie auf den Rücken des Pferdes zu ziehen.
Doch sie blieb bewusst sitzen und tat so als wäre sie viel zu schwach zum aufstehen" Ich bin erschöpft, Onkel. Meine Beine wollen nicht mehr. Hebst du mich hoch?".
Seufzend stieg Haro ab und hob das sehr hübsche Mädchen mit den spitzen Ohren auf sein Pferd" So, dass hätten wir, junge Dame. Du wirst bestimmt auch mal so ne Schönheit wie deine große Freundin da".
Indra schmunzelte frech" Das denke ich wohl auch. Danke, du trottliger Menschen".
Dann trat sie Haro mitten ins Gesicht, so dass dieser mit einem Abdruck auf den Hintern fiel.
Den Pferd einen Klapps gegeben lief es los.
Lerya hielt sie eine Hand hin" Komm, spring auf".
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(Theoden von Rohan)

58

Montag, 12. Februar 2018, 19:08

(Lerya)

So langsam gefiel ihr die Kleine. Dem verdutzen Haro noch einen Tritt verpasst, eilte Lerya dem Pferd hinterher und ergriff dann Indras Hand, um aufsteigen zu können. "Das hast du gut hinbekommen", lobte sie sie schließlich, als sie eine gewisse Distanz zwischen sich und den Mann gebracht hatten. "Und der Gute hat es mehr als verdient. Erst hat er meine Sachen geklaut und dann hat er mich vollkommen allein im Nirgendwo zurückgelassen. Gut, dass er das selbe jetzt auch erleben darf."
Mit dem Pferd ging die Reise nun deutlich schneller voran und gut eine halbe Stunde später, gerade als nur noch der letzte Rest der Sonne zu sehen war, erreichten sie tatsächlich eine Taverne. Und dank des Räuberlagers verfügte Lerya sogar über genug Geld, um für beide ein Essen zu bestellen und einen Raum anzumieten.
"Du hast vorhin gut mitgedacht", lobte sie Indra schließlich, als sie über einem Stück dampfenden Hackbraten saßen.

Spoiler Spoiler

Ich denke, er dürfte die Taverne noch erreichen können. Weit weg ist sie nicht...
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59

Montag, 12. Februar 2018, 20:58

Haro


Er stand ächzend wieder auf und rieb sich mit der Hand übers Gesicht während er seinem Pferd nachsah.
Das hatte man also davon wenn man gütig sein wollte.
Man wird selbst übers Ohr gehauen.
Seufzend rieb er sich den Kopf.
Immerhin hatte er noch sein Cape.
Dann fiel ihm ein das sein gesamter Erlös des heutigen Umlaufs in der Satteltasche auf seinem Pferd war.
" Hey, wartete, ihr diebischen Katzen!" rief Haro ihnen nach, bevor er sich an die Verfolgung machte.


Indra


Es war komisch für sie von einem Menschen gelobt zu werden.
Allgemein gelobt zu werden fühlte sich merkwürdig an.
So gut und es machte sie irgendwie glücklich.
" Ich habe ehrlich gesagt nur darauf gehört was du mit dem Mann ausgetauscht hast und wusste bereits an deiner Reaktion das dies kein netter Mensch für dich war. Daher entschied ich kurzfristig ihn aufs Kreuz zu legen. Hoffentlich sehen wir den sobald nicht wieder. So konnte ich mich aber wenigstens etwas bei dir für die Hilfe bedanken" wiegelte Indra all zu großes Lob ab.
" Das ich hier jetzt sitzen kann verdanke ich allein dir, Lerya. Dafür stehe ich in deiner Schuld" meinte Indra mit relativ wenigen Emotionen.
Dann machte sie sich über den Hackbraten her, der so verführerisch dampfend vor ihnen stand.
"Auf, ihr Reiter Theodens !

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60

Montag, 12. Februar 2018, 23:42

(Lerya)

"Das mit der Schuld ignorieren wir für heute erst einmal", erwiderte Lerya lediglich, während sie sich innerlich über das Auftauen des Mädchens freute. Als sie schließlich ihr Essen verspeist hatten, gab sie Indra einen Schlüssel.
"Ich konnte uns sogar zwei ZImmer beschaffen. Deins ist zwar eigentlich für Zwerge gedacht, aber bei deiner aktuellen Größe dürfte es trotzdem gut passen - und ist entsprechend günstiger. Ich wünsche dir eine erholsame Nacht. Morgen früh wecke ich dich dann, wenn es passt."
Ohne weitere Worte zu verlieren, stand Lerya auf und begab sich in ihr Zimmer. Nach den Strapazen der letzten Tage hatte sie sich ein Bett und ein wenig Ruhe verdient gehabt. Ihr Kleidung hängte sie dabei zum Lüften hinaus, in der Hoffnung, den Geruch des vorigen Besitzers loszuwerden. Dann schlüpfte se unter die Bettdecke und seufzte zufrieden.
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